Spirituelles Tagebuch als PDF Datei

Swami Sivananda hat Aspiranten empfohlen, ein Spirituelles Tagebuch zu führen. Hier findest du ein Beispiel als PDF Datei,  als Internet Seite und als  Word Datei.

11 Kommentare zu “Spirituelles Tagebuch als PDF Datei

  1. Liebe Steffi-Hari Om,

    für mich geht es nicht darum, täglich ein lückenloses Tagebuch zu führen. Es geht eher darum sich all dieser Punkt gewahr und bewusst zu sein. Mit Kindern bist Du täglich im selbstlosen Dienst (geht gar nicht anders :-). Führe es doch eine Woche lang, und Du wirst feststellen wie viele der Punkte schon längst umgesetzt und praktiziert sind. Es ist sicher mehr, als Dir bewusst ist. Einmal am Tag kannst Du Dich aus allem ausklinken und meditieren, Deinen Tag kurz Revue passieren lassen und einfach abschalten. Alles Liebe

  2. Divya Jyoti

    Ich führe seit etwa eineinhalb Jahren ein spirituelles Tagebuch, wo ich aufschreibe, von wann bis wann ich jeden Tag Yoga geübt habe (einschl. Meditation, Japa, Asanas, Pranayama etc.).
    Dann schreibe ich auf, was mir dabei aufgefallen ist, welche Bilder oder Erkenntnisse kamen etc.
    Mir ist dabei bewußt geworden, wieviele Tage ich ausgesetzt habe, weil ich verreist-krank-zu müde etc. war.
    Ich kann es nur empfehlen, ein spirituelles Tagebuch zu schreiben (und dann auch zu reflektieren). Und wenn es nur 15 Minuten Yoga waren – hinterher habe ich mich immer besser gefühlt und mich gefreut, dass ich mir den inneren Schubs gegeben habe.

    Herzliche Grüße

    Divya Jyoti

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  4. Premajyoti

    Om Om Om

    Gott schenkt uns Zeit, wenn wir ihm Zeit widmen.

    Frohe Weihnachten und DANKE, DANKE, DANKE.

    Ganz viel ‚Gottes SEGEN für die wunderbare Yogagemeinde!!!!

  5. ein herzliches hallo an die yoga-gemeinde!

    ich persönlich würde das tagebuch verändern, denn nicht die quantität, sondern die qualität zählt.
    lieber einmal in der woche üben und dafür ganz dabei sein. was nützt tägliches üben, wenn es oberflächlich ist und nur dem plan zuliebe gemacht wird.
    das gilt für alle guten vorsätze: ein weitere punkt euf der „to do liste “ der abgehakt werden soll? bringt find ich nichts. yoga braucht im geistigen wie im körperlichen übung, das ist klar, aber quanitativ ist es nicht zu fassen.
    das ist meine erfahrung.

    schöne weihnachtstage allen und gutes gelingen für die praxis! uschi aus münchen

  6. Sehe sehr gute Anregung, mein PC ist voll von „Sprirituellen Aufsätzen““

    Wer diesliest………butte unbedingt danit anfangen!

  7. Hallo,
    ich möchte noch ein paar Infos zum Thema beitragen.
    Die Liste geht auf das Kundalini-Buch von Sivananda zurück (,welches man hier auf englisch lesen kann: http://www.dlshq.org/download/kundalini.htm). Dort findet man eine Auflistung mit siebenundzwanzig Punkten.
    Wenn man sich bei http://sivanandaonline.org registriert, kommt man ebenfalls zu dieser 27er-Auflistung, versehen mit jeweils einem kurzen erläuternden Text zu jedem Punkt.
    Im Buch „Meditation“ vom Sivananda Yoga Vedanta Zentrum (erschienen 2005 im südwest-Verlag) findet sich ebenfalls die Anregung zu einem spirituellem Tagebuch, dort versehen mit einer Liste aus zwölf Elementen (Wann zu Bett gegangen? / Wann aufgestanden? / Wie viele Stunden geschlafen? / Wie viele Minuten Asanas geübt? / Wie viele Minuten Pranayama geübt? / Wie viele Minuten meditiert? / Wie viele Minuten intensiv bewegt? / Wie viele Minuten Karma Yoga? / Spenden oder ehrenamtliche Arbeit / Wie oft gelogen oder wütend gewesen? / Wie oft besorgt oder unruhig gewesen? / Wie oft gütig oder großzügig gewesen?)

    Allgemein lässt sich sagen, dass Sivananda das Führen eines spirituellen Tagebuchs für sehr wichtig hielt. Er hätte das Thema sonst sicherlich nicht in seinen 20 spirituelle Regeln (http://members.fortunecity.de/osho2/20regeln/) mit benannt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Mike

  8. Pingback: “Im Alltag leben” - Blog » Blog Archive » Spirituelles Tagebuch - ab wann brauchbar?

  9. Hallo Stefanie,

    ich habe mehrere Jahre so ein Tagebuch geführt.

    Die Vorlage schießt weit über das Ziel heraus. Es mag für Menschen mit Ambitionen in einem Ashram zu leben angehen, aber für ein Leben in einem Alltag mit vollständig anderen Anforderungen ist das schlicht unbrauchbar. Ich würde auch nicht hingehen und einfach Zeilen löschen. Das hieße ja aus einem überlegten System Dinge herauszunehmen. Zurück bliebe ein Torso.

    Sinn macht so ein Tagebuch um sich selber eine gute Linie zu geben.

    Mein Weg wäre:
    – Mir klar machen, was ich (auch mit dem Tagebuch) erreichen will.
    – Was kann ich in meinen Alltag an Übungen realistisch integrieren?
    – Wo sind meine persönlichen zeitlichen Freiräume für meine geistigen Übungen (wann sind die Kinder in Schule oder Kindergarten, was habe ich an Terminen die ich wahrnehmen muss)?
    – Danach würde ich dann mein Raster machen.

    Das hat den Vorteil, dass so ein Plan/Tagebuch zu mir und meiner Situation passt. Meine Praxis sollte den Plan bestimmen, nicht der Plan meine Praxis.

    Selber bin ich nach einigen Wochen mit dem Tagebuch davon abgekommen Meditationszeiten oder die Zahl von Sonnengrüßen zu notieren und habe nur noch aufgeschrieben, was mein Erleben dabei war. Erst dann wurde die Aktion spannend 😉
    Die Zeit des mechanischen Aufschreibens war aber trotzdem wichtig für mich, denn sie hat Regelmäßigkeit in die Praxis gebracht und hat geholfen meinen Tag zwischen Beruf, Familie und Praxis gut zu organisieren.

    Hoffe, das hilft etwas weiter.

    Viele Grüße

    Bernd

  10. Om Om Om
    Liebe Stefanie,

    danke für deinen Eintrag im Blog. Ich hoffe, Leser werden dazu etwas aus ihrer eigenen Erfahrung schreiben.

    Grundsätzlich gilt: Suche dir die Punkte raus, die für dich hilfreich erscheinen. Du kannst z.B. die Word Datei runterladen und alle Zeilen löschen, die für dich nicht relevant sind. Und eventuell eine oder mehrere Zeilen ergänzen, die für dich relevant sind.
    Die meisten führen mindestens 2 Zeilen: (1) Wie lange meditiert (2) Wie lange Asanas und Pranayama

    Ich wünsche dir viel Freude und Enthusiasmus beim Üben. Herzlichst, Sukadev

  11. Wie kann man im Alltag mit Familie so viele Punkte unterbringen? Für mich sind wahrscheinlich nur einige wenige täglich/wöchentlich unterzubringen. Wer hat Erfahrungen mit dem führen eines Tagebuches?

    Om Shanti

    Stefanie

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