3 Fragen an Sevaka Mahindra

Wir lieben unsere Sevakas und geben euch in unserer neuen Portrait-Serie einen Blick in ihren vielfältigen Alltag hinter die Kulissen von Yoga Vidya Bad Meinberg.

Durch ihr uneigennütziges Dienen tragen und gestalten Sevakas den spirituellen Alltag in den Yoga Vidya Ashrams. Zum Auftakt erzählt Mahindra, was sein Seva für ihn bedeutet.

 

Mahindra, Mahameru- und Hauptunterrichtenden-Team

Sevake Mahindra auf der Baustelle.

Wie sieht dein Seva-Alltag aus?

Mein Alltag ist immer unterschiedlich. Morgens starte ich meistens mit Pranayama. Entweder ich praktiziere selber oder ich leite das Pranayama an. Für beides stehe ich gerne früh auf. Dann gehe ich auf die Baustelle ins Mahameru und mache handwerkliche Arbeiten. Zum Beispiel Löcher bohren, um Kabel zu verlegen oder Wände abschleifen und verputzen. Oder auch einfach mal Reinigungsarbeiten. Auf einer Baustelle fällt immer viel Arbeit an. Und viel unterschiedliche Arbeit. Dort arbeite ich sieben Stunden am Tag. Es sei denn ich habe Überstunden angespart durch das Unterrichten, dann bin ich weniger auf der Baustelle.

Nachmittags ist dann Zeit für Yoga. Auch hier nehme ich entweder selber an einer Stunde teil oder ich gebe diese selbst. Wenn ich sie selbst gebe, praktiziere ich oft davor oder danach alleine auf meinem Zimmer. Das alles bringt viel Abwechslung in meinem Tag.

«Zudem fahre ich noch zweimal die Woche nach Detmold und trainiere dort Wingtsun. Das macht mir Spaß und ich komme auch mal raus, sehe auch mal etwas anderes.»

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Was ist an deinem Leben bei Yoga Vidya anders als vorher?

Ich mache hier viel regelmäßiger spirituelle Praktiken, wie Pranayama, Yoga oder den Satsang. Gerade der Satsang ist besonders und neuer Teil in meinem Leben, den gibt es ja nur hier. Es ist nicht nur schön im Satsang zu sein, er hat auch eine andere Funktion: Er strukturiert den Tag. Viele starten und beenden den Tag damit, so führt man hier auch ein geregelteres Leben.

«Insgesamt ist das Leben hier ausgerichtet auf das spirituelle Wachstum, sich selber und seine Spiritualität intensiver zu erfahren. Und das ist auch wunderbar so.»

Sevaka Mahindra vor dem Mahameru Gebäude.

Wieso sollte jeder in seinem Leben einmal Sevaka sein?

Sollte man das? Finde ich nicht. Ich war lange Jahre immer wieder als Mithelfer da. Als ich dann Sevaka wurde, wusste ich ganz genau, was mich erwartet und wie das Leben hier sein wird. Das muss man aber auch wollen.

«Für mich ist es eine schöne Erfahrung. Aber vielleicht nicht für jeden.»

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… oder komme zur Mithilfe (ab einer Woche)

 Was sind Sevakas? 

In Ashrams gibt es keine Mitarbeiter/innen sondern Sevakas, die durch uneigennütziges Dienen den spirituellen Alltag im Ashram tragen und gestalten. Das Wort Sevaka stammt aus dem Sanskrit und bedeutet wortwörtlich übersetzt Praktizierender, Diener, Anhänger, Verehrer. Sevakas leben im Ashram und geben sich mit dem Notwendigsten und wenig materiellen Komfort zufrieden, um sich der spirituellen Praxis und Entwicklung intensiv zu widmen.

Sevakas leben in den Yoga Vidya Ashrams und Zentren in spirituellen Lebensgemeinschaften. In diesen spirituellen, alternativen und engagierten Kommunen dienen sie, praktizieren gemeinsam Yoga und entwickeln sich persönlich und für eine bessere Welt weiter.

 

Weitere Einblicke in den Alltag unserer Sevakas →

 

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