Stille Nacht, heilige Nacht

Yoga Vidya wünscht dir ein wundervolles, frohes und segensreiches Weihnachten.

„Jeder Tag sollte für uns Weihnachten sein“, so lautet es in der Weihnachtsbotschaft von Swami Sivananda. Weiter heißt es: „Kultiviert Sympathie und Gnade für alle Wesen. Entfaltet eure Herzen und umarmt alle.“

In diesem Jahr reduzieren wir das körperliche Umarmen besser auf unsere engste Familie. Aber im Geist der Weihnacht, können wir weiterhin alle Menschen und besonders diejenigen, die wir jetzt vermissen umarmen und so in Gedanken verbunden sein. Es wird sicherlich eine stillere Nacht sein als sonst, aber dadurch ist sie vielleicht auch ein bisschen heiliger. Wie immer gilt: Weihnachten ist, was du daraus machst! 🙂

Du kannst die ruhige Zeit nutzen um zu Reflektieren, Kraft zu tanken und ganz im Christusbewusstsein anzukommen. Wir begleiten dich gerne dabei:

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Außerdem gibt es täglichen Live-Satsang morgens und Abends, verschiedene Hatha Yoga Stunden und Kirtan Musik. Lass dich von den Ashram-Schwingung inspirieren.

Die Essenz von Weihnachten ist Liebe und wie Swami Sivananda sagt, sollten wir diese Essenz nicht nur an Weihnachten in uns stark werden lassen und dann auch nach außen tragen. Eine praktische Anleitung wie das gelingen kann, gibt er uns mit diesen sechs Worten:

  1. Diene!
  2. Liebe!
  3. Gib!
  4. Reinige dich!
  5. Meditiere!
  6. Verwirkliche!

Diene

Diene deiner Familie, deinen Nachbarn, deinen Freunden, der Gesellschaft. Diene deiner Umwelt. Diene allen Lebewesen, so dienst du dir selbst! Sei jedoch kein Märtyrer. Habe dein eigenes Wohl auch mit im Sinn. Geht es dir selbst nicht gut, so kannst du anderen nur schwerlich Gutes tun.

Liebe

Liebe ist der Weg, den ich in Dankbarkeit beschreite“, heißt es in „Ein Kurs in Wundern®“. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (3. Mose 19,18) Alles, was du tust, kommt auf dich zurück. Liebe, so bist du geliebt – durch dich.

Gib

Gib! „Wer gibt, der empfängt, wer verzeiht, dem wird verziehen“, heißt es im Gebet des heiligen Franziskus von Assisi. Also gib! Schenke den Menschen ein Lächeln. Lächeln sie zurück? Ja? Lächle weiter! Lächeln sie nicht? Lächle weiter! 🙂 „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ [Mahatma Gandhi]

Reinige dich

Kultiviere Reinheit – sowohl im Geiste, im Herzen als auch im Außen. Raja-Yogameister Patanjali nannte uns in seinen Yoga Sutras die fünf Yamas Nichtverletzen, Wahrhaftigkeit, Nichtstehlen, Enthaltsamkeit, Unbestechlichkeit sowie die fünf Niyamas Reinheit, Zufriedenheit, Askese, Selbststudium und Verehrung des Göttlichen. Alles zusammen verhilft dem Menschen, zu einem ausgeglichenen, reinen Geist zu kommen.

Der Integrale Yoga reinigt zudem weitere Aspekte des Individuums: Hatha Yoga, Kundalini Yoga, Karma Yoga, Jnana Yoga, Bhakti Yoga und Raja Yoga – im integralen Yoga vereint stellen die sechs Yogawege das bewährte, Jahrtausende alte Übungssystem zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele dar. Auch oder insbesondere für den Menschen von heute. Und gleichfalls gilt: Reinige dich von falschen Vorstellungen über dich selbst und andere. Sieh in jedem das Gute. Fällt dir dies ab und an schwer? Nicht schlimm. Wir alle geben unser Bestes! 😉

Meditiere

„Konzentration und Meditation sind die königlichen Pfade auf dem Wege zur Vollkommenheit“, so lautet der erste Vers in Swami Sivanandas Werk „Konzentration und Meditation“. Gurudev erklärt:

Jesus sagte: “Mache Dich leer, und ich werde Dich erfüllen.” Das entspricht der Lehre von Patanjali Maharishi: “Yoga ist das Verlöschen aller geistigen Funktionen.” Dieser Prozess des Leerens oder Freimachens des Geistes ist zweifellos ein mühsames Unterfangen. Aber fortgesetztes intensives Üben bringt Erfolg. Darüber besteht kein Zweifel. —Swami Sivananda

Verwirkliche

Wie solltest du ‚verwirklichen‘ können, was du schon bist? All dein Werden, all dein Sein kündet von der Fülle deiner Herrlichkeit. Der Weg ist der Weg. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel ist der Weg und das Ziel ist das Ziel. Im Englischen enthält der Begriff ’self-realisation‘ den Aspekt von ‚realise‘. Das kann man als ‚realisieren‘, also etwas ‚real-‚ sprich: ‚wirklich-machen‘ verstehen. ‚to realise‘ meint aber auch ‚erkennen‘. Selbstverwirklichung ist Selbsterkenntnis. Ich erkenne wahrheitsgemäß, was ich bin. Ich weiß um meine Einheit mit allem, um meine Göttlichkeit und das Göttliche einer jeden Erscheinung.

Im Yoga Vedanta sprechen wir davon, dass die Wirklichkeit non-dual, ohne Zweites, ist. Das allem zugrunde liegende Substrat ist ewig, alle Namen und Formen sind lediglich zeitweilige Erscheinungen. Sogar die Zeit ist ein vorübergehender Aspekt des absoluten Seins. So wie alle Wellen zugleich der Ozean sind, so ist alles, was in Erscheinung tritt, letztendlich untrennbar verbunden mit der Wirklichkeit – der einen, absoluten Grundlage allen Seins.

Fröhliche Weihnachten
& Om Shanti

Christus ist in dem Heiligen und in dem Sünder. Christus ist in dem Hund und in dem Arbeiter. Christus ist in allen. —Swami Sivananda

 

2 Kommentare zu “Stille Nacht, heilige Nacht

  1. Anna Marie Sprinz

    Fröhliche und auch besinnliche Feiertage wünsche ich ALLEN
    und sehr viel, viel Schönes für das Jahr 2021
    Bleibt alle gesund und munter mit einem Lächeln auf den Lippen.
    Gesundheit wünsche ich, das ist das Wichtigste.
    Einfach positiv denken und das auch weiter verschenken.

  2. LIEBES YOGA VIDYA TEAM
    VON HERZEN WÜNSCHE ICH EUCH GANZ SCHÖNE WEIHNACHTEN.
    SCHÖN GIBT ES YOGA VIDYA 🙏🙏

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