Traumberuf Yogalehrer: Was macht einen guten Yogalehrer aus?

Träumst du davon Yogalehrer*in zu werden? Hast aber gleichzeitig noch viele Fragen und Bedenken, die dich davon abhalten diesen Traum zu realisieren? In diesem Artikel räumen wir mit den geläufigsten Fehlannahmen auf und zeigen, was es wirklich bedeutet Yogalehrer*in zu sein.

Viele Menschen träumen davon, Yogalehrer*in zu werden. In der heutigen schnelllebigen Zeit rückt der Wunsch nach Entspannung und sinnvoller Gestaltung der eigenen Arbeit in den Vordergrund.

Auch das Thema Work-Life-Balance wird für viele Menschen immer wichtiger. So liegt es nahe, dass viele Menschen nach einem Beruf (oder einer Berufung) suchen, bei dem das Geldverdienen nicht im Vordergrund steht. Vielmehr geht es ihnen darum, ihre Arbeitszeit sinnvoll einzusetzen.

Wie sieht der Alltag von Yogalehrtätigen aus?

Es beginnt mit der Wahl des Ausbildungsinstitutes und der Wahl der Ausbildung. Yoga Vidya ist eines der führenden Yoga-Ausbildungsinstitute und bietet für verschiedene Lebensmodelle verschiedene Ausbildungsformate an, um als Yogalehrerin oder Yogalehrer tätig zu werden. Hierbei wird Wert auf eine umfangreiche Wissensvermittlung gelegt. Gleichzeitig gibt es viel Raum für die eigene Praxis und Selbsterkenntnis.

Die zwei- und dreijährigen Yogalehrer-Ausbildungen erfüllen die Vorgaben des GKV-Spitzenverbandes, um Präventionskurse zu unterrichten. Sie sind durch den Berufsverband der Yoga-Vidya-Lehrer zertifiziert.

Hört das Lernen nach Erhalt des Zertifikates auf?

Nach meinem Verständnis bleibt der Lehrende sein ganzes Leben lang ein Lernender. Wenn man den Weg des Yogalehrers geht, kultiviert man eine bestimmte Haltung dem Leben gegenüber.

Auf diesem Weg gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Hier möchte ich besonders zwei Weiterbildungen hervorheben, die mir ein breites Spektrum eröffnet haben, um Menschen zu unterrichten, die mit den unterschiedlichsten Thematiken in meinen Unterricht gekommen sind: 1. Yoga für Menschen mit besonderen Beschwerden (mit Sukadev), 2. Yoga bei psychischen Problemen (mit Shivakami).

Wie sieht es mit der eigenen Praxis im Alltag aus?

Wenn viele Kurse zu unterrichten sind, die Kinder und auch der Partner nicht zu kurz kommen sollen, kannst du den Tag mit 20 Minuten Meditation beginnen. Schaffe dir Räume, um im Laufe des Tages auch eine kurze Asana-Praxis und eine geführte Tiefenentspannung am Abend vor dem Einschlafen zu machen.

Dein Alltag wird sich energetisiert und entschleunigt anfühlen. Am freien Tag und im Urlaub hast du mehr Zeit, um die Praxis zu vertiefen. Dank dieser Struktur und Routine im Alltag habe ich eine positive Ausstrahlung. Das wirkt sich auf meinen Unterricht und meine Teilnehmer aus.

Muss eine Yogalehrerin alle Asanas beherrschen?

Nach meinem Verständnis geht es beim Unterrichten darum, den Teilnehmern einen Raum von Harmonie, Entspannung und „des bei sich Ankommens“ zu schaffen. Wir unterrichten mit Herz, Stimme und Hand. Ein gutes Gespür für das, was die Schüler gerade brauchen, Sensibilität und Einfühlungsvermögen sind wichtig. In meiner jahrelangen Unterrichtserfahrung hat sich herauskristallisiert, dass die Schüler immer wieder zum genauen Spüren angeregt werden möchten.

Konzentrationshilfen und der Fokus auf die Atmung lassen sie wieder in ihren Körper und das Körperempfinden eintauchen. Das führt sie zu einem liebevollen Umgang mit dem eigenen Körper. Das Leuchten in den Augen der Teilnehmer, wenn sie sich nach der Tiefenentspannung wieder aufsetzen, ist für mich ein Zeichen, dass die Teilnehmer durch die Stunde berührt wurden.

Wenn doch einmal fordernde Asanas gewünscht sind, die ich vielleicht noch nicht vollständig gemeistert habe, hilft mir das Üben an den entsprechenden Stellungen, das Erforschen meines eigenen Körpers und die Möglichkeit, genaue, präzise Ansagen zu machen und Hilfestellungen zu geben. Dadurch bin ich authentisch beim Unterrichten, auch wenn ich nicht alle Asanas perfekt beherrsche.

Kann ich von meinen Einnahmen als Yogalehrer leben?

Es gibt verschiedene Modelle, den Beruf des Yogalehrers zu verwirklichen. Yoga Vidya bietet verschiedene Möglichkeiten an. Einige Menschen wählen einen bestimmten Zeitraum, um in einem der Seminarhäuser oder in einem Stadtzentrum zu leben. Andere eröffnen ihr eigenes Yogastudio oder unterrichten an unterschiedlichen Orten (VHS, Sportverein, in Betrieben). Wieder andere gehen einem anderen Grundberuf nach und unterrichten nur ein oder zwei Kurse in den Abendstunden.

Der Begriff des Yogalehrers ist nicht geschützt

Daher gibt es auch keine Bezahlung nach einem festen Tarif. Deshalb möchte ich dich anregen, dir genau zu überlegen, wie viel du verdienen möchtest und wie viel du brauchst, um deine Lebenshaltungskosten abzudecken. Auch Rentenversicherung, Steuerabgaben, Krankenversicherung und Altersvorsorge sind zu berücksichtigen.

Somit ist es in den meisten Fällen kein Beruf, um „reich“ zu werden, sondern eher eine Berufung.

Ich wünsche allen Yogalehrern und Yogalehrerinnen viel Freude beim
Unterrichten, tiefe Inspiration und Kraft auf dem Weg!

Vicara Shakti Müller


Yogalehrer*in Ausbildung bei Yoga Vidya

Yoga Vidya bietet entsprechend den verschiedenen Bedürfnissen und Möglichkeiten mehrere Ausbildungsvarianten zum Yogalehrer / zur Yogalehrerin an, so dass du die passende Ausbildung für dich wählen kannst.

Yogalehrer/in Ausbildung bei Yoga Vidya: →
… und Vorbereitungsseminare

 

Swami Sivananda SaraswatiUnsere Yogalehrer-Ausbildungen basieren auf den Techniken des seit Jahrhunderten erprobten klassischen, ganzheitlichen Yoga nach Swami Sivananda. Wenn hilfreich, fließen verwandte Techniken mit ein. Erkenntnisse aus Naturwissenschaft und Psychologie runden unsere Yogalehrerausbildung ab. Wir vertreten einen pragmatischen, aber doch spirituellen Yoga. Auch Elemente anderer Systeme können integriert werden.

Die von uns angebotenen Yogalehrer Ausbildungen sind durch den Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV) zertifiziert und allgemein anerkannt.

Erfahre mehr:

Übersicht verschiedener Yogalehrer/in-Ausbildungen:

Yogalehrer Ausbildung 4 Wochen intensiv:

https://www.youtube.com/watch?v=xQ7qCXUTy

 

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