Meditation – Zitat des Tages

Unwissenheit ist der Grund für Abhängigkeit. Erkenne und sei frei.
– Swami Sivananda –

3 Kommentare zu “Meditation – Zitat des Tages

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  2. Tägliche Inspiration aus der Feder Swami Sivanandas

    WAS IST UNWISSENHEIT

    Der Geist (mind) ist ein Werk von avidya (Unwissenheit) und die Folge von
    avidya. Der Geist ist gefüllt mit Täuschungen – darum führt er euch in
    Versuchung und lässt euch auf Abwege geraten. Wenn ihr den Ursprung des
    Geistes zerstören könnt, indem ihr Wissen über das höchste Selbst erlangt,
    ist der Geist nirgendwo; er entschwindet in das luftige Nichts.

    Die ganze Erfahrung von Dualität, zusammengesetzt aus dem Wahrnehmenden und
    dem Wahrgenommenen, ist reine Imagination. Es gibt keine vom Geist getrennte
    Unwissenheit. Nach der Vernichtung des Geistes, ist alles zerstört. Die
    Aktivität des Geistes ist die Ursache aller Erscheinungen. Aufgrund der
    Unwissenheit denkt ihr, dass die äußeren Objekte von euch getrennt und real
    sind.

    Solange es den Geist gibt, gibt es die ganzen Unterschiede – groß und klein,
    hoch und niedrig, überlegen und unterlegen, gut und schlecht, usw., aber die
    höchste Wahrheit ist, dass es da keine Relativität gibt. Wenn ihr den Geist
    durch konstante und tiefschürfende Meditation auf den atman transzendieren
    könnt, werdet ihr in der Lage sein, einen Zustand jenseits der Gegensatzpaare
    zu erreichen, in welchem erhabener Frieden und höchstes Wissen liegt.

    Der erste Gedanke ist der “Ich-Gedanke”. So wie dieser “Ich-Gedanke” die
    Grundlage aller anderer Gedanken ist, so ist Selbstsucht der Samen des
    Geistes. Die Vorstellung des “Ich” bringt im Zuge seiner Entstehung die
    Vorstellung der Zeit, des Raumes und anderer Einflüsse mit sich. Vermittels
    dieses Milieus, entsteht in ihm der Name “jiva” (Seele). Und gleichzeitig
    damit entsteht der buddhi (Intellekt), die Erinnerungen und manas (der
    Geist), welcher der Same des Baumes der Wünsche ist.

    Wenn ihr auch nur die kleinste Spur von Selbstsucht habt, oder Anhaftung an
    Namen und Form, oder den geringsten Anflug von weltlichen Wünschen in eurem
    Geist habt, könnt ihr Gott nicht verwirklichen. Versucht, die Selbstsucht
    Stück für Stück zu verringern. Vernichtet sie durch Selbstaufopferung, durch
    karma yoga, durch Selbsthingabe oder durch das vedantische Forschen nach dem
    Selbst.Wann immer sich Selbstsucht geltend macht, erhebt die Frage in euch:
    “Was ist der Ursprung dieses kleinen `Ich´s´”?” Stellt euch diese Frage
    wieder und wieder; wenn ihr Schicht um Schicht entfernt, schwindet die
    Zwiebel zu Nichts. Analysiert das kleine “Ich” und es wird zu einem Nichts.

    Das Ego ist der Herr, zu dessen Unterhaltung der Tanz aufgeführt wird und die
    Sinnesobjekte sind seine Gefährten. Der Intellekt ist das tanzende Mädchen
    und die Sinne sind die Leute, die auf den Instrumenten spielen, welche den
    Tanz begleiten. Der saksi (die beobachtende Seele) ist die Lampe, die die
    Szenerie beleuchtet. Genauso wie die Lampe, ohne dass sie von ihrem Platz
    bewegt wird, den ganzen Raum mit Licht versieht, so erleuchtet auch der saksi
    von seiner unveränderlichen Position aus alles, was sich Innen oder Außen
    befindet.

    ERKENNTNIS DES SELBST
    https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/shankara/atma-bodha-aparoksha-anubhuti/erkenntnis-des-selbst.html

    https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/yoga-reinkarnation-lehren/wer-bin-ich.html

  3. Dieter Jahnke

    Erkenntnis über das wahren Selbst -âtman- bringt vollständige Befreiung – kaivalya.

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