Meditation – Zitat des Tages

Dieser Zyklus – Wunsch, Gedanke, Handlung – existiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das treibt den Menschen in die Knechtschaft. Wenn die vasana  mehrmals wiederholt wird, wird sie zu einer starken Leidenschaft. Dann ist der Mensch ein Sklave der Leidenschaft und der indriyas (Sinne). Ein starkes Verlangen nach Sinnesbefriedigung wird trsna genannt. Der Unterschied zwischen Begierde und vasana ist, dass die vasana subtil und im Unterbewusstsein verborgen ist, wohingegen die Begierde grob und fassbar ist. Der Genuss, der dem aus dem Objekt gewonnenen Vergnügen entspringt, bringt Anhaftung an dieses Unterbewusstsein. Anhaftung ist moha.

Swami Sivananda

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