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Höre einen kurzen Beitrag zur Bhagavad Gita Kapitel VI, Vers 16. Finde die goldene Mitte. Gehe den Mittelweg. Dies ist ein kurzer Kommentar als Inspiration für den heutigen Tag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, eine Aufnahme speziell für diesen Podcast.
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🙂 YOGA ist der Mittelweg – weder ein Weg der Entsagung irdischer Freuden noch ein Weg zügelloser Wunschbefriedigung. YOGA endet das Leid derer, die ausgeglichen sind in Ernährung, Erholung, im Handeln, Schlaf und im Wachsein, lehrt uns die Bhagavadgita. YOGA holt uns da ab, wo wir uns befinden und führt uns schrittweise in höhere Ebenen des Seins. Dies ist weitaus schwieriger zu realisieren als in Extreme zu gehen. Der Mensch neigt dazu, sich entweder ganz dem Materialismus zu verschreiben oder aber sich einer weltfremden Frömmigkeit hinzugeben.
YOGA beinhaltet Theorie und Praxis. Die Theorie stellt eine umfassende Erklärung der Wirklichkeit dar, wonach sich die Praxis orientiert. In einer Yogaschrift – die Mandukya Upanishad führt aus, dass unser sogenannter Wachzustand gegenüber dem Endzustand des YOGA (Moksha-Befreiung) vergleichbar ist mit dem Verhältnis des Traumzustandes zum Wachzustand. Mit anderen Worten: wir leben in einer Art selbstgeschaffener Traumwelt (Maya). Leiden ist Folge von Unwissen (Avidya), welches durch die YOGA-Lehre überwunden wird. Im YOGA wird unser Zustand in der Welt genau beschrieben, aber auch erkärt, wie wir zu diesem gekommen sind und wie wir uns befreien können.