Dirk Highlights

Inspiration: Der ewig wunderbare Geist

Veröffentlicht am 14.08.2018, 08:40 Uhr von

Darshana schrieb in einem Brief an seinen Meister:

„Ich habe viel gelesen, viel studiert, viel erfahren und Scheinbares als scheinbar und Unscheinbares als unscheinbar erkannt. Doch den inneren Frieden, die Rast in der Seele, habe ich nicht festzuhalten vermocht. So dämmert es mir nun, dass ich am Ende der Gleiche wie zu Anfang bin – und dies die einsichtsvolle Stille ist, nach der es mich die ganze Zeit verlangte.


Über Entsagung

Veröffentlicht am 06.07.2018, 13:24 Uhr von

Entsagung kann im weiteren Sinne einfach nur bedeuten, all den zahlreichen Wünschen des Geistes nicht augenblicklich und impulsiv nachzukommen. Mit den eigenen Vorlieben und Abneigungen gelassen und geschickt umzugehen. Geduld aufzubringen. Das Leben sich entfalten zu lassen, ohne dabei in allen Einzelheiten „die Kontrolle“ darüber haben zu müssen. Man entsagt der Vehemenz des Egos – der zentralen Ich-Bezogenheit, die sich am Lauf der Welt und an allem immer wieder ächzend reibt.

Entsagung bedeutet, geistige Stärke zu entwickeln. Man bedenke: Ein Mensch wird zum Opfer seiner Wünsche, wenn er sich nicht selbst erzieht. Ein Mensch, der „bewusst entsagt“, ist mit dem, was er hat, zufrieden – mag es viel oder wenig sein. Ein bekanntes Sprichwort lautet „weniger ist mehr“.


Inspiration – Das Wesen der Freiheit

Veröffentlicht am 23.06.2018, 12:06 Uhr von

Der Meister sprach:  „Der Leidende wird zum Suchenden. Der Sucher wird zum Findenden und durch Gnade wird er zum Glücklichen. Jener – der Begünstigte, habende, Erhabene – erweist sich friedvoll gegründet im einfachen So-Sein. Diene Gott, so dienst du den Menschen. Diene den Menschen und du dienst Gott.

Meide Gespräche, in denen man sich beklagt, denn die Klage ist ein Zeichen mangelnden Verständnisses für die Vollkommenheit des Seins.


Inspiration: Von der Verhältnismäßigkeit

Veröffentlicht am 14.04.2018, 06:21 Uhr von

Der Meister gab seinen Schülern eine Aufgabe und sagte: „Seht her! Diesen Krug habe ich bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt. So frage ich euch: Ist der Krug halb voll oder halb leer?“

Die Schüler rätselten eine Weile lang. Einige meldeten sich zu Wort. Da gab es solche, die meinten, der Krug sei halb leer; andere hingegen vertraten die Meinung, er sei halb voll.

Der Meister lachte und sprach:


Inspiration: Aneinanderreihungen

Veröffentlicht am 08.03.2018, 08:44 Uhr von

Der Meister sprach:

„Das Menschenleben ist eine Aneinanderreihung von Bedürfnissen und Befindlichkeiten. Überwinde sie. Übe Geduld. Übe Nachsicht. Bleibe standhaft. Sei liebevoll. Vergib. Sei dankbar.


Sachchidananda Guru – Mantrasingen mit Rama, Dirk, Manuel und Nathalie

Veröffentlicht am 15.12.2017, 12:00 Uhr von

Rama, Dirk, Manuel und Nathalie singen das Mantra Sachchidananda Guru begleitet mit Gitarre und Trommel – präsentiert von Yoga Vidya in Bad Meinberg. Sachchidanandaguru ist ein Guru Kirtan, welcher den Guru anruft als Sat, reines Sein, als Chid, unendliches Bewusstsein, als Ananda, reine Freude. Übersetzen kann man den Liedtext wie folgt: Oh großer Lehrer, du bist die Verkörperung von Sein-Wissen-Glückseligkeit. Oh mein Guru, du gibst mir reine Freude.


zie.l – Eine Inspiration

Veröffentlicht am 01.12.2017, 11:20 Uhr von

Zu glauben, das Einfache sei kompliziert, führt zu[r] Verwirrung. Große Angelegenheiten erfordern Aufmerksamkeit im Kleinen. Eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Die Ausrichtung im Geist enthüllt das Ziel.

Gedanken der Fülle haben zur Folge, dass ich Fülle erfahre. Gedanken des Mangels führen zum Erlebnis von Mangel.

Wie könntest du die höheren Sphären der Wonne genießen, wenn du im Streit mit deinem Nachbarn bist oder im Unfrieden mit dir und der Welt?

Denke erhaben! Begib dich in den Zustand der Zuversicht und freudiger Erwartung dessen, was kommen wird. So ist, was wird, schon heute gut.


Fotoshow: Wanderung im August

Veröffentlicht am 15.08.2017, 15:43 Uhr von

Weit bin ich gegangen,
ohne voranzukommen,
ohne mich zu bewegen,
[regungslos];


Auf!

Veröffentlicht am 31.05.2017, 19:33 Uhr von

Wer ist es, der da denkt, er ist das, was er ist?
Welchen Namen gibt sich das Ich, damit es sich nicht selbst vergisst?
Welche Form sieht das, was alle Formen sieht, als seine eig’ne an?
Wie kann es sein, dass das, was sucht, sich selbst nicht finden kann?


Vom Charakter – eine Geschichte

Veröffentlicht am 28.05.2017, 12:57 Uhr von

Der Meister begab sich zusammen mit vier seiner jüngeren Schüler an den Rand eines großen Beckens, das mit Wasser befüllt war und fürchterlich dampfte. Von einer Seite hin zur gegenüberliegenden führte eine hölzerne Planke über das Becken.

Der Meister erklärte: „Die Aufgabe wird sein, dass ein tapferer Schüler das Becken überquert, um tatsächlich Mut zu beweisen.“

Der Meister fuhr fort: „Hört! Gibt es jemanden unter euch, der diese Aufgabe freiwillig übernehmen möchte?“

Nach kurzer Zeit trat Schüler Achala hervor.

Der Meister fragte: „Achala, wieso bist du hervorgetreten?“

Achala gab zur Antwort: „Weil ich von niemandem verlangen möchte, das zu tun, was ich selbst nicht tun will. So ist es mir lieber, dass ich persönlich diese schwierige Aufgabe übernehme.“


*purna [Fülle]

Veröffentlicht am 06.04.2017, 20:42 Uhr von

Ich entzog mich der Fülle
und fand Erfüllung in der Leere.
Und ich sah,
dass es nichts gibt außer Fülle,
weil ich dort bin,
woher ich kam,
und dorthin gehe,
wo ich bin.


Liebe Liebe

Veröffentlicht am 22.03.2017, 08:46 Uhr von

Om

Liebe Liebe,

(die du bist) des Größten Größe
und Erhabenheit des Höchsten,
(im) Reich der Weite (dich erstreckend),
präsent, unmittelbar & nah,
der Einfachheit zugrunde liegend,
(der Stille friedvoll eingeboren)
pur und bloß und frei und bar,
dem Innersten von allem anvertraut –
all durchdringend,
ganz und gar.


20 Jahre vegan – Einige Gedanken

Veröffentlicht am 07.01.2017, 08:30 Uhr von

Vor genau 20 Jahren habe ich mich dazu entschlossen, vegan zu leben. Wie so viele Entscheidungen in meinem Leben, war auch diese eine gute, eine wichtige, eine richtige Entscheidung.

In der Bhagavad Gita heißt es „Yoga ist Geschick im Handeln“. Vegan zu leben bedeutet für mich, bestimmte Aspekte in meinem Leben geschickt zu führen. Ich persönlich habe dadurch bislang nur Vorteile erfahren. Ich kann das sagen, weil ich das so sehen will.

Anfangs war es ein irrationaler Impuls. Später entwickelte sich vegan zu leben für mich zu einem moralischen Aufruf. Ich empfand eine Verantwortung fühlenden Lebewesen gegenüber, fühlte mich den sogenannten „Nutztieren“ verpflichtet – und dahingehend war meine „unkonventionelle Ernährungsweise“ auch ein Statement, eine Aussage, ein Appell, eine Inspiration für andere Menschen, das gängige Konsum- und Essverhalten in unserer Kultur zu überdenken.

Heute fühle ich mich untrennbar mit dieser Entscheidung verbunden. Und ich bin im Frieden mit allem, so wie es ist.


Inspiration: Du wirst es sehen

Veröffentlicht am 14.11.2016, 18:40 Uhr von

Der Mensch blüht auf als eben jenes Abbild seiner selbst, bis schließlich, in höchstem Maße, er durch Veredelung beweist, was er nicht ist. Wie eine Knospe, sich öffnend, um als Frucht denkbarer Möglichkeiten zu wachsen, samenumschlingend, auf dass sie reif wird und fällt – sodann hinuntergeht bis in die Tiefe dieser Welt und sich dem Leben als ein neues, sattes Potenzial an Wachstum offenbart.

So denke ich: “Einen einzigen Gedanken bin ich entfernt von dem, was ich nicht bin. Keinen Gedanken bin ich entfernt von dem, was ich bin. Was nun?”

Bindung ist ein investierter Akt des Glaubens an das, was ich willentlich nicht will. Befreiung ist Kenntnis über die Vollständigkeit, die allem zugrunde liegt.

Was nicht in Vorstellungen gekleidet ist, kann alles sein.

Der Atem ist das Kind des Lebens.
Das Leben ist ein Kind des Seins.


Fotoshow: Herbst – It’s Oh So Quiet

Veröffentlicht am 04.11.2016, 16:31 Uhr von

Der Herbst – eine wohlige Betrachtung

Im Herbst kehrt die Natur zurück – Schritt für Schritt – nach innen, zu sich selbst. Der Schauer sommerlicher Energie verwandelt sich in Frische. Mal sanft, mal herb. Doch schwindet nichts von jener tollen Kraft, das Leben zu betören. Hörst du?

Anmutig wechselt Grün ins Gelb, ins Rot, ins Ocker und ins Braun hinein. Käfer krabbeln, Fliegen fliegen, Mäuse huschen… als wollten sie sich vorbereiten auf eine wohlverdiente Ruhezeit. Äpfel fallen. Vögel stimmen sich ein, manche unter ihnen Abschied nehmend, auf eine Zeit der langen, kühlen Nächte.

Im Sonnenschein dieser Tage pocht die Luft wie ein schlagendes Herz, und wenn es anders kommt, dann webt der graue Himmel Regenfäden in den Raum. Dichter Nebel folgt der freundlichen Einladung zum Verweilen auf Hügel und Senke, er umhüllt Berge und setzt sich, ganz ohne Scheu, hinab ins Tal.

Ist das nicht eine Glanzparade, ein Meisterwerk, ein Schauspiel voller Glück und Seligkeit?


Inspiration: Vom Ganzen

Veröffentlicht am 14.10.2016, 14:47 Uhr von

Was in der Vielheit als verschieden von sich selbst erscheint,
ist stets das Absolute, Ganze.
So ist es unzertrennlich Eins –
und doch auch weder Eins noch Zwei noch Drei noch viele.


OM – Ein Gedicht

Veröffentlicht am 07.09.2016, 08:40 Uhr von

Um des guten Willens Willen
so lasse ich dich wissen,
dass ich mich ein ums andre Mal,
aufs immer Neue neu entschließe.

Für die Stille,
für den Frieden,
für den Siegeszug der Liebe, 


Fotoshow: Neue Mitbewohner bei Yoga Vidya – Heiligenfiguren, Murtis, Statuen

Veröffentlicht am 01.09.2016, 08:22 Uhr von

In letzter Zeit hat sich bei Yoga Vidya Bad Meinberg wieder einiges getan. Immer wieder werden im Innen und Außen Veränderungen vorgenommen. Hier ein neues Bild, dort ein schönes Mantra an der Wand.

Der Sivananda-Saal wurde im letzten Jahr umfangreich renoviert – eine neue Wandgestaltung, ein neuer flauschiger Teppich, Bilder von Swami Sivananda, innovative Beleuchtungs- und Dekorations-Elemente…

Nun hat sich auch im Gartenbereich wieder etwas getan. Seit kurzem können wir an verschiedenen Stellen auf dem Ashram-Gelände neue Götter Statuen und Murtis bewundern, unter anderem die heilige Maria, Buddha, Jesus und natürlich auch Shiva, der unsere Gäste in der Nähe des Haupteingangs empfängt. Auch das ist ein Ausdruck für die Offenheit und die gemeinschaftliche Spiritualität, die bei Yoga Vidya gelehrt und gelebt wird: 


Die Fliege am Fensterglas – Guru & Schüler

Veröffentlicht am 14.07.2016, 09:10 Uhr von

Swami Sivananda Saraswati verließ am 14. Juli 1963 seinen Körper. Dieses Ereignis und der damit verbundene Jahrestag ist als „Sivananda Mahasamadhi“ geläufig und wird jährlich am 14. Juli auch in den vier Yoga Vidya Ashrams gefeiert. Der folgende Text ist inspiriert durch den integralen Yoga, der durch Swami Sivananda gelehrt und als Geschenk an die Menschheit weitergegeben worden ist. 

Kennst du das?

Eine Fliege (oder eine Biene, eine Wespe, …) kommt durch den Spalt eines gekippten Fensters in ein Zimmer hineingeflogen. Irgendetwas führte das Insekt in den Raum. Vielleicht war es ein vielversprechender Duft oder die Aussicht auf eine Unterkunft. Etwa Neugier?

Was es auch war, nach einer Weile wird das Tier vom großen Licht wieder nach draußen gerufen, doch – oh weh, es stößt fortwährend gegen eine massive Wand aus durchsichtigem Glas. An der Fensterscheibe zappelnd, versucht das Tier rastlos und mühevoll nach draußen zu kommen, angezogen vom Tageslicht, das seinen natürlichen Freiheitsdrang um ein Vielfaches verstärkt. Die Freiheit ist zum Greifen nah und doch so fern. Alle Versuche des Insektes scheitern immer wieder aufgrund seiner Unwissenheit, wie es nach draußen gelangen kann, nämlich durch den Spalt, durch den es hinein gekommen ist. Dem Tier fehlen offenbar genaue Kenntnisse über die Lage, in der es sich befindet, bzw. von welcher Art das Hindernis ist, das ihm im Wege steht.


Bilder und Zitate von Swami Sivananda und Swami Vishnu-devananda

Veröffentlicht am 01.07.2016, 01:08 Uhr von

Hier siehst du Bilder mit inspirierenden Zitaten von Swami SivanandaSwami Vishnu-devananda und weitere Botschaften und liebevolle Motive. Die Bilder findest du auch auf der Yoga Vidya Facebook-Seite, wo wir immer wieder über Neuigkeiten und Interessantes berichten.

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„Suche Einheit im Herzen aller Wesen. Schließe die ganze Menschheit in deine geistige Umarmung ein. Lebe für den Frieden. Lebe für allumfassende Liebe. Lebe im Göttlichen.“  Swami Sivananda


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