Kaltblütigkeit – mp3 Vortrag zur täglichen Inspiration

Play

Lausche einem Vortrag über Kaltblütigkeit, eine Tugend, eine Eigenschaft, eine geistige Fähigkeit. Dies ist ein Vortrag von und mit Sukadev Bretz als Teil der Yoga Vidya täglichen Inspirationen. Diese Hörsendung über Kaltblütigkeit stammt aus dem Yoga Vidya Lexikon der Tugenden, Eigenschaften und geistigen Fähigkeiten. Dies ist die Tonspur eines Videos zur geistigen Eigenschaft Kaltblütigkeit. Im Yoga spielt die Entwicklung und Kultivierung von Tugenden eine wichtige Rolle. Meditation verhilft zu einer inneren Stärke, mit der man Tugenden entwickeln kann. Und die Stärkung der guten Eigenschaften verhilft zu tieferer Meditation.

8 Kommentare zu “Kaltblütigkeit – mp3 Vortrag zur täglichen Inspiration

  1. Liebe Premaiyoti,

    vielen Dank, ist angekommen 🙂

    Ich kenn mich zwar in Bhakti nicht so aus, aber ich glaube nicht, dass Du da was (runter)balancieren musst.

  2. premajyoti

    Lieber Nichts,

    deine Antwort berührt mich, Danke.

    auch Du hast mir wieder Erkenntnisse gebracht,
    im Sinne meine Bhakti wieder etwas zu balancieren….
    🙂

    Der Weg ist nicht einfach, aber es lohnt sich.

    Alles Gute und viel Prema und Jyoti an Dich.:-)

  3. Liebe Premajyoti,
    jetzt versteh ich Dich, Du bist eine Bhakti Yogini – das hatte ich nicht bedacht.
    Man sieht zu leicht immer nur den eigenen Weg als den einzig Vernünftigen (für alle) an 🙂
    Das ist matürlich Blödsinn, und deshalb danke ich Dir für Deine Antwort.

    Ich glaube auch an die ungeheure Kraft von Gebeten/Mantras.
    Es ist wirklich verblüffend, was diese zu bewirken scheinen.
    Ich sage scheinen, da meistens mehrere Faktoren mitspielen, sodass ich die Wirkung nicht eindeutig auf eine Ursache, in dem Fall das Gebet, zurückführen kann und ich schein’s immer 100% zu brauchen.
    Für mich bleibt da immer noch eine Restwahrscheinlichkeit für Zufall usw.
    Aus dem Glauben heraus bete ich also, dass aus dem Glauben mal eindeutige Erkenntnis wird.

    Mögen wir alle Erfolg haben und alles Gute

  4. premajyoti

    Lieber Nichts,
    danke für deine Kommentare, grundsätzlich hast du recht, die Welt ist wie sie ist. Meditationen so wie du sie beschreibst,sind absolut richtig und gut. Doch bin ich auch eine Yogi-Christin und habe die Lehre für mich als richtig erkannt, bittet und es wird euch gegeben und das dann Hilfe kommen kann, das Wort „positiv“ ist vielleicht unglücklich gewählt gewesen….
    Es trifft mehr auf Frieden und Heilung zu, das die Herzens-Kräfte, die in jedem Menschen sind gut sind und das die Engel Gottes uns helfen mögen, das Reich Gottes hier auf Erden zu schaffen. (Man das klingt jetzt ganz schön heftig, aber so glaube ich es…hihi)
    Wie gesagt, ich weiß nicht ob das wahr ist, aber es fühlt sich für mich richtig an, trotz allem liebe ich auch das Advaita Vedanta und komme auch gut klar mit Eckhart Tolle, Mooji usw.
    Lange habe ich mich auch daran geübt , die Emotionen erst einmal zur Ruhe kommen zu lassen, jetzt werden sie wieder integriert, da ich merke, das fühlt sich besser an für mich. Jeder Suchende ist immer wieder an neuen Erkenntnissen und praktiziert länger an verschiedenen inneren Aspekten. Lieber Nichts, ist doch schön, dieser Austausch. Om Shanti

  5. P.S.
    Da Emotionen Gedanken sind, die es erstmal gilt loszuwerden/nicht erstarken zu lassen (damit der ‚Geistsee‘ zur Ruhe kommt), halte ich eine gewisse Kaltblütigkeit den eigenen Emotionen/Gedanken gegenüber für durchaus hilfreich.

  6. Liebe premajyoti,
    es geht doch meines Erachtens erstmal weniger darum, sich die Welt so zurechtzulegen, wie man sie gerne hätte, als viel mehr darum, sie so zu erkennen, wie sie wirklich ist !
    Dazu sollte man den Geist von allen konzeptuellen Vorstellungen erstmal leeren, anstatt immer neue hinzuzufügen (Lichtwesen, Engel usw.).
    Darin sehe ich den Sinn und Zweck der Meditation.
    Gott wird schon wissen, was er tut 🙂
    Und dann mal schauen, was passiert, wenn die Gedankenfurchen weniger dominant sind, sodass sich dem Beobachter ganz andere ‚Realitäten‘ präsentieren können – aber das ist noch Zukunftsmusik, zumindest für mich 🙂
    Liebe Grüsse

  7. premajyoti

    lieber Sukadey
    man merkt das das wirklich nicht dein Metier (sagt man das so) ist.
    Wie sagte der Bruder zu van Gogh , lass dich nicht zu sehr in den Sumpf dieser Welt hineinziehen…..
    Danke, für deine Erklärungen lieber Meister.
    Für manches hat man keine Antworten, ich weiß es auch nicht, P. Yogananda sagte.
    ..wenn ein Soldat einen gerechten Kampf kämpft, dann zieht er kein Karma auf sich, denn er hat nach besten Gewissen gehandelt, um unschuldige Menschen zu verteidigen.
    Ich glaube, wenn man in einem Leben noch nicht mit Gewalt usw konfrontiert wurde, kann man auch nicht wirklich sagen, wie man handeln würde, deswegen sollte man immer vorsichtig sein mit Be/Verurteilungen. Ich für meinen Teil habe mich auf geistiger Ebene für das Licht und die Liebe entschieden (dank auch deiner Namensgebung), dies in die Welt mit hinein zu visualisieren, Das Bild von einer heilen guten Welt, das wir ja auch durch Gebete und Meditationen hineinbringen möchten. (Auch finde ich es wichtig für die Politiker zu beten, das sie gute Entscheidungen für alle Beteiligten treffen mögen!)
    Ob das nur Illusion ist, wer weiß, aber es fühlt sich gut an und ist auch nicht so einfach, wenn man die Schrecken in dieser Welt sieht, positiv und im Vertrauen zu bleiben. …Om Shanti

  8. Finde ich gut, dass Du Kaltblütigkeit als Tugend behandelst; das ist vielleicht tatsächlich etwas, was man gerade im Yoga etwas entwickeln sollte, damit man nicht so emotionsgesteuert die Dinge angeht.
    Ich sehe auch keinen Widerspruch zwischen Einfühlsamkeit und Kaltblütigkeit.
    Leidenschaftslosigkeit (vairagya) setzt meiner Ansicht nach auch ein gewisses Mass an Kaltblütigkeit vorraus.

    Grüsse

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.