Inspiration: tr_AUM

Der Erhabene ist Bewusstsein in Form eines Heiligen. Er ist die Verkörperung des Wissens um die Einheit des Ganzen.

Der Gemeine verkörpert die Unwissenheit über die Natur des Seins. Angst ist sein ständiger Begleiter. Habgier, Ichbezogenheit, Überheblichkeit und Groll sind seine Gefährten und Spielkameraden.

Dieses sollte klar sein: Alles ist ein Ausdruck der alldurchdringenden Göttlichkeit. Jeder Mensch ist heilig.

Der Heilige weiß: „Ich und der Halunke sind eins. Es gibt keinen wahren Unterschied. Trennung und Unterscheidung sind lediglich Ideen und Urteile des menschlichen Geistes.“

Ein normaler Mensch ist sich dessen nicht bewusst. Er hält stets daran fest, bekommen zu müssen, was er will. Sein ganzes Heil hängt von dieser Bedingung ab. Sein Begehren ist sein größter Antrieb. Doch auch dies ereignet sich bloß eine gewisse Zeit lang, die im Angesicht der Ewigkeit wie Nichts erscheint.

Es heißt: »Jeder Heilige hat eine Vergangenheit. Jeder Sünder hat eine Zukunft.«

Sieh nur: Alles entwickelt sich zum Guten, weil das Gute die einzige Kraft ist, die unvergänglich ist und bleibt. Es ist das Eine ohne Gegenteil.

Derjenige, der das Mitgefühl schmäht und aus Eigennutz das Wohl seiner Mitgeschöpfe übergeht, wird im zeitlichen Maßstab irgendwann zur Einsicht kommen, dass jedweder Schaden eines anderen zugleich sein eigener Schaden ist. Das Leben lehrt sich selbst auf wundersame Weise.

Liebe ist die höchste Kraft. Sie verbindet alles durch sich selbst. Frieden ist unausweichlich, so wie der Baum bereits von Anfang an im Samen ist.

Menschen sind Früchte am Baum des Lebens. Sie wachsen, gelangen zur Reife und lösen sich zu gegebener Zeit.

All dieses ist wie ein Traum.

Wer ist es, der ihn träumt?

~dg

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