Online Abstimmung Ergebnis bzgl. Vegan und Milchprodukte: Wie soll das Buffet von Yoga Vidya Bad Meinberg

Die Umfrage ist beendet: Hier die Ergebnisse zur Abstimmung:
„Wie soll das Yoga Vidya Buffet sein?“
Wie bisher: Vegan separat – 428 – Stimmen,  43.41%
Buffet vegan; Milchprodukte separat – 152 Stimmen,  15.42%
Nur Vegan, keine Milchprodukte – 406 Stimmen 41.18%.
Jetzt müssen wir überlegen, was wir mit dem Ergebnis dieser Umfrage machen.

Hier de ursprüngliche Blogbeitrag:

Vor einigen Wochen gab es hier im Blog eine große Diskussion über das Büffet bei Yoga Vidya Bad Meinberg, insbesondere über die Frage rein vegan (also rein pflanzlich) oder laktovegetarisch (also pflanzliche Produkte plus Milchprodukte). Jetzt wollen wir zu einer Abstimmung kommen – die Abstimmung geht bis Sonntag, 17.7.24h:

Soll das Buffet von Yoga Vidya Bad Meinberg

  • bleiben wie bisher: Das Hauptbuffet enthält vegane (also rein pflanzliche) Speisen und Milchprodukte; rein vegane Speisen stehen separat
  • sich ändern: Das Hauptbuffet wird rein vegan; Milchprodukte (wie Käse, Joghurt, Ghee) als Ergänzung separat auf einem Nebenbuffet
  • vollständig vegan werden – gar keine Milchprodukte mehr

Hier klicken zur Abstimmung

PS: Dies ist natürlich nur eine Umfrage. Was wir nachher bei Yoga Vidya machen, müssen wir dann sorgfältig überlegen und diskutieren. Die Diskussion über Veganismus war schon eine ziemliche Herausforderung in unserer Ashram Gemeinschaft.

96 Kommentare zu “Online Abstimmung Ergebnis bzgl. Vegan und Milchprodukte: Wie soll das Buffet von Yoga Vidya Bad Meinberg

  1. Vegan komplett wäre am besten. Ich hoffe, es komm mal wieder zu einer neuen Abstimmung…

  2. Nadine Helm

    Ich stimme zu.
    Vegan komplett.
    Wenn man den Menschen ein leckeres veganes Buffet anbietet, was viefältig ist regen wir zum Umdenken an.
    Ich glaube auch nicht, dass Gästezahlen riskiert werden. Würde es dort Fleisch geben, würde auch Fleisch gegessen werden von einigen und das vegetarische würde stehen bleiben.
    Ich denke wir können hier mit dem Angebot auch die Nachfrage beeinflussen und wenn es nicht geht, kann man das Buffet ja wieder umstellen.
    Wir würden auf jeden Fall politisch ein großes Statement abgeben und Ahimsa konsequent umsetzen. Das würde mich freuen.

  3. unbedingt 100 % vegan
    A H I M S A 🙂

  4. VeganLove

    Liebe Rukmini,

    Thich Nath Hanh lebt vegan, seine Retreat-Center in Asien, Europa und Nord Amerika haben vegane Verpflegung!!! :

    Here’s what Thich Nhat Hanh wrote in regards to being vegan:
    This evening when we begin the retreat, everyone will be informed that we will not use dairy and egg products during the whole retreat. From now on, all of our retreats and, of course, all of our practice centers in Asia, Europe, and North America will be conducted like that. Thay trusts that lay practitioners will understand and support wholeheartedly. (http://kenleyneufeld.com/2008/07/21/being-vegan/)

    Ausschnitt aus einem Interview mit Oprah:
    Oprah: Are you vegetarian?
    Nhat Hanh: Yes. Vegetarian. Complete. We do not use animal products anymore.
    Oprah: So you wouldn’t eat an egg.
    Nhat Hanh: No egg, no milk, no cheese. Because we know that mindful eating can help save our planet.
    ( http://www.oprah.com/spirit/Oprah-Talks-to-Thich-Nhat-Hanh/8#ixzz1SXJtVsWB)

  5. Satyadevi

    Om Swami Nettzuananda,
    finde ich auch gut, die Idee mit einem Yoga Vidya eigenen Kuhstall 🙂
    Ich hatte mal eine Kuh zur Freundin :-). Wenn ich sie am Zaun gerufen hatte, kam sie im Kuhgalopp zu mir gelaufen und hat mich mit ihrer großen Zunge abgeschleckt :-).
    Kühe sind so soziale liebenswerte Wesen… Om Shanti Satyadevi
    PS: Aber ohne Molkerei …Nur wenn die Kuh mir die Milch freiwillig gibt 😉

  6. @ Swami Nettzuananda: Die Idee eines Yoga Vidya eigenen Kuhstalles ist gar nicht so abwegig. Auch in Amma´s (Mata Amritanandamayi´s) Ashram in Kerala / Südindien gibt es einen eigenen Kuhstall. Die Kühe dort werden liebevoll gepflegt, fast täglich geduscht / gereinigt, zu besonderen Feiertagen werden sie geschmückt und es wird ein Aarati vor ihnen durchgeführt. So wird ihre Hingabe an die Menschen (durch die Gabe ihrer Milch) mit der Hingabe an sie (durch entsprechende Pflege) vergolten. Daran hätte auch Krsna (Gopala: der „Beschützer der Kühe“), der ja seine Kindheit als Kuhhirte verbrachte, seine Freude gehabt.

  7. Liebe Rukmini,
    vielen Dank für den Richtungswechsel in dieser endlosen Diskussion.
    Liebe Swamiji, das ist eine nette Idee!
    Lieber Clemens, tolle Kommentare!
    Liebe Mahashakti, gesunde Einstellung!

  8. Liebste Swami Nettzuananda
    😀 😀 😀 auch zu den Tieren und Natur.

  9. Anonymous

    @Rukmini: Vielen vielen Dank.
    Mit dieser Einstellung wird sich die notwendige Sensibilität dann auch ergeben gegenüber den Tieren. Wir sind ja auch alle auf sehr unterschiedlichen Entwicklungsstufen, ich möchte hiermit Respekt bezeugen gegenüber jedem Einzelnen und seinem ganz eigenen Seelenweg.
    Alles Liebe
    Anamaria

  10. Swami Nettzuananda

    Ich stimme für einen Yoga Vidya eigenen Kuhstall mit eigener Mollkerei, täglicher, intensiver Kuhbetreuung und Heilritualen in Kommunikation mit den Tieren.

  11. Ich habe gestern Abend dieses Video angeschaut.
    http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/bilder-aus-der-brueterei
    Es fällt mir ganz schwer in den Bewußtseinszustand der Menschen mich reinzuversetzen die das machen und tun können, wie primitiv das denken und fühlen noch sein muss. Und dieses Treiben, diese Ignoranz und Uninformiertheit ist nur ein Sandkorn von einer riesen Wüste.

    Wenn uns allen diese Grausamkeit bewußt wäre, würde die ganze Welt weinen und um Verzeihung bitten, aber leider ist der Bewußseinzustand der Menschen noch nicht so hoch entwickelt dass alternativen zum vorschein kommen können, die da sind.

    Ich denke, solange, bis tiefgreifende sichtbare Veränderungen das Leben der Menschen erhebt, was auch geschied durch das üben und verbreiten von YOGA, dürfen wir nicht mitmachen das Leid der Tiere und Natur noch zu verstärken, auch wenn wir die ganze Missstände nicht kennen.

    Ich gebe einfach etwas in dem ich keine Tierprodukte mehr esse, auch wenn ich auf etwas verzichten muss, oder Mangel aufkommen könnte, das aber ausgeglichen werden würde durch eine höhere Kraft. So lange bis mit den Tieren und Natur respekt- und liebevoll umgegangen wird, dabei bin ich nicht fanatisch. Wenn mal Ghee… im Essen ist und ich kann es nicht vermeiden, dann esse ich es auch mit Verbundenheit und Dankbarkeit, das reinigt den Geist und bereitet ihn weiter vor auf einssein mit Gott – einheit unsers Ursprungs 🙂

  12. Om Shanti liebe Nilima,

    ich gebe zu bedenken, dass Du Menschen, dieTiere töten und essen gleichsetzt mit Personen , die aus Lust und Gier Tiere töten. Ich weiss, was Du meinst aber Du benutzt es als Argument um Fleisch- und Tierproduktesser moralisch zu verurteilen.
    Man kann auch durch Fleischessen satt werden und friedlich und liebevoll sein und versuchen die Bedingungen der Nahrungsmittelproduktion zu verbessern.
    Ein rein veganes Essen bei Yoga-Vidya ist eine Einengung der Ansichten die zur Zeit noch viele Menschen ausgrenzt.
    Und bitte nicht an Toleranz für Veganer appellieren wenn die Frage ist, ob das Essen in Bad Meinberg rein vegan sein soll.Dies ist ein Widerspruch in sich!

    Om Shanti

  13. Satyadevi

    Danke Nilima, so sehe ich das auch. 🙂

  14. @Rukmini: ja, genau, und das gilt für alle Gruppen: Veganer, Nicht-Veganer, Vegetarier, Fleischesser:

    „Wir wollen das Nicht-Haften an Ansichten üben, um für die Erkenntnisse und Erfahrungen anderer offen zu sein.“

  15. Vielleicht kennen manche ja die 14 Achtsamkeitsübungen aus der Übertragungslinie von Thich Nhat Hanh. Hier mal 2 für die Diskussion:

    Nicht-Haften an Ansichten
    Im Bewusstsein des Leides, das durch das Festhalten an Ansichten und falschen
    Wahrnehmungen entsteht, sind wir entschlossen, Engstirnigkeit zu vermeiden und uns nicht
    an unsere gegenwärtigen Ansichten zu binden. Wir wollen das Nicht-Haften an Ansichten
    üben, um für die Erkenntnisse und Erfahrungen anderer offen zu sein. Wir sind uns bewusst,
    dass unser derzeitiges Wissen keine unveränderliche, absolute Wahrheit ist. Da sich Wahrheit nur im Leben selbst findet, wollen wir in jedem Augenblick das Leben in uns und um uns herum achtsam wahrnehmen und bereit sein, ein Leben lang zu lernen.

    Die dritte Übung der Achtsamkeit:
    Freiheit des Denkens
    Im Bewusstsein des Leides, das durch Aufzwingen von Meinungen entsteht, sind wir
    entschlossen, niemandem – auch nicht Kindern – unsere Meinungen aufzunötigen, weder
    durch Autorität, Drohung, Geld, Propaganda, noch Indoktrination. Wir wollen das Recht
    anderer respektieren, anders zu sein und selbst zu wählen, an was sie glauben und wofür sie sich entscheiden. Wir wollen jedoch unseren Mitmenschen in anteilnehmendem Gespräch helfen, Fanatismus und Engstirnigkeit zu überwinden.

  16. @Mahashakti + clemens: in dieser Diskussion geht geht es doch nicht um aufdrängen und zwingen und vorschreiben (schon gar nicht 7 Mrd. Menschen), sondern um Bewusstwerdung und Feinfühligkeit in der Ernährung bei Yoga Vidya.

    Es geht doch genau um „ein Beispiel“ geben und nicht um aufdrängen, wenn das vegane Buffett bei Yoga Vidya eventuell verstärkt wird oder das vegetarische ersetzt mit Milchprodukten an der Seite. Man kann mit eurer Argumentationsweise genauso behaupten, dass einem zZ das vegetarische Buffet „aufgedrängt“ wird. Das ist doch müßig.

    Mahashakti schreibt „Der Weltfrieden ist nicht von der Ernährung abhängig. Er ist von Menschen abhängig, die mit Respekt und Demut sich selbst ,dem Gegenüber und der umgebenden Welt gegenübertreten.“
    –> Doch, der Weltfrieden IST u.a. davon abhängig, ob alle satt werden!
    –> Und Menschen, die mit Respekt und Demut dem Gegenüber und der Welt gegenübertreten sind doch genau die Menschen, die NICHT aus Lust und Gier heraus Tiere quälen und mißbrauchen und töten, und die NICHT das Essen für Millionen von Menschen wegnehmen für ihre milch-und fleischproduzierenden Nutztiere (deren Nahrung nur für ein Bruchteil Menschen reicht).

    Toleranz zu verlangen für „Menschen, (die) der Überzeugung sind tierisches Leben sei nutzbar“ und gleichzeitig Veganer zu kritisieren ist doch ABSURD.

    Bitte mehr Toleranz für die Veganer!! (Ihr könnt ja trotzdem weiter eure Milch trinken.)

    Om Shanti

  17. @clemens und Mahashakti: Amen!

  18. Was für eine Diskussion! Was hat das mit Respekt gegenüber den Lebewesen zu tun, wenn man anderen etwas aufdrängt? Leben und Sterben gehören so zusammen wie (fr)essen und gefressen werden. Selbst als Veganer können wir das nicht verhindern.

    Alle Wesen auf diesem Planeten leben miteinander und voneinander. Wir können nur versuchen das beste daraus zu machen, zB indem wir Toleranz gegenüber denen üben, die anderer Auffassung sind – auch und gerade beim Essen! Man kann niemanden zu besserem Karma zwingen. Die Frage ist noch was mit dem eigenen Karma passiert wenn man es trotzdem versucht.

    Mir wäre es wichtiger, das Essen würde wieder verdaulicher – sobald ich irgendwas Gewürztes und-oder Gekochtes vom Buffet nehme, lauf ich als Luftballon durch die Gegend, egal ob Vegan oder nicht. Wer sich mit Ernährung beschäftigt hat weis wie gesundheitsschädlich das ist.

    Om Shanti

  19. Nur ein (mit)fühlendes, reines Herz wird das Himmelreich erreichen und aufgehen als Gott in allen Wesen

  20. Om liebe Satyadevi,
    ich achte Dein Engagement und ich nehme Deine emotionale Wortwahl wahr.
    Der Weltfrieden ist nicht von der Ernährung abhängig. Er ist von Menschen abhängig, die mit Respekt und Demut sich selbst ,dem Gegenüber und der umgebenden Welt gegenübertreten.
    7 Mrd Menschen kannst Du nicht vorschreiben was sie essen sollen.
    Wenn diese Menschen der Überzeugung sind tierisches Leben sei nutzbar dann ist das so.
    Du kannst versuchen sie emotional unter Druck zu setzen, sie mit menschlichen Vergleichen provozieren und den Begriff „Toleranz“ in unzulässiger Weise zu übertreiben (niemand hat gefordert Fleisch ins Buffettangebot zu nehmen) aber ihren Geist wirst Du nicht erreichen!
    Gebe Ihnen ein Beispiel, dass man andere Ziele als Geld, Macht und materiellen Genuss leben kann und sie werden dich fragen, wie Du dich ernährst.
    Wenn sich z.B. fleischlose Kost flächendeckend durchsetzt würde schon ein riesenhafter leidproduzierender Apparat ausser Betrieb gesetzt und es würde sich die Diskussion über die Ethik der verbleibenden Tierhaltung automatisch verstärken aber dann mit Menschen, die für sich schon einen geistigen Reifungsschritt weg vom Ausnutzen anderer geschafft haben!
    Deswegen Demut- die Welt ist grösser als das Buffett bei Yoga Vidya.

    Om Shanti, Clemens

  21. Satyadevi

    Om lieber Clemens, wo bleibt die Demut gegenüber den Tieren in Gefangenschaft.
    Ich glaube, wenn die Menschen es einmal miterleben würden, wie brutal die kleinen Kälbchen von ihren Müttern weggerissen werden (Mutter und Kind noch Stunden, manchmal nächsten Tag noch kläglich nacheinander „muhen“ würde es bestimmt weniger Milchtrinker geben.
    Om Shanti Om Demut für die Kühe 🙂
    Satyadevi

    PS: Manche sprechen von Toleranz. Sollten wir so „tolerant“ sein und Fleisch einführen?
    Yoga Vidya ist nicht intolerant, indem wir kein Fleisch anbieten. Sondern dem Weltfrieden zu liebe, den Menschen und Tieren und Umwelt zuliebe. Veganismus wäre ein weiterer Schritt Richtung Weltfrieden. Wenn man eine (Menschen) Mutter fragen würde: „Gibst du mir jeden Tag deine Muttermilch. Ich pumpe sie auch jeden Tag maschinell von dir ab. Dein Kind nehme ich dir aber weg, damit ich mehr habe. Und wenn du mir nicht mehr so viel Milch gibst, dann bringe ich dich um…..“ Sollten wir das tolerieren?
    Die Tiere sind leider zu schwach und das wird schamlos von manchen Menschen unterstützt.

  22. Vielleicht sollten wir nicht vergessen, dass wir zuerst und vor allem in diese Welt gestellt sind. Mit all ihrer Freude, Lust, Rätseln, Leid und Unerklärlichem.
    Wer meint mit der Art seiner Ernährung die Welt „retten“ zu können ist in meinen Augen geistig unfrei.
    Es ist viel wichtiger die Menschen einfach nur anzusprechen, sie nachdenklich zu machen,ihnen Vorschläge zu machen, Beispiele zu geben und loszulassen, wenn ich keine Antwort bekomme.
    Dafür ist die Art von Yoga Vidya im Sinne von Sivanandas pragmatischer ,gütiger, jedes Individuum wertschätzender Geisteshaltung genau richtig! Gebt Beispiele, zeigt Möglichkeiten auf und werdet nicht engstirnig, ausgrenzend.
    Stärkt liebevoll den Geist der Menschen sich der eigenen Kraft und Verantwortung gewahr zu werden dann manifestiert sich die Welt, in der wir leben wollen! Erzwingen können wir sie nicht. Ein bißchen Demut wär vielleicht angebracht.

    Om Shanti
    Clemens

  23. @Gandhi: DANKE! Ich könnte heulen. Es tut so weh im Herzen, wenn man sich klar macht, wie selbstsüchtig diese ganze Milch- und Eierproduktionen sind, und wie sehr man dabei einen großen Teil der Menschheit verhungern lässt und Tiere als Gegenstände missbraucht, kurzum das Leben von Mensch und Tier (d.h. das Leben als solches) nicht achtet. Es macht mich so betroffen. Und das fördert meinen Willen, weitestgehend und möglichst ganz auf Mich- und Eierprodukte zu verzichten.

    @Sukadev: Ich hoffe du nimmst diese Umfrage nicht als repräsentativ, sondern nur als Anregung. Ich denke hier ist noch viel Spielraum zu Veränderungen, wie zB eine Seite des Buffets vegan, die andere vegetarisch, welche Möglichkeit in der Umfrage nicht enthalten ist. Aber wie gesagt: herzlichen Dank, dass du diese Diskussion ins Netzt gestellt hast!

  24. anamaria

    Liebe Yogis,

    mir hat das Essen in BM immer super geschmeckt, allerdings bin ich keine orthodoxe Vegetarierin und noch weniger Veganerin. Ich esse, was auf den Tisch kommt, auch und gerade auf Reisen, denn das zusammen Essen mit Menschen woanders ist eine wichtige Form der Kommunikation/Kommunion. Privat achte ich auf moralische Qualität, kaufe also für mich kein Fleisch und achte ansonsten auch auf meinen Geldbeutel, ich denke, das wird vielen so gehen. Milchprodukte haben durchaus für mich auch mit lustvollem Essen zu tun und ich denke, im Zuge der spirituellen Weiterentwicklung werden sie irgendwann wegfallen, weil Essen im Sinne von Genuss immer unwichtiger wird. Meine Einstellung ist aber nicht streng genug, um mich sozusagen „vor der Zeit“ dazu zu zwingen. Ich vertraue auf meine innere Führung, damit ist mir vor vielen Jahren auch das Aufhören mit dem Rauchen erstaunlich leicht gefallen. Tu dein Bestes und hab Vertrauen. Zu Hause esse ich meistens Gemüse (roh und gekocht) und Getreideprodukte als Hauptnahrung und ergänzend etwas Käse, Butter, Buttermilch und Yoghurt. Und Obst natürlich. Nach meinem Gefühl ist das ok, gerade wenn man berufstätig ist und sich nicht den ganzen Tag mit Essensmoral einerseits und evtl. Mangelerscheinungen andererseits beschäftigen kann und möchte. Auch der Zeitaufwand für das Thema Essen sollte sich in Grenzen halten, schon damit man mehr Zeit für Yoga und Meditation hat 😉
    Kurz und gut, kann für mich in BM alles bleiben wie es ist, zuzüglich besserer Kennzeichnung für die Allergiker.
    Om Shanti, alles Liebe!
    Anamaria

  25. Die Umfrage geht noch bis Sonntag 24h.
    Bisheriges Ergebnis:
    Wie bisher: Vegan separat (402) 42.95%
    Buffet vegan; Milchprodukte separat (142) 15.17%
    Nur Vegan, keine Milchprodukte (392) 41.88%

  26. WOW – welch rege Beteiligung! in meinen Bio-Kochseminaren ist dies einer meiner ersten Sätze: „Ernährung ist ein sehr emotionales Thema“, ja, jede/r will da mitreden! Die Medien sind als Meinungsbildner zum Sprachrohr der Konzerne geworden. Ärzte werden an den Unis ausgebildet in Sachen Krankheiten insoweit, welche Mittel es dagegen gibt, aber nicht, wie sie entstehen oder zu verhüten sind, über Ernährung lernen sie wenig und das wenige meistens noch von Pharmareferenten! Heutzutage gibt es keine echten Forscher mehr, die aus brennendem Interesse forschen; es gibt nur noch Forschungsaufträge von Konzernen, die das Ergebnis vorgeben: „Erforscht mal, wie wir es hinbiegen können, dass wir das und das veröffentlichen können.“ Sie wollen „Produkte“ verkaufen! An Verbraucher! Ich will da nicht mit spielen, ich will ein Mensch sein, der (die) Obst und Gemüse isst. Leider spiele ich viel zu oft mit, weil es einfach nicht so ein breites Angebot an Obst und Gemüse gibt, jederzeit reif und lecker. Aber jede Menge Supermärkte mit kilometerlangen Regalen, die mit haltbaren, industriell hergestellten „Produkten“ gefüllt sind. So, jetzt komme ich zum Büffet bei Yoga Vidya. Wie Machshell (12) schon anregte, wäre es doch sinnvoll, das Büffet so umzugestalten, dass erst die Salate und danach die gekochten Speisen „aufgetischt“ sind. Meine Mutter hat tiereiweißfreie Büffets ausgerichtet (allerdings nur für 50 – 200 Personen), die waren wirklich VOLLWERTIG, da gab es keinen Agavendicksaft, keine Soja- oder andere industriell hergestellte vegane Pseudomilchprodukte, keine pflanzlichen Fleischimitate, keine „Frühstücks-Cerealien“. Die Leute waren jedesmal restlos begeistert von der Vielfalt, sie konnten gar nicht fassen, dass veganes und 80-90% Rohköstliches so lecker schmeckt und auch noch zufrieden und satt macht, ohne zu schwer (tamassig) zu sein. Soja oder gar Fleisch hat niemand vermisst ……aber ich fürchte, wie unter (8) schon (etwas freundlicher) bemerkt, die Routine in der Küche ist so eingespielt, da ist wenig Raum für Veränderung.

    @Küchenguru: von der lichtnahrung sind wir noch lichtjahre entfernt!
    Auch wenn es hauptsächlich Prana ist, was uns nährt, über die Umwege Pflanze – Tier.
    Wobei es bei Vitamin D sogar schulmedizinisch erwiesen ist, das weiß jedes Kind heutzutage: nur wenn man genug Sonnenlicht abbekommt, kann der menschliche Körper dieses Vitamin herstellen.

    @ Gandhi und Ralf: habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie diese ganzen Werte zustande gekommen sind? Wer bestimmt, wie viel von welchen Vitaminen und Mineralstoffen „der Mensch“ denn braucht? Woher wissen die das? Könnte es nicht sein, dass es von Mensch zu Mensch verschieden sein kann, so wie jeder Mensch in Körpergröße, Haarfarbe, Appetit, Schlafbedürfnis verschieden ist? Könnte es nicht sein, dass sich vegan lebende Menschen gar nicht so viel Vitamin B12 mit der Nahrung zuführen müssen? Der menschliche Körper stellt es selber her!
    Wir sind keine Forscher, wir haben keine Ahnung, wir müssen glauben, was wir hören/lesen. Aber wir können entscheiden, wem wir vertrauen und Glauben schenken. Hinterfragen, bevor man etwas glaubt.
    Hari om tat sat

  27. Küchenguru

    100% Lichtnahrung,dann hätten wir das Problem endlich gelöst.

  28. und auch mal abgestimmt. bin sehr auf das ergebnis gespannt 😉

  29. Viele Meinungen in der Diskussion, hier die Fakten:

    In einem gemeinsamen Positionspapier von 2003 nehmen die ADA („American Dietetic Association“, Amerikanische Gesellschaft für Ernährung) und die DC (Verband der kanadischen Ernährungswissenschaftler) zu den gesundheitlichen Vorteilen der veganen Ernährung eindeutig Stellung. In diesen Verbänden sind die renommiertesten Ernährungswissenschaftler der USA und Kanadas zu finden. Allein die ADA hat etwa 70.000 Mitglieder. In diesem Positionspapier heißt es u. a.:

    „Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, früher und späterer Kindheit und Adoleszenz. Vegetarische Ernährungsformen bieten eine Reihe von Vorteilen.“

    Das im Juli 2009 in der Zeitschrift „Journal of the American Dietetic Association“ veröffentlichte Papier repräsentiert die offizielle Grundhaltung der ADA zu vegetarischen Ernährungsformen inklusive veganer Ernährung:

    „Die American Dietetic Association ist der Ansicht, dass eine gut geplante vegetarische Ernährungsform, einschließlich komplett vegetarischer oder veganer Ernährungsformen, gesund sind, ernährungsphysiologisch bedarfsgerecht sind und gesundheitliche Vorteile in der Prävention und der Behandlung bestimmter Krankheiten bieten. Eine gut geplante vegetarische Ernährungsform ist für Menschen aller Altersstufen geeignet, eingeschlossen Schwangere, Stillende, Kleinkinder, Kinder, Heranwachsende und Sportler.“

    Auch die Aussagen eines der anerkanntesten und renommiertesten deutschen Ernährungswissenschaftler, Prof. Dr. Claus Leitzmann, sind eindeutig:

    „Studien mit vegan lebenden Menschen, die weltweit, aber auch von uns durchgeführt wurden, zeigen, dass Veganerlnnen im Durchschnitt deutlich gesünder sind als die allgemeine Bevölkerung. Körpergewicht, Blutdruck, Blutfett- und Cholesterinwerte, Nierenfunktion sowie Gesundheitsstatus allgemein liegen häufiger im Normalbereich.“

    Die PCRM („The Physicians‘ Committee for Responsible Medicine“, Ärztekommission für verantwortungsbewusste Medizin) ist eine gemeinnützige Organisation, die präventive Medizin fördert, klinische Forschung durchführt und höhere Standards für Ethik und Effizienz in der Forschung fördert. Die PCRM empfiehlt die vegane Ernährung als die gesündeste Ernährung und begründet dies auch logisch nachvollziehbar:

    „Vegane Ernährung, die keine tierlichen Produkte enthält, ist sogar gesünder als vegetarische Ernährung. Vegane Ernährung enthält kein Cholesterin und sogar weniger Fett, gesättigte Fettsäuren und Kalorien als vegetarische Ernährung, weil sie keine Milchprodukte und Eier enthält. Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass die gesundheitlichen Vorteile zunehmen, wenn die Menge der Nahrung aus tierlichen Quellen in der Ernährung verringert wird, was die vegane Ernährung zur gesündesten insgesamt macht.“ http://www.pcrm.org/health/veginfo/nutritionfaq.html

    Dr. T. Colin Campbell, Autor der Ernährungsstudie „The China Study: Alarmierende Auswirkungen für die Ernährung, Gewichtsabnahme und langfristige Gesundheit“ bietet eine einfache Möglichkeit, die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung zu erklären:

    „Die überwiegende Mehrheit aller Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Formen von degenerativen Erkrankungen können mit der Durchführung einer pflanzlichen Ernährung einfach verhindert werden.“

    Weltweit hungern über 1 Milliarde (1.000.000.000) Menschen.
    Jede Sekunde stirbt auf diesem Planeten ein Mensch an Hunger, 30 Millionen (30.000.000) Menschen im Jahr. Täglich sterben bis zu 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert werden! Die Verfütterung von pfl anzlicher Nahrung zur Erzeugung gesundheitlich bedenklicher tierlicher Produkte ist eine Absurdität, ein Skandal und eine Verschwendung der Superlative: Für die Erzeugung von nur 1 kg Fleisch sind je nach Tierart bis zu 16 kg pfl anzlicher Nahrung und 10 – 20 Tonnen (10.000 – 20.000 Liter!) Wasser notwendig.

    Der Schweizer Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung, schrieb: „Die Weltlandwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute am Hunger stirbt, wird ermordet.“ Von wem ermordet? Von allen, die an diesem System beteiligt sind. Also auch von genau den Konsumenten, die durch ihre Käufe dieses System finanzieren!

    Das renommierte WorldWatch Institute hat am 21.10.2009 eine Studie über die Bedeutung der Tierhaltung und des Konsums tierlicher Produkte für den Klimawandel veröffentlicht. Demnach ist der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern für mindestens 51% der weltweiten von Menschen ausgelösten Treibhausgasemissionen verantwortlich!
    Quelle: http://www.worldwatch.org

    Die „Milchkühe“ sind in kurzer Zeit, einem Bruchteil ihrer normal erreichbaren Lebenszeit, durch die ständige Milchproduktion verbraucht und werden geschlachtet, wenn aus den ausgelaugten Tieren nicht mehr genug Milch herauszuholen ist. Statt einer normalen Lebensspanne von etwa 25 Jahren werden die ausgelaugten „Milchkühe“ schon nach 4 – 5 Jahren „entsorgt“. Jährlich werden die Kühe geschwängert, damit der Milchfluss nicht versiegt. Denn nur nach der Geburt eines Kälbchens gibt eine Kuh Milch. Nach der Geburt werden Mutter und Kind getrennt, was einen traumatischen Trennungsschmerz bei beiden auslöst. Aber auch für die Kälbchen ist der Leidensweg noch nicht zu Ende. Die weiblichen Kälber kommen in die Milchproduktion, wo sie wie ihre Mütter ihr kurzes Leben lang ausgelaugt und verschlissen werden. Die männlichen Tiere kommen in die Fleischproduktion. Da aber weltweit viel zu viele Kälber produziert werden, vernichtet man diese einfach in sogenannten „Herodesschlachthöfen“. Diese Grausamkeiten geschehen nur deshalb, weil die Verbraucher Milch trinken möchten. Milch, deren verheerende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit inzwischen durch wissenschaftliche Studien aufgezeigt werden konnten.

    Einen guten Überblick verschafft der Kurzfilm Milch und Milchkühe:
    http://veg-tv.info/Meet_your_Milk_%28english%29

    Die Tierquälerei für die Produktion von Eiern in den weltweiten Legehennenhaltungen ist bekannt und sogar vom deutschen Verfassungsgericht als Tierquälerei bezeichnet worden (sogenanntes „Legehennenurteil“). Trotzdem geht die Quälerei weiter. Aber auch die Massenhaltung von Legehennen am Boden in der Biolandwirtschaft ist nicht artgerecht und klare Tierquälerei.

    Kurzfilm über Eier: http://veg-tv.info/K%C3%BCken_sexen

    Da nur weibliche Hühner Eier legen, aber aus den bebrüteten Eiern genauso viele männliche wie weibliche Küken entstehen, werden die männlichen Küken als „nutzloser Abfall“ vergast oder in einem Schredder lebendig zermust. Zur „Hühnchenfleischproduktion“ taugen diese männlichen Küken nicht. Denn zur Fleischproduktion gibt es spezielle Hühnerrassen. Die tägliche Vernichtung von Tierkindern ist völlig normal (auch in der Biolandwirtschaft) und die alltägliche Realität unter den „Tierschutz“-Gesetzen dieser Welt, weil Verbraucher die Cholesterinbombe Ei verzehren möchten.

  30. Hört sich gut an 🙂
    LG

  31. Wir lassen die Umfrage bis Sonntag, 17.7. um 24h laufen. Om Shanti
    Momentaner Stand der Umfrage:
    Wie bisher: Vegan separat (366) 41.36%
    Buffet vegan; Milchprodukte separat (138) 15.59%
    Nur Vegan, keine Milchprodukte (381) 43.05%

  32. @Gandhi
    zu Vitamin D: „Die Veganer nehmen mit der Nahrung weniger Vitamin D auf als die anderen Ernährungsgruppen“ (Gill Langley, Vegane Ernährung S. 113). Zwar wird ein Großteil des D-Bedarfs durch UV-Licht gebildet, aber was ist mit den Leuten, die sich sehr wenig im Sonnenlicht aufhalten? Zumindest sollte man darauf hinweisen.
    Daß B12 in „jedem Multivitaminpräparat“ enthalten wäre und angeblich „viele Nahrungsmittel“ damit angereichert seien, wie Du schreibst, sehe ich nicht. Eher trifft dies (zumindest was die Anreicherung betrifft) für die USA zu. Klar ist auch, daß je nach Meinung andere Ärzte- und Ernährungsorganisationen als „führend“ erachtet werden.
    Während es bei der Umstellung vom Fleischessen zum Vegetarismus meines Wissens keiner Nahrungsergänzungsmittel sowie einer ausgeklügelten Ernährungsweise bedarf (auch nicht bei Schwangeren, Kleinkindern und anderen „Problemgruppen“), sieht das bei der Umstellung zur rein veganen Ernährung doch ganz anders aus, wie selbst in Veganerkreisen zugegeben wird.

  33. Zu ralf: 1. Vitamin D ist nicht kritisch. Völlig falsch. 90% wird in der Haut durch UV-Strahlung gebildet. 2. Meistens haben Omnivore einen Vitamin B12 Mangel. Viele Nahrungsmittel sind mittlerweile mit B12 angereichert. B12 ist in jedem Multivitaminpräparat enthalten. Aus reinen Sicherheitsgründen ist eine Substitution für Veganer ratsam. Führende Ärzte- und Ernährungsorganisationen betrachten die vegane Ernährung mittlerweile als gesund oder sogar als die gesündeste Ernährung.

  34. @nilima
    Mangelerscheinungen bei veganer Ernährung sind NICHT völliger Quatsch!! An Vitamin B12 mangelt es auf jeden Fall (es sei denn, man nimmt öfter mit Tierkot verunreinigtes Grünzeug bzw. B12-Tabletten zu sich), Vitamin D ist ebenfalls kritisch. Besonderes Schwangere und Kleinkinder sind durch diese Mängel gefährdet, nachzulesen u.a. in „Vegane Ernährung“, deren Autorin Gill Langley etliche Studien hierzu ausgewertet hat und selbst Veganerin ist. B12-Mangel kann zu perniziöser Anämie sowie neurologischen Schäden führen.

  35. PS mich würde ein etwas ausführlicheres veganes Buffet anregen und meinen Versuch, vegan zu leben, fördern und unterstützen!

  36. Ich finde das sich ständig wiederholende Argument, Gäste könnten bei veganem Buffet wegbleiben, ziemlich daneben. Mit diesem Argument könnte man auch darüber diskutieren, ob Yoga Vidya als „tolerantes“ Yoga-Institut nicht auch ein Fleisch-Buffet anbieten solle….. (damit noch mehr Gäste kommen).
    Ich finde die Idee nicht schlecht, die beiden Seiten des Buffets aufzuteilen in vegan und lakto-vegetarisch. Dann kann jeder selbst entscheiden.
    Und bitte etwas sattviger mit Gewürzen umgehen! Der grobe Gaumen verlangt nach starken Gewürzen, der durch gute Kost geschulte nicht! Nachsalzen und vor allem nachpfeffern kann doch jeder nach seinem Gustus, aber warum muss jedem von vornherein der Pfeffer aufgedrängt werden?! Zumal Pfeffer rajas ist?!! Man kann Speisen auch sehr schmackhaft ohne den ständigen phantasielosen Pfeffergebrauch würzen.
    Auch das Argument, viele neue Gäste seien mit vegetarischer Kost bereits überfordert, kann ich nicht gelten lassen. Die Zeit schreitet vorwärts und vegan ist heute das was vor 20 Jahren vegetarisch war in Hinblick auf alternative tierschonende Ernährungsweise.
    Ich selbst esse nicht immer vegan, aber ich finde es gut und zeitgemäß und yogisch, wenn es weiter verbreitet wird.
    Mangelerscheinungen sind völliger Quatsch, wenn man die richtigen Produkte verwendet und zusammenstellt. Das ist dasselbe (falsche) Argument wie vor 20 Jahren bei der vegetarischen Ernährung, der damals auch hartnäckig Mängel unterstellt wurden.
    Ich finde es toll, Sukadev, dass du diese Diskussion angeregt hast. Es geht letztlich ja auch um Bewusstseinsprozesse.
    Om Shanti

  37. Zwischenstand der Abstimmung/Umfrage:
    Wie bisher: Vegan separat 348 Stimmen, 41.13%
    Buffet vegan; Milchprodukte separat 131 Stimmen, 15.48%
    Nur Vegan, keine Milchprodukte 367 Stimmen, 43.38%

  38. @ Sukadev: Vielen Dank für die Antwort. Da bin ich zumindest schon wieder etwas beruhigt. Hier übrigens ein Link zu einem der Veganer-Foren im Internet (Facebook-Seite der Veganen Gesellschaft Deutschland e.V.), mit über 4400 „Gefällt-mir“-Personen, mit dem Aufruf, an der Abstimmung teilzunehmen. Interessant die kurze Debatte in den Kommentaren über die Frage, ob das eine Manipulation der Abstimmung ist oder nicht ;-)…

  39. Die Diskussion hier zeigt, dass es einigen noch an guten Informationen über vegane Ernährung mangelt. Daher empfehle ich http://www.ProVegan.info zur schnellen Information.

  40. Wenn man sieht, wie beherzt die Gäste und Sevaka zu Gerichten greifen, die mit Käse überbacken sind etc., befürchte ich, dass diese Umfrage für Yoga Vidyaner nicht representativ ist, sondern Veganer einfach hier ihren Idealismus zum Ausdruck bringen.
    Ich halte nichts vom Polarisieren. Es ist wunderschön, wenn sich jemand mit der veganen Ernährung besser fühlt, aber mögliche Mangelerscheinungen dürfen nicht bagatellisiert werden.
    Bitte sowohl Veganern als auch Vegetariern leckeres Essen bieten. *friedensflaggeschwenk*

  41. liebe yogis, bei all dieser diskussion scheint die hauptregel ahimsa unbeachtet ausser kraft zu geraten und die gaumenfreuden sowie gelüste an vorderster front. auch für die, die glauben vegane ernährung währe langweilig und ohne reiz, sollten sie doch mal ausprobieren…
    für die, die immer noch argumentiern wollen dass mit vegane ernährung mangelerscheinungen hervorgerufen werden, mache ich den vochlag einmal den test selbst zu machen. für mich gilt es immer an eigenen erfahrungen zu reifen und zu lernen. zu dem ist diese theorie durch viele lebende beispiele mitlerweile gottseidank ausser kraft gesetzt und wiederlegt. aber solange man eben an bestimmte dinge gebunden ist, möchte man sie doch zu meist mit aller kraft festhalten und verteidigen, seit euch doch mal diesen vrittis mehr bewusst. haben wir nicht alle über die jahre nach nach unsere alten gewohnheiten überdenken müssen und verändert?! na klar! ,,the live ist change“, eine aussage von meinem geliebten guruji sollte uns dahin ermutigen weiter zu gehen- zum wohle aller wesen.samasta loka sukino bavanthu und tryambakam yajamahe… haben nur wert, wenn wir uns ihren inhalten bewusst werden und danach leben. was sind menschliche werte, wenn wir sie nicht leben?!-) in diesem sinne wünsche ich euch gottes segen mit eurer entscheidung. krsna

  42. @Michael: Ja, diese Umfrage ist tatsächlich als Umfrage gedacht. Finde ich ja lustig, dass die Umfrage auch in Vegetarier-Foren weitergetragen worden ist… Das würde die für mich überraschend hohe Stimmenzahl für Vegan erklären…
    Wenn diese Umfrage abgeschlossen ist, werden wir überlegen, welche Schlüsse wir daraus, und aus den vielen Anregungen hier im Blog machen.

  43. @Anakrusis: Unser Provider hat die Online Umfrage-Formulare umgestellt. Leider sieht man die Ergebnisse nicht sofort. Allerdings werden Stimmen nur einmal gezählt, auch wenn es so aussieht, als könne man öfter abstimmen.
    Bei der nächsten Umfrage werden wir ein anderes Tool verwenden. Ich habe nicht damit gerechnet, dass wenn der Provider etwas ändert, dass dann „Verschlimmbesserungen“ passieren. Sorry.

  44. Anakrusis

    was ist das für eine Umfrage, in der die IP nicht gesperrt wird, sobald man 1x abgestimmt hat??? Ich hoffe, ich irre mich – aber so wie es aussieht kann ich meine Stimme praktisch 1000-fach abgeben! Schade auch, dass man das Abstimmungsergebnis nirgends sieht.

    Zum Thema selbst:
    Ich kann mich nur „Brahmadev’s und Michael’s“ Ansichten über eine nicht-vegane Ernährung mit ihren langen ausführlichen Erklärungen nur anschließen.

    Für mich gibt es außerdem per se nichts deprimierenderes als Menschen, die meinen, eine „Wahrheit“ gefressen zu haben und sich im Umkehrschluss komplett intolerant verhalten und sich dabei ein EGO-Mäntelchen überziehen auf dem steht: „Ich lebe vegan, also bin ich besser“ wie in so vielen Artikeln von Veganern hier. Und merke: Auch Menschen, die nicht vegan leben sind im Umweltschutz tätig, fahren ausschließlich Fahrrad (auch in den Urlaub), engagieren sich vor Ort im NABU und und und.

    Om Shanti

    PS: Ich hoffe, das wundervolle Buffet bleibt genau so wie die letzten Jahre – ich habe immer von dem tollen schmackhaften Essen in Bad Meinberg geschwärmt, toll gewürzt, wahnsinnig umfangreich und mit allem was das Herz und der Körper begehrt.

  45. @ Brahmadev: Ich kann mich Deinem Kommentar voll und ganz anschließen!

    @ Sukadev: Ich bin wirklich ausgesprochen überrascht über diese Umfrage, die hoffentlich nur als Erstellung eines Meinungsbildes verstanden wird. Eine öffentliche Umfrage, die sogar in Veganerforen im Intenet hineingetragen wird, lässt ein vollkommen verfälschtes Bild über die angeblich gewünschte Ernährung der Ashrambewohner und der Seminargäste entstehen. Warum sollen alle Veganer, die mit Yoga Vidya gar nichts am Hut haben, aber die vegane Lebensform missionarisch weiterverbreiten wollen, darüber entscheiden dürfen, was bei Yoga Vidya gegessen wird? Eine ernsthafte Befragung sollte die Leute betreffen, die in Bad Meinberg leben bzw. dort Seminare besuchen. Macht doch statt dieser nicht repräsentativen Online-Befragung lieber eine Befragung unter der Menschen, die im Seminarhaus leben und arbeiten und um die Gäste zu erfassen, könnte man z.B. ein halbes Jahr lang jedem Gast bei seiner Anmeldung ein Blatt mit ausgeben, auf dem die Problematik beeinflussungsfrei beschrieben wird, mit der Möglichkeit, darüber abzustimmen. Dazu kann am Ende des Blattes ein abtrennbarer Anhang angebracht sein, wo der Gast sein Häkchen setzt und diesen Teil dann in offen aufgestellte Boxen, z.B. an der Rezeption, wirft. Das empfände ich als repräsentativ Umfrage unter denen, die es betrifft.

    Ich hoffe, dass die Toleranz Swami Sivanandas weiter bei Yoga Vidya durchscheint und dass nicht eine lautstarke Minderheit, wie nah sie auch immer den Führungsköpfen bei Yoga Vidya stehen mag, einen derartigen Einfluss auf wesentliche Faktoren bei Yoga Vidya erhalten, die die Mehrheit betreffen.

    Liebe Grüße
    om shanti

    Michael
    Yoga Vidya Aschaffenburg

  46. Lebe vegan, schütze die Umwelt, um den Planeten zu retten!!!

  47. Wenn das Vegetariertum zu Ende gedacht wird, führt es in letzter Konsequenz zum Veganertum, das ist unwiderlegbar. Dennoch habe ich dafür gestimmt, dass vorerst alles beim Alten bleibt, dies aber mit großer Offenheit gegenüber den Vegan-Essern:

    Machshells Vorschlag, wie bei YV Nordsee das Salatbüffett als knackigen Empfang nach vorne zu stellen, finde ich prima.
    Vielleicht kann man auch einen Versuch starten mit einem Vegan-Tag oder zwei Vegan-Tagen pro Woche, zum Test sozusagen? (So wie so mancher Mensa-Großbetrieb zwei Veggie-Tage eingerichtet hat).

    Und wie wäre es, wenn die hervorragende Grafik zusammen mit Veganern eine Comic-Bilderfolge – als eine kleine Geschichte – zum Thema entwerfen würde? Die könnte dann im Essraum-Trakt hängen. Zum Anschauen für die in der Schlange Stehenden.

    Dazu finde ich, wie schon gesagt, Rafaelas Vorschlag zur Gästebefragung sehr sinnvoll.

    Om Shanti Om.

  48. Vegan! Yoga ist doch auch ganzheitlich!

    Vegan zu leben ist die einzige Möglichkeit mit sich selbst und seiner Umwelt in Frieden zu leben.

  49. Eine großartige Idee, das Buffet auf vegan umzustellen!
    Das hätte eine große Vorbildwirkung. Denn eine mitfühlende Lebensweise und gleichzeitiger Konsum von Milchprodukten, für die die Kühe enorme Qualen über sich ergehen lassen müssen, sind meiner Meinung nach unvereinbar.

    Wären Kühe hier tatsächlich heilig, spräche vielleicht nichts gegen den Genuss ihrer Milch (auch wenn dies keine natürliche Nahrung für den Menschen ist). Aber in unserer Gesellschaft werden Kühe sehr abgewertet. Es erscheint den meisten Menschen selbstverständlich, dass sie uns die Muttermilch geben sollen, die eigentlich für ihre Kälber bestimmt ist.

    Rukmini sagt im Kommentar, dass man keine Kühe mehr „bräuchte“, wenn alle vegan werden würden. Das zeigt das respektlose Denken („Tiere gibt es FÜR den Menschen“) gegenüber unseren Mitgeschöpfen, das heutzutage leider weit verbreitet ist.
    Es geht beim Veganismus darum, das Anrecht aller Tiere anzuerkennen, frei auf dieser Welt leben zu dürfen. Anderen Geschöpfen trotz ihrer Andersartigkeit in Frieden leben zu lassen, ist das höchste Maß an Toleranz!

  50. Namasté liebe Yoginis und Yogis,
    Lieber Sukadev und Baratha als neuer Ashramleiter,
    Ich verfolge die Diskussion hier und auch auf Facebook vom ersten Tag an. Ich habe lange überlegt, etwas zu schreiben. Meine Hochachtung gilt Sukadev für sein Lebenswerk- Den gesamten Yoga-Vidya Verband.
    In Yogalehrerkreisen bin ich immerwieder erstaunt, wie toleranzlos hier argumentiert wird. Das geht so ganz gegen den Strich. In Kreisen, wo mir selbst bekannte Yogalehrer sogar rauchen wird ein Megahype um veganes Essen gemacht. In Kreisen wo selbst bei Yoga-Vidya ausgebildete Lehrer nicht sattwig leben und noch viel schlimmer- Fleisch essen. Gehen wir mal zum Ursprung, wenn wir schon so genau sind:
    Was ist nochmal sattwig, so wie es gelehrt wird- und was ist tamassig? Genau- zuvieles Essen ist tamassig. Warum sind dann doch einige im Hause Yoga-Vidya übergewichtig? Einige sogar stark? Liebe Yogis- Leben und Leben lassen.
    Ich propagiere immer den Vegetarismus- lebe auch danach. Im Privatleben und auch bei meinen langjährigen Schülern. Wie war das? Teach what you practice- practice what you teach. Aber ich sehe, dass viele nicht bereit sind, diesen Schritt zu gehen- Was soll dann eine rein vegane Küche? Ich ernähre mich mit BIO- Frischmilch Produkten in DEMETER Qualität. Das ist natürlicher als zusammengepanschte Soja- und Hafer- oder Reismilchprodukte. Oder zusammengepanschter Soja-ersatzjoghurt. Was ist dann mit Leder? Ist es besser beispielsweise auf nicht recyclebare Gummi- oder Plastikschuhe zurückzugreifen? Oder doch der natürlich gegerbte, haltbare Lederschuh? Wie ist das mit der Natürlichkeit und Nachhaltigkeit? Schon mal nachgedacht? Ich habe vegan zu leben probiert- bin aber für mich zu dem Entschluss gekommen, lieber jahrtausende Tradition und Natürlichkeit den Vorzug zu geben.
    Bitte lasst es, wie es ist- denkt an zukünftige Besucher und werdende Lehrer. Es ist ein Prozess, zum Vegetarier zu werden. Wer weitergehen möchte- soll dies tun- aber bitte nicht aufgezwungen. Die Diskussion überhaubt hat meine Haltung zu Yoga-Vidya sehr ins Wanken gebracht. Ich bin Euch zugewandt und werde immer weiterhin zu Euch kommen. Dehnt bei Bedarf gern den veganen Teil aus- Und seit stolz auf Eure grösste biologisch- vegetarische Küche Europas.
    Lieber Sukadev- Ich verehre dich- Nur hier gerate ich ins Wanken.

    Om Shanti
    Brahmadev

  51. Om Shanti, das Essen in den Yoga-Vidya Häusern finde ich immer sehr gut. Zwar bin ich selbst kein Vegetarier, genieße aber die vegetarische – und auch vegane – Kost bei euch sehr und habe auch schon viele Anregungen mit nach Hause genommen. Bitte lasst es so, wie es ist. Die Umstellung auf ein rein veganes Angebot empfinde ich wirklich als Einschränkung. Nicht zuletzt deswegen, weil die vegetarischen Gerichte sehr oft geschmacklich wirklich besser sind.
    Obwohl ich selbst immer noch Fleisch esse und auch die starke Präsenz von Milchprodukten skeptisch sehe, bin ich vom Nutzen einer bewussten, ausgewogenen (ovo-lakto-)vegetarischen Ernährung voll überzeugt. Eine rein vegane Ernährung betrachte ich skeptisch. Das mag jedoch für die relativ kurzen Aufenthalte, die man als Gast in den Yoga-Vidya Häusern hat, nicht so sehr ins Gewicht fallen. Dennoch denke ich, dass es auch für Gäste, die erstmalig bei euch sind und noch wenig Berührungspunkte mit yogischer oder vegetarischer Ernährung insgesamt haben, einfacher ist, sich für den Ernährungswechsel zu öffnen.

    Das Essen spielt bei den Aufenthalten eine wichtige Rolle. Wer sich beim Essen unwohl fühlt, kommt unter Umständen nicht mehr so gerne wieder. Bisher ist es super! Bleibt dabei.

  52. Yoga Vidya

    Momentanes Zwischenergebnis der Meinungsumfrage:
    Wie bisher: Vegan separat: 263 Stimmen 37.04%
    Buffet vegan; Milchprodukte separat 119 Stimmen, 16.76%
    Nur Vegan, keine Milchprodukte: 328 Stimmen, 46.20%

    Es kann weiter abgestimmt werden – auf http://yoga-vidya.de/tinc?key=Zk6yBamQ&formname=Veganes_Buffet

  53. Ich habe Sukadev schon gesagt, dass er falsch denkt, wenn er meint, alle Meschen sollten sich vegan ernaehren.

  54. hallo
    ich mag milchprodukte sehr!!! wirklich sehr… aber je länger je mehr finde ich dass wir die tierischen sachen weglassen sollten. unsere ganze ernährung muss grundsätzlich neu überdenkt werden….. ich bin gerade dabei. jedoch esse ich immer noch milchprodukte. aber langsam versuche ich sie wegzulassen.
    shalom

  55. Om Sukadev,

    mal ganz unter uns (öffentlich im Blog:-)):
    ich finde diese Diskussion schon ziemlich extremistisch. Ich kann verstehen, dass man Mitgefühl mit Tieren haben soll und habe auch tiefes Mitgefühl für das Leiden der Tiere.
    Allerdings gehöre ich auch zu den Menschen, die die große Toleranz von Yoga Vidya in spiritueller Hinsicht immer sehr geschätzt haben. Für mich ist es nicht der Stil von Yoga Vidya sich mit soviel Äußerlichkeiten in der relativen Welt zu befassen.
    Auch mal angenommen alle Menschen würden auf Milchprodukte verzichten, dann bräuchte es auch keine Kühe mehr. Dann kann man sich auch damit auseinandersetzen, ob es mit dem Karma und Reinkarnationsgedanken vereinbar ist.
    Swami Sivananda ist jemand, der in seinen Ernährungsempfehlungen durchaus auch empfiehlt Milch zu trinken. Im Kundalini Yoga z.B. wenn die Energien unruhig sind, dann soll man ein Glas warme Milch trinken.
    Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, wie ich in einem anderen Kommentar gelesen habe, „wenn die Heiligen wüssten, was hier verbrochen wird, sei es mit Milch, mit Käse, würden sie es nicht empfehlen.“ keine Milchprodukte mehr zu verwenden. Man kann es aber auch noch mehr überspitzen: Wo ziehen wir die Grenze? Nehmen wir von den Aussagen der Heiligen/Meister nur die, die uns gefallen? Ist überhaupt eine der „ewigen“ Wahrheiten gültig?
    Gut, aber ich möchte hier nicht noch mehr provozieren.
    Meine Bitte ist einfach, dass Yoga Vidya sich weiterhin seine große Toleranz erhält.

  56. Hallo liebe Yogis,

    gebt mal bei google den Begriff „Zinkmangel“ ein …

    Deutschland gilt als Zink-Mangel-Land. Die Folgen eines Zinkmangels können sehr gravierend sein, auch gerade im psychischen Bereich. Und es kann ja nicht sein, dass diese Folgen dann in Form von verstärktem Pranayama wieder kompensiert werden müssen …

    Deswegen habe ich auch Bedenken, was die komplett vegane Ernährung angeht.

    Es sollte meiner Meinung nach bei Yoga Vidya alles so bleiben, wie es ist – denn es hat sich doch sehr gut bewährt und die Küche bei Yoga Vidya fand ich in den ganzen Jahren immer klasse!

    LG Sina

  57. Hallo Sukadev,

    wo sollen diese extremen Erwägungen hinführen?

    Muss ich befürchten, dass ich demnächst mit meinen Lederschuhen und meiner Lederjacke nicht mehr in den Ashram gelassen werde?

    Ach ja, was ist denn mit meinem Lederarmband … wird dieses noch in ferner Zukunft tolerabel sein?

    Wird es Türkontrollen geben?

    Wird es eventuell sogar Lederdetektoren geben, um Lederkleinteile ausfindig zu machen?

    Was ist mit der von euch Yogis vielgerühmten Toleranz?

    Bitte entschuldige die bewusst gewählte Überspitzung. Ich möchte dich damit nicht persönlich angreifen oder dich gar lächerlich machen. Sei versichert, dass du meinen größten Respekt dafür hast, was du aufgebaut hast und wie du damit den Menschen
    dienst. Diese Leistung kann nicht hoch genug bewertet werden.

    Nur wenn ich von diesen extremen Erwägungen höre, dann bin ich frustriert und unzufrieden, weil mir Toleranz wichtig ist und auch ein gewisses Augenmaß bzw.
    eine Verhältnismäßigkeit der Dinge.

    Ich bitte dich daher, von diesen extremen Erwägungen abzusehen und diese Idee nicht weiterzuverfolgen.

    Liebe Grüße,

    Caro

  58. Liebe Yoga Vidyaner,

    ich möchte mich Michaels Beitrag vom 12.07.2011 (siehe oben) komplett anschließen
    und möchte nochmal anmerken:

    „ACHTUNG – ACHTUNG – WERDET NICHT ZU DOGMATISCH UND EXTREMISTISCH“

    Das dient keinem wirklich, höchstens nur Einzelinteressen. Behaltet vor allen Dingen die Interessen der vielen neuen Gäste im Auge – das ist das absolut Entscheidende!

    Beste Grüße,
    Michael

  59. Sara Devi

    Ich habe für das Vegane Hauptbuffet mit Milchprodukten an der Seite gestimmt. Hauptsächlich den Tieren und der Umwelt zu liebe. Es wäre aber schön das nicht überall wo wir Milchprodukte rein tun genauso viel veganes, fettes und schwerers rein muss. Pizza mit Käse überbacken ist aber schon lecker und ich befürchte wenn es da nur 1 oder 2 Bleche gibt, ensteht ein reges Gedränge darum. Also muss es bsetimmt auch Ausnahmen geben.
    Ich wünsche mir, auch im Namen meiner 8-jährigen Tochter, das das Essen einfacher gewürtzt ist und weniger schwere Soßen zum Gemüse angerichtet werden. Weniger ist manchmal mehr und Gemüse hat einen tollen Geschmack den die Gewürzen bestenfalls unterstreichen sollten.

  60. und ich dachte schon, bei den yoga-anhängern würden solche diskussionen anders laufen, als bei den kletterern. mangelernährung, pflanzen-haben-auch-gefühle…das ganze spektrum der ausflüchte und scheinargumente findet sich auch hier. warum sollte es bei den yoga-anhängern auch anders sein?

  61. Namaste,

    hatte noch keine Zeit, dies alles zu lesen, nur Rafaelas Beitrag habe ich kurz überflogen; in diese Richtung ginge wohl auch meine Meinung, keine Hals-über-Kopf-Entscheidung, sondern Befragung auch der Gäste und verstärkte Heranführung an das Thema, Begeisterung dafür wecken; ausführlicher Text folgt später. Ich habe nur drei Fragen zum Procedere:

    – Wie lange geht diese Vordiskussion? Und
    – Wann folgt die eigentliche Abstimmung zu der Frage, das heißt, ab wann können wir alle
    unsere Entscheidung per digitaler Wahlbox mit den anonymen Ja- und Nein-Stimmen abgeben?
    – Und steht eigentlich auch eine Wahlurne im Haus für die, die nicht im Netz sind?

    Bitte um Entschuldigung für meine Neugier, musste nur gerade auch an die übrigen Shanti Vasis denken, für die diese Frage ja auch relevant ist.

    Om Namah Shivaya

    Herzliche Grüße,
    Devaki Erika-Ha

    Om Tryambakam Yajamahe
    Sugandhim Pushtivardhanam
    Urvar Ukamiva Bandhanan
    Mrityor Mukshiya Maamritat
    ************************************

  62. ich hab für die erste Variante abgestimmt, denn ich hab so meine Zweifel, ob rein vegane Ernährung wirklich dauerhaft gesund für unseren Körper ist. Und yogisch gesehen … Pflanzen sind auch lebende Wesen … bliebe uns dann tatsächlich nur noch Lichtnahrung (Ich hab deinen Blogbeitrag gelesen). Ich bin aber davon überzeugt, dass wir dafür (vielleicht – noch) nicht vorgesehen sind. Ich werde vorerst weiter essen und essen hat für mich auch etwas mit genießen können zu tun. Ich kann gut verstehen, dass eine Ernährung die zu einem großen Teil aus „du darfst nicht“ besteht, nichts mehr mit Genuss zu tun hat.
    Falls sich das „Käseverbot“ (ich weiß, Milch, Joghurt und Co. gehören auch dazu) bei euch durchsetzt, bringe ich dir Käse mit, wenn ich nach BM komme 😉

  63. Da sich Bad Meinberg auch als Ashram versteht habe ich fuer beide Moeglichkeiten, aber in getrennten Buffets gestimmt.

    Denn selbst in der Ashramheimat Indien gibt es (fast) immer die Moeglichkeit Vegan/LactoVegan, besonders im Kreise der Krshna Verehrer… denn Milch und Milchprodukte koennen auch mit gluecklichen Kuehen prodzierte werden!

    Da ich seit vielen Jahren im Ausland im Hotelbetrieb in Anstellung, viel auf Reisen bin, habe ich oft, bei haeufigen Einladungen, „Berufsessen“ etc. garnicht die Wahl und esse „was die Kelle“ gibt, sehe das als „Prasad“ und bedanke mich dafuer, wenn ich die Wahl habe, daheim innerhalb meines Entscheidungsbereiches lacto/vegan.

    – hari om –

  64. smily101

    rein vegan wäre toll, denn wer braucht schon Artenfremde Milch usw..?? Kinder brauchen klar Milch, aber warum Artenfremd?? Die einzig wahre Milch ist die Muttermilch von einer gesunden, verantwortungsbewussten Frau, die sich im klaren ist, was wirklich gut für ihr Kind ist. Die rein pflanzlichen Milchsorten, wie Soja,-Reis,- als Kombi Soja-Reismilch, Cocosmilch usw ist viel intensiver und gehaltvoller an Vitaminen und Nährstoffen. Es braucht also keinerlei Tierischer Leiden nur um Milch zu trinken. Und dann ist da noch die Sache mit dem Hunger auf der Welt… Wenn die Menschen nicht fast ausschließlich das Getreide für die „Nutztiere“ verbraten würden, gäbe es für die Armen auf dieser Welt mehr ESSEN statt Ausbeutung durch das ernten nur für die menschlichen Gewohnheitstiere/Menschen sollten mal endlich aus der Masse raus und nicht immer nur tun was sie gewohnt sind! Es gibt außerdem so unglaublich viele verschiedene Möglichkeiten pflanzliches zu kombinieren, das die Geschmacksnerven voll auf gefordert werden und ENDLICH mal wieder „leben“. Gaaaaanz lieben Gruß

  65. Hallo,
    ich bin für vegane Kost in einem Yoga Zentrum. Selbst wenn ich mit Vegetariern bei euch bin, greifen die zu den veganem Essen.
    LG
    Kathi

  66. Ayurveda sagt das wann wir 100% vegetarisch sind,dann milch und milchprodukte sind genauso wichtig für uns.Milch külht den körper und die saüre von milchprodukte sind auch wichtig für die verdaaung system.Ghee,das natürliche und eintige tierische fett ist auch wichtig und hat viele vorteile.Deshalb,was läuft ist am besten und braucht kein Veränderung.

  67. Satyadevi

    Om Om Om Danke lieber Machshell, lieber Krisna, liebe Adishakti, liebe Cara, kann euch nur zustimmen! Zu dem Thema Mangelerscheinungen und Gesundheit bezüglich Veganismus möchte ich gerne aus meiner langjährigen Beobachtung und Wirken als Ayurveda Therapeuten etwas zu beitragen: Mir ist aufgefallen, dass Menschen, die besonders viel Milchprodukte essen, zu Übergewicht, Verklebungen und Schlacken neigen. In der Ayurveda Oase konnte ich jetzt jahrelang meine Studien machen: Die Menschen, bei denen ich keine der oben genannten Merkmale feststellen konnte, waren entweder Veganer oder Rohköstler. Manchmal habe ich mich gewundert, dass einige Veganer doch Verklebungen aufwiesen. Doch dann stellte sich ziemlich bald heraus, dass sie oft Kaffeetrinker sind, was Säure/Schlacken im Körper verursacht.
    Bezüglich Biomilch: Auch Biomilch und sogar Demeter Kuhmilch stammt von nicht artgerecht gehaltenen Kühen. Ich kann euch wirklich ans Herz legen, sich mir dieser Thematik zu beschäftigen. Mir haben alle Biohöfe, die ich angerufen habe bestätigt, dass die kleinen Kälbchen schon nach ein paar Tagen der Kuhmutter WEGGERISSEN werden und dass nicht nur einmal in ihrem Kuhdasein. Manchmal 6 mal und dann wird sie zu Bio Kuh-Leiche nach 6 Jahren. Es ist wirklich grauenvoll, was mit den Tieren passiert. Ahimsa gilt auch für die Tiere. Wir sollten der Realität ins (Tier) Auge sehen.
    Seitdem ich Veganerin bin, fühle ich mich viel vitaler, kraftvoller und gleichzeitig sensitiver, da durch eine rein pflanzliche Ernährung weitere Energiekanäle geöffnet werden. Das berichten viele Veganer schon noch circa 3 Monaten. Auch sogar Sukadev ;-).
    Wer es ausprobiert wird so manches Wunder mit seinem Körper erleben 🙂
    Noch zum Schluss: Es gibt kein Lebewesen, dass im hohen Alter noch Muttermilch trinkt. Das tut nur der Mensch. Warum? Wenn die Natur gewollt hätte, dass wir uns von Milch die ganze Lebenszeit ernähren sollen, hätte sie es nicht so eingerichtet, dass der Mensch nur ein paar Monate nach der Geburt Milch gibt. Ayurveda empfielt Milchprodukte auch nur als Medizin. Und die (Bio)-Milch, die wir gerade hier in Deutschland angeboten bekommen ist nicht ayurvedisch und auch nicht sattwig. Welche Menschenmutter möchte sich gerne täglich an Maschinen anschließen lassen? Oder stellt euch mal vo,r euch würde eurer Kind brutal weggerissen…
    Om Shanti für die Kühe…. Satyadevi

  68. Der mittlere Weg ist immer der beste Weg.

  69. Adishakti

    Hari om,

    als Veganer bin ich natürlich für ein rein veganes Buffet, muss aber den Milchessern Milchprodukte zugestehen…also wäre wohl Variante 2 sinnvoll, um eine Krise zu vermeiden.
    Zu Amari, die Beobachtung das vegane Essen sei nicht leer, stimmt leider nicht. Zu oft stand ich vor dem Essen und es war leer.

    Ehrlich gesagt fände ich es schön, wenn alle sich im Rahmen von Ahimsa dazu bewegen könnten sich vegan zu ernähren. Was den Kühen angetan wird, ist eine Schande. Und wir sind es, die das unterstützen und verursachen.

    Die Meinung von Michaela, dass Mangelerscheinungen auftreten, kann ich nicht teilen. Als ich früher Fleisch noch aß, hatte ich einen Eisenmangel. Ich bin nun seit 6 Jahren Vegetarier, seit 2 Jahren Veganer und das letzte Blutbild ergab, dass ich kerngesund und sogar fast zu viel Folsäure habe….
    Aber eine andere kann ich unterstützen. Es ist nicht sattwig zu stark gewürzt zu essen. Und zu viel Salz schwemmt den Körper auf. Selbst Swami Sivananda schrieb, dass ein Yogi nicht nachwürzen solle, sondern seine Sinne auf das reale sensibilisieren. Wer schon lange eine spirituelle Praxis verfolgt, wird sensibler und wer auf vieles verzichtet, trainiert den Geschmacksinn. Als ich das letzt mal da war, habe ich Essen stehen lassen müssen, weil es einfach viel zu versalzen war. Das ist nicht der yogische Weg.

    Und auch die Sache mit dem Agavendicksaft ist wahr. Agavendicksaft enthält zwar Glukose, aber wirkt sich auf den Körper ähnlich aus, wie Zucker, was auch den Geist wieder unruhig macht. Alles in Maßen, nicht in Massen 🙂

    An J. ein ruhiges Gewissen durch vegane Ernährung können wir nicht haben. Erst wenn wir es schaffen, nicht mehr zu essen, geht das :-). Aber. Milch ist für Kinder. In Indien retten Kühe mit Ihrer Milch auch Menschenkinder. Das finde ich angebracht, dass man sie dort auch trinkt und ihnen gibt. Aber warum brauchen wir das hier? Ich denke, wenn die Heiligen wüssten, was hier verbrochen wird, sei es mit Milch, mit Käse (ich muss nicht an Kälbermägen erinnern), würden sie es nicht empfehlen. Alles hatte zu seiner Zeit, seinen Sinn.

    Om & Prem

  70. Ich finde diesen veganen Hype völlig übertrieben; soviele Menschen, die noch nicht einmal Vegetarier sind und sich auf das „Abenteuer“ vegetarische Kost für ein paar Tage oder gar für eine 4-Wochen-Ausbildung einlassen, könnten dadurch abgeschreckt werden. Und keiner scheint an die hundertausende, wenn nicht Millionen Feldmäuse, Kaninchen, Hasen, Feldhamster, Rehkitze usw. zu denken, die durch den industriellen pflanzlichen Nahrungsmittelanbau jedes Jahr getötet werden. Bilden Veganer sich etwa ein, sie könnten sich durch den Verzicht auf alle tierische Produkte (Fleisch etc. lasse ich hier mal außen vor) die Hände in Unschuld waschen? Das ist seeeehr kurzsichtig gedacht! Milch und Milchprodukte gehören mit zu den kostbarsten Lebensmitteln und werden seit alters her von spirituellen Meistern empfohlen. Und das nicht etwa, weil Kühe heilig sind, sondern weil sie hochpotenziertes Prana enthalten. Was ein Unsinn darauf zu verzichten, nur weil man denkt, dann ein ruhiges Gewissen haben zu können…

  71. Ich selbst bin (noch) Lakto-vegetarisch. Und ich liebe Ghee, Joghurt usw., Honig …
    Ich möchte Dir noch eine Idee vermitteln, die Du eventuell weitergeben kannst.
    Man kann doch am Hauptbuffet entweder rechts entlang oder links entlang gehen.
    Wie wäre es, wenn rechts entlang z.B. vegan und links entlang laktovegetarisch wäre?
    Also zwei Hauptstraßen?
    Ich leite seit vielen Jahren eine Yogaschule.
    Meine Yogaschüler waren auch nach 16 Jahren nicht zum Vegetarismus zu bewegen! Selbst meine Hauptschüler. Darüber war ich sehr traurig.
    Ich habe bei einer Fortbildung für ausgebildete YL bei Yoga Vidya einmal die Frage gestellt, wie wir Yogaschüler zum Vegetarismus bewegen könnten,
    da kam wenig Resonanz und ich habe gemerkt, dass viele – auch bei YV ausgebildete Yogalehrer – gar keine strikten Vegetarier sind (und teils auch rauchen).
    Also vegetarisch ist für die meisten Menschen schon so ein gewaltiger Entwicklungsschritt, dass sie mit vegan völlig überfordert sind. Ich vielleicht auch.
    Da Yoga Vidya auf viele Besucher angewiesen ist würde ich das vegane nicht überbetonen. Es ist nur für die Minderheit einer Minderheit.
    Ich glaube, es würde potentielle Besucher abschrecken.

    Viele liebe Grüße

  72. Milchprodukte sollten separiert werden – wen sollte es warum stören? – und alles Essen sollte gekennzeichnet werden, es gibt mittlerweile zu viele Allergien und Unverträglichkeiten. (Selbst die Bahn-Restaurants kennzeichnen schon ihre Speisen!)

    Ich habe zB eine Pfefferallergie und kann in Bad Meinberg ausschließlich Rohkost ohne Salatsauce essen, da die Küche merkwürdigerweise ALLES bepfeffert. Was rajas ist und nicht sattva. Aber naja, nobody is perfect.
    DIe Rohkostkur tut mir jedes mal sehr sehr gut!

    @Michael: die Sätze von Gammenthaler sind alle reine Behauptungen.
    Und: Früher – zu Zeiten der alten spirituellen Meister – gab es Kühe oder Ziegen im oder beim Ashram – das ist mit der heutigen Massenproduktion (selbst auf Biohöfen) doch überhaupt nicht vergleichbar!
    Möchtest du heute eine (Bio-)Milchkuh sein? Die ehrliche Antwort darauf zeigt dir schnell den Weg…

  73. Ich denke die indischen Yogis würden heute auch vegan leben – zu ihrer Zeit waren die Kühe wohl noch heilig und konnten eines natürlichen Todes sterben… Wenn ich die Milchkuhhaltung von heute sehe… Dann kann man nicht sagen, daß man Mitgefühl zu allen Geschöpfen hat… Ich zitiere aus dem Buch „Der Fakir“ : Schmerz ist das größte Geschenk, daß Gott seinem Kind geben konnte, denn Schmerz öffnet die Tür zu Mitgefühl und Liebe. Und nur Mitgefühl und Liebe zu allen Geschöpfen öffnet die Türen zum Paradies und zum Gottesbewußtsein…

  74. gudakesha

    … ich finde, die ersten beiden Varianten haben ihre Vorteile:

    1. Erprobt, vermutlich von den meisten Gästen als „leckerer“ empfunden.
    2. Neue Variante – die ggf. dazu führt, dass mehr Menschen ihre Ernährung ändern.

    Für mich sind diese beiden Varianten gleichwertig.

    Die dritte Variante wäre eine Einschränkung des Angebotes und m.E. nicht sinnvoll – ebenso wie die potenziell 4. Variante – nur Milchprodukte, keine rein vegane Alternative.

    Herzliche Grüße und Om Shanti
    Gudakesha

  75. Sylvia Sterzenbach

    Mir hat das Buffet gefallen, so wie es bisher war. Ich habe allerdings auch keinerlei Unverträglichkeiten oder Lebensmittelallergien. Ich hätte auch kein Problem mit einer rein veganen Ernährung in den Seminarhäusern.
    Sylvia

  76. Chandravalli

    Ich finde die Idee, das Hauptbuffet vegan zu halten und daneben Milchprodukte zusätzlich anzubieten, hervorragend. Ich denke, da kommen alle auf ihre Kosten. Welchen Vegetarier stört denn veganes Essen? Es ist Teilmenge des vegetarischen Essens. Und die andere Teilmenge steht sichtbar daneben. Das ist übersichtlich und jeder weiß, was wo im Essen ist.

    Om shanti, Chandravalli

  77. @Michael:
    Das Buch von Reinhard Gammenthaler habe ich auch zuhause und kenne auch das Zitat. Aber, ganz persönlich, kann ich in einem Qualprodukt wie Milch und Milchprodukte aus der Massentierhaltung ist, kein kostbares Prana entdecken. Hier im „Westen“ kann man den Zusammenhang zwischen Milch und Fleischproduktion leider nicht schönreden. Die Kuh gibt ihre Milch nur, wenn sie gekalbt hat und diese Kälber werden – auch in der Bioproduktion – nach Geschlecht sortiert: Die weiblichen Kälber werden Milchkühe und die männlichen Kalbfleisch. In diesem Zusammenhang kann ich keine Milchprodukte konsumieren und sagen, dass ich immer noch versuche, so gewaltfrei wie möglich zu leben. Da versuche ich lieber, mich an Ahimsa zu halten und lasse den Milchkonsum sein. Die Ernährung mit Milchprodukten in yogischen Ernährungslehre stammt zudem aus Indien, wo Kühe als heilig gelten und dort (offiziell) nicht geschlachtet werden. Es gibt aber Untersuchungen, die besagen, dass auch in Indien die Kühe nicht immer gut behandelt werden – aber das steht auf einem anderen Blatt.
    Dein Argument, dass bei der Getreideproduktion etc. auch Kleintiere sterben ist richtig und wird auch immer wieder gerne verwendet. Vegan leben ist ein Ideal… und als Veganer versucht man sich dem Anzunähren. Nur weil man nicht 100% so leben kann, dass man nie ein Lebewesen verletzt oder tötet hat man doch die Möglichkeit, sich diesen 100%, diesem Ideal so nahe wie möglich anzunähren. 😉
    Wo ich dir zustimme: Viele Leute, die nach Bad Meinberg kommen werden vielleicht in ihrem alltäglichen Leben nicht vegetarisch leben und mit vegan noch weniger anfangen können, als mit vegetarisch. Aber vor ein paar Jahren galt vegetarisch leben auch noch als verrückt und heute ist selbst vegan zumindest ein Stück weit in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wenn man das Buffet schön und abwechslungsreich gestaltet und viele verschiedene geschmäcker anspricht, wäre es sicher möglich, auch den sonst Fleischesser zu befriedigen 🙂

    Hari Om,
    Cara

  78. Ich möchte doch gerne noch ein paar Gedanken hinsichtlich dieser Diskussion einfließen lassen. Es gibt sehr viele Menschen, die, wenn sie nach Bad Meinberg kommen, das erste Mal überhaupt mit vegetarischer Kost konfrontiert werden. Viele sind sicher gespannt ob sie das schaffen, sind aber auf der anderen Seite beruhigt, da sie wissen, dass es ja wenigstens Milch, Käse und Käseprodukte gibt. Soviele Menschen, die noch nicht einmal Vegetarier sind und sich auf das “Abenteuer” vegetarische Kost für ein paar Tage oder gar für eine 4-Wochen-Ausbildung einlassen, könnten leicht abgeschreckt werden, wenn sie hören, dass Yoga Vidya jetzt ernährungstechnisch extremistisch wird. Ich möchte nicht behaupten, dass die industrielle Tierhaltung ethisch richtig ist. Dagegen kann ich aber etwas tun, wenn ich mir anschaue, wo meine Bio-Milch oder mein Bio-Käse herkommt. Das sollte heutzutage kein Problem mehr sein; Bio-Höfe gibt es mittlerweile wirklich (fast) überall.

    Und keiner scheint an die hundertausende, wenn nicht Millionen Feldmäuse, Kaninchen, Hasen, Feldhamster, Rehkitze usw. zu denken, die durch den industriellen pflanzlichen Nahrungsmittelanbau jedes Jahr getötet werden. Oder die Rehe, Hasen, Hirsche, Wildschweine usw., die jedes Jahr von Jägern abgeschossen werden, damit sie die Felder nicht leer fressen. Bilden Menschen, die sich vegan ernähren etwa ein, sie könnten sich durch den Verzicht auf alle tierische Produkte (Fleisch etc. lasse ich hier mal bewusst außen vor) die Hände in Unschuld waschen? Das ist seeeehr kurzsichtig gedacht! Es gibt kein menschliches Leben, ohne dass andere Lebewesen darunter leiden; es ist eine Illusion, das zu glauben…

    Milch und Milchprodukte gehören mit zu den kostbarsten Lebensmitteln und werden seit alters her von spirituellen Meistern empfohlen. Und das nicht etwa, weil Kühe heilig sind, sondern weil die Milch und die daraus hergestellten Produkte hochpotenziertes Prana enthalten.

    Hier ein Auszug aus dem Buch „Kundalini-Yoga-Parampara“ von Reinhold Gammenthaler: „Auch die Ernährungsvorschriften haben sich von alters her nicht verändert, und nach wie vor bildet Vollmilch die Basis einer soliden yogischen Ernährung. Milch sollte reichlich getrunken werden, da sie unter allen sattvischen Nahrungsmitteln dem Körper am meisten Prana zuführt. Allen Unkenrufen moderner Veganer und Ernährungsphilosophen zum Trotz spielt es dabei keine Rolle, ob die Milch frisch ab Kuh, pasteurisiert oder soger ultrahocherhitzt (!) ist. Zweifellos ist pfrische Kuhmilch der prozessierten Milch vorzuziehen, aber einem Stadtmenschen dürfte es unmöglich sein, diesen besonderen Saft direkt ab Hof zu beziehen. Milch ist ein Göttergetränk, und sogar im Milchpulver findet sich zur Not noch genügend pranische Potenz, um eine Sadhana wirkungsvoll zu unterstützen. Wer an Milchunverträglichkeit leidet, kann diese Fehlfunktion der Verdauung durch regelmäßige Praxis von Kriyas und Asanas in kurzer Zeit kurieren.“

    Was ein Unsinn darauf zu verzichten, nur weil man denkt, dann ein ruhiges Gewissen haben zu können… Ich persönlich wäre bereit, den vierfachen Preis für einen Liter Milch zu bezahlen, wenn ich wüsste, dass die Kühe, nachdem sie keine Milch mehr geben können, bis zu ihrem natürlichen Tod weitergefüttert und gut behandelt werden. Ein solches Angebot gibt es leider noch nicht und so werde ich weiter die Milch und den Käse vom Bio-Bauern beziehen in der Hoffnung, dass sich darin einmal etwas ändert. Der Verzicht auf diese Nahrungsmittel ist dabei aber jedenfalls nicht der richtige Weg.

    Om shanti, Michael

  79. Vor 20 Jahren haben auch alle vor Yoga gewarnt und heute ?!?!!!! In 20 Jahren werden sich alle wundern das wir jemals tierische Produkte essen konnten !!!! Ich finde wir sollten den Tierqualen ein Ende bereiten und hier bei Yoga Vidya eine Vorbildfunktion einnehmen. Alles andere widerspricht Ahimsa !!!! Jeder sollte wissen was Milchproduktion in all seinen Facetten bedeutet. Aufklärung ist dringend notwendig!!! Lasst uns beginnen!!!

  80. Hm, schwierig! 😉 Als Veganerin würde ich natürlich am liebsten sofort schreiben: Nur vegan! Aber ich kann auch verstehen, wenn jemand diesen Schritt (noch) nicht gehen möchte. Als gutes Beispiel kann Yoga Vidya natürlich mit seinem Buffet den Besuchern vorleben, sich gesund, tierleidfrei und yogisch 😉 zu ernähren… ich bin gespannt auf eure Entscheidung!

  81. Shushila

    Om Om Om
    Da ich, wie viele andere Menschen auch keine Kuhmilch vertrage, ist das vegane Buffet natürlich meine Wahl. In Bad Meinberg gibts meistens eine vegane Alternative, im den anderen Seminarhäusern leider nicht.Nur Salat ist gerade in der kalten Jahreszeit keine Alternative.
    Wünschenswert wäre auch eine Kennzeichnung des Brotes, da Weizen- und Glutenunverträglichkeiten sehr häufig sind. Ich kenne einige Menschen die diese Unverträglichkeiten in Kauf nehmen, da sie keine Alternativen kennen bzw. in Seminaren keine Alternativen angeboten werden.
    Gerade die Ayurvedische Küche bietet hier vielfältige Ideen und Möglichkeiten.
    Hier könnte Yoga Vidya sich einen super Ruf erwerben und der ist auch gut um viele Gäste anzuziehen.
    Om Shanti

  82. ahimsa sollte erste priorität haben und alles andere in den schatten stellen, besonders wenn man sich zu yoga bekennt .
    bei so vielen tollen alternativen möglichkeiten heute dürfte es doch wohl kein problem mehr sein vegan zu leben und zu kochen. dabei ist es eben wichtig, den gaumen ersatzbefriedigung zu geben, die nichts vermissen lässt. wir in indien, in unserem veganischen restaurant swamys kitchen haben zu 99% ausschliesslich westliches publikum; und ob sie aus europa, amerika, australien oder japan kommen, sind sie sehr damit zufrieden und zeigen nichteinmal dass sie irgendetwas anderes möchten oder vermissen. also nur mut- die tiere werden es euch danken.
    zu dem sollten wir uns bewusst werden, dass jegliches handel (auch das unbewusste verzehren von tierischen erzeugnissen) karmisch seine konsequenzen zeigt- meist zeigt es sich in gesundheitlichen einschränkungen, auch wenn man persönlich es nicht direkt merkt- mangels sensibilisierung.
    nicht hinschauen wollen, löst die wirklichkeit nicht auf. die tiere leiden weiter- es liegt in unserer veranrwortung jetzt zu handeln und den qualen ein ende zu bereiten. wir sollten auf unser herz hören und nicht auf unsere gewohnheiten. da gibts nichts zu verlieren- ganz im gegenteil!
    in diesem sinn. alles gute und viel freude und mit vegan krsna

  83. Als ich vor einigen Wochen im Nordsee-Ashram gewesen bin, habe ich eine schöne Erfahrung gemacht. Diese möchte ich euch in diesem Zusammenhang gerne mitteilen:
    Wenn man dort zum Essen in den Speisesaal kommt, fällt der Blick automatisch zuerst auf das wunderschöne reichhaltige Salatbuffet. Es läuft einem (mir) dann sofort das Wasser im Munde zusammen, und man (ich) hat Lust auf frische Rohkost. Wohingegen hier in Bad Meinberg der Blick als erstes auf das tendenziell schwere, warme essen fällt, und man sich zuerst den Teller damit füllt. So könnte man mit einfachen psychologischen Tricks die Leute zu einem gesunderen Essen führen, wenn zb die Nonveganen Lebensmittel etwas im Abseits stehen.
    Wie dem auch sei. Ich als (ehemaliger) Profi-Koch finde das Essen in allen 3 Ashrams ausgezeichnet. Respekt!
    Aber verbessern lässt sich natürlich immer noch das ein oder andere!

  84. Das Wohl und die Transformation der Gäste liegt Yoga Vidya mit seinen Sevakas am Herzen.

    Ich finde es sehr gut dass es veganes Essen gibt. Schön wäre es, wenn es eine gut gekennzeichnete Ecke mit einer Anrichte geben würde wo das vegane Essen sichtbarer ist.

  85. Als spiritueller Mensch sollte man sich an erster Stelle immer der Tierquälerei bewusst sein, die durch den Verzehr von Milchprodukten unweigerlich entsteht. Öffnen wir unser Herz für die gequälten Mitgeschöpfe und stellen wir unsere Genusssucht und die Gaumenfreuden in den Hintergrund. Tiere sind fühlende, beseelte Wesen, man schaue ihnen nur in die Augen…. Weiter ist der Verzehr von allerart Milchprodukten für uns Menschen unnatürlich und führt früher oder später zu gesundheitlichen Einschränkungen. Gerade so ein spiritueller Ort könnte als Vorbild dienen und der Völlerei absagen, auch wenn das berühmte Buffet dort ein grosser Anziehungspunkt für die Menschen ist. Ein halbvoller Teller tut es auch und ist zudem noch gesünder und für die spirituellen Praktiken zuträglicher. Uns Menschen bleibt letztendlich die Wahl der Entscheidung unseres Weges.

  86. Hallo!
    Für mich wäre eine Auflistung der Zutaten wichtig. Dann kann jeder selbst entscheiden. Ich selbst vertrage z. B. kein Soja. Und anderen geht es doch auch so mit Unverträglichkeiten oder Allergien! Bei meinem letzten Aufenthalt in BM habe ich ständig die Köche gefragt, ob Soja drin ist. Das war für mich (und ich denke auch die Köche) lästig. Einmal ist es doch schief gegangen und ich konnte den Rest des Tages des öfteren die Toilette besuchen… Bitte kennzeichnet die Speisen besser! Vielen Dank.

  87. ich gehöre zu denen, die weder Milchprodukte noch Sojaprodukte vertragen. Für mich ist keine dieser Abstimmungen also eine Verbesserung, denn leider heißt „vegan“ meistens, dass mit Sojaprodukten ein Milchprodukt imitiert und stattdessen verwendet wird. Und wirklich gesund sind die nicht. Leider fehlt es da an Fantasie, Kreativität und Wissen in der Küche, es gäbe so viele andere Möglichkeiten ohne Milch und Soja! Aber da es ja ein bewährtes 4Wochen-Programm gibt und bei so vielen Essern ziemlich was los ist in der Küche, gönne ich den fleißigen Küchenmitarbeitern und -helfern ihre Routine. Was mir fehlt, muss ich eben selber kaufen.

  88. Michaela

    Ich würde es begrüßen wenn das Buffet auch weiterhin Milchprodukte verwendet wir haben sonst bald noch mehr Mangelerscheinungen unter den Sevakas als jetzt schon. Allerdings glaube ich auch, dass das Angebot für Veganer etwas aufgepeppt werden kann. Was mir am Herzen liegt ist, dass das Essen weniger stark gewürzt wird – meine Magenschleimhäute können sich nur selten damit anfreunden. Auch wäre es schön wenn weniger gesalzt werden würde. Und nun kommen ich zum Thema Agavendicksaft in zu ziemlich allen was gekocht und angemacht wird. Hallo Leute, dann können wir direkt Zucker verwenden – und Tomatensuppe die schmeckt wie Sirup ist echt nicht der Hit. Gebt den Menschen doch bitte einfach die Chance sich gesund und typgerecht zu ernähren und ihr Essen selbst zu würzen. Wenn man für ein WE hier ist, mag das ja gehen, doch wer länger hier ist bekommt entweder unkontrollierte Gewichtszu- oder -abnahme. Auch scheinen hier in der Region nur 4 Gemüsesorten angebaut zu werden, Möhren, Fenchel, Zucchini, Kohl – komisch 365 Tage im Jahr. Ja es stimmt, ich bin mit dem Buffet nicht zufrieden, noch nie in meinem Leben habe ich mich so einseitig ernährt.

  89. Nessa Helena

    Ich finde Milchprodukte, für die jenigen die Sie vertragen schön und wichtig und natürlich auch lecker. Also warum komplett vegan.

    Allerdings finde ich für Menschen die sich, aus welchen gründen auch immer, vegan ernähren – sollte das Angebot ähnlich reichlich und gut gekennzeichnet sein und die MilchnaschMäuse sollten vegan einfach vegan sein lassen 😉

    Jeder wie er mag, das ist doch bei YV eine der zauberschönen Grundphilosophien 🙂

    guten Apetit*

  90. Hari Om
    Variante 2 finde ich sehr passend, also primär vegan, sekundär für die die es haben wollen mit Milchprodukten seperat.
    Om Shanti om

  91. Ich denke, das sollte in jedem Fall nach den Gästen orientiert werden also wirtschaftlich! Bisher ist nach meiner Beobachtung das vegane Essen nie leer das andere aber schon. Ein zweiter oder dritter Topf der veganen Speisen wurde doch noch nie benötigt? Mir erscheint da keine Nachfrage von Seiten der Gäste vorhanden zu sein. Für einen großen Teil der Gäste ist das jetzige Buffet schon eine enorme Umstellung – warum dann also die Gästezahlen riskieren? Wozu was ändern was gut läuft?!
    Wir können ansonsten auch gleich auf Lichtnahrung umsteigen 😉

  92. Hallo Maria, die Abstimmung wird mindestens bis Freitag gehen…

  93. Bis wann geht die Abstimmung? Wegen Bedenkzeit z.B..

  94. mir währe es lieb, es bleibt so.
    Sonst würde das überbackene mit Käse wohl wegfallen und das ist mir noch wichtig.
    Habe so schon oft Probleme mit dem Essen z.B. wegen der Gewürzkombination.
    Und vielleicht gibt es ja mal auch wieder Pitza und die ohne Käse ?
    Und Kartoffelpüree ohne Milch … ?

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