Swami Nityananda Mahasamadhi

Heute Morgen um  7 Uhr, indischer Zeit, hat Swami Nityananda seinen Körper verlassen, Mahasamadhi erreicht. Möge er uns weiter in unserem Sadhana bestärken:
…sitze ruhig gerade und fühle die Kraft der Stille und das Licht in dir, wiederhole SO HAM – SHIVO HAM OM OM OM“.
Die Feierlichkeiten werden vom Sivananda Ashram organisiert, sein Körper wird wohl in den Ganges gegeben…Weiter Informationen folgen.

OM OM OM

Keshava

Swami Nityananda war Begründer und Jahrzehnte langer Leiter des Sivananda Vidya Bhavans, einer Armenschule in den ehemaligen Slums von Delhi. Das Brahma Vidya Hilfswerk von Yoga Vidya hat viele Jahre Swami Nityananda in seiner Arbeit für die Ärmsten der Armen unterstützt. Swami Nityananda hat viele Aspiranten inspiriert.

Kanntest du Swami Nityananda? Dann schreibe doch im Kommentar ein paar Zeilen über ihn, über das was du von ihm weißt, was du von ihm gelernt hast, wie du ihn wahr genommen hast, was er für dich bedeutet hat, wofür du ihn schätzt.

19 Kommentare zu “Swami Nityananda Mahasamadhi

  1. Om Namah Shivaya
    Liebe Devaki,
    du hast so wunderbar auch dein „Ich bin“ beschrieben.
    Ich hoffe, Shivas Wille ist auch, dass du bald wieder eine Pilgertour zu Yoga Vidya antrittst.

    Gott möge bei dir auf deinem Kissen ruhen,
    dich schützend in seiner hohlen Hand halten.
    Deine Wege mögen dich aufwärts führen,
    freundliche Menschen begleiten deinen Schritt.
    Gott segnet jeden Schritt, den du machst
    und segnet den Grund unter deinen Füßen.

    Herzlichst
    Rafaela
    Om Namah Shivaya

  2. Zu Swami Nityananda’s Mahasamadhi am 9. Juni 2012

    In 2009 durfte ich zweimal 3 Tage im Feb./März bei Swami Nityananda in Delhi zu Gast sein, am Anfang meines Rishikesh-Aufenthalts und am Ende. Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf diese Zeit zurück, als ich so liebevoll beschenkt wurde.

    Swamijis Schule lag in einem abgeschotteten Häuserkomplex mit einem Garten und einem Sport- und Versammlungsplatz im hinteren Teil, insgesamt eingerichtet wie ein Ashram. Als ich ankam, machte Swamiji gerade seinen Spaziergang durch das Gelände; zwei junge Frauen aus Deutschland waren kurz zuvor abgereist (Maria und ??). Swamiji schlug mir später vor: Komm doch einmal für längere Zeit, mindestens zwei Monate, dann lohnt sich die Reise mehr. Sparsamkeit und Tapas waren neben Großzügigkeit eine der Tugenden des Swami. Für die Strecke von Delhi nach Rishikesh empfahl er, wenn man allein reiste, unbedingt den sehr preiswerten Zug zu nehmen, keinesfalls ein teures Privattaxi, auch wenn das natürlich weitaus komfortabler war. In seinen Augen war das reine Verschwendung. Er war auch der festen Meinung, dass die berufstätigen Menschen immer einen festen Betrag von ihrem Einkommen an arme Leute abgeben sollten. Für ihn gehörte das zum Menschsein einfach dazu. Er selbst hatte immer etwas Geld in seinen Taschen, und wenn jemand von der Straße an das große eiserne Tor klopfte, ließ er öffnen, sprach wenn er Zeit hatte, einige Worte mit der Person und drückte ihr dann etwas Geld in die Hand. Niemals ging jemand unbeschenkt von dannen.

    Der ehrwürdige Swami Nityananda war für mich der personifizierte Bhakta, so voller Liebe für die Menschen, wie es sein direkter Lehrer Swami Sivananda auch gewesen war, der ja besonders das Geben auch so sehr liebte, von Kind an. Sw. Sivanandas Grundsätze „Serve, love, give, purify, meditate, realise“ waren Ideale, die längst zu einem Teil von Swami Nityanandas eigenem Wesen geworden waren. Oftmals, wenn ich in der Ferne den Swami wandeln sah, erinnerte er mich an Heiligengestalten – die schmale Gestalt mit der aufrechten Haltung, das orangefarbene Mönchsgewand, dazu das silberweiße Haupthaar und der bis zur Brust reichende Bart. Eine Erscheinung, die manchmal ganz entrückt wirkte. Dann schien sein Gesicht wie von Engelshaar umgeben und wie nicht von dieser Welt. Diese „Nityananda-Mystik“ empfand ich gleich am ersten Tag, als er mir zur Begrüßung mit seiner Freundlichkeit und Wärme langsam entgegenschritt. Jeden empfing er mit offenen Armen, schloss ihn sofort ins Herz, ließ seine Güte auf ihn fließen. Er gab ab von seiner dichten Spiritualität und schickte sie direkt in die Herzen. In seiner Gegenwart fühlte man sich wunderbar geborgen. Unendlich kostbar war die Zeit für mich, in der wir die Mahlzeiten gemeinsam einnahmen und täglich gemeinsam meditierten.

    Neben Bhakti und Sadhana, Liebe und Spiritualität gab es in seiner Persönlichkeit auch eine weltliche Seite, die mich zuerst verblüffte. Aber ja, das musste doch sein, denn wie hätte er sonst eine Ashram-Armen-Schule erfolgreich führen können, über Jahrzehnte hinweg?? :-))). Ich staunte nicht schlecht, als ich miterlebte, wie er in Aktion trat bei der Abwicklung von Alltagsdingen. Wie ein modern-rationaler Manager hatte er seine Anordnungen parat, soweit ich es bemerken konnte, er entschied schnell, beriet sich mit seinen Leuten. Eine nicht erwartete Kraft ging von ihm aus, mit der er scheinbar mühelos alle aufkommenden Angelegenheiten dirigierte und erledigte. Das faszinierte mich. So hatte er mit seinen 92 Jahren die Zügel in seinem Haus fest in der Hand, nichts entging seiner geschärften Wahrnehmung, er war das absolute Zentrum des Hauses – und das, obwohl er mit erheblichen gesundheitlichen Einbußen zu kämpfen hatte und sich das Hören und das Sehen sehr verschlechtert hatten!

    Ich hatte Swamiji schon sehr neugierig nach den Kindern und deren Yogaunterricht gefragt; am Nachmittag ging er mit mir hinüber zum Yogaraum. Hier befand sich zur Linken in einiger Entfernung ein erhöhter Bühnenabschnitt mit dem Altar an der Stirnseite. Unten auf der großen Steinbodenfläche lagen dünne Strohmatten für die etwa 30 Kinder im Alter von ca. fünf bis sieben Jahren. Sie wurden von drei Frauen beaufsichtigt. Swamiji schritt Richtung Bühne, bis er vor den Kindern stand, zündete eine Kerze an und stellte sie für alle gut sichtbar hinter sich auf der Bühne ab; dann gab er die Anweisung: „Tratak“ (Kerzenstarren) ! Die Kinder machten brav mit, auch beim nachfolgenden Kapalabhati. Nun sagte Swamiji zu mir: „Unterrichte die Kinder!“ und wies mit der Hand auf die Bühne. Oh Schreck, damit hatte ich nicht gerechnet, ich hatte kaum Ahnung von Kinderyoga und auch noch wenig Übung im Yoga-Unterrichten überhaupt, null Erfahrung mit größeren Gruppen. Aber ihm „Nein“ zu sagen erschien mir völlig unmöglich – er war ein respekt-gebietender „Herr“ (so wie „Herr“ im Wort „Herr-scher“ steckt …), sein Wort stand steil im Raum. Ich war verwirrt, gehorchte aber brav wie die Kinder, stieg die Stufen zu dem geräumigen Bühnenteil hinauf.

    Da stand ich nun, schaute unschlüssig hinunter auf mein Publikum und mein Problem, die erwartungsvollen Blicke der Kinder und Lehrerinnen entgegennehmend. Fluchtmöglichkeit keine. Da gibt’s nur eines, dachte ich – den Sonnengruß, also los! Jetzt konnte ich sogar lächeln . . . Ich begrüßte alle, stellte mich vor und chantete auf Sanskrit das Sonnengebet, die Übungen dazu machte ich vor. Zuerst wackelte meine Stimme vor Unsicherheit, aber dann fand ich mich wieder, traute mich vor mit meiner Stimme in den Raum hinein. Nun machte es mir sogar Spaß! Später fragte mich die Praktikantin nach dem Text des Sonnengebets; ich war erstaunt, dass sie den hier nicht hatten. Wann Swamiji den Raum verlassen hatte, konnte ich nicht sagen.

    Geehrter und vielgeliebter Swamiji Nityananda, ich bin untröstlich, nun hast Du wieder den Raum verlassen, ohne dass ich es gemerkt habe – ich wollte Dich jetzt besuchen, im Juni oder Juli in Rishikesh nach meiner Kailash-Pilgerfahrt, aber gut, dies ist nun mal Shivas Tanz, und der bestimmt, was geschieht. . . . Ich wünsche mir so sehr für Dich, dass dein Aufstieg in die höheren Welten so sein wird, wie Du es Dir gewünscht hast, aber darum brauchen wir Erdenbürger uns wohl keine Sorgen zu machen, glaube ich, denn unzählig sind die Kinderseelen, die Du in Deinem Leben beglückt hast – mit Deiner unendlichen Liebe . . .
    Om Namah Shivaya!

    Devaki Erika-Ha

    P.S.: Swamiji, nun ist meine Kailash-Pilgertour auch ins Wasser gefallen – weil die chinesischen Autoritäten für Tibet keine Visa an Ausländer geben. Lord Shivas Wille geschehe!

    Om Tryambakam Yajamahe
    Sugandhim Pushtivardanam
    Urvar Ukamiva Bandhanan
    Mrityor Mukshiya Maamritat.

    **********************************************************************************************************

  3. Giovanna

    Danke Rafaela, ich freue mich, dass du dich beteiligst an der meditativen Gedenkstunde zur Ehre von Swami Nityananda! In 1 Stunde beginnen wir..
    Liebe Grüße
    Om Namah Sivaya

  4. Om Namah Shivaya
    Lieber Giovanna,
    vielen Dank für deine Einladung.
    Ich bin sehr gerne dabei. Danke!
    Ich werde auch unsere Satsangleiterin für die 20.00 Uhr Meditation am heutigen Sonntag darüber informieren.

    Sonnige liebe verbundene Grüße aus Bad Meinberg

  5. Giovanna

    Om Namah Sivaya.
    Swami Nityananda war eine große Seele, voller Liebe und Güte. Ich lernte ihn 1980, auf meiner ersten Indienreise, kennen. Er war eine sehr wichtige Person in meinem Leben.
    Viele Menschen verehrten ihn.
    So kamen einige (aus Indien, Deutschland und Österreich), die Swamiji sehr nahe standen, auf die Idee, eine gemeinsame Gedenkstunde abzuhalten. Ohne Internet; alle wollen sich zur selben Zeit meditativ verbinden und zwar heute, Sonntag 20:00h – 20:30h!
    Wer diese Zeilen rechtzeitig liest und sich beteiligen möchte – willkommen!

  6. Swami Nidyananda habe ich ziemlich am Anfang meines Yogaweges im Kölner Yoga Vidya Center kennen gelernt. Als ich hörte das er kommen wird war ich sehr aufgeregt und wusste gar nicht wie man sich in so einer Situation verhält. Als er dann zur Türe reinkam haben sich alle Fragen aufgelöst. Er nahm mich einfach in den Arm und strahlte soviel Liebe aus das mir fast schwindelig wurde. Ich war tief beeindruckt und berührt. Sowas hatte ich nie zuvor erlebt. Ein zweites mal durfte ich ihn dann in Bad Meinberg erleben. Diese ungeheure Kraft und das Strahlen in seinen Augen haben mir sehr viel mitgegeben. Deswegen war meine Freunde sehr groß als ich in 2010 mit der Yoga Vidya Reisegruppe in Delhi besuchen durfte. Eine Große Seele.
    Jetzt erklären sich so manche Erfahrungen die ich gestern wärend Meditation und Pranayama hatte: Unbeschreiblich…
    In liebevoller Erinnerung: möge seine Kraft noch viele Inspirieren!

  7. Ich möchte gerne noch ein ganz besonderes herzerfüllendes Erlebnis mit Swami Nidyananda erzählen. Vor vielen Jahren, ich war im Westerwald, auch Swami Nidyananda war für Tage bei uns. An einem Tag wollte Swami Nidyananda spazieren gehen, ich wurde gefragt ob ich ihn begleiten möchte, natürlich sagte ich Ja. So gingen wir los, es war später Nachmittag, wir waren vielleicht eine gute halbe Stunde unterwegs, da fragte mich auf einmal Swami Nidyananda wie spät es sei, ich sagte, dass es nach 18.00 Uhr ist, dann fragte mich Swami Nidyananda, auch mit Zeichensprache, ob ich schon Abendbrot gegessen habe, ich sagte nein, in dem Moment drehte sich Swami Nidyananda um und lief den ganzen Weg im Dauerlauf mit mir zurück, ich kam ganz schön ins schnaufen, aber Swami Nidyananda lief und lief freudig voran mit seine weit über 80 Jahren, bestimmt desswegen dass ich ja mein Essen bekomme. Swami Nidyananda hat immer etwas später gegessen als wir.
    Bei Swami Nidyananda ging immer das Herz voran. Dieses Erlebnis war für mich eine weitreichende spirituelle Erfahrung von überströmender Energie und Liebe die Swami Nidyananda hatte, ich war nur noch am staunen…
    Solch eine Güte, bei ihm war kein ich-denken mehr da.

  8. Es war mir eine besondere Ehre Swami Nityananda begegnen zu dürfen.
    Bei Yoga Vidya und aber vor allem, wenn ich in beruflich in Dehli war, habe ich ihn jedes mal besucht. Er hat sich immer Zeit für mich genommen, mich bewirtet ( auf allen Ebenen!) und vor allem mit mir meditiert. Diese Begegnungen waren für mich von unschätzbarem Wert, auch weil es etwas Besonderes war ihn ganz für sich allein zu haben!
    Ich hatte das Geschenk viele persönliche Erfahrungen mit ihm zu erleben, dafür bin ich sehr ihm sehr dankbar.
    Er war einer der liebevollsten Menschen die ich kennen lernen durfte, ein Vorbild für gelebte Spiritualität.

    In allem was du tust – diene Gott.
    In jedem, dem du dienst, erkenne das Göttliche! Swami Nityananda

    Möge er in Liebe ruhen

    Devi

  9. Swami Nityananda war im August 2009 in Bad Meinberg als ich die Yogalehrausbildung abschloß.
    Allein seine Erscheinung war für mich sehr berührend, sie war begleitet von tiefer Demut, Hingabe und Ermutigung zum Sadhana, der täglichen Praxis. Swamiji strahlte pure Liebe aus und er war Liebe. Seine Worte werden in meinem Herzen weiterwohnen.
    Möge sein Segen weiter wirken … OM OM OM Shanthi!

  10. ich bin Swami Nityananda vor drei Jahren bei Yoga-Vidya an der Nordsee begegnet als ich dort ein Seminar hielt. Seine liebevolle ruhige Art sprach mich sehr an und ich ging zu ihm hin. Er hielt meine Hand längere Zeit und fuehlte dann meinen Puls. Dann sagte er „do Pranayama, do Pranayama“. – Am Abend leitete er die Meditation an im Satsang und seine Methode, dass man ab und zu unterbrechen soll, wenn die Konzentration nachlässt und etwas Pranayama machen soll, fand ich fuer mich ausserordentlich hilfreich. Ich bekam ein Bildchen von ihm, das nun immer in meinem kleinen Reisekoffer ist. Ich fuehlte mich von dieser kurzen Begegnung mit ihm gesegnet und mein Seminar kam auch sehr gut an, wahrscheinlich dank des Segens, den ich von Swami Nityananda empfangen habe.
    Liebe Gruesse
    Chandra

  11. Gurudev Swami Sivananda be with Swamiji helping him further, even after this life. God bless him and all those attached to him… OM…

  12. Ich bin überaus dankbar, diesem wundervollen Menschen begegnet sein zu dürfen. Mein tiefes Mitgefühl all denen, die ihn nun hier auf der physischen Ebene schmerzlich vermissen.

  13. Ich habe Swami Nityananda in Bad Meinberg und in Delhi erlebt. Für mich hat er sehr Mitgefühl und Liebe ausgestrahlt. Als unser Flug verschoben werden musste und wir nicht direkt nach Rishikesh fahren konnten hat er die Yoga Vidya Gruppe in seiner Schule aufgenommen. Wir wurden köstlich verpflegt und mit wunderbaren Tanzvorführungen erfreut. Swamiji hat extra für uns eine große Puja zelebrieren lassen. Und seine Erzählungen haben uns sehr erfreut. Man spürte: er ist derjenige, durch den die ganze Schule lebte. Ich habe ihn in Bad Meinberg als einen unorthodoxen, aufrüttelnden Redner erlebt. Er konnte den ganzen Sivananda Saal mitreissen.

    Ich werde von ihm ein liebendes Andenken im Herzen behalten. Er hat mich sehr inspiriert.

    Om Tryambakam Yajamahe Sugandhim Pushti Vardhanam Urvarukamiva Bandhanam Mrityor Mukshia Maamritat
    Om Tryambakam Yajamahe Sugandhim Pushti Vardhanam Urvarukamiva Bandhanam Mrityor Mukshia Maamritat
    Om Tryambakam Yajamahe Sugandhim Pushti Vardhanam Urvarukamiva Bandhanam Mrityor Mukshia Maamritat

  14. Diese Fotoserie ist eine Offenbarung der Heiligkeit und Liebe von Swami Nidyananda

    http://mein.yoga-vidya.de/photo/photo/listTagged?tag=swaminityananda

  15. Maheshwari

    108 Mal Swami ji for You
    Om Tryambakam Yajamahe
    Sugandhim Pushtivardhanam
    Urvaarukamiva Bandhanaan
    Mrityor Mukshiyaa Maamritat
    Om Om Om
    Shanti Shanti
    Bhavito and Maheshwari

  16. Adishakti Renate Bayer

    Ich durfte ihn während einer FB in Bad Meinberg erleben. Vor der gemeinsamen Meditation zum abendlichen Satsang sprach er noch ein paar wohlige Worte zu uns. Ich erinnere mich, dass es ihm richtig war, das wir alles mit Leichtigkeit nehmen sollen und vor allem ermunterte er uns zu Lächeln. Die Meditierenden waren sicher schon 15 min. in der Stille, als er unvermittelt in diese Stille rief: “smile!“ – alle mussten lachen. Ich schätzte ich war nicht die Einzige, die bis zum Schluss grinsend meditiert hat!
    Ich habe ein schönes Foto mit mir, ihm und Sukadev, das ich jetzt noch mal mehr mit freudiger Erinnerung betrachte!
    Allen die jetzt in Trauer sind, gilt mein Mitgefühl. Wenn die Zeit es wieder zu lässt, dann einer euch an seinen Ausruf in die Stille: “smile!“
    Adishakti Renate

  17. Das erste Mal traf ich Swami Nityananda Dezember 2004 in Bad Meinberg. Was mir sofort auffiel waren die Augen. Schalkhaft wie die eines Schuljungen, der seinem Lehrer gerade einen Streich gespielt hat, durchdringend wie ein Laserstrahl, hellwach und voller Liebe und Güte.
    Ab 2007 habe ich ihn im Rahmen der Yoga Vidya Indienreise einmal pro Jahr in seiner Schule in Delhi besucht und seine Vorträge für die Gruppe übersetzt. Auch wenn man von Jahr zu Jahr beobachten konnte wie der Körper schwand, Augenlicht und Gehör nachließen, das spirituelle Feuer in seinen Vorträgen war immer da und man konnte nie wissen, was als nächstes passieren würde.
    2010 fragte er mich plötzlich während der Mittagspause, ob die Gruppe gerne sehen würde wie die Hindus ihre Toten verbrennen. Er rief unseren Busfahrer und alle die auf dem Hof waren stiegen in den Bus und dann fuhren wir ein paar Blocks weiter zu den brennenden Scheiterhaufen. Ein paar blieben auch zurück, war ja auch alles ganz spontan. Für einige, die mitkamen war es ein sehr berührendes Erlebnis, für andere quite shocking, eine klassische Nityananda-Lektion eben, voller Schalk, Liebe und Güte.
    Swamijis Werk lebt weiter in den vielen, vielen Kindern, denen er zu einem besseren Leben verholfen hat. Er hat uns gezeigt, was möglich ist, wenn man
    „Concentrate, just concentrate.“
    Jay Gurudev

  18. Om Namo Bhagavate Sivanandaya
    Om Namo Bhagavate Visnudevananda
    Om Namo Bhagavate Chidananda
    Om Namo Bhagavate Krishnananda
    Om Namo Bhagavate Hamsananda
    Om Namo Bhagavate Nidyananda
    Om Shri Maha Ganga Namaha

    Ich schätze und verehre Swami Nidyananda mit meinem ganzen Herzen. Eine wunderbare große erhabene Seele.
    Nie werde ich die Jugendlichkeit seiner Augen, aber auch seiner ganzen liebenswürdigen offenen umarmenden Art vergessen. Swami Nidyananda ist, und war immer ein großes Beispiel für mich. Swami Nidyananda hatte für mich das was Swami Sivananda hatte und ausstrahlte in seinen Videos, Fotos und Bücher, tiefe Demut und ein sonniges Herz des Gebens, des Dienes, und seine Liebe sprengte alle Grenzen.

    Seine Weisheit, Liebe und unermüdliches Geben, und besonders seine kinderlieben Augen bleiben bei mir in großer Dankbarkeit stets gegenwärtig.

    Als ich Swami Nidyananda das erste mal im alten Frankfurter Yogacenter am Zoo kennenlernte, war ich hingerissen von seiner Bescheidenheit, Hingabe und Leichtigkeit.
    Ich habe viele schöne Erinnerung und Segnungen. Einmal konnte ich miterleben wie Sukadev rührend auf die Knie sank und liebevoll sich vor Swami Nidyananda verneigte, es war eine Geste der Freude und Liebe.

    Möge diese große Seele Yoga Vidya mit unserem Meister Sukadev weiter stets beschützen und segnen und führen.

    Ganz liebe Grüße auch an Keshava. Keshava hatte eine ganz besondere innige Beziehung zu Swami Nidyananda. Auch alle Kinder möchte ich herzlich Grüßen und Trost schicken, und den ganzen Sivananda Ashram in Rishikesh und Delhi

    Möge die Göttliche Mutter Ganga uns alle segnen und mit göttlichen Bewußtsein erfüllen.

    OM OM OM
    SOHAM SHIVOHAM OM…

    Ein Lichtlein brennt

    Om Tryambakam Yajamahe
    Sugandhim Pushtivardhanam
    Urvaarukamiva Bandhanaan
    Mrityor Mukshiyaa Maamritat…

  19. Rukmini

    Om Tryambakam Yajamahe
    Sugandhim Pushtivardhanam
    Urvaarukamiva Bandhanaan
    Mrityor Mukshiyaa Maamritat

    Es war vor einigen Jahren im Sivananda Saal im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Swamiji hat einen Vortrag gehalten und danach durften wir Fragen stellen. Ich habe selten erlebt, dass so viele Fragen an einen besonderen Gast gestellt worden wie an diesen.
    Swami Nityanandas Antwort an egal welche Frage, egal welches Problem war „Make Pranayam“. Für mich selbst, war er von Anfang an der „Pranayama Swami“ . Ich konnte seine tiefe Überzeugung spüren, dass er in dieser einfachen Praxis die effektivste Hilfe für jeden spirituellen Aspiranten sah. Zwei Jahre später habe ich dann eine Armvariation von Bhastrika kennen gelernt, die einige Teilnehmer im Raum ausgeführt haben. Sukadev meinte, die hätte Keshava von Swami Nityananda gelernt. Noch heute mag ich diese Variation sehr gern.
    Immer wieder berührend für mich zu sehen war, wie sehr sich Keshava vom YV Nordsee um Swami Nityananda gekümmert hat und ihn in all seinen Hilfsprojekten auch unterstützt hat. Mögen Swami Nityanandas Projekte auch jetzt nachdem er seinen physischen Körper verlassen hat, gut weitergehen. Mögen sich Menschen weiterhin für diese Projekte einsetzen und sie am Leben erhalten.

    Swami Nityanandas liebevolle, freundliche und sehr persönliche Art haben mich langfristig sehr berührt. Es war auch immer sehr schön mit ihm im Speisesaal zu essen. Er begrüßte jeden, der vorbeiging, umarmte jeden, der sich zu ihm an den Tisch setzte.
    Ich hatte immer das Gefühl, dass er jedes Wesen liebt.

    Möge er in höhere Welten aufsteigen und möge er von dort uns alle segnen und führen.
    Viel Trost auch seinen nahen Freunden und Bekannten.
    Om Shanti,
    Rukmini

    Om Tryambakam Yajamahe
    Sugandhim Pushtivardhanam
    Urvaarukamiva Bandhanaan
    Mrityor Mukshiyaa Maamritat

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