Selbstverwirklichung zur rechten Zeit – Bh.G.VI42

Kurzvortrag über die Bhagavad Gita von Sukadev von Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier klicken für weitere Infos zu: Seminare bei Yoga Vidya, Meditation, Ayurveda, Yogalehrer Ausbildung . Alle täglichen Inspirationen mp3 mit Player zum Anhören

4 Kommentare zu “Selbstverwirklichung zur rechten Zeit – Bh.G.VI42

  1. OM NAMAH SHIVAYA 🙂

    Lieber Willi,
    jaa, sehr erhebend…

    Danke!

    Om Shanti überall

  2. Om liebe Rafaela,

    vielen Dank für die Links .
    Werd die Tage schauen was ich lesen kann .
    war am Wochenende bei euch zwecks Yogalehrerausbildung.
    Der spirituelle Weg 🙂
    Waren so erhebend die Vorträge von Sukadev.Einfach schön halt .
    Ganz liebe Grüße un d herzlichen Dank.

    Om shanti

  3. Om, lieber Willi 🙂
    das was du geschrieben hast gefällt mir!
    Ich habe dazu Links… reingestellt.

    https://blog.yoga-vidya.de/2011/02/02/reinkarnation-tod-leben-nach-dem-tod/

    https://blog.yoga-vidya.de/2011/02/08/alle-infos-uber-reinkarnationwiedergeburt/

    https://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sivananda/vedanta_selbstverwirklichung.html

    Tägliche Inspiration aus der Feder Swami Sivanandas

    SELBSTVERWIRKLICHUNG/GOTTVERWIRKLICHUNG

    Göttliche Liebe fließt von euch auf andere über, wenn sie erst einmal euer
    Herz gefüllt hat. Liebt Gott mit eurem ganzen Herzen und euren Nachbarn wie
    euch selbst – das ist das Geheimis der Gottverwirklichung. Liebe reißt alle
    Barrieren ein. Liebe ist das Sesam-öffne-dich zu einem unendlichen Reich voll
    unsterblichlicher Glückseligkeit. Die Gelehrten sprechen über Gott, aber die
    Armen lieben Ihn mit ihren Herzen.

    Jenseits der Logik, jenseits des Intellektes, jenseits des Verstandes, steht
    das Gefühl der Liebe und die Verkörperung der Liebe – die Gott ist.
    Argumentiert nicht. Verwirklicht Ihn. Sprecht mit Ihm in der Sprache eures Herzens.

    Beurteilt nicht die Liebe und Gnade des Herrn an dem materiellen Erfolg, den
    Er euch gibt. Unendlich wertvoller ist der spirituelle Schatz, den Er seinen
    wahren devotees (Anhänger, Verehrer) schenkt. Liebe ist der Tautropfen der
    göttlichen Gnade.

    Kosmische Liebe ist die Schwelle zu dem grenzenlosen Bereich der
    Glückseligkeit Brahman´s. Kosmische Liebe ist gleichbedeutend mit höchstem
    Selbstopfer und Egolosigkeit. In allen Geschöpfen lebt der eine Gott – das
    höchste Wesen, der ewige Herr. Verneigt euch deshalb vor allen Geschöpfen mit
    Ehrfurcht, Glauben und Hingabe.

    Fühlt, dass die Schwierigkeiten des anderen eure sind und befreit ihn davon.
    Nur dann werdet ihr in der kosmischen Liebe wachsen. Liebe ist eine wirkliche
    Substanz, die ihr mit Zuversicht nützen könnt. Liebe ist eine positive,
    konkrete Sache.

    Liebe vibriert in Form des Dienstes, Wohltätigkeit, Großzügigkeit und
    Mildtätigkeit. In der Liebe liegt die Einheit des Lebens. Die Liebe des
    eigenen Selbstes ist die wahre Liebe allen Lebens. Aller Patriotismus, Liebe
    zur eigenen Nation, zur eigenen Rasse, zur eigenen Religion, sind nichts
    anderes als beschränkte Formen der Liebe. Menschliche Liebe ist nur das
    Sprungbrett zu göttlicher oder universeller Liebe.

    Liebt alle. Werdet euch des einen gemeinsamen Bewusstseins gewahr, das in
    allen Geschöpfen lebt, das allen Namen und Formen innewohnt. Verbreitet die
    Botschaft der göttlichen Liebe, Licht und Verehrung, wohin auch immer ihr
    geht. Liebe kennt keine Furcht. Liebe ist die größte Macht.

    Liebe ist die göttliche Energie des Universums. Umso reiner ihr eure Herzen
    macht, desto größer wird die Kraft eurer Liebe. Seid freundlich, seid
    mitfühlsam, seid demütig, seid tolerant, seid gut, seid gerecht, seid
    natürlich. Liebt den Ewigen in jedem Geschöpf. Macht keine Unterschiede
    zwischen dem einen Geschöpf und dem anderen.

    Wiedergeburt
    Aus: “Göttliche Erkenntnis”, von Swami Sivananda
    *
    Der Körper – ein Fortbewegungsmittel für die Seele
    *
    Beweise für Wiedergeburt
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    Warum erinnern wir uns nicht an unsere Vergangenheit?
    *
    Wissen von der Vergangenheit
    *
    Vorfälle im Realleben, die ein Beweis für Wiedergeburt sind Karma und Wiedergeburt
    *
    Widerlegung der christlichen Theorie
    * Geburt in niederen Yonis
    * Durchtrenne den Knoten von Geburt und Tod

    Der Mensch kann mit einer Pflanze verglichen werden. Er wächst und blüht wie eine Pflanze und stirbt am Ende, aber nicht vollständig. Auch die Pflanze wächst, blüht und stirbt am Ende. Sie hinterläßt den Samen, der eine neue Pflanze hervorbringt. Der Mensch hinterläßt, wenn er stirbt, sein Karma – die guten und schlechten Handlungen seines Lebens. Der physische Körper kann sterben und sich auflösen, die Eindrücke seiner Handlungen sterben jedoch nicht. Er muß wiedergeboren werden, um die Früchte dieser Handlungen zu genießen.

    Die Doktrin der Wiedergeburt ist so alt wie die Veden. Sie ist die Grundlage von Hinduismus, Buddhismus und Jainismus. Diese Lehre wird unterstützt von Guru Nanak Dev im Guru Grantha Saheb.

    Die alten Ägypter glaubten daran. Für die griechischen Philosophen war sie ein Eckstein ihrer Philosophie. Sie ist der Hauptgedanke in der Philosophie Platos, wenn er sagt, daß alles Wissen Erinnerung ist.

    Emerson, Plato und Pythagoras glaubten völlig an die Lehre der Wiedergeburt. Philosophen wie Kant, Schelling und Schopenhauer haben diese Doktrin anerkannt. Theologen wie Julius Müller, Dorner und Edward Beecher haben sie aufrechterhalten. Sie wird heute von der Mehrheit der Menschen akzeptiert.

    Der Körper – ein Fortbewegungsmittel für die Seele

    Die Verbindung der Seele mit einem bestimmten Körper heißt Geburt und ihre Trennung von ihm Tod. Wenn die Seele ihre physische Hülle verläßt, geht sie in einen anderen Körper weiter, der je nach den Verdiensten ein menschlicher, tierischer oder pflanzlicher sein kann.

    Öl und Dampf sind starke Kräfte. Aber alleine können sie keine Reise mit bestimmtem Kurs und Ziel machen. Sie müssen in eine Maschine gespannt werden, in einen fahrenden Zug oder einen Dampfer. Ebenso braucht die Seele einen Körper, um ihren Weg zu gehen und so ihre Bestimmung in Gott zu erreichen. Der Körper ist von Gott geschaffen worden, um die Seele auf ihrem Weg voranzutragen. Eine gute Seele macht einen guten Körper, eine schlechte Seele einen schlechten Körper. Der Körper ist ein unerläßliches Hilfsmittel für die Seele in ihrem Fortschreiten zu Gott.

    Der Vorgang der Seelenwanderung setzt sich fort – wir können nicht sagen, durch wieviele Leben – bis die Seele, die von allen Unreinheiten gereinigt ist und durch Yoga wahre und volle Erkenntnis von ihrer Unsterblichkeit erlangt hat, Mukti, die endgültige Befreiung, erreicht, und durch ihre Vereinigung mit dem Höchsten Selbst, Para Brahman, vollkommenen ewigen Frieden genießt. Dort gibt es keine Seelenwanderung mehr.

    Beweise für Wiedergeburt

    Eines der wichtigsten Argumente für die Wiedergeburt begründeten die Hindus auf dem Gefühl des Instinkts. Instinkt ist das Ergebnis von Erfahrungen in der Vergangenheit.

    Das Baby saugt. Die junge Ente schwimmt. Wer hat es sie gelehrt? Es sind Samskaras, Neigungen aus früheren Geburten.

    Liebe auf den ersten Blick ist ein bestimmtes Gefühl aus einem früheren gemeinsamen Leben. Diese Seelen liebten sich schon früher. Sie erinnern sich daran und haben tatsächlich das Gefühl, sich schon begegnet zu sein. Eine solche Liebe hat sicher nichts mit Sexualität zu tun und zerbricht auch nur selten. Buddha erzählte seiner Frau von ihrer Freundlichkeit ihm gegenüber in einer früheren Geburt und machte einige Male genaue Angaben über die früheren Leben anderer Menschen.

    Jedes Kind wird mit bestimmten Neigungen und Vorlieben geboren, die aus früheren bewußten Handlungen stammen. Kein Kind wird mit einem leeren Geist oder einem leeren weißen Blatt als Geist geboren. Wir hatten frühere Leben.

    Nehmen wir ein Wunderkind. Ein Fünfjähriger wird ein hervorragender Pianist oder Geiger. Shri Jnana Deva schrieb seinen Kommentar über die Bhagavad Gita mit vierzehn. Es gab Kinder als Mathematiker. In Madras gab es den Jungen Bhagavatar, der im Alter von acht Jahren Katahs leitete. Welche Erklärung gibt es für so eigenartige Phänomene? Das ist keine Laune der Natur. Nur die Theorie von der Seelenwanderung macht diese Dinge erklärlich. Wenn ein Mensch tiefe Furchen im Geist hat durch das Erlernen von Musik oder Mathematik in dieser Geburt, nimmt er diese Eindrücke zur nächsten Geburt mit und wird schon als Kind zu einem Genie in diesen Wissenschaften.

    Vererbung kann nicht all diese Ungleichheiten und Verschiedenheiten erklären – die Fälle von Genialität. Die Eltern, Brüder und Geschwister dieser Wunderkinder sind ganz normale Menschen. Tendenzen sind das Ergebnis früherer Handlungen. Sie werden nicht vererbt. Die Wunderkinder haben Ihr Talent in ihren früheren Leben erworben.

    Der Mensch entwickelt