Vom Sünder zum Vollkommenen – mp3 Kurzvortrag

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Kurzvortrag von Sukadev als Inspiration des Tages. Aus einer Vortragsreihe im Haus Yoga Vidya über das 9. Kapitel der Bhagavad Gita.
Seminare bei Yoga Vidya…

11 Kommentare zu “Vom Sünder zum Vollkommenen – mp3 Kurzvortrag

  1. Lieben Dank

  2. Om Namah Shivaya

    Es gibt noch etwas besonders Schönes an den aktuellen Inspirationstexten, nämlich, dass wir zu diesen Hörsendungen auch noch die Texte in Deinem neuen Buch zur Bhagavad Gita – Band 2, Gratulation dazu! – lesen können, wunderbar. Dabei ist jetzt ein Passus zu Vers 31 (auf Seite 147), mit dem Du bestimmt so manchen geknickten Yogalehrer-Aspiranten wieder zum Lächeln bringen wirst.
    So, wie Du es beschrieben hast, mag es frisch gebackenen Yogalehrern gehen, aber es geschieht uns auch immer mal zwischendurch in unserer YL-Ausbildungsgruppe (2-Jahres-Ausb.), denn der Yoga an sich macht unerhört viel mit den Übenden, er bringt Höhenflüge und tiefe Selbstzweifel. Außerdem habe ich bei mir selbst festgestellt, dass Yoga nicht nur positive Wesenszüge verstärkt, sondern auch die bei mir selbst eher unbeliebten – hatte man anfangs nicht geglaubt, mit Yoga würde man nur gut und großartig? So kommt man also wieder auf die Erde zurück. Der Bhakti-Yoga, zu dem Du rätst, und auch Kharma-Yoga helfen bei der Landung und zeigen auch noch den Weg zum Himmel.

    Ganz herzlichen Dank, Sukadev, Om Shanti Om

  3. Carola Vani Devi

    P.S.: … es sind nicht die Medien, die mich „verrückt“ gemacht haben, es sind die vielen vielen Arbeitsgebiete, die ich schon kennengelernt habe mit meinen inzwischen fast 45 Lebensjahren… und du kannst mir glauben, es waren wirklich schon viele…

    Nochmal zu Krankheiten und Leiden… ich denke, dass Krankheiten Wegweiser sind für den Menschen… eine Erkrankung zwingt den Menschen, sich mit seinem Inneren zu beschäftigen und nicht nur im Außen zu suchen…
    … viele Menschen sind stark visuell ausgerichtet, sie sind ständig im Außen, ständig abgelenkt von sich selber… die Außenwelt ist oft laut…
    das Göttliche ist still, leise oft (nicht immer)… das stille, leise Innere wird oft übersehen…

    so, jetzt hör ich aber wirklich erstmal auf… :-)))

    om shanti

  4. Carola Vani Devi

    Lieber Dino,
    das ist ja interessant mit dir! Es ist einfach wunderbar, wenn du sagst, du weißt, dass du lieben kannst. Ohne Liebe kein Leben, ohne Leben keine Liebe! Lieben können ist eine wunderbare Fähigkeit! Auch das ist ein Geschenk…
    Ob Gott einen Willen hat?
    „Dein Wille geschehe..“ heißt es z.B. im christlichen Vater Unser…wir bitten und beten um Unterstützung durch Gott auch in dem allumfassenden Gebet von Swami Shivananda, beugen uns in Demut…

    Auch ich habe schon persönlich Mörder kennengelernt, durch Kontaktgruppenarbeit in einer Jugendstrafanstalt… natürlich, du hast vollkommen Recht, der, an den ich jetzt gerade denke, war ein ganz lieber, sensibler Mann… unvorstellbar, dass er einen Mord begangen hatte…. auch ich weiß um das Gute in jedem Menschen, doch manchmal ziehen die Menschen selstsame Kostüme an, warum auch immer…

    Alles Liebe
    om shanti
    Carola

  5. Hallo Carola.

    Du fragst: …“Wer hat noch Zeit für menschliche Werte?“ und
    „Wem ist Zwischenmenschlichkeit wichtiger als der Gewinn seines Unternehmens?“. Ich denke, da gibt es sehr viele Menschen, die diese Zeit aufbringen und denen Zwischenmenschlichkeit wichtiger ist, als der Gewinn. Die Menschen sind gar nicht so schlecht, wie wir manchmal glauben. Wir lassen uns von den Medien regelrecht verrückt machen. Im ernst, ich kenne weder einen einzignen Mörder noch einen einzigen Menschen, der abgrundtief schlecht ist. Ich weiß, daß das „Gute“ jetzt schon überwiegt und irgendwann sowieso alles andere absorbieren wird.

    Om Shanti. Frieden allen Wesen. Sein, Wissen, Wonne.

  6. Ps.: Ich weiß überhaupt nix. Außer einem, daß ich fähig bin zu lieben. Das reicht mir.

    Om Shanti

  7. Hallo Carola.

    Ja, alles ist Gottgewollt. Denn Alles ist Gott. Es ist alles ein Spiel. Es gibt tatsächlich kein gut oder schlecht, das gibts nur in unserem Denken. Krankheiten entstehen ganz natürlich in unserer Welt, da wir alle dem Gesetz der Ursache und Wirkung unterworfen sind. Die Zusammenhänge sind nur viel zu komplex, als das wir dies mit unserem Geist begreifen könnten. Dieses ist ein Teil meiner Weltanschauung, meiner Erkenntnis; d.h. nicht, daß ich von Dir erwarte, daß Du genauso denkst 😉 Vielleicht irre ich mich und es gibt tatsächlich etwas außerhalb Gottes, nur… wo sollte das denn sein? Hm…der Begriff „gottgewollt“ ist auch merkwürdig, fällt mir gerade auf. Das hieße ja, daß Gott etwas will. Aber wenn Gott etwas will, dann doch nur etwas, was er nicht hat, oder? Und ist dies möglich? Ich weiß nicht. Ich geh nun schlafen. Gute nacht.

  8. Carola Vani Devi

    Hallo Dino, wenn du meinst, dass ein Mensch nicht aus der göttlichen Ordnung heraus treten kann, wieso wird er dann krank, wieso leiden so viele Menschen….die göttliche Ordnung IST ALL-gegenwärtig, doch wem ist das bewusst? Wer läuft tatsächlich mit offenen Augen und Ohren und wachem Geist in dieser Welt herum? Die Yogis natürlich… das ist keine Frage…
    Wer nimmt sich tatsächlich die Zeit, bewusst im Hier und Jetzt, in der göttlichen Ordnung zu leben?
    Wer hat noch Zeit für menschliche Werte?
    Wem ist Zwischenmenschlichkeit wichtiger als der Gewinn seines Unternehmens?
    Woher kommt der Spruch: „Zeit ist Geld“…?
    Warum spielt Geld eine so große Rolle?
    Du meinst, DASS ist „gottgewollt“?

    om shanti

  9. @ Carola Vani Devi: Om Namah Shivaya. Wie könnte man denn aus der göttlichen Ordnung heraustreten? Die göttliche Ordnung ist allgegenwärtig. Ist denn nicht alles, was geschieht, Gottgewollt? Kann es überhaupt anders sein? 😉

    Frieden

  10. Guten Tag, Sukadev,

    vielen Dank für die heutigen Inspirationen. So langsam wird mir klar, wieso es die weltweit unüberschaubare Zahl an Interpretationen gerade der Gita gibt, denn die Verse stehen (natürlich) in Zusammenhang miteinander, jedoch wird jeder Interpret seine eigenen Zuordnungen vornehmen, so wie Du heute auch auf den Zusammenhang mit den vorherigen Versen verwiesen hast. Bei einer anderen Quelle werden dann gleich Vers 27 bis 32 als kleine Einheit behandelt.
    So kommt es dann, denke ich mir, dass man immer wieder weitere Interpretationen von anderen Autoren lesen kann, ohne dass es jemals eintönig werden könnte. Ganz im Gegenteil – kennt man eine Interpretation, wird es gerade erst richtig spannend zu sehen, was andere Interpreten in dem Text oder durch ihn gesehen haben, und dies mit ihrer jeweiligen zeitgenössischen Brille auf der Nase, beispielsweise der von vor 100 Jahren. Wie etwa auch Gandhi, was er aus seinem ganz speziellen Lebensbezug heraus aus seiner geliebten Gita gewinnen konnte.

    Ganz lieben Dank Dir, Sukadev, so sind Deine Inspirationen gerade zur Gita durchweg eine hochinteressante Lektüre (das Obige sollte eigentlich nur ein einleitender Gedanke sein für einen Kommentar zum Textinhalt… der kommt dann vielleicht einmal später).

    Herzliche Grüße, Om Namo Narayanaya, Desiree

  11. Carola Vani Devi

    … der Begriff „Sünder“ ist so schrecklich negativ behaftet durch die Erziehung in unseren Kirchen… ich finde es wichtig klar zu stellen, dass „Sünde“ nichts mit Schuld zu tun hat… es bedeutet nur, dass man, aus welchen Gründen aus immer, aus der göttlichen Ordnung heraus getreten ist. Vielleicht, weil man von göttlicher Ordnung nie etwas gehört hat oder weil der Galube an eine göttliche Ordnung verloren gegangen ist, was, meiner Meinung nach in der heutigen stark materialistisch geprägten Gesellschaft nicht schwer fällt, leider… zurück zu finden in die göttliche Ordnung kann ein sehr mühsamer Weg sein… wie schön, wenn man auf Menschen treffen kann, die für eine göttliche Ordnung leben und an Andere Kraft und Mut und Vertrauen weitergeben können…
    om shanti
    Carola Vani Devi

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