Kleine Hilfe für die Meditation

Manchmal ist die Meditation von selbst sehr tief und erfüllend. Manchmal kommen aber für manche Meditierende auch Tage, wo die Meditation etwas schwerer ist. Dafür als kleine Hilfe die sogenannte „Uddhiyana Atmung“. Diese hilft, das Prana (die Lebensenergie) im Sonnengeflecht zu aktivieren und so die Konzentration zu verbessern. In anderen Traditionen wird sie auch als „Tigeratmung“ bezeichnet, manche Sänger/innen und Blasmusiker/innen mögen die Übung auch als „Zwerchfellstützübung“ kennen. Die folgenden Tipps sind für erfahrene Meditierende gedacht. Neulinge können über die Meditation in Yoga und Meditation Einführungsseminaren die Grundlagen lernen…
Hier also ein paar Tipps:
Während der Meditation atme tief ein und aus. Atme 3-4 Sekunden lang ein, atme 3-4 Sekunden lang aus. Beim Einatmen geht der Bauch hinaus, beim Ausatmen geht der Bauch hinein. Während du ein- und ausatmest, spanne die Bauchdecke etwas an und drücke so mit den Bauchmuskeln nach innen. Auch während der Bauch beim Einatmen sich nach außen wölbt, drücke mit den Bauchmuskeln dagegen. Wichtig: Halte dabei die anderen Muskeln ganz entspannt, insbesondere Arme, Beine, Schultern, Gesicht. Mache das 1-5 Minuten lang ganz bewusst. Du wirst neue Klarheit des Geistes bekommen, eventuell auch angenehme Wärme oder Kribbeln spüren, vielleicht auch Lichter im dritten Auge. Mit dieser neuen Energie und Konzentration kannst du mit deiner normalen Meditationstechnik fortfahren.

Ich wünsche dir viel geistige Kraft durch Meditation.

Sukadev

Hier noch ein paar Links:
Praktische Anleitung zur Meditation
Artikel über Meditation von Swami Sivananda
Ausbildung zum Meditationskursleiter

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