Sumitra Shang hat seinen Körper verlassen

Sumitra Shang hat am 4.5.2014 in der Nacht in China seinen Körper verlassen. Sumitra war seit fast 20 Jahren mit Yoga Vidya verbunden. Sumitra hatte bei Yoga Vidya Homas und Yajnas durchgeführt, Seminare dazu gegeben, Sevakas in Homas und Yajnas unterwiesen und einige Einweihungs-Yajnas für Zentren und im Yoga Vidya Ashram Nordsee durchgeführt.

Sumitra war … weiter

5 Kommentare zu “Sumitra Shang hat seinen Körper verlassen

  1. Premajyoti

    OM, Om Om
    ganz viel Herz-Liebe an Alle,
    wie wertvoll für eine Seele so geachtet und geliebt worden zu sein.
    Om

  2. Jay Ma,
    lieber Sumitra,

    besonders eindrucksvoll war die 1008 Stunden Yajna die du initiiert hattest, lieber Sumitra, an der iauch ch teilnehmen durfte. Ich bin sicher dass auch diese enorme Licht & Segenskraft D I C H gute Seele jetzt leicht in die höheren Ebenen trägt und noch mehr erhelllt..

    Auch immer wenn ich im Shivalaya sein darf denke ich daran und spüre ich die Kraft, die DU durch dein Sein und Wirken dort “installiert” und so vieles vorbereitet und auf den Weg gebracht hast –

    Dein Ashram Rohbau wird sicher bald fertig gestellt werden können und erblühen, sei gewiss.

    Herzlichen Dank für Dein Sein –

    Dir Alles Beste

    Deinen Lieben Trost, Kraft und Zuversicht, IHr alle seid geführt und begleitet.

    Und ein wundervolles Wiedersehen mit all den Dir vorausgegangenen Seelen –

    Hari Om
    Nilakantha

  3. Mich rühren die Worte von Keshava und Nanda sehr. Ich kenne Sumitra auch schon viele viele Jahre, hatte aber keinen engen Kontakt. Trotzdem kann und möchte ich sagen; Er ist eine großes Licht gewesen und weiter auf einer anderen Ebene. Seine Hingabe zur Göttlichen Mutter, wie Anandamayi Ma war… die Liebe die Sumitra wohl in sich selbst spürte als Ausdruck seiner Göttlichkeit. Aber auch seine Liebe zu Yoga Vidya unter der Tradiition von Swami Sivananda und Swami VishnuDevananda war sehr sichtbar, besonders die Achtung/Respekt und Zuneigung zu Sukadev. Auch die Liebe zu seinen Frauen und Kinder war die große Sehnsucht der Verwirklichung des Alleins seins. Seine Gottesdienste wie die Homas und Yajnas die er so vollkommen zelebrierte war sehr beeindruckend und bereichernt für die spirituelle Entwicklung der Menschen und Welt.
    Alles Liebe und Gute für seine Hinterbliebenen, mögen sie das, sein Lebenwerk gemeinsam dem Frieden in jedem Menschen widmen.
    om om om
    In Gedenken an Sumitra Huang-Schang
    Rafaela

  4. Sumitra war für mich:
    – ein großer Meister: er kannte die Schrift Sankrit, viele Rituale, er hatte viel Wissen und Erfahrung.
    – ein guter Freund: zu ihm konnte ich immer hingehen, wenn ich Probleme hatte. Er hörte aufmerksam zu und gab gute Tipps.
    – ein Guru: er war für mich unfassbar. Ich hatte noch nie so einen kraftvollen Menschen kennengelernt, der so viele Prozesse in mir ausgelöst hatte. Er kannte die Schwachstellen schnell, hat diese aber bei mir nie ausgenutz, so dass ich damit gut arbeiten konnte.
    – wehement und auch hart: Menschen gegenüber, die bei anderen die Schwachstellen ausnutzen, diese manipulierten, konnte er echt hart sein.
    – Schnell: unglaublich schnell. Er konnte wie 10 Menschen gleichzeitig arbeiten. Er hatte eine unglaublich hohe Konzentration.
    – witzig: er konnte auch lachen und hatte eine feine, tiefsinnige Art von Humor.
    – zäh: die Ärzte sagten, er müsse längst tot sein. Er hatte Leukemie, Schmerzen und doch den Mut, immer wieder Neues zu beginnen. So kam er auch nach Yoga-Vidya.
    – Visionen: mit seinen letzten Atemzügen ging er nach China und baute dort einen Ashram auf, der leider noch im Rohbau steht. Ich hoffe sehr, dass dieses Projekt fertig werden kann und anderen Menschen hilft, tiefgründig Yoga erfahren zu können.
    – Mut zu Neuem: er heiratete eine Chiniesin und lernte Chinesisch – Hut hab.
    – Schüler und Bhakti: Ananda Mai Ma hat er selber noch persönlich kennengelernt und hat sie sehr verehrt. Das hat sogar mir den Zugang geöffnet.

    Ich bin sehr dankbar, berührt aber auch traurig – in begegnet sein zu dürfen und ihn wieder loslassen zu müssen. Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute und wer weiß? vielleicht sehen wir uns ja mal wieder 😉

    Nanda (Falko)

  5. Keshava

    OM OM OM Sumitraananda Namah
    möge sich dein Wirken, durch deine Führung weiter manifestieren und vielen Seelen Bewußtsein in ihr Leben bringen…

    OM OM OM
    Wir, Keshava und Satyam waren vom 8.April bis zum 27.April in China in Beihai bei Sumitra und Huiling zu Besuch gewesen, um konkrete Dinge bezüglich des Ashrams den beide dort errichten zu besprechen, alsauch über eine Yogalehrerausbildung die für 2015 in Beihai geplant war zu klären und wer welche Aufgaben wie und wann übernimmt…
    Beim ersten wiedersehen wurde mir erst sein Gesundheitszustand bewußt. Satyam hatte da schon eine Ahnung…Ich bin, wie auch Huiling eher davon ausgegangen, das Sumitra wieder gesund wird und bald wieder beim Aufbau des Ashrams mitwirken kann.
    Seit ca. 17 Jahren kenne ich Sumita und habe vieles von ihm gelernt, besonders die Errichtung eines Homakund und wie wichtig es ist, sich auf Rituale vorzubereiten. Viele 24, und 108 Stunden Yajnas haben wir, im Wetsrewald und an der Nordsee durchgeführt, wie auch die 1008 Stunden Yajna in Bad Meinberg, die hauptsächlich durch seine Präsenz stattfinden konnte…Oft erzählte er über die Begegnung mit den Yogameistern des 20 Jahrhunderts, die er selbst kennengelernt hatte, so z.B. Haidakan Babaji und Ananda Mai Ma die er sehr verehrte und als seine Spirituelle Führerin gesehen hat…Auch über seine frühe, schon mit 17 Jahren angetretene Jerusalemreise hat er oft gesprochen…und über seine Beziehung zu Jesus…
    Als große Vision hatte er den Ashram in China und die davon ausgehende Kraft, Menschen dort kosmisches und spirituelles Wissen in zusammenarbeit mit Yoga Vidya zu vermitteln
    Hier ein paar Auszüge von Emails von Sumitra aus 2013/14, die dieses deutlich werden lassen, wie auch die Krankheit die in nicht loslassen wollte:

    …Im Vorfeld muß ich euch aber daraufhin weisen, dass die Menschen hier ein völlig anderes Mental leben, wie in Europa. Das werdet ihr erfahren, wenn die Kontakte aufeinander treffen. Ich hoffe nur, dass die Menge an Theorie in der Ausbildung, das einfache Gemüt derer nicht überanstrengen wird…(vom 03.03.2013)

    …bitte entschuldige, ich bin seid der letzten Wochen ziehmlich erkrankt mit an die 40C° Fieber und diesmal war das keine erfreuliche Situation für mich und Huiling. Die Mama hatte schon große Sorgen und wollte den Krankenwagen rufen. Da ich aber keinen großen Wert auf Fehldiagnosen lege, die hier zuhauft vorkommen und das mit tödlichem Ausgang, habe ich es strikt abgelehnt.
    …nachdem ich einigermaßen wieder etwas regeneriert habe, kam wie aus dem heiteren Himmel der nächste Schlag. Diesmal mußte ich ins Krankenhaus, aber die Ärzte dort hatten Angst, dass, aufgrund meiner hohen Blutwerte, die Behandlung eine nicht zu stoppende Blutung hervorbringen könnte. So haben sie mich nicht behandeln können. Die Schmerzen waren schier nicht mehr auszuhalten. An Schlaf war garnicht erst zu denken. Es waren ein paar echt heftige Tage, die ich durchgegangen bin.Nun hat sich das mittlerweile etwas beruhigt und ich nehme jeden Tag Medizin, entsprechend der Möglichkeit alles etwas zu Harmonisieren.
    Schmerztabletten haben die hier nur mit extrem hohen Nebenwirkungen und so habe ich darauf verzichtet, zumal ich dass aus Deutschland her kenne. Diese Nebenwirkungen können echt innere Blutungen verursachen und das ist in meinem Fall nicht so Gut.
    (vom26.03.2014)

    Wir werden in den nächsten Tagen ein Treffen mit dem Architekten haben, dem wir die Baupläne vorlegen müßen, damit er einen Gesammtkosten Voranschlag durchführen kann. Dafür muß er natürlich wissen, wieviel Stockwerke gebau