Hans-Peter Dürr – Nachruf

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Hans Peter Dürr, Physiker ist mit 84 Jahren verstorben. Zu seinen Lebenswerken als Schüler Heisenbergs gehörte die Nachweisführung der subatomaren Welt – die  Quantenphysik in Verbindung mit einer Friedensbewegung. Er wurde mit einem Nobelpreis ausgezeichnet.
Seine Werke verbinden Glauben und Wissenschaft. Er beschreibt die Teilbarkeit des Atoms bis letztendlich nur noch Form, Beziehung und Symmetrie verbleibt. Die materielle Welt verliert ihren Rang, es verbleiben sogenannte Wirks oder intelligente Liebe genannt als Urgrund des Seins. Er erkannte die Kraft der Kernenergie und die Gefahr, die von seiner Entdeckung ausging. Was gibt es für einen Menschen zu tun, der erkennt, dass Materie einem geistigen Traum entspricht? Der Menschheit zu dienen in Wissen und Gottverbundenheit mit einem Engagement.
Die neue Physik erreicht zu Teilen den Kenntnisstand, den die Veden offenbaren – die Welt als Projektion aus einer Einheit heraus. Er erklärte die Transzendenz der niederen Formen des Sein zu höheren Bewusstseinsstufen anhand von Gleichnissen. Diese  Inhalte brachte er in Fachvorträgen im Rahmen von Seminaren zur Psychotherapie zum Ausdruck.
Hans-Peter Dürr berührte mit seinen Erkenntnissen Politik, Bildung und Wissenschaft.

Artikel von Beate Wolfsteller

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