Bericht vom Yoga-Kongress 2011

„Meditation und Yoga – altes Wissen schafft neue Wissenschaft.“ Notizen vom Yogakongress in Bad Meinberg im November 2011.  Von Christine Endris (BYV), Frankfurt am Main.

Der Kongress wurde, wie alle zwei Jahre üblich, zusammen mit der Society für Meditation and Meditation Research (SMMR) veranstaltet. Einige Gedanken aus den Eröffnungsansprachen:
Altes Wissen ist zum Forschungsgegenstand geworden und hat sich in vielen Fällen bewahrheitet. Auf verschiedenen Wegen prüfend, finden Wissenschaftler der verschiedensten Disziplinen zu essentiellen Gemeinsamkeiten – wir befinden uns in einer ganz spannenden Phase der Anerkennung auch spiritueller Ansätze in der Medizin und der Psychotherapie.

Immer mehr Menschen wollen Yoga und Meditation praktizieren. Weltweit sind es etwa 300 Millionen, schätzt Amadio Bianchi, Vorsitzender des World Movement for Yoga und der International Yoga and Ayurveda School C.Y. sowie einiger anderer internationaler Vereinigungen. Sukadev meint, dass etwa drei Millionen Deutsche meditieren, Tendenz steigend.
Mittlerweile können Ärzte und Therapeuten auch im Westen offen von Meditation und Yoga in ihrer beruflichen Tätigkeit reden. Früher war das nicht möglich. Bis in die 90er Jahre lief all das unter der Rubrik „Stressbewältigung“!

Physiotherapie kann heute problemlos Hatha Yoga – Aspekte beinhalten. In der Psychotherapie gewinnt die Spiritualität mehr und mehr an Bedeutung. Die Menschen sind auf der Suche nach dem Sinn, nach Inhalten, die ihnen etwas bedeuten und die von Dauer sind. Therapeuten sind Partner ihrer Patienten. Sie sollten in hohem Maße einfühlsam arbeiten.

Prof. Dr. Martin Mittwede sagt dazu in seinem Vortrag

„Meditation und seelische Gesundheit“:

Spiritualität, die Traditionen alter Meister, die Aufhebung der Getrenntheit – z.B. Bewusstes / Unbewusstes – sind für den Menschen wichtig. Wir sind alle auf dem gleichen Weg und müssen Fragende bleiben. Als Yogalehrende sollen wir „mit liebevoller Hingabe“ (Patanjali) an Yoga herangehen und uns stets eine Methodenoffenheit bewahren.
Das Motto „Wer übt, der erreicht auch das Ziel“ kann leicht zu Allmachtsgefühlen verführen – nicht unbedingt zur Erleuchtung! Unserem Selbst können wir nichts hinzufügen und nichts wegnehmen. Wir müssen nichts tun – alles ist schon da! Wir sind in der Quelle der Kraft!
Er beschreibt die Erleuchtung als den Punkt, wo es „erst richtig los geht!“ Die Höhen und Tiefen des Lebens gibt es nach wie vor, wir können damit jedoch besser umgehen. Ananda heißt grundlose, ewige Freude. –
Mit folgenden Sätzen wurde die Erleuchtung schon beschrieben: Ich bin in meinem natürlichen Sein. – Es ist, als habe meine Seele Fühler ausgestreckt und die Seele des anderen berührt.
Die Stille bezeichnet Prof. Mittwede als den ursachenlosen Bereich. Glück und Unglück entstehen durch die Bewertungen des Geistes.

Wenn es einer erreicht hat,
dann verbringt er seine Tage
im Einklang mit dem Gewöhnlichen.

Es fallen Sätze wie: Wenn du etwas spürst, mach es zu deiner Meditation! Das ist der Weg zur Integration von Meditation und Alltag. Und der wunderbare Satz: Wenn es einer erreicht hat, dann verbringt er seine Tage im Einklang mit dem Gewöhnlichen.
Prof. Mittwede bezieht sich öfter auf die Raja Yoga Sutras von Patanjali, insbes. die Sutras 1.30 und 1.32. Ich kann nur wärmstens empfehlen, diese wieder einmal nachzulesen!

Prof. Dr. Johannes Michalak knüpft für mein Empfinden faszinierend nahtlos an die Ausführungen von Prof. Mittwede an. Sein Thema:

„Die Rolle des Körpers im Rahmen achtsamkeitsbasierter Therapieverfahren“.

Diese Methode wird erfolgreich bei der Behandlung von Depression, Angst- und Stress-Zuständen angewendet und ist seit vielen Jahren ausführlich erforscht und dokumentiert.

Die therapeutische Anwendung der Achtsamkeit basiert auf den Forschungen und Erfahrungen des amerkanischen Arztes und praktizierenden Buddhisten Jon Kabat-Zinn (geb. 1944). Die Methode nennt sich Mindfullness-Based Stress Reduction (MBSR).

Es geht darum, Alltagstätigkeiten achtsam auszuführen, den Körper und die Gefühle im Moment wahrzunehmen, Negatives loszulassen und zu üben, eine andere Haltung zu den eigenen, selbstzerstörerischen Gedanken zu entwickeln.
Wesentliche Übungselemente des MBSR-Programmes sind Achtsamkeit, Atmung, Body Scan und Yoga. Schwerpunkt und Ziel ist es, krank machende Gedanken zu ersetzen mit solchen, die heilen und aufbauen. Gedanken werden als mentale Ereignisse wahrgenommen, ohne sie zu bewerten, und man kehrt ins Hier und Jetzt zurück.
Fürwahr für jeden von uns hilfreich!

Das Selbstwertgefühl entsteht
aus dem Selbst heraus und ist nicht länger
von äußeren Faktoren abhängig.

Achtsame Wahrnehmung verändert auch die Körperhaltung und wirkt sich so auf das (Wohl-)Befinden aus – auf allen Ebenen! Patienten finden Kontakt zu den eigenen Emotionen und zu denen Ihres Gegenüber. Daraus entsteht Mitgefühl und Akzeptanz für alle Beteiligten. Selbstwertgefühl entsteht aus dem Selbst heraus und ist nicht länger von äußeren Faktoren abhängig.

Sukadev sagt am frühen Morgen im Satsang: Hinter allem existiert eine höhere Wirklichkeit, die uns führt. Auf einer höheren Ebene sind wir eins mit dem Unendlichen – das ist eine Erfahrung, die wir alle täglich machen. Physisch sind wir irgendwann tot. Doch im Zentrum stehen die Fragen: Wer bin ich? und: Was ist wirklich?

Am Samstag wird von Dr. Ulrich Ott der

Yoga Vidya Forschungspreis 2011

überreicht. Die Preisträger wurden vom SMMR ausgewählt. Der 1. Preis geht an Ines K. Müller und Jessica Ziehen, zwei Studentinnen an der Universität Marburg. Sie stellen ihre Untersuchung vor zu den Themen Yoga, Meditation und Achtsamkeit.

Die Wirkung der Mindfullness-Based Stress Reduction (MBSR).
wurde während eines langen Zeitraumes umfassend erforscht. Die beiden Preisträgerinnen haben aus den Jahren 1994 bis 2009 588 Studien zu diesem Thema gefunden! Wie nicht anders zu erwarten, sind die Ergebnisse durchweg sehr positiv.
Aufgrund dieser großen Zahl wissenschaftlich belegter Erfolge ist der Therapieansatz mittlerweile allgemein anerkannt.
Zwei weitere Preisträger befassten sich ebenfalls mit den Themen Achtsamkeit und Meditation.

Sukadev referiert in seinem Vortrag

„Braucht Yoga die Wissenschaft? Und wenn ja wozu? Wissenschaft als Türöffner – Wissenschaft als Methode für Erkenntnisgewinn – Wissenschaft als Gefahr für die Spiritualität des Yoga

über das Hauptthema des Kongresses.
Für alle, die es noch nicht wissen: Sukadev hat für seine Gründung des ersten Yogazentrums in Frankfurt ganz bewusst den Namen Vidya gewählt. d.h. Wissen, Weisheit, Wissenschaft, Erkenntnis.
Auch wenn Yoga auf Jahrtausenden der Erfahrung basiert, auch wenn Selbstverwirklichung ohne Wissen erreicht werden kann, auch wenn mit Mantras, Asanas, Pranayama, Meditation heilende Erfahrungen gemacht werden, fragt die Wissenschaft nach messbaren Daten und Fakten. Deutschland betrachtet sehr viel skeptischer alles, was nur annähernd mit Spiritualität zu tun hat, wogegen die USA hier offener sind – vielleicht aufgrund der vielen verschiedenen Kulturen.
Yoga Vidya engagiert sich in der Forschung und stellt bereits seit längerem Probanden für alle möglichen Projekte zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern ist intensiv. Ich habe in der Referentenliste des Kongresses 10 Professorentitel und 14 Doktorentitel gezählt.
Yoga schaut von innen, Naturwissenschaft von außen. Mediziner, Stressforscher, Psychologen und Psychotherapeuten brauchen Belege, damit sie die neuen Therapien anwenden können. Wissenschaft ist der Türöffner dafür. Beispiel Kinderyoga: Drei Studien belegen, dass insbesondere bei ADHS sehr gute Erfolge erzielt werden.
Die Anerkennung hat zur Folge, dass Gelder fließen können von öffentlicher Seite her und aus den Betrieben. Zum Wohl der Allgemeinheit.
Zum Letzteren trägt auch bei, wenn Untersuchungen belegen, dass alle Meditationstechniken ziemlich gleich gut sind! Somit können sich die verschiedenen spirituellen Traditionen mögliche Debatten ersparen und in der Anwendung von Toleranz üben.

Sukadevs Worte beim Satsang am frühen Sonntag Morgen sind so universell wie klar:
Die Selbstverwirklichung zu erreichen ist leichter, als einen Apfel zu essen. Wir sind es schon.
Seid Euer unsterbliches Selbst!
Unser Üben und Praktizieren ist der Weg. Immerhin lassen dabei die Rückenschmerzen nach, immerhin geht es uns gut, wir sind flexibel und gelassener als früher. Damit sollten wir uns trotzdem nicht zufrieden geben. Das Motto lautet:
Ich will das Höchste erfahren!
Ohne das werden wir nie zufrieden sein.
Langfristig werden wir es alle verwirklichen, denn all unser Streben, ob bewusst oder unbewusst, ist darauf gerichtet!
Natürlich begegnen wir Hindernissen, doch – so der tröstliche Zuspruch von Sukadev – selbst große Meister hatten kleine Macken!
Da können wir doch zuversichtlich in die Zukunft schauen!
Auch schwere Erfahrungen tragen zum Fort-Schritt bei. Gott wirkt durch unsere „Fehler“.

Amadio Bianchi Sw. Suryananda Saraswati plädiert in seinem Vortrag

“Meditation – von der Suggestion zum Wissen“

leidenschaftlich für das Erkennen unserer spirituellen Natur. Schon Kinder sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass es über die körperliche Reinigung hinaus auch die Reinigung des Geistes, des Verstandes, der Seele gibt. Erwachsene erst recht!
Wir werden bestimmt von unseren Pflichten, den hektischen äußeren Umständen, den vielen Unterhaltungsangeboten, die sich von außen anbieten / aufdrängen / einschleichen. Wo ist die Stille geblieben? Die Achtsamkeit für das, was wir brauchen, um körperlich und seelisch gesund zu sein?
Jeder Mensch braucht eine andere Medizin. Es gibt sieben Milliarden Menschen und keiner gleicht dem andern! Wir müssen uns in unserem ganzen ureigenen Wesen wieder in Besitz nehmen!
Für Amadio Bianchi lautet der Kernsatz:
Morgens schenke ich mir
wenigstens ein halbe Stunde Meditation!
Über die Sinne, meditative Musik, die Stimme oder Texte eines Meisters und den Willen zu meditieren entwickeln wir mehr und mehr Bewusstheit, Erkenntnis und Wissen.
Er ist begeistert von der Atmosphäre in Bad Meinberg und sagt: Alle Menschen, die Yoga praktizieren, sind ein Volk des Respekts und in gewisser Weise erleuchtet. Er würde gerne wiederkommen.
Darauf freuen wir uns schon jetzt!

Der mit Spannung und Freude erwartete Theologe, Psychotherapeut, Seel-Sorger, Schriftsteller Eugen Drewermann spricht über das Thema

„Von Krankheit und Gesundheit“.

Er zieht einen weiten Bogen vom alten Wissen der Schamanen bis hin zur heutigen Psychoanalyse. Schon immer wussten die Heiler und Philosophen um die seelischen Ursachen von Krankheiten. Schon immer konnte ein gutes Gespräch Körper und Seele in einen Heilungsprozess hineinführen. Grundlagen sind: Niemanden kritisieren oder zurückweisen, Vertrauen bilden, die Seele behutsam aufschließen. Dafür muss der behandelnde Arzt seine eigenen Schwächen erkannt und durchgearbeitet haben.
Seit etwa 1920 taucht in der Psychosomatik die Überlastung bestimmter Organe als Krankheitsbild auf, seit den 30er Jahren gibt es die Theorie vom Stress. Stichwörter: Magengeschwür und Bluthochdruck.
Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf Stress. Die einen rennen und kämpfen, was zur Zwangsneurose führen kann, die anderen resignieren schnell und kollabieren nach innen: eine Depression.
Wie sieht mögliche Hilfe aus? Liebe und Selbstliebe – ich bin wertvoll, auch ohne Leistung! Verantwortung übernehmen. Sich viel Ruhe und Schlaf erlauben. Im Nahbereich eine Zone der Menschlichkeit schaffen. Einander zuhören, Gefühle verbalisieren, emotionale Wärme entwickeln. Wahrhaftig und authentisch sein. Tanz, Spiel und Natur. Dies sind die Schlüssel für seelische und körperliche Gesundheit.
Jeder Mensch ist etwas absolut Kostbares!
Eugen Drewermann zitiert Platon mit einem sehr schönen Bild. Ich versuche, es sinngemäß wieder zu geben: Die Wesensgestalt des anderen erkennen, sie frei lieben und den Göttern zurück schenken!
Man spürt, dass Eugen Drewermann das lebt, was er sagt. Die nach meiner Schätzung 400 Zuhörer im großen Sivananda Saal sind sehr beeindruckt von seinem Wissen und seiner unglaublich starken Empathie. Er beantwortet Fragen, auch kritische Fragen. Ich glaube, ich bin nicht alleine mit meinem Wunsch, er möge im nächsten Jahr wieder zum großen Yogakongress im November kommen.

„Yoga ist für den Menschen,
der Mensch ist nicht für Yoga da“

Die vielen Workshops und Yogastunden zu allem, was sich eine oberkreative Yogini in ihren wildesten Yogaträumen nur vorstellen kann, schaffen so dicke Probleme bei der Auswahl und dem Timing, dass man froh sein kann, wenn man unbeschadet über die drei Kongresstage gekommen ist. Naja, vielleicht etwas übertrieben….
Das Ganze anders ausgedrückt: Ich nehme die Gelegenheit wahr, alle meine körperlichen und geistigen Möglichkeiten als Yogini anzuwenden und voller Gelassenheit mich zwischen Mandala Yoga, Vedanta-Asanastunde, Business Yoga Masterclass, Jivamukti Yoga, Märchenyogastunde, Hormonyoga, Pippilotta-Kinderyoga, Chakraarbeit oder ganz praktischen Unterweisungen für den Alltag für das in diesem Moment Richtige zu entscheiden!

Als erstes gehe ich mal rüber in das Shivalaya Retreatzentrum im benachbarten Haus Shanti.
Dieses Zentrum im obersten 4. Stock des Hauses ist neu für mich. Dort herrscht ein ständiges Schweigegebot. Gleich beim Eintreten spüre ich, dass hier alles anders ist. Still und ruhig. Gerade scheint die Sonne herein, es strahlt, überall sind Fenster. Mehrere sehr schöne Meditationsräume. Eine Küche, eine Bibliothek, Badewanne und Dusche, eine Terrasse. Hell und freundlich. Ich bin entzückt und bleibe ein wenig.

Später bin ich bei Mahashakti Engeln im Workshop „Ideen gebären und realisieren mit der Kraft der Chakras“. Wir gehen ganz praktisch über unsere Chakras durch einen Schöpfungsprozess für ein Projekt, das uns wichtig ist und das wir realisieren wollen. Sie ist eine sehr erfahrene Yogatherapeutin, man merkt es. Besonders interessant sind die zu erkennenden inneren Widerstände. Dafür bin ich ja auch hier, ich will doch mehr über mich erfahren!

Für meinen Yogaunterricht ungemein anregend und meinen Körper ebenso entspannend ist die Stunde „Yoga-Therapie: Schulter und Nacken“ bei Heinz Pauly.
Hormon-Yoga bei Amba ist immer einer der Kongress-Renner, weil Amba sehr viel Erfahrung damit hat. Und ihre Stunden sehr lebendig gestaltet. Ihren Spruch „Yoga ist für den Menschen, der Mensch ist nicht für Yoga da“ nehme ich mit nach Hause. –
Energiekultivierung – Yogapraxis für Energiehygiene und Energiegewinnung“ mit Daricha Zaremba gibt mir das, was das Thema verspricht.
Einen Workshop verlasse ich vorzeitig, weil mir hier der Tierschutz etwas zu weit getrieben wird. Ich will mir während der Asanas z.B. nicht den Kopf darüber zerbrechen, ob und wie Tiere ihre Sexualität empfinden. Und ob wir Menschen sie dabei behindern. Es ist aber wiederum das Schöne bei Yoga Vidya, dass viele Traditionen vorgestellt werden und dass Toleranz ein hohes Gut war und ist.

Beim Essen geht der Punk ab. Hunderte von Gästen geben sich dem vorzüglichen Angebot an Speisen und Trank hin. Die Gelegenheit, sich auszutauschen, wird rege genutzt. Glücklicherweise sind die Zeiten stark entzerrt und man kann auch im Schweigeraum speisen. Das Küchenteam ist in Hochform und kann sich über viel Anerkennung freuen.
Alle Teams – Planung, Organisation, Boutique, Fahrdienste, Reinigung, Technik, Unterrichtende, Führungen – sind freundlich und unermüdlich im Einsatz.

Allen sei Dank!
Auch Sukadev, der Gott sei Dank immer ruhig und vorbildlich bescheiden bleibt. Manchmal staune ich, wie er die Ergebnisse eines Kongresstages später zusammenfasst. Dabei kann er gar nicht überall dabei gewesen sein….
Auch Amba, die sich mit viel Herzblut um die Auswahl und Einladung der Referenten kümmert.

Wer mehr vom Kongress lesen, hören und sehen will, kann nach fast allen Referenten googeln. Über Jon Kabat-Zinn und das MBSR-Programm findet Ihr eine Menge in Wikipedia.
Und: schaut mal nach unter SMMR.de!
Vom Yoga-Kongress gibt es etliche Videos, Texte und Fotos unter yoga-vidya.de und beim Googeln mit den Suchwörtern „Yoga Vidya SMMR Kongress 2011“!

Der Termin für den nächsten Yoga-Kongress steht bereits fest:
16. – 18.11.2012.
Und schon sehr bald der Business Yoga Kongress 1.-3. Juni 2012

Nachtrag:
Am 5. Januar 2012 fand ich in meiner Tageszeitung einen großen Artikel unter der Überschrift: „Multitasking macht krank“. Es ging um nichts anderes als um das Achtsamkeitstraining nach Jon Kabat-Zinn. Von einer dritten Wende in der Psychotherapie wird gesprochen, von Hilfe bei chronischen Schmerzen und für Krebspatienten.
Dr. Ulrich Ott wird zitiert – er ist Mitglied des SMMR, Diplompsychologe, Yoga- und Meditationslehrer und alljährlich ein wichtiger Referent beim Yogakongress.
Die Kreise schließen sich! Meditierende und Yoga praktizierende treten mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen in die Welt. Körperlich und seelisch Erkrankte finden Besserung durch das, was durch Bewusstheit positiv beeinflusst werden kann. Hirnforscher haben nach acht Wochen Training bereits messbare Veränderungen in der Substanz bestimmter Gehirnregionen festgestellt.

So findet das alte Wissen Einzug in unsere Neue Welt.

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