Yoga – Zitat des Tages

Ein gleichmütiger leidenschaftsloser Mensch ist der glücklichste und reichste auf der Welt. Die Welt ist gesegnet von der Anwesenheit von wahrhaft entsagenden Menschen.
– Swami Sivananda –

15 Kommentare zu “Yoga – Zitat des Tages

  1. Liebe Premajyoti Om Om Om

    DANKE!!!

    Nein, du bist nicht ausschweifend in deinen Ausführungen, im Gegenteil. Durch dich ernährt sich der Blog, bitte lass ihn nicht verhungern, gebe weiter wie bisher seine süße und gesunde Nahrung in Form deiner Kommentare, sie enthalten alle Elemente.
    Du hilfst mir sehr, und ich meine und hoffe allen anderen auch. Du belebst die Podcast, und gleichzeitig mit der universellen Göttlichen Energie. Du bist ein bisschen wie Swami Sivananda, seine Natur war sicher Licht, Liebe, Geben…

    Für mich ist es einfacher, und ein kleiner Sevadienst den ich hier im Haus als Yoga Vidya Sevaka geben darf. Ich sitze an der Quelle, so weiß ich wo Vorträge, Berichte, Links usw. zu finden sind um die Podcast, Zitate… noch um ergänzende Hinweise, Anregungen vielleicht bereichern zu können.

    Natürlich kann man es nicht jedem recht machen, da jeder anders denkt fühlt und ist, und dann ist es allemal sehr gut wenn der Podcast-leser/hörer sich äussert wenn etwas (für ihn) nicht gut ist. Mir ist bewußt dass mit Geist/Gedanken auch immer das Ego mitschwingt, aber im gleichen Augenblick ist auch eine heilige Stille wo reine Worte… erscheinen voller Frieden.
    Om
    😀
    Gestern bekam ich diese Geschichte zugesendet, mir gefällt sie, ich hoffe euch auch!

    Eines Tages führte der Vater einer sehr reichen Familie seinen Sohn aufs Land, um ihm zu zeigen, wie die Armen leben.
    Sie verbrachten einige Tage auf dem Bauernhof einer Familie, die sich kaum etwas leisten konnte.
    Bei seiner Rückkehr fragte der Vater seinen Sohn: „Hat dir dein Aufenthalt gefallen?“
    „Es war toll, Papa!”
    „Hast du gesehen, wie die Armen leben?”, fragte sein Vater weiter.
    „Oh ja!“, antwortete der Sohn.
    „Und was hast du daraus gelernt?“
    Der Sohn entgegnete ihm „Ich habe gesehen, dass sie vier Hunde haben, wir aber nur einen. Wir haben einen Swimming Pool, der den halben Garten bedeckt, sie aber können über eine große Bucht direkt ins Meer.
    Bei uns hängen Laternen im Garten, über ihren Bauernhof erstrahlen überall am Himmel Sterne.
    Vor unserem Haus ist eine riesige Loggia, vor ihnen liegt der ganze Horizont.
    Wir haben ein Landgut, doch sie haben Felder, soweit das Auge reicht.
    Wir haben Diener, doch sie dienen den anderen.
    Wir kaufen unsere Lebensmittel, sie bauen sie selbst an.
    Wir haben Mauern um unser Zuhause stehen, um uns zu schützen. Sie haben Freunde, die sie schützen.“
    Der Vater blickte ihn stumm an.
    Der Sohn fügte hinzu: „Danke, Papa, dass du mir gezeigt hast, was wir alles nicht haben.”

  2. Premajyoti

    Hallo Anonymous,
    vielen DANK, bei mir magst Du recht haben,
    manchmal habe ich Babbelwasser getrunken.
    😉
    Danke auch an das Podcast, so habe ich u.a. noch besser gelernt mit Kritik umzugehen.
    Vorallem Tausend DANK an Rafaela, sie hat mir und auch Anderen, soviel Liebe und Zuneigung geschenkt, obwohl sie mich nicht kennt, sie ist eine ganz warmherzige liebevolle Seele.
    Danke, das es Dich gibt und das Du uns immer hilfst weiter zu erkennen und liebevoller/sanfmütiger zu werden.
    Om Shanti

  3. Anonymous

    Rafaela, nein … das ist es nicht. Sicher meinst du es gut, nur du und Premajyoti, ihr seid schon ziemlich ausschweifend in euren Ausführungen. Ihr dürftet ruhig etwas prägnanter werden, euch kürzer fassen und schneller auf den Punkt kommen, so dass das Ganze nicht so sehr in Geschwätzigkeit ausartet.

  4. Da trete ich jemanden wohl auf seine heiligen Füsse.

  5. Anonymous

    Rafaela …

    “Frauen müssen das letzte Wort behalten – aber leider nicht für sich.”
    Hans-Joachim Kulenkampff

  6. Liebe Rafaela, herzlichen Dank für Deine Mühe!
    Liebe Grüße aus Düsseldorf,
    Monika

  7. Liebe Monika,
    ich meine, Aham Jyoti
    Aham = Ich bin
    Jyoti = Licht

    Da ich nicht sicher bin ob die Übersetzung stimmt werde ich nachfragen und dir wieder antworten.

    Herzlichst
    Rafaela

  8. Premajyot ist ein Teil meines Herzens.

    Warum müssen dann die Meister soviel Bücher schreiben für ein gramm Praxis.

    Bei mir war es eher so, ich hatte das Gefühl, da ist jemand, der möchte verstehen…
    Premajyot und ich wir öffneten unser Herz und sagten unsere Worte.
    😀
    – Es ist besser, in das Gebet ein Herz voller Worte zu legen, als Worte ohne Herz.

    – Die Worte der Menschen sind ein Spiegel ihres Herzens.

  9. Hallo Anonymous,

    das mag vielleicht für Dich zu treffen,
    ich höre und lese, was ein Mensch mit dem Herzen schreibt und sagt.

    Ich bin dankbar für gesprochene Erklärungen und Hilfestellungen.
    Wenn man z.B einem Kind nie etwas erklärt nur kurze, knappe
    Anweisungen gibt, ist es nicht sehr hilfreich.
    Und Gedankenlesen können wir noch nicht.
    😉
    Wie, sagt eine liebe 9o jährige alte Bekannte von mir immer, man muss immer reden mit den Leut, da lässt sich viel aus der Welt schaffen.
    😀
    Das Leben ist ein Spiel und wir sind nur die Kanditaten…
    Hape Kerkeling

  10. Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.
    (Lao-tse)

    Wer eine Menge großer Worte gebraucht, will nicht informieren, sondern imponieren.”
    (Oskar von Miller)

  11. Liebe Rafaela, könntest Du mir bitte “ich bin Licht”
    in Sanskrit übersetzen?!
    Herzliche Grüße,
    Monika

  12. Om

    Du Liebes,
    ich verneige mich vor deinen weisen Worten.

    Om liebe Rafaela-Saraswati-Lakshmi

  13. Om

    vielen Dank für euer Interesse… der Worte des Zitats von Swami Sivananda
    🙂
    Ich denke Swami Sivananda meint mit gleichmütig und leidenschaftslos besonders den Gedanken zu entsagen. Die Gedanken sind es oft die einem die Begeisterung und Lebensfreude… rauben können.
    Natürlich können Gedanken wie die eigenen und von anderen Menschen viel großes bewirken, besonders von Meistern. Idealerweise von selbstverwirklichten Meistern wo jedes Wort wie ein Sankalpa ist (Samen für die eigene Selbstverwirklichung) die dann ungemein stärken, aufbauen und von falschen Vorstellungen, Idendifikationen befreien und transformieren.

    Sehr hilfreich und von unschätzbaren Wert ist es Bücher von Meistern zu lesen wenn man keinen persönlichen Kontakt zu einem Meister hat, da die Energie der Meister in jedem geschrieben Wort mit schwingt und aufgehen kann wie ein Samen im Bewußtsein des Lesers.

    Die höchste und reinste Verwirklichung und die daraus entstehende Begeisterung und Erfüllung der Träume und Ziele… entsteht, wenn der Geist mit seinen Gedanken zur Ruhe gekommen ist, und durch das Bewußtsein aus dem höheren Selbst spricht, handelt und lebt

    Gedanken kommen und gehen, sie tauchen in einem auf und gehen wieder. Sie sind wie Wolken am Himmel. Der Himmel kann aber keine Wolke sein. Wenn so viele Gedanken vorhanden sind, wenn es so wolkig ist, bekommst man das Gefühl, Himmel sei gleichbedeutend mit Wolken. Wenn man jedoch eine Vorstellung eines klaren Himmels hat, wenn man nur für wenige Augenblicke einen klaren Himmel gesehen hat, dann erkennst man, dass sich der Himmel jenseits der Wolken befindet, dass man nicht die Wolken selbst ist. Das ist das Wunderbare beim Sadhana, spirituelle Praxis von Yoga und Meditation, die Frucht ist gedankenlose Aufmerksamkeit.

    Wenn der Geist durch die Übung von Yoga und Meditation nicht mehr abgelenkt wird, was reine Aufmerksamkeit ist, dann wird auch die Erfahrung von Begeisterung… vollständiger.
    Aufmerksamkeit oder auch Achtsamkeit ist die Grundlage von Gleichmut. Die Entwicklung von Gleichmut erfolgt in der vollen Erfahrung der hereinbrechenden Gezeitenwellen der Gefühle, die dann nicht unterdrückt werden.
    Nur wenn man sich selbst vollständig erfahren kann, beginnt man, Gleichmut zu entwickeln. Mit Gleichmut überschreitet man die Beschränkungen des Selbst. Die Überschreitung der Beschränkungen des niederen Selbst ist die Erfahrungen eines selbstverwirklichten Meisters.

    Swami Sivananda beschreibt in seinem Zitat den vollkommenen Zustand wenn man seine wahre Natur verwirklicht hat, wie es bei Swami Sivananda ist. Aus dieser Verwirklichung heraus strahlt das höhere Selbst und der Mensch ist auf ewig der glücklichste und reichste auf der Welt. Die Welt ist nun mehr als gesegnet von der Anwesenheit von dem wahrhaft entsagten Menschen der jenseits von Geistes und Gedanken in die Welt hinein wirkt.

    Es ist ein sehr gutes Zeichen, wenn du spürst das es dir zuwenig ist, tief im innern ruft deine Seele und will seine vollkommene Lebendigkeit erfahren.
    Übe Yoga und Meditation du wirst wenn die Zeit/Same reif ist erfahren was wirkliche Leidenschaftlosigkeit ist, und dann die Frucht von überströhmender Begeisterung geniesen.

    Ooomm

  14. Om
    ich kann Dich gut verstehen, ich war auch viele Jahre
    sehr leidenschaftlich, doch leider viel gebracht hat es mir nicht,
    😉
    diese o.g. Swami-Einstellung hilft mir besser (mental und emotional),
    Begeisterung ist auch etwas anderes, sie ist eine positive Eigenschaft, wie Freundlichkeit, die wie Sukadev sagt, auch geübt werden kann mit verschiedenen Eigenschaftsmeditationen.
    Om Shanti

  15. Dieses Zitat gefällt mir nicht. Was natürlich kein Maßstab ist 😉
    Aber “leidenschaftslos”… ich bin mir momentan zu wenig leidenschaftlich, zu wenig begeisterungsfähig… man braucht doch Träume, Ziele, etwas was einem wichtig ist.

    Ja, man ist auf diese Weise glücklich, das kann ich nachempfinden. Dennoch ist es mir zuwenig.

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