Ayurveda – Ganzheit in der Vielfalt

Jede Krankheit lässt sich laut Ayurveda auf ein bestimmtes Elemente-Ungleichgewicht und anschließend entstandene Giftstoffe zurückführen. Individuell abgestimmte ayurvedische Kräuter zielen auf eine innere Reinigung und Stärkung der Immunkräfte ab. Gleichzeitig haben sie eine Wirkung auf die Symptomatik und das gestörte Element. Eigene Praxis in bestimmten Meditationstechniken und Körperübungen unterstützen den nötigen Reinigungsprozess. Ebenso sind Bewusstseinstraining und Geistesheilung von entscheidender Bedeutung auf dem Weg der ganzheitlichen Heilung. Nur aus dieser Gesamtheit heraus entsteht ein wirkungsvolles Therapiekonzept, welches keine Ursachen für Krankheit hinterlässt und dauerhafte Gesundheit verankert. Ein derart großes Spektrum an Möglichkeiten Körper und Geist zu harmonisieren ist ganz sicher einzigartig.

Das Entscheidende und Besondere am Ayurveda ist jedoch, dass jede Art der Praktik oder Anwendung individuell auf die jeweilige Konstitution des Menschen angepasst wird. Laut Ayurveda hat jeder Mensch eine eigene Konstitution – eine bestimmte Zusammensetzung der Elemente, aufgrund derer er so und so gebaut ist, solche oder jene Haare trägt, diese oder jene Verdauungskraft besitzt und zu diesen und jenen Macken tendiert. Ziel im Ayurveda ist es, ein Gleichgewicht der Elemente zu erreichen, da ein Übermaß an einer spezifischen Energie nie zu einer Synthese führen kann. Da die Elemente auf verschiedenste Weise gegensätzlich wirken (warm-kalt, feucht-trocken, fest-weich, leicht-schwer) bewirkt ein Übermaß eines Elements immer eine Störung anderer Elemente, was leicht zu Krankheit führt.

(Niederschrift eines Teils der Ayurveda Podcast-Serie „Ayurveda Authentisch“ von Lakshmana, Leiter der Ayurveda Oase Bad Meinberg)

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