Fotoshow: Silvester/Neujahr in Bad Meinberg

Und wieder geht ein altes Jahr, damit ein neues kommen kann. Tage, Wochen, Monate und Jahre sind menschengemacht. Die Teilung des Seins in Zeit ist ein Kunststück des Verstandes, um sich im Leben auf scheinbar sichere Art und Weise zurechtfinden zu können.

In Wirklichkeit gibt es kein ‚altes‘ und kein ’neues‘ Jahr. Es gibt diesen einen Moment, den gegenwärtigen Augenblick – hier & jetzt. Trotzdem wissen wir im Alltag einen geregelten Ablauf zu schätzen. Was wären wir ohne ihn? 😉

Im Ashram bei Yoga Vidya in Bad Meinberg haben wir an Silvester 2018 zusammen meditiert, gesungen, gefeiert und getanzt. Es gab viele Angebote, Yogastunden, einen großen Satsang mit Puja, Homa und Mitternachtsmeditation. Parallel gab es Konzerte mit The Love Keys und der Gruppe Mudita sowie Silvester-Dance mit DJane Parashakti 🙂

Der Ashram war mit Menschen im wahrsten Sinne des Wortes gefüllt. Über 1000 Menschen waren zeitweilig auf dem Ashramgelände, waren vor Ort, um in friedlicher Atmosphäre den Jahreswechsel zu gestalten und zu erleben. Wir danken allen, die den Jahreswechsel mit uns so friedlich und fröhlich verbracht haben.

Yoga Vidya wünscht allen Menschen ein frohes, gesundes und liebevolles Jetzt! 🙂

Om Shanti ♥

Lebe jeden Moment deines Lebens

Erkenne den Wert der Zeit. Zeit ist sehr wertvoll. Nutze jede Sekunde bestmöglich. Lebe jeden Moment Deines Lebens für die Verwirklichung Deines Ideales und Zieles. Verschiebe nicht. Das „morgen“ wird nie kommen. Jetzt oder nie. Gib überflüssiges Gerede auf. Überwinde Egoismus, Faulheit und Trägheit. Vergib die Vergangenheit. Eine glorreiche, strahlende Zukunft erwartet Dich. – Swami Sivananda

Fotoshow Silvester 2018

Neujahrskonzert mit Frauke & Kai

Live Mitschnitt vom Silvester-Satsang

Auszug aus Sukadevs Neujahrbotschaft für 2019:

Shankaracharya hat betont, dass es wichtig ist, 4 Eigenschaften zu entwickeln:

  1. Viveka
  2. Vairagya
  3. Shatsampat
  4. Mumukshutwa

Mumukshutva

Kultiviere die Sehnsucht nach Erleuchtung. Mache dir immer wieder bewusst: Ja, es gibt Gott. Es gibt das Überbewusstsein. Es ist möglich, die Befreiung, die Erleuchtung, die Gottverwirklichung zu erreichen. Und auch wenn das noch eine Weile braucht: Gehe den Weg dahin. Schon kleine Gotteserfahrungen, kleine Erfahrungen der Transzendenz, kleine Erfahrungen der Verbundenheit und reinen Liebe, sind es wert, den Weg zu gehen. Mache dir bewusst: nur Moksha, die Gottverwirklichung, macht dich dauerhaft glücklich.

Viveka

Übe Unterscheidungskraft. Auch wenn hinter allem das Göttliche ist, gilt es zu unterscheiden, zu entscheiden, zu wählen. Wann immer du vor einer Entscheidung stehst, überlege:

Was führt mich näher zur Erleuchtung?

Was ist ethischer?

Was will Gott von mir?

Leben bringt Prüfungen und Versuchungen. Es gilt sich dessen bewusst zu sein – und die richtige Entscheidung zu treffen.

Unterscheide auch zwischen dem Selbst und dem Nichtselbst: Identifiziere dich nicht mit Körper und Psyche. Kümmere dich um Körper und Psyche – so wie du dich um einen dir Anvertrauten kümmern würdest. Aber identifiziere dich nicht. Identifiziere dich auch nicht mit selbstgemachten Beschränkungen. Du hast Rollen zu spielen – du bist sie nicht.

Vairagya

Übe Loslassen, Nichtanhaften, Verhaftungslosigkeit. Schönes kommt, Schönes geht. Schlimmes kommt, Schlimmes geht. Aufgaben kommen, Aufgaben gehen. Erfolg kommt, Scheitern kommt. Der scheinbare Misserfolg heute erweist sich oft als Stufe zum Erfolg morgen. Vertraue: Hinter allem ist die Hand Gottes.

Shatsampat

Übe Gelassenheit. Wenn möglich, bewahre innere Ruhe inmitten der Herausforderungen im Alltag. Ist das nicht möglich, dann akzeptiere deine Emotionalität, aber tu das ethisch Richtige. Falls du weißt, dass du Versuchungen nicht widerstehen kannst, dann wechsle die Umgebung. Habe Vertrauen in Göttliche Führung. So kommt Ruhe des Geistes.

Auf der Grundlage dieser 4 Eigenschaften, Sadhana Chatushtaya, übe:

  1. Sadhana: Asanas, Pranayama, Meditation, Kirtan etc.
  2. Sattwigen, reinen Lebensstil
  3. Satsang, spirituelle Gemeinschaft mit anderen
  4. Seva uneigennütziges Dienen

Mumukshutva, die Sehnsucht nach Befreiung, ist die Energie des Aspiranten. Viveka, die Unterscheidungskraft, ist das Navi, der Wegweiser. Vairagya, das Nichtanhaften, ist das Lösen der Bremsen. Shatsampat, die Gelassenheit, ist das heitere Durchhalten, das Weitermachen, egal was geschieht.

Sadhana, Sattwa, Satsang, Seva bilden das Fahrzeug, mit denen die Aspirantin voranstrebt.

Möge Swami Sivananda im Neuen Jahr 2019 stark durch uns alle wirken. Möge dieses Jahr ein friedvolles Jahr werden. Mögen immer mehr Menschen spirituell erwachen. Möge Lichtenergie stärker werden. Mögen wir gemeinsam wirken, wachsen, verwirklichen.

Om Shanti

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