Warum ich Veganer geworden bin

1979 bin ich Vegetarier geworden – jetzt also 32 Jahre ohne Fleisch. Und ich habe es nie bereut. Ich wurde Vegetarier aus ethischen Gründen: Ich habe in einem Schlachthof gesehen, wie Tiere getötet werden, habe gesehen, dass auch Tiere und Schweine Lebewesen sind mit Gefühlen, Schmerzempfinden und Lust zu leben. Damals hatte ich gesundheitliche „Nebenwirkungen“: Meine regelmäßig auftretentenden Kopfschmerzen verschwanden, mein Heuschnupfen ging weg, meine öfter auftretenden Verdauungsprobleme kamen nicht wieder. Damals hat mich das erstaunt. Als 16-Jähriger wurde ich zum Vegetarier aus ethischen Gründen – und mit einem Schlag waren all meine Gesundheitsprobleme verschwunden. Und vermutlich hat mir das geholfen, als ich ein paar Monate später anfing regelmäßig zu meditieren.

Seit Anfang April bin ich Veganer. Das heißt, ich verzichte auf Milchprodukte, einschließlich Joghurt etc.
Warum eigentlich?

  • Seit Jahren, vielleicht schon seit über 20 Jahren, bin ich mir immer mehr bewusst, dass in Europa die Milchproduktion doch mit der Fleischindustrie und damit dem Töten der Tiere zusammenhängt. Milch gibt es nur, wenn ein Kalb geboren wird. Kühe können nur eine bestimmte Anzahl von Jahren Milch geben, dann werden sie für das Fleisch getötet. Und die männlichen Rinder, Kälber und Bullen werden typischerweise auch für ihr Fleisch getötet
  • Es gibt immer mehr Menschen, die sich dieser Tatsache bewusst geworden sind und in meinen Vorträgen mich auf die Diskrepanz aufmerksam machen zwischen Fleischverzicht aus ethischen Gründen und Milchverzehr.
  • Satyadevi, die neue Frau an meiner Seite, ist eine sehr überzeugte Veganerin. Es war mir gleich klar, dass unser Zusammenleben viel leichter würde, wenn ich auch vegan leben würde. So habe ich das zum Anlass genommen, eine seit Jahren gereifte Überzeugung umzusetzen

War es schwer, auf Milchprodukte zu verzichten?

  • Erstaunlicherweise ist mir der Verzicht auf Milchprodukte überhaupt nicht schwer gefallen. Ich habe ja vorher durchaus gerne Milchprodukte gegessen. Zwar habe ich schon einige Jahre lang Milch nicht direkt getrunken. Aber Käse, Joghurt, Quark etc. habe ich schon gerne genossen. Es gibt ja Alternativen: Soja-Joghurt, Soja-Sahne, Reismilch, Dinkelmilch und vieles mehr
  • Tatsächlich hat sich mein Geschmack umgestellt: Ich mag plötzlich Soja und Co mehr als vorher. Und ich „rieche“ es, wenn irgendwo Butter oder Sahne verarbeitet ist, und kann es so gut meiden
  • Hier bei Yoga Vidya Bad Meinberg steht ja auf dem Buffet immer ein Schild, welche Speisen für Veganer geeignet sind – so habe ich ein großes Nahrungsmittelangebot
  • Satyadevi kennt eine Fülle von veganischen Köstlichkeiten – so muss ich eigentlich auf nichts verzichten
  • Selbst in Restaurants gestaltet sich das als viel einfacher als ich dachte. Pizza schmeckt auch ohne Käse (tatsächlich!) – chinesisch, Thai und Co. sind ja von Natur aus ohne Milchprodukte

Welche Wirkungen hat die veganische Lebensweise?

  • Ich bin die ersten Wochen nach der Ernährungsumstellung ein gutes Stück flexibler geworden und kann jetzt wieder ein paar der fortgeschritteneren Asanas praktizieren.
  • Ich habe, ohne Anstrengung, 7 Kilogramm abgenommen und nähere mich meinem Idealgewicht 🙂
  • Es fühlt sich insgesamt gut an …

Sollten alle Menschen vegan leben?

  • Eigentlich ja: Es ist nur konsequent, wenn man Tierschutz und Tierethik ernst nimmt
  • Andererseits: Es ist sicherlich am wichtigsten, dass Menschen auf Fleisch verzichten. Theoretisch ist ja Milchwirtschaft ohne Fleischwirtschaft denkbar – der Milchpreis müsste sich zwar vervierfachen, aber denkbar wäre es
  • Vielleicht kann man es auch als Stufenmodell sehen. Es gibt ja nicht die Alles-oder-Nichts-Philosophie

Wird es bei Yoga Vidya künftig nur noch Veganes geben?

  • Wir servieren auch weiterhin Milchprodukte auf dem Buffet. Und es gibt ein reichhaltiges Angebot für Veganer
  • Ich hoffe, dass insgesamt der Anteil an Milchprodukten am Buffet der Yoga Vidya Seminarhäuser abnimmt. Da haben die Küchenchefs und Ashramleiter aber eine gewisse Autonomie
  • Es wird davon abhängen, ob mehr unserer Seminarteilnehmer, unserer Gäste, die veganen Speisen isst. Solange die Mehrheit unserer Gäste Milchprodukte wünscht, werden sie auch angeboten werden
  • Manchmal gibt es ja auf dem Buffet vegane und nichtvegane Versionen des gleichen Gerichts. Bisher ist die vegane Alternative dann etwa abseits serviert, manchmal sogar mit dem Schild versehen „nur für echte Veganer“. Ich werde mal schauen, ob man das nicht umgekehrt machen kann: Die nichtvegane Alternative woanders zu postieren, und das Vegane zur „Normalspeise“ zu machen

Was meinst du? Sollten wir bei Yoga Vidya das vegane Nahrungsmittelangebot erhöhen? Die Milchprodukte reduzieren?

86 Kommentare zu “Warum ich Veganer geworden bin

  1. Für mich waren es sowohl ethische, als auch gesundheitliche Gründe und nach über 4 Jahren Vegan kann ich sagen, es hat uns gut getan und tut uns nachwievor gut. 😉

    Schwierig war es nur als wir nach Zypern gezogen sind, aber mittlerweile ist Zypern auch ein kleines Vegan Paradies geworden, naja zumindest im Vergleich zu früher ;).

    https://www.auswandern-zypern.com/vegan

  2. klein mogli

    Werde nächstes Jahr hoffentlich mein 20. veganes Jahr erleben. Veganer zu werden war für mich die beste Entscheidung die ich im Leben getroffen habe. Die Verpflegung bei Yoga Vidya in Bad-Bad-Meinberg ist einfach wunderbar, ich träume heute noch davon. Die Weisheiten des oben zitierten U.P. finde ich nach nunmehr 25 Jahren fleischfreiem Leben einfach nur peinlich.

  3. Ein Problem mit Veganismus in Deutschland (und anderswo) ist dass er viel zu viel mit Soja verbunden ist. Unfermentiere Soja ist allerdings ziemlich gifitig:

    https://www.youtube.com/watch?v=E5Qe1DlWzIY (Udo Pollmer)

    Nicht ohne Grund empfiehlt Ayurveda Soja zu meiden, und wenn dann nur in geringen Mengen fermentiert (i.e. Miso etc) zu essen. Also keine Sojamilch, kein Tufo etc.

    Ein sehr gutes Buch zum veganen Kochen OHNE Soja ist
    „The Mediterranean Vegan Kitchen“ von Donna Klein.

  4. Also so ganz vegan leben, halte ich persönlich für etwas anstrengend, aber die meiste Zeit Obst & Gemüse zu Essen ist einfach sehr gesund.

  5. 59 Dinge, die passiert sind, seit ich vegan lebe.

    Ein schöner Überblick.

    http://apfelvegetarier.blogspot.de/2012/04/59-dinge-die-passiert-sind-seit-ich.html

  6. Namasté,
    ich möchte noch hinweisen auf Gelantine (=Haribo u.a.).
    Haribo holt von den Massentierhaltung-Schlachthöfen die Restecontainer ab, wo selbst die als von den Schlächtern als ‚krank‘ bewerteten Überreste, also _alles_, was übrig bleibt, hineingeworfen wird. Aus der Rinderunterhaut, einer weissen, gibbeligen Substanz und der Schweineschwarte wird dann Gelantine ausgekocht. Zucker, Farbstoffe und Zitronensäure (synthetischer Art) und „künstliche Aromen“ werden dazugeworfen und das ganze dann in Tüten als Süssigkeit teuer und vor allem an Kinder und unterstützt durch viel Werbung (mit dem grenzdebilen Gottschalk) verkauft. So steigt nebenbei nochmal der Profit der „Fleischproduzenten“.
    Produkte der Kaubonbon-Sparte ohne Gelantine sind selten, die Zutatenbennenung ist oft bis zur Unlesbarkeit versteckt. Just for info…
    Danke für die vielen Informationen und… Om Navah Shivaya! Robert

  7. Mal was anderes. Unsere wunderbaren Tiere!

  8. Sybilla Keitel, BI Kontraindustrieschwein Haßleben schreibt:

    Leider kann unser lange vorbereitetes Treffen mit der Brandenburger Umweltministerin Anita Tack, welches für Donnerstag, den 15.03.2012 um 13:00 Uhr in Potsdam von ihr verbindlich zugesagt war, nicht stattfinden, da die Ministerin zu unserem großen Bedauern einen Tag vorher abgesagt hat.

    Die Entscheidung zur Schweinemastanlage in Haßleben steht indessen kurz bevor, weswegen es geplant war, dass wir ihr als zuständiger Fachministerin unsere Sichtweise darlegen, die aus vielerlei Gründen keine Genehmigung zulässt. In diesem Zusammenhang hätten wir ihr einen offenen Brief übergeben, den wir Ihnen an dieser Stelle zur Verfügung stellen.
    Offener Brief

    Sehr geehrte Frau Ministerin Tack,

    Stellen Sie sich vor, Ihr Nachbar hätte einen Hund.
    Der Hund würde in einem Käfig von der Größe einer Kartoffelkiste leben.
    Die steht in der Kleiderkammer, wo kein Sonnenstrahl hineinkommt.
    Der Hund würde den Käfig nicht verlassen dürfen und stünde in seinen Exkrementen.
    Auf Nachfrage würde der Nachbar mitteilen, dass er den Hund bald schlachten lassen würde, um ihn dann zu essen.
    Was würden Sie tun ?
    Sicherlich würden Sie – hoffentlich – den Tierschutz oder die Polizei verständigen.
    Ein solches Leben ist für sogenannte Nutztiere Alltag.
    (Christine Großmann)

    …zum Beispiel für die achtundsechzigtausend Schweine, denen in der geplanten Schweinemastanlage Haßleben ein solches Leben als designierte Schnitzel beschieden ist. Vom Haustier, welches man streichelt, unterscheidet sie ihre Etikettierung als »Nutztier«, was dem Menschen gesetzlich erlaubt, sie als Ware zu behandeln, obwohl sie genau so neugierig, lernfähig, sensibel und gesellig sind wie ein Hund. Dass Hunderttausende solcher Geschöpfe dazu verdammt sind, in der Dunkelhaft enger Boxen auf ihren Tod zu warten, kann man wohl nur aushalten, wenn man diesen Gedanken nicht zu Ende denkt oder ihn verdrängt. Damit diese Verdrängung gut funktionieren kann, wird das Elend der Tiere vor den Augen der Verbraucher mit allen Mitteln verborgen. Und es funktioniert bestens: was die Menschen zu sehen bekommen, ist nur noch »Essware«, appetitlich dekoriert mit Petersilie und billiger als ein Schokoriegel: unser täglich Schnitzel. Wir machen hiermit sichtbar, woher diese »Ware« kommt. Sehen Sie hin und fragen Sie sich, ob sie diese Bilder ertragen können. Ich kann es ganz schlecht, und deswegen kämpfe ich. Nennen Sie mir einen Grund, warum eine solche Tierquälerei gerechtfertigt ist, aber nicht »Wachstum und Beschäftigung«. Wachsen würde hier nur das Konto von Herrn van Gennip, und beschäftigt würden ca. 40 Arbeiter zu Dumpinglöhnen. Ruiniert dagegen wird die Natur, und essen wollen wir solches Fleisch ja schon lange nicht mehr, weswegen wir es nach China exportieren.

    Warum tun wir das ?

    Ich appelliere an Sie: beenden Sie diese himmelschreienden Zustände in der Behandlung von Tieren. Hier wird nur einer verdienen, und das ist Herr van Gennip – die Verlierer werden wir alle sein. Nachts Tiertransporte zum Schachthof, tagsüber Futterlastwagen über die Dörfer. Unsere Äcker mit der Gülle von 68 000 Tieren verätzt. Die Wälder erkrankt von zu viel Stickstoff, die ganze landestypische Flora und Fauna von der Gülle gekillt. Seen und Gewässer umgekippt, das Grundwasser kontaminiert. Menschen, die an den Atemwegen erkranken so wie in Haßleben vor 25 Jahren, aber der Mensch vergisst schnell. Man applaudiert dem vermeintlichen Retter, der gerade dabei ist, einem den Hals umzudrehen, denn verdient wird kaum mehr als mit Hartz IV – von wegen blühende Landschaften. »Ferienland Uckermark« können wir allesamt vergessen, in Cloppenburg würden Sie auch nicht Urlaub machen. Herr von Gennip indessen reibt sich die Hände: was geht ihn das alles an, für kommende Scherereien hat man seine Anwälte.

    Verhindern Sie, dass jemand die Erlaubnis erhält, mit Tierquälerei solche Geschäfte zu machen und dieses ganze Unglück in Gang zu setzen. Setzen Sie sich lieber ein für das Modell »Bioland Uckermark«, womit Sie nicht nur den Uckermärkern, sondern auch den Berlinern einen großen Gefallen tun würden, wo ein wachsender Bedarf nach lokalen und saisonalen Bio-Produkten herrscht und nicht nach italienischer Ökoware. Land haben wir genug: warum initiieren Sie das nicht?

    Ich bitte Sie also als Ministerin inständig: beenden Sie diesen Irrsinn und sprechen Sie – endlich – ein Machtwort!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sybilla Keitel, BI Kontraindustrieschwein Haßleben , 15. März 2012
    Acht Gründe, die Anlage abzulehnen

    Es gibt viele Gründe (Tierschutz, Umweltschutz, Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft), um eine Massentierhaltung, wie sie in Haßleben vorgesehen ist, abzulehnen.

    Hier seien nur die rechtlich relevanten aufgeführt, von denen jeder allein ausreicht, um die Schweinemastanlage zu verbieten:

    – Das hoch geschützte Moor „Grenzbruch“ direkt neben der Anlage würde zerstört.
    – Weitere FFH-Gebiete würden geschädigt.
    – Nahe gelegene Wälder würden durch Ammoniak-Ausdünstungen ebenfalls geschädigt.
    – Diverse Gewässer und Grundwasser würden durch Gülle-Ausbringung massiv verunreinigt.
    – Anwohner würden durch (resistente) Keime gefährdet.
    – Ein wirksames Brandschutzkonzept liegt nicht vor, sodass im Brandfall tausende Tiere verbrennen würden.
    – Die europäische Schweinehaltungsrichtlinie würde nicht eingehalten: Die Tiere hätten niemals Tageslicht, kein geeignetes Beschäftigungsmaterial und kein Stroh-Einstreu.
    – Ein Raumordnungsverfahren wurde nicht durchgeführt.

    Gert Müller, BI Kontraindustrieschwein Haßleben , 15. März 2012

    Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt bedankt sich herzlich bei den vielen Aktiven, die vor Ort helfen wollten! Wir hoffen, dass unsere E-Mail bezüglich der Absage von Ministerin Tack euch noch rechtzeitig erreicht hat!

    Nachtrag: Nach dem Versand der Pressemitteilung und einer ersten Reaktion der Medien ließ Ministerin Tack unser Bündnis wissen, dass sie zum ursprünglich vereinbarten Termin nun doch Zeit für uns habe. So kurzfristig wieder alle Aktiven zu mobilisieren, ist aber völlig unmöglich. Wir hoffen auf einen baldigen Ersatztermin.

    http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/von-ministerin-tack-versetzt

    Petition gegen Massentierhaltung
    https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/petition-gegen-die-massentierhaltung

  9. Tierquälerei Wiesenhof
    http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal

    Hähnchenfleisch aus deutschen Supermärkten und Discountern ist zu großen Teilen mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Bei zehn von 20 Fleischproben hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ESBL- und MRSA-Keime gefunden. Betroffen sind Produkte der Nahrungsmittelhersteller „Wiesenhof“, „Sprehe“ und „Stolle“.

    Verseuchtes Fertigprodukt: Antibiotika belastet Hähnchenfleisch

    Der Analyse des BUND zufolge waren drei Proben des Hähnchenlieferanten „Wiesenhof“ mit ESBL belastet. Gekauft hatten die Verbraucherschützer sie bei bei Edeka in Berlin, Netto in Köln und Lidl in der Stuttgarter Region.

    Außerdem fanden die Umweltexperten verseuchte Proben bei Produkten von „Sprehe“ bei Rewe in Köln und bei Edeka in Nürnberg. Auch beim Visbeker Nahrungsmittelhersteller „Stolle“ tauchten die Keime auf. Zwei Proben fanden die BUND-Sevaka bei Penny in Berlin und zwei bei Netto in Hamburg.

    Für Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender, hat der Antibiotika-Missbrauch gravierende Folgen: „Wichtige Medikamente können ihre lebensrettende Wirkung verlieren. Das Ausmaß der Kontamination von Lebensmitteln mit Krankenhauskeimen ist ein deutliches Warnsignal vor den Kollateralschäden der industriellen Tierhaltung.“

  10. BITTE helft und unterschreibt den Aufruf!!

    https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/tiertransporte-in-die-turkei-stoppen

    Das Video zeigt warum es so wichtig ist zu unterschreiben.

    Wir müssen zusammenhalten, unterstützen und aktiv sein dass die Gegenenergie/ströhmung für die Tiere immer stärker wird.

    Danke
    Ooom

  11. Es ist so grausam dass Mensch auf dieser gütigen Erde den Tieren dieses Leid antun können. Wir müssen gemeinsam alles tuen, dass das so schnell wie möglich ein Ende hat. Jeder einzele zählt in seinem bemühen und handeln.
    http://video.google.com/videoplay?docid=6361872964130308142&hl=de#

  12. Lieber Peter,

    Guten Appetit!! Hihi

    Danke für deinen wichtigen Hinweis.
    http://www.rtl.de/cms/ratgeber/gesundheit.html

    Wir müssen wirklich viel bewußter werden, und hinter den Schleier schauen können.

    Solche Aufklärungen sollte schon in der Schule beginnen, dann würden diese viele scheinheiligen Produkte nicht mehr gekauft werden.

  13. Ist ja ekelhaft,
    in Wackelpudding sind Schweinenasen:

    http://www.rtl.de/cms/ratgeber/gesundheit.html

  14. Sooooooooooo schööööööööööööööööööönnnnnn!!!!!!!!

    Alles Liebe und Gute

    http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/labor-affen-sehen-erstmals-die-sonne-19b43-51ca-75-853042.html

    Oooooooooooooooooommmmmmmmmmmm

  15. Danke!!!
    Bin gerade sehr glücklich, daß mein Hund seinen Kopf nicht von meinem Bein erhoben hat und diese Bilder bewußt wahrgenommen hat…Sonst könnte er wahrscheinlich nicht mehr so ruhig schlafen!

    …wäre das schön, wenn die Menschen endlich mal aufwachen und die armen Tiere in Frieden leben ließen….

    Ganz liebe Grüße

  16. Engagierte Tierschützer haben in China über 500 Hunde vor dem Kochtopf bewahrt.

    http://news.de.msn.com/panorama/bilder.aspx?cp-documentid=157096074

  17. Von Peter Ackermann.

    Eigentlich sollte ich kein Fleisch mehr essen.
    Das hatte ich mir schon des öfteren gesagt,
    sei es nach einem der vielen Gammelfleisch-Skandale,
    oder nach Veröffentlichung eines der vielen Berichte
    über gesunde bzw. ungesunde Ernährung.

    Ich hatte schon einmal Nierensteine
    und meine Hausärztin hatte schon des öfteren
    erhöhte Purinwerte in meinem Blut festgestellt.
    Empfehlung von ihr: „Essen sie bitte keine Innereien mehr“.

    Hmmm ….

    Ich hatte es ja schon einmal versucht ohne Fleisch,
    aber ich fühlte mich nach dem Essen dann nie so richtig satt.
    Irgendetwas hatte mir gefehlt und ich fühlte mich noch hungrig.
    Also wurde bei den Süßigkeiten gesucht,
    Was auch keine Lösung war:
    Also bin ich wieder angefangen mit dem Fleischessen.

    Als Yogi sollte man ja sowieso kein Fleisch essen.
    „Ich bin ja noch kein richtiger Yogi“, war meine kluge Ausrede.
    Ausserdem esse ich schon seit 50 Jahren Fleisch.
    Wie soll ich mich da umstellen?

    Dann fand ich den Beitrag von Sukadev im Blog,
    warum er seine Ernährung auf Vegan umgestellt hat.
    https://blog.yoga-vidya.de/2011/06/13/warum-ich-vegan
    Da wurde eifrig diskutiert und mir wurden einige Tierhaltungs-
    Und Schlachthof-Videos „vor Augen geführt.“

  18. Liebe Swarupa Namaste,
    danke für deinen interessanten Kommentar.
    Heute, immer Dienstags, haben wir bei Yoga Vidya Bad Meinberg unsere wöchendliche Sevaka Versammlung. Das Hauptthema war „Vegan, bei Yoga Vidya“. Auch wir Yoga Vidya Sevaka haben dazu unterschiedliche ansichten, aber alle waren sich einig dass die Ethik entscheident ist, und der klare Menschenverstand.

    Sukadev hat uns einiges erzählt,
    aus seinem Bericht:

    Insbesondere möchte ich einige „historische“ Dinge erwähnen zum Thema vegan/nicht vegan:

    Die Frage vegan/lactovegetarisch ist ja nicht neu. Sie ist im Gegenteil seit Jahrzehnten aktuell. Und gerade in Amerika mit seinem hohen Anteil an Schwarzen und Asiaten (die gar keine Milchprodukte vertragen) sowie der starken veganer-Strömung seit Anfang der 80er Jahre war das in den Sivananda Ashrams immer gut berücksichtigt.

    In den Ashrams von Swami Vishnu-devananda, insbesondere in Nordamerika, wurde es so lange ich dort war (1981-1991) wie folgt gelöst:

    – Gemüse, Getreide, Suppen etc. enthielten nie Milchprodukte; alle zubereiteten Speisen waren immer milchproduktefrei. Es wurde nie mit Ghee oder Butter gekocht, Sahne nie verwendet und es gab keine mit Käse überbackenen Speisen

    – Jeden Abend gab es ein Hülsenfrucht-Gericht: Entweder Dhal bzw. irgendeine Form von Erbsen/Bohnen/Linsen oder Tofu. Wr lehren ja auch in der YLA; dass man jeden Tag Hülsenfrüchte zu sich nehmen soll; Hülsenfrüchte gehören zu den Haupt-Nahrungsmittel-Kategorien

    – Salatsaucen waren normalerweise ohne Milchprodukte. Alsw Ausnahme wurde auch ein Joghurt-Dressing verwendet, (und dann parallel eine vegane Sauce)

    – Milchprodukte gab es nur separat. Vielleicht ein Mal pro Woche abends geraspelter Käse. Auch der Nachtisch war normalerweise Milchproduktefrei

    – Beim Frühstücksbuffet war alles ohne Milchprodukte zubereitet. Es gab jedoch Milch und Joghurt sowie Sojamilch separat, damit jeder, der es wollte, sich nehmen konnte. Butter gab es nur in Ausnahmefällen, normalerweise gab es nur Margarine

    – Käse gab es auch nur ab und zu mal beim Frühstücksbüffet. Das waren aber Kostengründe. Stattdessen gab es sehr wohlschmeckende (und günstige) pflanzliche Brotaufstriche

    Ähnlich hatten wir das 1996-2003 im Westerwald übernommen, obgleich da der Milchprodukteanteil etwas gestiegen ist:

    – Im Ww wurden früher alle zubereiteten Speisen ohne Milchprodukte zubereitet. Es wurde nicht mit Ghee oder Sahne gekocht, es gab keine mit Käse überbackenen Speisen (manchmal kleine Ausnahmen)

    – Salatsaucen gab es vegan und nicht vegan separat. Einmal pro Woche zum Spaghetti geraspelter Käse. Nachtisch nur selten.

    – Käse gab es täglich zum Frühstücksbüffet, ebenso Butter, Milch, Joghurt (neben Sojamilch)

    – Es gab jeden Abend) Tofu oder Dhal

    So hatten wir im Westerwald keine „Veganer-Diskussion“. Das Buffet war schlicht und ergreifend weitestgehend vegan. Die Frage, etwas separat kochen zu müssen für Veganer/Nichtveganer hat es nicht gegeben: Denn alle zubereiteten Speisen waren vegan.

    Wer wollte, konnte Milchprodukte separat verwenden beim Frühstücksbüffet. Das Abendbuffet war meistens vollständig vegan.

    Gäste waren sehr zufrieden mit dem Büffet

    In Bad Meinberg wurde 2003-2006 schrittweise der Milchanteil ausgebaut. Wir hatten nämlich das große Glück, ausgebildete Profi-Köche als Sevaka zu gewinnen. Diese ausgebildeten Profi-Köche ermöglichten erst das KOchen für so viele Menschen und gewährleisteten eine sehr gute Küchenorganisation und sehr gut schmeckendes Essen für bis zu 700 Menschen. So ist das Essen immer leckerer geworden 🙂 Als „Nebeneffekt“ haben diese Profi-Köche das eingebracht, was sie in ihrer deutschen Kochausbildung gelernt hatten: „Vegetarische Küche heißt viel Sahne, Creme Fraiche, Butter und Käse“.
    So ist der MIlchprodukte-Anteil schrittweise gestiegen.
    Und da in der „deutschen“ Küche seit dem 2. Weltkrieg Hülsenfrüchte weitestgehend verschwunden sind, haben unsere „Profi-Köche“ auch Dhal, Linsen, Erbsen, Bohnen reduziert.
    Dann kam es so, dass Veganer weniger Auswahl m Buffet gefunden haben. Und unsere hervorragenden gästeorientierten Köche haben dann separate vegane Hauptgerichte zubereitet. Inzwischen ist es gelungen, dass wenn es Hauptgerichte mit Milchprodukten gibt, es separate Töpfe mit veganer Alternative gibt.

    Vielleicht können wir ja zurückkehren zu dem was bis vor 8 Jahren bei Yoga Vidya üblich war und das noch besser machen:
    – Alle zubereiteten Speisen sind grundsätzlich ohne Milchprodukte, was heißt ohne Sahne, Creme Fraiche, Butter, Käse (anderes NIchtvegane ist ja in den zubereiteten Speisen sowieso nicht drin)
    – Also Standard ist „vegan“
    – Desserts auch weitestgehend vegan. Und so wie bisher: Wenn Dessert mit Milchprodukten, dann diese auch als vegane Alternative
    – Zum Frühstück Milch, Joghurt, Käse separat für diejenigen welche das gerne essen
    – Zu jedem Essen auch Hülsenfrüchte (Dhal, Linsen. Erbsen, BOhnen, Tofu o.ä.)

    Einige andere Anregungen sollten wir auch aufgreifen: Zubereitete Speisen sollten normalerweise frei von verbreiteten Allergenen/Unverträglichkeiten wie Nüsse, Gluten, Soja in verborgener Form sein.

    So können wir zum einen den Milchanteil senken, was den Tieren und der Umwelt zugute kommt. Wir können den Bedürfnissen von Allergikern und der „Milchprodukte-Liebhaber-Fraktion“ folgen.

    Alternativ könnten wir auch zu einem rein veganen Büffet übergehen. Das muss dann aber sehr genau überlegt sein – denn es muss so zusammengestellt sein, dass alle Nährstoffe drin sind, keine Umstellungsprobleme entstehen (was möglich machbar ist), dass es allen schmeckt…

    Ich freue mich auf weitere Diskussionen unter den Sevakas – und darauf dass wir dann bald zu einem, wie bei YOga Vidya üblich vorläufigen, Beschluss kommen werden.

    Ganz herzliche Grüße aus Bad Meinberg
    Om Om Om 😀

  19. Namaste Sukadev,
    Namaste Satyadevi, Namaste Rafaela,

    lieben Dank für diese wichtigen Anregungen, bin zusammen mit meinem Mann seit >20 Jahren Vegetarier. Es freut mich, dass dieses Thema in den Köpfen der Menschen und ihren Gefühlen „arbeitet“ und zunächst auch kontrovers diskutiert wird. Bisher habe ich große Achtung gegenüber Veganern empfunden, weil ich ihren Beitrag für Achtsamkeitsentwicklung und Bewusstseinsbildung als sehr bedeutsam empfinde, es selbst aber noch nicht soweit gebracht. In einem Vorwort eines ayurvedischen Backbuches fand ich zunächst die aufschlussreiche Differenzierung von Milchverarbeitungsverfahren und war zunächst dankbar, dass ich nach einer kleineren Odyssee von Lactose-Intoleranz wieder nur pasteurisierte (statt H-) Milch vertragen kann. Dieser Umstand hat mich zum regelmäßigen Bezug der Biokiste geführt – einzig und allein daran stört uns, dass auch dieser Biobauer aufgrund der Verbraucher-Nachfrage Schlachtaktionen durchführt und neben einer großen Käse- eine wenn auch kleine Fleisch- und Wursttheke in seinem Hofladen führt. Seit einiger Zeit aber regt sich in mir der Gedanke, meinen Milchkonsum grundsätzlich zu überdenken, wozu nicht nur meine Naturfriseurin rät. Kraftvolles und naturgesundes Biogemüse könnte man ja trotzdem weiterbeziehen. Andererseits gibt es in der Krishna-Bewegung dieses kostbare Bürfi (Milchkonfekt) – liegt der Schlüssel nicht darin, wie respekt- und massvoll der Mensch die Schöpfung behandelt, weshalb einzelne Ausnahmen möglich sein können: Milch und Honig nicht mehr als selbstverständliches Grundnahrungsmittel, sondern als seltene Kostbarkeit betrachten? Es wäre auch nicht aufrichtig, seine Lederschuhe wegzuschenken oder gar zu -werfen, nur um seinen Haushalt zu „reinigen“, aber ich kann sie weiterhin mit Hingabe pflegen und nötige Nachkäufe doch z.B. im Veggi-Shop tätigen. Und welche Alternative gäbe es zum heiligen Ghee nicht nur zur Nahrung, Heilung, sondern auch für die Zeremonien? Vielleicht ist diese Frage schon beantwortet – leider habe ich nicht alle Beiträge komplett gelesen.
    Ganz herzliche Grüße auch an Alle Yoga-Vidy-Menschen, Veganer wie Vegetarier.
    Om Om Om

  20. Die Sozialreportage
    Die Rache der Schweine
    von Holger Fröhlich und Martin Stollberg

    Werner Scheffner hat früher Theologie studiert, heute arbeitet er im Schlachthaus.

    Das Schlachthaus ist ein Ort, an dem den meisten Menschen übel wird – und doch gibt es ihn nur wegen des Appetits derer, die Wurst auf ihrem Brot wollen. Manchen von ihnen tun die Tiere leid. Um den Schlachter aber sorgt sich niemand. Warum eigentlich nicht? Er hätte es nötig.

    Überall Tod. Ein tätowierter Mann, der aussieht wie der böse Zwilling von Günther Oettinger, bricht einem Lamm beide Hinterläufe, schneidet ihm die Hoden ab und treibt ihm einen Fleischerhaken durch die Beinstümpfe. Nebenan krallt sich ein fetter, schnaufender Mann mit blutiger Wachsschürze an ein Schaf, das kopfüber von der Decke hängt, und zerrt ihm das Fell vom Fleisch. Das Tier ohne Schädel ist mit den Stümpfen in ein Laufband eingehängt und tropft sein letztes Blut auf die weißen Kacheln. Würde der Teufel eine Filiale auf der Erde eröffnen, hier könnte er sich wohlfühlen.

    Wenige Laufbandmeter weiter steht Werner Scheffner auf einer Empore, senkt den Blick und sagt: „Der Tod ist für mich der Übergang zur endgültigen Trennung von Körper und Geist.“ Scheffner ist 54 Jahre alt, früher hat er katholische Theologie studiert, heute arbeitet er in einem schwäbischen Schlachthaus. Er misst den Eiweißgehalt der Fleischkeulen: Viel Eiweiß bedeutet gutes, teures Fleisch. Scheffners Stempel bestimmt den Preis. Er ist nicht gerne hier, aber es war schon mal schlimmer.

    Wie damals, als ihn sein Vater zwingen wollte, die Metzgerei der Familie zu übernehmen. Nach der Schule musste der Junge ins Schlachthaus – jeden Tag. Bekam er gute Noten in der Schule und drohte, aufs Gymnasium zu kommen, musste er bis in die Nacht arbeiten. Bis ihm die Augen zufielen und die Noten endlich wieder schlechter wurden. Volksschule reicht für die Metzgerei, hat der Vater gesagt. Da war Scheffner zwölf Jahre alt.

    Vierzig Jahre später muss er nicht mehr töten, das ist ein Fortschritt.

    „Jeder Mensch hat eine angeborene Tötungshemmung“, sagt Werner Scheffner, „wer zum ersten Mal tötet, in dem bricht etwas.“ Die Hemmung vor dem Töten sei wie eine Mauer, die jeden Menschen vor sich selbst schütze, vor der Macht zu töten. Wer sie einmal einreißt, dem bleibt eine Ruine, über die er sein Leben lang stolpern wird.

    Kein Metzger lacht mehr mit dem Herzen

    An das erste Mal, als er ein Säugetier mit dem Messer getötet hat, könne er sich nicht erinnern, sagt er, und sein Blick flieht nach links oben. Immer wenn er vom Töten spricht, tut er das. Vielleicht ist das bereits die „Rache der Schweine“. Die hat er früh kennengelernt – er wusste es nur nicht.

    Als die kurze Volksschulzeit vorüber ist, beginnt er eine Schlachterlehre – was sonst? Im ersten Jahr vergiftet sichHeute muss Scheffner nicht mehr töten. Er stempelt das Fleisch. ein Metzgerlehrling im Nachbardorf. Zwei andere schießen sich in den Kopf. Viele sind melancholisch bis depressiv. Alle saufen. Auch Scheffner und der Bierkasten werden Freunde. Das war seine Realität damals, er kannte es nicht anders.

    Heute weiß er, Metzger haben eine hohe Suizidrate, genauso wie Ärzte. Er nennt es „die Rache der Schweine“ und spricht es mit einer Mischung aus Ehrfurcht, Angst und Faszination aus. „Kein Metzger lacht mehr mit dem Herzen“, sagt er. Seine Lider hängen tief; unter den Augen sitzen dunkle, schlaffe Ränder. „Jede schlechte Tat holt dich irgendwann ein.“

    Und das Schlachten, wie es heute praktiziert wird, ist eine schlechte Tat für ihn. Nicht des Tötens wegen: verhält sich der Schlachter dem Tier gegenüber respektvoll, hat Scheffner damit kein Problem. Aber heute stünden die Schlachtereien unter enormem wirtschaftlichem Druck, sagt er. „Die Discounter drücken die Preise, und die kleinen Betriebe müssen Fließbandarbeit leisten.“ Fleisch wird zur billigen Massenware. Auf jedes einzelne Tier einzugehen, es abzulenken, ihm die Angst zu nehmen, ihm zu trinken zu geben, dafür bleibt keine Zeit. Vieh nur noch des Profits wegen zu töten, das ist für ihn eine schlechte Tat, „und die holt dich ein – irgendwann mit Sicherheit“.

    Ihn holte sie gleich mehrfach ein. Das erste Mal in Gestalt des Todes. Scheffner wollte schon immer Pfarrer werden. Um endlich Gutes zu tun. Das Fernstudium der katholischen Theologie läuft gut. Er belegt Seminare zum Tod, seinem Lieblingsthema. Die Arbeit im Schlachthaus tagsüber ernährt ihn. Doch allmählich ergreift sein Wahlthema Besitz von ihm und lässt ihn nicht mehr los. Als er durch seine Abschlussprüfung fällt, rät ihm sein Professor, das Thema zu wechseln. Scheffner lehnt ab und schmeißt das Studium.

    Er will Pfarrer werden, wird aber zuerst einmal Vater

    Es dauerte nicht lange, bis ihn die Rache der Schweine wieder einholt. Nachts muss er an die Tiere denken, die er tags getötet hat.

    „Wenn Schweine spüren, dass um sie herum geschlachtet wird, dann halten sie ihr Blut zurück.“ Es muss ihr starker Überlebenswille sein, der sie langsamer ausbluten lässt, anders kann er es sich nicht erklären. „Schweine haben einen unbändigen Spieltrieb.“

    Die getöteten Schafe bluten aus.

    Die Bilder verfolgen ihn. Scheffner nimmt einen zweiten Anlauf, sagt sich: „Jetzt hör ich auf“, und fasst neuen Mut fürs Kirchenamt. Er will endgültig Pfarrer werden. Doch er wird Vater. Nun hat er eine Familie zu ernähren und bleibt im Schlachthof, „aus wirtschaftlicher Not“, wie er sagt.

    Geblieben von dieser Episode sind eine Exfrau, zwei Kinder, zu denen er keinen Kontakt hat, Unterhaltszahlungen und eine tiefe Verbundenheit mit dem Heiligen Antonius, dem Einsiedler. Abends schreibt er Dramen, die er niemals veröffentlichen will, weil sie zu persönlich sind.

    Seine neue Frau sagt: „Der Werner ist zu sensibel fürs Schlachthaus.“ Er ist froh, dass er heute nicht mehr schlachten muss. Mit seinem Stempel steht er ganz hinten in der Produktionskette des Schlachthofs, muss nicht mehr selbst töten, riecht nur noch „den Geruch des Todes“. Aber Frieden mit seinem Beruf hat er immer noch geschlossen: „Es bleibt ein notwendiges Übel“, sagt er.

    Um halb zehn Uhr morgens sind schon 300 Tiere tot

    Als Freiberufler kann er es sich wenigstens herausnehmen, nur dreimal in der Woche zu arbeiten. „Ich habe Zeit zum Nachdenken“, sagt er, und seine müden Augen leuchten kurz auf. Dann geht er in seinen Garten, zu seinen sechzig Obstbäumen, raucht eine Pfeife selbst angebauten Tabaks, hört Operetten und liest Jules Verne.

    Im Gärtringer Schlachthof ist Feierabend. Vor Scheffners Empore hängen die Fleischkeulen wie Designer-Anzüge, streng in einer Reihe. Der Tätowierte geht duschen. Der Kopfschlächter schließt die Halle ab. Seine Schlüssel hängen an einem Rückenwirbel vom Rind – selbst gebastelt. Halb zehn morgens, manche stehen jetzt erst auf, Werner Scheffner hat bereits 300 Tiere sterben sehen.

  21. Ein herzliches Namasté an alle! Ich persönlich fände es sehr schade, wenn das Buffett nur noch vegan wäre mit Milchprodukten auf einem separaten Tisch. Es entstünde der Eindruck, dass ich mich falsch verhalte, wenn ich Milchprodukte zu mir nehme; ich selbt ernähre mich vegetarisch. Schließlich ist jeder Besucher von Yoga Vidya auf einem Weg: Der eine isst noch Fleisch, der andere hat vielleicht schon die Erkenntnis gewonnen, lieber darauf zu verzichten … Nehmt die Menschen ernst, liebevoll an die Hand, ohne gleich mit der moralischen Keule zu kommen, die meist mehr schadet! Denn wie bereits oben geschrieben lässt sich wohl nicht eindeutig klären, wo die Grenze zur Grausamkeit an Menschen, Tieren und Pflanzen ist.

  22. Hier noch als Anhang ein Auszug aus dem Buch “Kundalini-Yoga-Parampara” (S.23) von Reinhold Gammenthaler:

    “Auch die Ernährungsvorschriften haben sich von alters her nicht verändert, und nach wie vor bildet Vollmilch die Basis einer soliden yogischen Ernährung. Milch sollte reichlich getrunken werden, da sie unter allen sattvischen Nahrungsmitteln dem Körper am meisten Prana zuführt. Allen Unkenrufen moderner Veganer und Ernährungsphilosophen zum Trotz spielt es dabei keine Rolle, ob die Milch frisch ab Kuh, pasteurisiert oder soger ultrahocherhitzt (!) ist. Zweifellos ist pfrische Kuhmilch der prozessierten Milch vorzuziehen, aber einem Stadtmenschen dürfte es unmöglich sein, diesen besonderen Saft direkt ab Hof zu beziehen. Milch ist ein Göttergetränk, und sogar im Milchpulver findet sich zur Not noch genügend pranische Potenz, um eine Sadhana wirkungsvoll zu unterstützen. Wer an Milchunverträglichkeit leidet, kann diese Fehlfunktion der Verdauung durch regelmäßige Praxis von Kriyas und Asanas in kurzer Zeit kurieren.”

  23. Wovon soll sich ein Yogi ernähren?

    Von prasad, von sattviger, Krishna geopferter Speise.

    Mit der yogischen Ernährung von prasad haben wir – einzigartig in der Welt – im Ernährungsbereich die Überwindung des Egoismus.
    Es ist nicht die Frage, was meine i c h, wovon ich mich ernähren sollte, sondern was meint Gott/Krishna. Wie sollen wir Speisen zubereiten, dass wir sie Krishna in einer Zeremonie opfern können, um erst danach davon zu nehmen. Solches Essen ist prasad.

    Die Frage ist also, was gibt die Bhagavadgita vor. Sie müsste die Richtschnur sein ebenso wie vedische Schriften.
    Deshalb hier meine Frage an die profunden Kenner der Bhagavadgita u. anderer relevanter Schriften, was wird konkret zum Thema Milchprodukte gesagt?
    Und eignen sich Sojaprodukte wirklich als prasad?

  24. Ich möchte doch gerne noch ein paar Gedanken hinsichtlich dieser Diskussion einfließen lassen. Es gibt sehr viele Menschen, die, wenn sie nach Bad Meinberg kommen, das erste Mal überhaupt mit vegetarischer Kost konfrontiert werden. Viele sind sicher gespannt ob sie das schaffen, sind aber beruhigt, da sie wissen, dass es ja wenigstens Milch, Käse und Käseprodukte gibt. Soviele Menschen, die noch nicht einmal Vegetarier sind und sich auf das „Abenteuer“ vegetarische Kost für ein paar Tage oder gar für eine 4-Wochen-Ausbildung einlassen, könnten leicht abgeschreckt werden, wenn sie hören, dass Yoga Vidya jetzt ernährungstechnisch extremistisch wird. Ich möchte nicht behaupten, dass die industrielle Tierhaltung ethisch richtig ist. Dagegen kann ich aber etwas tun, wenn ich mir anschaue, wo meine Bio-Milch oder mein Bio-Käse herkommt. Das sollte heutzutage kein Problem mehr sein; Bio-Höfe gibt es mittlerweile wirklich (fast) überall.

    Und keiner scheint an die hundertausende, wenn nicht Millionen Feldmäuse, Kaninchen, Hasen, Feldhamster, Rehkitze usw. zu denken, die durch den industriellen pflanzlichen Nahrungsmittelanbau jedes Jahr getötet werden. Oder die Rehe, Hasen, Hirsche, Wildschweine usw., die jedes Jahr von Jägren zur abgeschossen werden, damit sie die Felder nicht leer fressen. Bilden Menschen, die sich vergan ernähren etwa ein, sie könnten sich durch den Verzicht auf alle tierische Produkte (Fleisch etc. lasse ich hier mal außen vor) die Hände in Unschuld waschen? Das ist seeeehr kurzsichtig gedacht! Es gibt kein menschliches Leben, ohne dass andere Lebewesen darunter leiden; es ist eine Illusion, das zu glauben…

    Milch und Milchprodukte gehören mit zu den kostbarsten Lebensmitteln und werden seit alters her von spirituellen Meistern empfohlen. Und das nicht etwa, weil Kühe heilig sind, sondern weil sie hochpotenziertes Prana enthalten. Was ein Unsinn darauf zu verzichten, nur weil man denkt, dann ein ruhiges Gewissen haben zu können… Ich persönlich wäre bereit, den vierfachen Preis für einen Liter Milch zu bezahlen, wenn ich wüsste, dass die Kühe, nachdem sie keine Milch mehr geben können, bis zu ihrem natürlichen Tod weitergefüttert und gut behandelt werden. Ein solches Angebot gibt es leider noch nicht und so werde ich weiter die Milch und den Käse vom Bio-Bauern beziehen in der Hoffnung, dass sich darin einmal etwas ändert. Der Verzicht auf diese Nahrungsmittel ist dabei aber jedenfalls nicht der richtige Weg.

    Om shanti, Michael

  25. Raphael

    Om

    Kann mich Doris in weiten Teilen anschliessen.

    Noch zwei kleine Ergänzungen: Vielleicht wäre es hilfreich, zusätzlich zum Begriff „vegan“ vermehrt zu sagen „pflanzlich“ bez.“rein pflanzlich“. Das klingt spontan weniger befremdlich. Niemand hat was gegen pflanzliche Nahrung, aber wenn man sagt „vegan“ und es so erklärt, dass Milchprodukte etc. weggelassen werden, dann hat das spontan für viele einen negativen Beigeschmack von Verzicht und Extremismus.

    Und was die Herkunft der Produkte betrifft, das wurde bestimmt auch schon diskutiert: Ganzheitlich betrachtet wäre es wohl sinnvoller, vermehrt regionale Produkte einzukaufen, selbst wenn diese teurer sind und notfalls nicht aus biologischem Anbau stammen. Damit würde die Küche natürlich das Prädikat „Bio-zertifiziert“ verlieren und könnte sich nicht mehr „die grösste Bio-zertifizierte Küche Deutschlands“ nennen. Ein kleiner Verlust. Am schönsten wärs natürlich, biologische saisonale Produkte aus der Region anzubieten, mit gezielten Ausnahmen, z.B. Bananen, die aber auch nicht täglich zur Verfügung stehen müssen, 3 mal die Woche reicht.
    Aber der Trend, die Kosten pro Mahlzeit stetig zu senken, indem man Äpfel aus Argentinien oder Neuseeland einfliegen lässt und Tomaten aus Spanien mit dem Vierzigtönnern durch Europa karren lässt, mit katastrophaler CO2-Bilanz, weil sie ein paar Cent billiger sind pro Kilo finde ich problematisch. Und dann noch zu sagen: „Die Küche hat diesen Monat besonders gut gewirtschaftet“ ist schon fast zynisch.
    Dann lieber regional und saisonal, sei es mit oder bei Geldmangel halt ohne Bio-Zertifizierung.
    Om Shanti
    Liebe Grüsse Raphael

  26. Wo anfangen? Wo aufhören?
    Ich bin der Meinung, Ernährung ist eine persönliche Entscheidung und jeder muss das für sich selbst entscheiden! Aufklärung und Information so viel wie möglich ist jedoch immer gut.
    Theoretisch sehe ich es absolut als in Ordnung alles zu Essen was uns auf der Welt zur Verfügung steht, um uns gesund zu Ernährung und unseren Hunger zu stillen.
    Wir essen jedoch die meiste Zeit nicht aus reinem Hunger, sondern viele auch aus Lust, Langeweile oder Frust usw. wenn wir jetzt alles was wir Essen noch selbst herstellen usw. wäre es ja auch noch in Ordnung, dann könnten wir das alles mit reinem Gewissen tun.
    Und jetzt sehen wir mal auf die Praxis, ich glaube, die Schreckensbilder bzw. das Unnatürliche, dass wir da veranstalten brauche ich nicht zu erläutern…
    Somit sehe ich Omnivor in der Theorie der „heilen Welt“ als in Ordnung an, praktisch kann der Gedanke jedoch nu von vegetarisch in vegan übergehen, was bei dem einen oder anderen mehr oder weniger Zeit braucht (hier nehme ich mich nicht aus, da ich auch nicht komplett vegan lebe)!
    Ich persönlich fände es gut, wenn Yoga Vidya ein rein veganes – regionales Buffet anbieten würde und die vegetarischen „Hinzugaben“ an einem seperaten Tisch weiterhin stehen würden (wie z. B. Käse, Milch usw.). Die Hauptspeisen würde ich rein vegan gestalten, um so vielen Menschen wie möglich zu zeigen, wie wunderbar das klappen kann! Yoga Vidya ist ein Haus das schon eine starke Vorbildfunktion für Menschen hat und aus diesem Grunde, sollte es diese Verantwortung auch annehmen

    Liebe Grüße nach Bad Meinberg

    Doris

  27. Satyadevi

    Hallo Ihr Lieben,
    ich muss euch etwas erzählen, was ich gestern erlebt habe. Ich bin gestern ein paar Sekunden zufällig neben einem Huhn-Tiertransporter in der Nähe von Bad Salzuflen gefahren. Es war erschreckend, was ich sah und gerochen habe. Ein beißender, intensiver, kranker Geruch!
    Durch die Schlitze konnte ich erkennen, wie sehr traurig, fast halbtote arme Hühner, übereinandergestapelt hockten ober besser gesagt lagen.
    OOh, das war so ein schrecklicher Anblick…Einige Hühner guckten mich an, als wüssten sie, was ihnen bevorsteht… Mir kamen Tränen in die Augen. Und das sind später die Hähnchen, die man vor den Baumärkten und Supermärkten bekommt. Es ist traurig, dass vor diesen großen Märkten Tierleichen verbrannt werden und man nicht mehr zum größten Teil in einen Markt kommt ohne Leichengeruch.
    Om Shanti für die Hühner und für die Menschen, die sie essen
    Satyadevi

    PS: Alle Tiertransporter müssten aus Glas bestehen, damit man der Realität ins (Tier) Auge schauen kann. Wieviel Tiertransporter fahren täglich wohl auf den Straßen? Wieviel Tiere sterben wohl täglich für den Menschen? Wieviel Kühe werden täglich an Maschinen angeschlossen und ihnen jedes Jahr ein Kälbchen weggerissen, damit der Mensch ihre Milch trinken kann? Wie vielen Hühnern werden täglich Eier geklaut? Wie viel Stunden arbeiten wohl die Bienen für den Menschen? Wie viel Fische zappeln täglich minutenlang, bis sie bewegungslos in den Tod übergehen. Überall Leder…. Was macht der Mensch bloß mit den Tieren? Sorry, bin gerade emotional…

  28. Ich hätte (natürlich) auch gern das Vegane als Hauptspeise in BM 🙂
    Noch ein Hinweis: Veganer sollten auf ihr B12 achten! Es gibt viele Lebensmittel, die damit angereichert sind, ist also kein Problem!
    http://www.vegan.at/b12praxis/index.html

  29. Raphael

    Ein Zeitungsbericht über einen (fast) veganen Spitzensportler!

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/rad/Vegane-Revolution-an-der-Tour-de-France/story/16337908

    Om Shanti
    Gruss
    Raphael

  30. Lieber Sukadev,

    ich würde es begrüßen, wenn die Kennzeichnung umgekehrt würde und mehr vegane Speisen im „Hauptangebot“ wären. So würden immer mehr Menschen feststellen, dass sie auch auf Milchprodukte verzichten können und es trotzdem gut schmeckt.

    Wichtig ist aber auch, dass es auch boch Alternativen für Milchliebhaber gibt.

    Herzliche Grüße aus Aachen
    Gudakesha

  31. Om,

    ich habe festgestellt, dass Tofu aus dem Asia-Shop
    sehr gut schmeckt.

    Om Shanti
    Peter


  32. Da freue ich mich aber sehr! Yoga Vidya goes vegan! Ahimsa!

    Om Shanti
    *Gundi*

  33. Liebe Monika,
    du… ihr esst uns wirklich nichts weg! Bitte esse soviel wie du möchtst. Die Schlidchen „Vegan“ stehen nur dafür, dass mans unterscheiden kann was vegan ist. Es gibt auch Gäste die wollen kein Vegan essen.

    Liebe Chandi,
    tausend Dank!!

    Werde mir Zeit nehmen um alles genau anzuschauen.

    Zur Science Fiction Hihihi omomom…

  34. Om,

    allen Unentschlossenen möchte ich den Film EARTHLINGS empfehlen, der ist Kult im Internet!
    http://veg-tv.info/Earthlings

    und dann noch eine kleine Linksammlung. Ich habe mir viel Unterstützung im Internet geholt, als ich Veganerin geworden bin, damals im studiVZ..

    – Kleine Linksammlung –
    http://www.think-baby-think.com
    http://veg-tv.info/Earthlings
    http://www.lebegesund.de/
    http://www.rootsofcompassion.org
    http://www.vegetarisches-kochstudio.de
    http://www.storyofstuff.com
    http://www.karmakonsum.de

    Und dann noch ein bischen Science Fiction: Es kommen Reptiloide intelligente Lebewesen aus dem Weltraum, die suchen einen Platz zum Leben. Etwas zu Essen brauchen sie auch. Auf der Erde gibt es sehr viele Menschen.. die perfekte Nahrungsquelle.
    So wie wir die Tiere behandeln, könnten wir auch bald behandlet werden.. natürlich ist das jetzt nur.. SciFi

  35. Namaste!
    Hätte gerne mal vegan probiert, wollte aber den „echten“ Verganern nichts wegessen.
    Würde mich freuen wenn die Schildchen „nur für….“ nicht mehr da wären.
    Bin seit 11 Jahren Vegetarierin und meide so gut es geht auch Milchprodukte.

  36. Om liebe Narahari,

    so geht es mir auch, ich liebe Milchprodukte, allein die weiße Farbe der Milch berührt mich sehr – dass aus grünem Gras (jetzt leider bekommen die Kühe meistens keins mehr) so ein schöne weiße Flüssigkeit entsteht. – Und trotzdem schaffen es die Tiere/Kühe noch in dieser heutigen Zeit der dämonischen Industrie eine weiße Flüssigkeit uns zu schenken, aber leider ist die Milch unrein und voller Toxine.

    Aus liebe zu den Tierenund Natur verzichte ich gerne auf Milchprodukte.

    Damals zu Zeiten von Rama war es undenkbar die Tiere zu quälen und misszuachten wie es in der heutigen Zeit geschied.

  37. Narahari

    Ich lebe seit über 20 Jahren streng vegetarisch und seit über einem Jahr nun sehr entschlossen
    vegan. Vegane Phasen gab es allerdings auch vorher schon.
    Im Grunde liebe ich Milchprodukte und kann sie auch gut verdauen, nur kann ich unmöglich
    länger diese dämonische Industrie unterstützen.
    Irgendjemand schrieb, daß Rama Fleisch gegessen haben soll.
    Im Grunde sind die Veden voll von Hinweisen, die eine nichtvegetarische Lebensweise verurteilen. Rama als Manifestation des maryada purusottama ist schwer als Fleischesser
    vorstellbar und ich gehe schwer davon aus, daß dies nichts als Übersetzungsfehler sein dürften.
    Doch selbst wenn er Fleisch gegessen haben sollte, war er als Ksatriya durchaus berechtigt
    dazu und hatte mit Sicherheit nicht die Sinnenbefriedigerhaltung einer Person die regelmässig ins Drive-in fährt.

  38. Om liebe Satyadevi,
    ich hoffe, Maja nimmt mir diesen nicht so süßen Nachtisch nicht übel.

    J, du bist wieder da aus dem heimeligen schönen Westerwald, und bist jetzt nach deiner Ausbildung Mediitationskursleiterin. H e r z lichen Glückwunsch!! 😀

    Ich wünsche dir, aaah ein Lichtlein brennt, wonnevollen Tag.

    Om Shanti
    🙂 Rafaela

  39. Satyadevi

    Om Rafaela,
    oooohhh, der Praktikanten-Bericht ging mir ganz schön nahe. Lieben Dank für das Reinstellen :-).
    Ich möchte mich ganz, ganz herzlich bei der Praktikantin bedanken.
    Es war bestimmt ein riesen Opfer für sie. Manchmal muss man Opfer bringen, um der Menschheit zu helfen. So bewegt man etwas. Mutig! Und ich bin sicher, dass die göttliche Mutter sie auch schon reichlich dafür belohnt hat :-).
    Lieber Peter,
    hoffentlich ist dein Essen nicht mehr im Hals ;-).
    Es ist erst einmal ein kleiner Schock, wenn man solche Berichte sieht oder hört.
    Manche hören danach wirklich auf Tiere zu essen. Doch was dann noch wichtig ist, dass man sich verzeiht:
    Meine Mutter ist jetzt auch Vegetarierin. Hatte aber im Nachhinein Gewissenskonflikte. Sie hatte sogar zweimal am Telefon geweint und gesagt:“ Wie konnte ich nur so liebe, feinfühlige Wesen wie Schweine oder Kühe essen. Wie konnte ich nur……“ Ihr ging es fast eine Woche nicht so gut deswegen. Weinen hilft bestimmt 🙂 und dann kann man sich ja sagen: „Gut, ich wusste es nicht…“ man kann sich im Nachhinein bei den Tierseelen entschuldigen bzw. sagen, dass es einem leid tut. In dieser Demutshaltung löst sich der eine oder andere Gewissensbiss 🙂 Wir können auch ein kleines Ritual daraus machen, indem man Om Tryambakam für die Tiere singt, eine Kerze anzündet und das Licht symbolisch über die Tiere streift.
    Om Shanti Om Satyadevi

  40. Chandravalli

    Lieber Sukadev, liebe Veganer,
    2010 im April war ich für eine Woche in Bad Meinberg und wollte (weil ich zudem eine Erkältung hatte) warm essen. Es gab nur eine einzige vegane Suppe, die noch dazu für die Leute der Fastenwoche gedacht war. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich nicht besonders satt geworden bin…
    Insofern bin ich jetzt sehr froh, dass es in Bad Meinberg mehr Auswahl an veganem Essen geben wird, wenn ich wieder mal ein Seminar dort besuchen sollte. Ich begrüße die Entscheidung von Sukadev sehr.
    Namaste

  41. Rafaela

    Liiebe Maja,
    danke!

    Ich kann dir gleich noch was dazu Servieren als Nachtisch.
    Tag für Tag diese grausame Behandlung der Tiere.

    Interview mit einer Schlachthaus-Praktikantin
    Veröffentlicht am 26. Jun 2011

    SchlachtmesserChristina (Name geändert) musste im Rahmen ihres Studiums ein dreiwöchiges Praktikum in einem deutschen Schlachthaus absolvieren. Was sie dabei erleben musste, hat sie uns in einem Interview berichtet.

    Christina, du hast ein Praktikum in einem Schlachthof absolviert. Kannst du kurz schildern wie du dazu gekommen bist?

    Ich studiere Tiermedizin, und in Deutschland ist es Pflicht, dass jeder, der Tiermedizin studiert, mindestens 100 Stunden auf dem Schlachthof verbringt. Es muss nicht in Deutschland sein, aber innerhalb der EU, und man kommt nicht darum herum.

    Was waren deine Aufgaben und welche Stationen hast du durchlaufen? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

    Ich habe alle Stationen durchlaufen und den kompletten Schlachthof gesehen: die Ankunft der Tiere, wie sie abgeladen werden, wie die Tiere betäubt und getötet werden, vom Ausbluten übers Zerlegen, wie sie hinterher ins Kühlhaus wandern und abgepackt werden. Ich habe auch gesehen, was mit den Sachen passiert, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, zum Beispiel die Rinder- und Schweinelungen, die dann zu Hundefutter verarbeitet werden.

    Wie wird entschieden, was für den menschlichen Verzehr geeignet ist und was nicht?

    Grundsätzlich haben die Arbeiter sehr wenig Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen, ob ein Organ noch OK ist. Es sind etwa 20 Sekunden, in denen sie entscheiden müssen, was für den menschlichen Verzehr ungeeignet ist. Ob zum Beispiel Blut in der Lunge ist, weil die Tiere nochmal einen tiefen Atemzug gemacht haben, während sie ausbluteten, oder ob sie eine Lungenentzündung oder eine Herzbeutelentzündung haben. Diese Sachen werden abgeschnitten und landen in der Tonne, die noch zu Tierfutter weiterverarbeitet wird. Ich habe kaum Organe gesehen, die nicht krankhaft verändert waren.

    Du hast auch am Band direkt an den Tierkörpern gearbeitet. Welchen Eindruck hattest du vom gesundheitlichen Zustand der Tiere, die dort verarbeitet wurden?

    Dafür, dass die meisten Tiere, besonders die Schweine, nicht viel älter als 10 Monate waren, waren die Tiere in sehr schlechter gesundheitlicher Verfassung. Bei vielen waren die Lungen durch Entzündungen verändert, teilweise richtig verfärbt. Viele Lungen waren mit Blut gefüllt, fast alle Lungen hatten Abszesse. Fast alle Lebern hatten Parasiten und wurden weggeschmissen. Häufig waren auch Veränderungen am Herz zu sehen, insgesamt musste sehr viel aussortiert werden. Die Tierkörper wiesen auffällig viele Verletzungen auf, Abszesse, dicke Gelenke, Finnen, Bisswunden und Verletzungen von Schlägen.

    Was sind Finnen und was passiert mit dem infizierten Fleisch?

    Finnen sind Parasiten, die sich hauptsächlich bei Rindern finden, und die sich an Muskeln anlagern und verkapseln. Der Mensch kann sich durch den Konsum von infiziertem Fleisch anstecken. Die Erkrankung ist sehr gefährlich für den Menschen, weil die Parasiten im Körper umherwandern und sich an Organen anlagern können. Wenn Finnen bei Rindern gefunden wurden, blieb dem jeweiligen Tierarzt die Entscheidung allein überlassen, ob er das Fleisch trotzdem für den menschlichen Verzehr freigibt. Es existieren keine verbindlichen Richtlinien, ab wann sozusagen zu viele Finnen im Fleisch vorhanden sind. Infiziertes Fleisch wird »brauchbar« gemacht, indem es für eine bestimmte Zeit tiefgefroren wird. Danach wird es ganz normal verkauft.

    Wann wurde ein Tier aussortiert? Was passierte mit ihm?

    Nur sehr wenige Tiere wurden tatsächlich aussortiert. Dazu zählten Tiere, die sich gar nicht mehr bewegen konnten. Ein Schwein, das ich gesehen habe, hatte Fieber, und wurde von der Amtstierärztin aussortiert. Was bedeutet, dass es mitten im Stall erschossen wurde, und dort auch noch mehrere Stunden liegen blieb, während die anderen Tiere daran vorbei laufen mussten. Bei den Rindern habe ich überhaupt nicht erlebt, dass ein Tier aussortiert wurde.

    Welche Aufgaben hatten die Amtstierärzte?

    Eigentlich haben die Amtstierärzte die Aufgabe, alles zu überwachen. Gerade wenn die Tiere ankommen, sollten die Tiere noch einmal untersucht werden. In der Realität sah es allerdings so aus, dass nur ein grober Blick auf die Tiere geworfen wurde, um zu sehen, ob die Tiere noch laufen können. Selbst wenn Tiere lahmten, wurde nichts dazu gesagt oder aufgeschrieben. Nur in den schwerwiegendsten Fällen wurde etwas notiert. Die Kontrolle durch die Amtstierärzte war für mein Empfinden sehr lasch, beispielsweise habe ich die leitenden Ärztin nie hinten im Stall gesehen. Die Amtstierärztin füllte ihre Tabelle oft aus, und befand die Tiere somit für gesund und schlachttauglich, noch bevor sie sie überhaupt gesehen hatte. Nach dem Ausfüllen sah sie beim Ausladen zu. Meistens jedenfalls. Manchmal redete sie auch mit Kollegen und schaute gar nicht hin.

    Wie gingen die Arbeiter mit den Tieren um? Hast du Verstöße gegen Tierschutzauflagen beobachtet?

    Ich habe gesehen wie Tiere, die nicht mehr alleine den Transporter verlassen konnten, in den Betrieb getragen wurden, was nicht erlaubt ist. Ich habe gesehen, wie Schweine mit Schlägen und Tritten hineingetrieben wurden, dass Tiere, die nicht mehr aufstehen konnten geschlagen wurden, sogar ins Gesicht, während die Amtstierärztin daneben stand und nichts dagegen getan hat. Als ich diese Verstöße angesprochen habe, wurde das abgetan und das Thema gewechselt. Bei den Schweinen ging es sehr brutal zu. Die Tiere wurden mit Hartplastikstöcken getrieben, auf den Hintern und ins Gesicht geschlagen, sogar auf die empfindliche Nase. Teilweise wurden sie auch getreten. Das Problem ist, dass die Tiere in großen Gruppen von 20 bis 30 Tieren abgeladen werden, und dass auf die hinteren eingeprügelt wird, weil es vorne nicht weiter geht. Allerdings können die Tiere in diesem Gedränge nicht schneller laufen. Bei den Rindern habe ich beobachtet, dass elektrische Treibhilfen verwendet wurden. Diese wurden auch bei jungen Tieren und im Kopfbereich eingesetzt, was eigentlich verboten ist.

    Was ist mit Bio-Tieren? Gab es einen Unterschied?

    Nein. Bio-Tiere und Nicht-Bio-Tiere werden alle gleich behandelt. Alle werden auf dieselbe Weise hineingetrieben und geschlachtet.

    Wie hast du dich deinen Kollegen gegenüber verhalten? Hast du dich als Tierschützerin geoutet?

    Prinzipiell habe ich mich sehr zurückhaltend verhalten. Mir war die ganze Situation sehr unangenehm, deshalb wollte ich den Gesprächskontakt mit den Leuten eher vermeiden.

    Welchen physischen und psychischen Belastungen warst du ausgesetzt? Wie hast du dich während der Arbeit gefühlt?

    Für mich war es einfach die Hölle, anders kann man es nicht beschreiben. Ich habe sehr viel geweint und mich zurückgezogen. Ich konnte das überhaupt nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, und habe mich immer gefragt wie die anderen diese Arbeit überhaupt machen können. Die psychische Belastung war enorm hoch.

    Wie haben die Erfahrungen aus dem Praktikum deine Einstellung zum Thema Tiere essen beeinflusst? Wie bewertest du diese Zeit rückblickend?

    Ich lebe vegan, und meine Erfahrungen während des Praktikums haben meine Ansichten nur gefestigt. Ich habe gemerkt, dass es den Leuten, mit denen ich meine Erfahrungen geteilt habe, nahe gegangen ist, und dass ich sie zum Nachdenken angeregt habe. Ich freue mich darüber, wenn Leute sagen, dass es ihnen etwas gebracht hat, von meinen Erlebnissen zu erfahren. Dieses Praktikum war das Schlimmste, was ich je durchmachen musste. Ich wünsche diese Erfahrungen keinem. Weder Tier, noch Mensch.

  42. Ich fände ein veganes Buffet auch sehr gut. Bei uns war die Überlegung eher, daß wir ein veganes und ein roh-veganes Buffet machen…
    Ich war auch erst vegetarisch, dann vegan, zwischendurch wieder mit unvegetarischen Phasen, da Ärzte mich mit meinem Blutbild konfronTierten, das Blutbild war dann nach regelmäßiger Fleischaufnahme auch immer nach ihren Vorstellungen, aber subjektiv fühlte ich mich schlechter.
    Momentan bin ich hauptsächlich vegan und roh-vegan, und da ich schwanger bin, höre ich auf meine Gelüste. Algen statt Fisch funktioniert aber auch ganz gut, nur manchmal brauche ich ein kleines Stückchen Ziegenkäse oder Joghurt – und B12 nehm ich zusätzlich ein.
    Ich wünsche mir einen Verdauungstrakt, der B12 auch in einer veganen/rohveganen Ernährungsweise genügend aufnehmen kann. Es gibt Menschen, die das können.

    Ich finde es gut, daß ihr ein veganes Buffet macht. Wenn jemand einen Yoga-Meditations-Intensiv-Kurs macht, wird in den 2-3 Wochen bestimmt kein B12-Mangel auftreten, und für sein Bewußtsein und die yogische Qualität wird es nur gut sein.
    Danke Rafaela für das Video, wenn ich „Lust“ oder Gier nach Fleisch verspüre, schau ich mir immer sowas an, dann vergeht es mir wieder.
    LG
    Maja

  43. Hallo zusammen, ich freue mich riesig über diese Diskussion und auch darüber, dass es doch einige Veganer gibt. Ich persönlich lebe seit 3 1/2 Jahren aus ethischen Gründen vegetarisch, davon seit einem Jahr tiereiweißfrei (vorwiegend aus gesundheitlichen Gründen) und seit ca. zwei Monaten vegan. Ich habe in den letzten 3 1/2 Jahren fast 20 kg an Gewicht verloren und das ohne große Anstrengung. Durch die tiereiweißfreie Ernährung konnte ich mich außerdem von Bluthochdruck und einer sehr unangenehmen Kälteurtikaria befreien – in dieser Zeit habe ich als tierische Produkte nur noch Butter und Sahne zu mir genommen und der Schritt zu einer veganen Ernährung ist mir deshalb auch gar nicht schwer gefallen. Allerdings bin ich der Meinung, dass zu einer gesunden Ernährung weit mehr gehört als nur das Weglassen von tierischen Produkten. Während meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin habe ich auch gelernt, dass Milch- und Milchprodukte schwer zu verstoffwechseln und stark säurebildend sind. Um diese Säure zu neutralisieren wird Kalzium aus den Knochen gelöst und ausgeschieden. Es ist ja auch merkwürdig, dass immer mehr Menschen an Osteoporose usw. erkranken, obwohl der Konsum von Milch- und Milchprodukten immer weiter ansteigt.
    Natürlich würde ich persönlich es schön finden, wenn es bei Yoga Vidya eine rein vegane Ernährung geben würde, allerdings befürchte ich auch, dass dies viele Menschen abschrecken würde und das ist ja nicht der Sinn der Sache.
    Liebe Grüße

  44. Raphael

    Om
    Lieber Sukadev, herzliche Gratulation zu diesem Schritt und zu den positiven Auswirkungen, die sich offensichtlich sehr schnell eingestellt haben.
    Ich fände es in jedem Fall begrüssenswert, wenn die vegane Variante Standart wäre und das vegane Angebot schrittweise ausgebaut, das lacto-vegetarische reduziert würde, ohne das jemand gezwungen wäre, auf was zu verzichten.
    Für viele Menschen -auch Vegetarier- ist die Vorstellung veganer Kost noch sehr befremdlich. Da wäre es sinnvoll, sanft zu informieren. Bestimmt hat Satyadevi die entsprechenden Artikel vom letzten Yoga-Journal zum Thema Veganismus irgendwo aufgehängt.
    Om Shanti
    Liebe Grüsse
    Raphael – zurück aus Indien und Sri Lanka

  45. Hallo ihr Lieben 😀
    om liiebe Waldfee,

    das ist eine sehr gute Seite, dankeschÖn für den Link!
    http://www.provegan.info/de/vegan/vorwort/

    Om Shanti
    Liebe Grüße
    Rafaela

  46. Premajyoti

    Om

    würde auch ersteinmal für beide Varianten plädieren.
    So was ist auch oft immer ein ganz langsamer Prozess.
    Bin noch beim Vegetarismus.
    In Amerika ist Vegan teilweise, sehr freudig vermittelt wurden durch das Fernsehen
    z.b haben dort Familien mit Hilfe eines Coaches
    2 Wochen Vegan gelebt und haben dann berichtet,
    wie klasse sie sich fühlen,
    wie aber die Endresultate waren, kann ich nicht sagen…..

    Ich finde es gut, das Ihr die Vorreiter seid,
    Danke für das viele Bewusstmachen.

    Om Shanti

  47. @Jörg:
    Habs mir angeguckt, aber ehrlich gesagt kann ich kaum in Worten ausdrücken WIE EGAL mir das ist, wer überraschenderweise alles Fleisch ißt bzw. es gegessen hat….ob Rama, Jesus, Dalai Lama…..
    Finde, das ist eine ganz persönliche Sache. Vorbilder sind schön und gut- aber nicht alles!

    zu Ralf:
    Finde Deinen Beitrag sehr interessant.
    Habe gestern mit meinem Mann über das „Bad Meinberger Büffet“ gesprochen. Er findet es sehr wichtig, daß es vegetarisch und nicht rein vegan ist- aus den selben Gründen, die Du und Rafaela genannt haben…Step by Step! Ein typischer Fleischesser ist schon fast mit einem rein vegetarischen Büffet, wenn er mehrere Tage bleibt- überfordert! Wäre es vegan, würde er möglicherweise wegbleiben oder abends in Bad Meinberg in irgendeinem Restaurant einkehren….

    Alles nur Mutmaßungen von unserer Seite!

    Liebe Grüße!

  48. Charito Santos Rendon

    Ich bin gern veganer, seit 12 Jahre vegetaria, und 8 J. veganer, wegen Gesundheitliches gründen und Konzequent mit dem Tiere und die Natur in Allgemein; ich freue mich dazu Yoga fast jeden Tag zu machen über die Tolle Videos von Yoga Vidya. Om Schanti!

  49. Vielen Dank für eure hilfreiche Kommentare 🙂

    Wenn es nach mit geht, plädiere ich auch für äußeren Disput, am liebsten im Fernsehen, Nachrichten, Radio, Zeitschriften, und durch Weltstars…

    So wie Yoga erst ein inneres Thema war, und dann, auch durch Yoga Vidya, mehr und mehr nach außen in die Welt zu den Menschen kam.

    Ich denke, die Menschen wollen Wissen… , eigentlich schreien sie danach, dann ist auch ein Umdenken möglich.

    Liieber Peter, das Video was du dir angeschaut hast ist die Realität, und wir dürfen die Augen davor nicht verschließen. Fast jedes Stück Fleisch… was auf den Tellern der Menschen liegt ist von einem Tier das auf verschiedene Weise gequält, gepiesackt… wurde, das ist einfach die nackte Wahrheit.

    Eine große Hilfe für die Tiere, und für die Menschen die die Tiere töten, und die Menschen die die Tiere essen, ist natürlich das Beten. Durch das Beten wird eine höhere Kraft und Intelligent (Gott) angrufen, sie vermag unmögliches möglich werden zu lassen.

  50. Liebe Leute, vielen Dank erst mal für Eure hervorragenden und engagierten Beiträge. Ich selbst habe mich über 1 Jahr vegan ernährt und bin dann doch wieder zurück zum vegetarischen, d.h. von der Grundlage her ohne tierische Produkte, allerdings unter sehr gelegentlicher Beigabe von Käse oder Quark. Es scheint, dass ich ab und an Tiereiweiß brauche.
    Sukadevs Vegan-Erfahrung von größerer Leichtigkeit – sowohl auf der Waage als auch vom Gefühl her – kann ich bestätigen, zuweilen mag man – oder ich zumindest – es lieber ein wenig schwerer.

    Was ich bei den meisten Tips für vegane Ernährung vermisse, ist eine Art robustes alltagstaugliches (nicht bloß ashramtaugliches) Konzept. Es sollte nicht allzu teuer werden, nicht allzuviel Kochzeit beanspruchen, die Zutaten leicht zu bekommen sein etc. – Ich habe z.B. fast immer alles selbst gekocht, Gemüse und Sättigungsbeilage (Nudeln, Kartoffeln oder Reis) fast komplett vom Discounter. Das Problem des Brotaufstrichs ist leicht durch Ersetzen der Brotmahlzeit durch Müsli zu umgehen. Mag sein, daß keine Gourmetkost dabei herauskommt, aber wer (inklusive Fleischesser) ißt schon täglich ausgesuchte Delikatessen? Das alles läuft prima, solange man vorwiegend selbst kocht und sich in eher städtischen Regionen (sagen wir, Mitteleuropas) aufhält.

    Eine andere Erfahrung ist, daß vegane Ernährungsweise – außer in ‚Subkulturen‘ wie z.B. bei Yoga Vidya – kaum zu vermitteln ist. Es gelingt in Gesprächen kaum, Brücken zu Fleischessern zu schlagen, dabei wäre es doch m.E. das Wichtigste, daß erstmal möglichst viele zu Vegetariern werden. Ich plädiere daher dafür, das Vegane nicht allzu schreiend nach außen zu wenden und dieses Thema eher im ‚inneren Disput‘ unter Vegetariern zu erörtern.

    Liebe Grüße an alle, die sich noch Gedanken machen,
    Ralf

  51. Lieber Sukadev, liebe Satyadevi und meine liebe Rafaela,

    vielen Dank für diesen wunderschönen Beitrag. Bin schon seit längerer Zeit mit mir am Ringen, endlich konsequenter zu sein und auch Veganerin zu werden.
    Bin momentan schwanger und hatte aufgrund von Ehec viel Angst vor Vitaminmangel etc….Ob ich es jetzt in schwangerem Zustand schon schaffe, ist die Frage- da ich vor allem Joghurt- und Käseheißhungerattacken habe….ABER es bekräftigt mich sehr in meinem Vorhaben, es spätestens nach der Entbindung zu werden!

    War gestern mit meinem Hund beim Tierarzt und in der Praxis lag eine Broschüre von http://www.ProVegan.info aus. Darin enthalten war u.a. auch die Info, die Satyadevi weiter oben bereits erläutert hat, daß die Bioverfügbarkeit von Kalzium aus Milch sehr gering ist.
    Was ich bisher noch nicht gehört hatte, ist daß es Studien gibt, die einen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Brustkrebshäufigkeit sowie Prostatakrebs aufweisen…

    Und es geht auch um Vit B12:
    „Es wäre nicht nur völlig unverhältnismäßig, es wäre ein Irrsinn, einen eventuellen Mangel an dem Vitamin B12, der noch nicht einmal sicher ist und leicht durch angereicherte Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel behoben werden kann, durch eine massive gesundheitliche Gefährdung durch Fleisch, Milch usw. ausgleichen zu wollen.“

    Alles in allem eine sehr informative Broschüre mit tollen Literaturtips und Links.

    Wer sie lesen mag: Zusammenfassendes Skript „Die gesündeste Ernährung“ von Dr.med Ernst Walter Henrich; kostenlos erhältlich und im Internet unter http://www.provegan.info herunteruladen mit begleitendem Kurzfilm http://www.provegan.info/veganvideo.html

    TV-Bericht des NDR über die gesundheitlichen Gefahren von Milch: http://www.myvideo.de/watch/127627/Wie_gesund_ist_Milch_wirklich

    Ich fände ein rein veganes Buffet in Bad Meinberg ganz klasse, weil man ja als Neuling in diesen Ernährungsdingen meistens meint, daß man als Veganer kaum was essen kann und man könnte auf diese Weise seeeeeeeeehr viele Menschen vom Gegenteil überzeugen!

    Allerliebste Grüße nach Bad Meinberg von der Waldfee

  52. Oh mein Gott, Rafaela,

    das ist ja das Brutalste, was ich je gesehen habe.
    Da ist mir das Essen im Hals stecken geblieben.
    Wenn ich dann auch noch daran denke,
    dass ich erst letzte Woche meinen Pfarrer gefragt hatte,
    ob Tiere auch eine Seele haben
    und seine Antwort war: „ja selbstverständlich“.

    ….

    mir fehlen die Worte

  53. Om Lieber Peter,
    ja das ist ein guter ehrlicher Vergleich.
    Ich glaube es liegt wirklich an jedem einzeln, dass das Fleischessen aus Gewohnheit… aufhört.
    Und dass man nicht sagt, ich als einzelner kann so oder so nichts ändern.

    Hast du dir diese Video angeschaut?
    https://www.youtube.com/watch?v=WWqUVaL7FeM&feature=channel_vide

    Om Shanti
    Rafaela

  54. Ich bin noch immer Fleischesser.
    Je mehr ich aber Beiträge wie diese hier lese,
    um so mehr denke ich über meine Essgewohnheiten nach.
    Am meisten bewegt hatte mich ein Vergleich
    der Massentierhaltung mit der Sklaverei.

  55. Protest gegen das sinnlose Spanferkel grillen zwecks Weltrekordversuch!

    Ich bin einfach sprachlos was Menschen machen um Spass zu haben, und dabei lebt dieser gemeinnütziger Verein von diesem Verbrechen an jungen Tiere. Anzeigen müsste man solche Taten.
    *
    was:
    Weltrekordversuch im Spanferkel Grillen
    wann:
    Freitag, 17.06.2011 / 19:00 Uhr

    wo:
    Oberreitnau in Lindau
    *
    Vom 17. bis 19. Juni feiert der Verein „Wir in Aeschach“ sein traditionelles Sommerfest mit einem Weltrekordversuch. Aus Platzgründen findet das dreitägige Fest in Oberreitnau auf der Festwiese des letztjährigen Bezirksmusikfestes statt.

    Die bei den Veranstaltungen von „Wir in Aeschach“ über einer mit Holz befeuerten, offenen Feuerstelle gegrillten Spanferkel sind zu einem Markenzeichen des Vereins geworden. Die Spanferkel sind bei den Festbesuchern sehr beliebt und waren jedes Mal ausverkauft. „Schließlich haben wir begonnen, unsere eigenen Grills zu bauen“, erzählen die Vereinsmitglieder. Sie haben die Grills mit jeweils einem Spanferkel bestückt und diese hintereinander gereiht. Die längste Kette Grills bestand bislang aus sechs Stück, traditionell beim größten Fest des Vereins, dem Aeschacher Sommerfest. Deshalb haben sich die Aeschacher jetzt eine ganz besondere Spanferkelei ausgedacht: Sie wollen den bisherigen Vereinsrekord brechen und fühlen sich gewappnet für einen Weltrekordversuch. Deutlich mehr Grills als bisher sollen auf einer Gesamtlänge von ca. 30 Metern aneinander gereiht werden. Angetrieben werden sie von nur einem Motor. Da seien den Spanferkelgrillern nicht nur gutes Gelingen gewünscht, sondern auch jede Menge hungrige Festbesucher, die Appetit auf 30 Meter Spanferkel haben.

    Die Veranstaltung findet aus Platzgründen im Stadtteil Oberreitnau statt.

    Unterstützt wird der Verein „Wir in Aeschach“ von der Feuerwehr Unterreitnau, dem Musikverein Unterreitnau und den Schönauer Hexen.

    Der Verein „Wir in Aeschach“ würde sich sehr freuen, wenn sich noch Sponsoren für das Fest melden. Ein Teil des Gewinns aus der „Spanferkelei“ soll für weitere Projekte des Unternehmens Chance gespendet werden.

    Download der „Lindauer Bürgerzeitung“, Ausgabe 3. Juni, KW 22/11
    http://www.lindau-portal.de/downloads2011/bz_22-2011.pdf

    (Quelle: Lindauer Bürgerzeitung / http://www.lindau-portal.de)

    Weitere Informationen
    GEGEN: http://www.eventstoday.de/Weltrekordversuch_im_Spanferkel_Grillen_Oberreitnau-E672788.aspx?d=17.06.2011

    AKTIV WERDEN!

    Jeder der meint, dass die Veranstaltung „Weltrekordversuch im Spanferkel Grillen“ moralisch/ethisch nicht zu rechtfertigen ist, sollte sich dieser Veranstaltung anschließen.

    Bitte den ganzen Text hier zu Gemüte führen 😉 Anschließend wäre es super, wenn ihr diese Veranstaltung ordentlich weiterverbreitet! Einladen und posten :):):)
    Wenn wir alle an einem Strang ziehen, könnten wir das noch kippen!!!

    Morgen erscheint ein Artikel in der Lindauer Zeitung zu unserer Aktion 🙂
    Lindau1: Regionale Nachrichten, Bilder und Videos aus Lindau – schwaebische.de
    http://www.schwaebische.de

    PETA ist auch schon dabei 🙂 :
    http://www.peta.de/web/peta_will.4595.html

    Vielleicht haben wir die Möglichkeit dieses Übel noch abzuwenden, oder wenigstens unser Missfallen zu äußern.
    Diese Veranstaltung dient uns als Autauschplattform über das Spanferkelgrillen…
    Es wäre wünschenswert, wenn ihr gute Ideen habt, wie wir uns Anklang verschaffen könnten!

    Hier der Link zu der Veranstaltung, die es gilt eventuell sogar zu stoppen:
    https://www.facebook.com/event.php?eid=134515086622377
    Oder ansonsten einfach bei Facebook nach „Weltrekordversuch im Spanferkel Grillen“ suchen 😉
    !!!!!!!!!!!!!!!!–> Allerdings wurde die Veranstaltungsseite privatisiert, deshalb kann sie nur noch von Leuten aufgerufen werden, die bereits ihre Teilnahme/Nicht-Teilnahme bestätigt haben… Deshalb schaut auf dieser Seite:
    http://www.eventstoday.de/Weltrekordversuch_im_Spanferkel_Grillen_Oberreitnau-E672788.aspx?d=17.06.2011
    _______________________________________________________

    Hier noch ein Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=WWqUVaL7FeM&feature=channel_video_title
    ________________________________________________________

    AKTIV WERDEN:
    ________________________________________________________

    Hier noch die Kontaktdaten der OBERBÜRGERMEISTERIN, wenn ihr Kritik an der richtigen Stelle äußern wollt dann bitte vorallem hier:

    Kontaktdaten der Oberbürgermeisterin: … Frau Petra Meier to Bernd-Seidl

    Verwaltungsgebäude Bregenzer Str. 6, 1. Obergeschoß

    Telefon: 08382 – 918-100

    Telefax: 08382 – 918-290

    E-Mail: ob@lindau.de

    _______________________________________________________

    Kontaktdaten des Veranstalters:
    Wir in Aeschach e.V.
    Telefon: 08382/946148
    E-Mail: Aeschach@gmx.de
    ________________________________________________________

    Hier kann man den Event auch noch bewerten: http://www.eventstoday.de/Weltrekordversuch_im_Spanferkel_Grillen_Oberreitnau-E672788.aspx?d=17.06.2011
    ________________________________________________________

    Bitte werdet aktiv und schreibt eine E-Mail, tätigt einen Anruf oder bewertet wenigstens diese Veranstaltung in dem oben stehenden Link negativ!
    Hier auf der Pinnwand wurden einige sehr gute Beispiele für eine E-Mail an die Frau Oberbürgermeisterin online gestellt. Falls ihr keine Zeit habt euch eine persönliche Nachricht zu überlegen, nehmt doch einfach eine von diesen geposteten E-Mails :).
    ________________________________________________________

    Das ist die gemeinnützige Einrichtung, die von dem Erlös der getöteten Spanferkel profitieren wird. Es wäre toll, wenn dort auch Potestmails + Anrufe ankommen würden:
    Unternehmen Chance gGmbH
    Ladestraße 29
    88131 Lindau/B.
    Telefon: 08382 – 98 96 98 – 0
    Fax: 08382 – 98 96 98 – 17
    E-Mail: info@unternehmen-chance.de
    Internet: http://www.unternehmen-chance.de
    Auch, wenn es eine gemeinnützige Einrichtung ist, die auf Spenden angewiesen ist, sollten sie kein blutbeschmutztes Geld entgegennehmen!
    Aber bitte sachlich bleiben, meine Lieben 😉

    Beispiel-Mail:
    Brief an das Kaufhaus Chance:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich komme gleich zum Thema: So sehr ich Ihnen finanzielle Unterstützung und große Spenden für Ihr Kaufhaus wünsche, bitte ich Sie dennoch von ganzem Herzen, die Geldspende, die durch den bestialischen Weltrekordversuch im Spanferkelgrillen eingenommen wird, zu verweigern. Das ist Blutgeld wofür Ferkel gegrillt werden. Ich finde es unverantwortlich, dass aus einem solchen Tiergrillen ein regelrechtes Volksfest veranstaltet wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    XY
    ________________________________________________________

    Wer sich auch noch ans RADIO wenden möchte :
    http://www.rsa-radio.de/werbenaufrsaradio/kontakt_information/Kontakt-und-Information-Kontakt-und-Information;art29,363
    und
    http://www.radio-seefunk.de/default.aspx?ID=6347
    ________________________________________________________

    Vielleicht möchte jemand den ANSÄSSIGEN MEDIEN auch seine Meinung mitteilen?

    Lindauer Zeitung
    Tel: 08382 / 9374 – 0
    Fax: 08382 / 9374 – 30
    lindaured@schwaebische-zeitung.de

    —————————–
    Lindauer Bürgerzeitung Verlags-GmbH & Co. KG
    Anett Jacob (Verlagsleitung, Redaktion)
    E-Mail: anettjacob@bz-lindau.de
    Internet: http://www.bz-lindau.de
    Telefon: 0 83 82 / 96 30-39
    Telefax: 0 83 82 / 96 30-90

    Lindauer Bürgerzeitung
    Verlags-GmbH & Co. KG
    E-Mail: verlag@bz-lindau.de

    Oliver Eschbaumer
    (Geschäftsführer)
    Telefon: 0 83 82 / 96 30-11
    Telefax: 0 83 82 / 96 30-90
    E-Mail: olivereschbaumer@lindauerdruckerei.de

    Heike Grützmann
    (Redaktion)
    Telefon: 0 83 82 / 96 30-35
    Telefax: 0 83 82 / 96 30-93
    E-Mail: heikegruetzmann@bz-lindau.de

    ————————————-
    Stadt Lindau (Bodensee)
    vertreten durch die Oberbürgermeisterin
    Telefon:
    +49 (0)8382 – 918-0
    Petra Meier to Bernd-Seidl
    Telefax:
    +49 (0)8382 – 918-290
    e-Mail:
    ob(at)lindau.de

    Redaktion
    Wilfried Vögel Telefon: +49(0)8382 – 918102
    Birgit Russ Telefon: +49(0)8382 – 918103
    e-Mail: redaktion(at)lindau.de
    ————————————–

    Geschäftsführung
    Herr Michael Meyer-Böhm wochenblatt.gesamt@wbrv.de Tel. 07 51 / 37 09-0

    Assistenz der Geschäftsführung
    Frau Sandra Renz s.renz@wbrv.de Tel. 07 51 / 37 09-31

    Redaktionsleitung
    Herr Wolfgang Gröner w.groener@wbrv.de Tel. 0 73 51 / 18 99-30

    Lindau
    Frau Barbara Fülle b.fuelle@wbrv.de Tel. 07 54 1 / 37 41-42
    ________________________________________________________

    Und wer die Stadt Lindau aufgrund solcher Events nicht mehr besuchen möchte, der teilt dies am besten auch gleich dem Lindauer Tourismus Markeing mit, damit er nicht aufwändig recherchieren muss woher die Umsatzeinbußen kommen:

    ProLindau Marketing GmbH & Co. KG
    Lennart-Bernadotte-Haus
    Alfred-Nobel-Platz 1
    …88131 Lindau im Bodensee
    Tel.: +49 (0) 83 82 / 26 00 30
    Fax: +49 (0) 83 82 / 26 00 26
    E-Mail: info@prolindau.de

    http://www.lindau-tourismus.de/

  56. hallo ihr lieben,
    allgemein ist es doch sehr wertvoll, dass sich hier immer mehr menschen zu wort melden, die veganische ernährung befürworten und aus erfahrung als gesund und spirituell förderlich betrachten. die menschen stehen nun mal auf unterschiedlichen erkenntniss- und erfahrungsstufen und somit auf unterschiedlichem entwicklungsstand ,so ist es naturgemäss nicht für alle gleich einsichtbar. siehe, selbst sukadev, brauchte doch einige jahre um endlich einen wesentlichen neuen schritt zu tun. ich kann mich erinnern, dass er vor 10 jahren noch eine absolut gegenteilige meinung vertrat bezüglich der milch. alsoooo, wer hat recht?! müssen wir das rad neu erfinden oder sollten wir nicht auf unsere meister höhren?! selbst sri sathya sai baba sprach davon, dass ein glas wein gesünder sei, als ein glas milch (achtung: und das in indien!). schauen wir doch mal klar hin, dann muss jedem bewussten menschen einleuchten, dass milchkonsum hier im westen (auch weitenteilens in indien!) ethisch, gesundheitlich und yogisch nicht mehr zu vertreten ist. zudem haben viele menschen (u.a. meinewenigkeit) selbst eine laktoseintolleranz und können milchzucker nicht einmal aufspalten und verdauen. wenn schon gesunde milch, dann ziegenmilch und roh aus eigener naturgerechter haltung und -versteht sich- ohne schlachtung. es gibt genügend beweise dafür, dass es sich eben ohne tierische nahrung nicht nur wunderbar leben lässt, sondern auch die älter und glücklicher macht (siehe z.b. die naturvölker wie die ‚hunzas‘, essener, indianische naturvölker, pazifische inselbewohner, viele asiaten in indien, china, japan uvm, krsna und wie hier viele anderer… und nicht zu vergessen die zitate im alten testament genesis und der essener, wie hier schon von anderen erwähnt. ergänzen möchte ich hier noch ein wichtiges zitat aus dem alten testament, genesis: ..und als der mensch anfing fleisch zu essen, trennte sich gott aus seinem geist (zitat ende). also warum so ängstlich, das leben bedeutet veränderungen und veränderungen lassen uns wachsen. es gbit nicht zu verlieren, ausser ein paar pfunde, alte gedanken und vorstellungen. und nicht zu vergessen wieviel leid an tieren und uns selbst erspart bleibt. ,,solange es schlachthöfe gibt, wird es schlachtfelder geben“(zitat unbekannt) . ,,viehzucht fördert überbevölkerung und unterernährung“(prapupada). viel erfolg! herzlichst krsna

  57. Om Om Om lieber Nachtschatten liebe Bärbel,
    es tut mir leid, wenn ihr dass als aufzwingen empfindet.
    Das wollte ich nicht damit erreichen. Jeder hat seine Meinung. Deshalb hast du ja auch geschrieben, dass du „definitiv “ eine vegane Ernährung nicht für die gesündeste hältst, liebe Bärbel und die Veganer bezüglich ihres Aussehens sogar verurteilst.
    Seitdem ich Veganerin bin, komme ich besser in die Meditation und bin feinsinniger geworden, was mir u.a.sehr in meinen Ayurvedaanwendungen/Yogastunden zugute kommt. Ich erkläre mir das so, dass sich weitere Nadis geöffnet haben. Es ist so schön, was ich seit meiner Veganzeit erlebe, fühle und habe das Bedürfnis, das mit meinen Menschen zu teilen :-). Nicht aufzwingen!
    Im Evangelium des vollkommenenen Lebens von Edmond Székely steht beschrieben, dass Jesus Vegetarier war und das auch so gelehrt haben soll. U.a steht dort drin, dass Jesus nicht Wein getrunken hat und auch keine Fische und keine Lämmer gemeint haben soll,
    sondern als Übersetzungsfehler gilt.
    Das Veganer mager, klapprig oder nicht gesund mit wenig Pranaausstrahlung aussehen ist ein lustiges Gerücht, da ich genau die gegenteilige Beobachtung mache 😉
    Om Shanti Om Satyadevi Danke für die Provegan Beiträge, besonders dir liebe Rafaela.

  58. Schön, dass Du Dich einem nochmaligen persönlichen Wandel offen gezeigt hast. Das vegane Essen erhöht sicherlich Deine spirituellen Einsichten ein weiteres Mal und wird Dir auf dem körperlichen Weg des Alterns die eine oder andere unangenehme Erfahrung ersparen. An Beidem können Du und Deine Schüler sicher gut partizipieren.
    Für die Zentren ist das Maß der Dinge der richtige Weg, denke ich. Man bietet Möglichkeiten und überlässt die Wahl dem Einzelnen. Beide Nahrungsangebote sollten gleichwertig präsentiert werden, damit jeder den richtigen Weg für sich finden kann.
    Liebe Grüße.

  59. Nachtschatten

    Danke Bärbel. Vor allem für die kleine Ohrfeige 🙂 die ich auch für mich annehme. Reagiere manchmal sehr allergisch, wenn ich der Meinung bin, dass eine Meinung aufgezwungen wird, es nur eine Seite der Medaille gibt usw. Nun gut, meine Seite der Medaille habe ich ja nun kund getan, nun werde ich den Gedanken ihren Lauf lassen 🙂
    Antje

  60. Ich glaube es bringt nicht wirklich viel in Grundsatzdiskussionen einzusteigen. Ich bin unter anderem auch Heilpraktiker und vegane Ernährung ist definitiv nicht die für den Menschen gesündeste, aber jeder soll es so halten wie er möchte und es ihm bekommt. Ich finde es vielmehr schlimm anderen die eigene Meinung aufzwingen zu wollen. Man muß sich ja nur die meisten Veganer (Langzeit) ansehen und man braucht nicht mehr zu diskutieren. Das ungesunde Aussehen spricht für sich. Ich habe viele erlebt, die nach einiger Zeit ganz von selbst gemerkt haben, dass ihr Körper ihnen sagt, wie es nicht geht. Das ist dann der b este Weg, wie überall letztendlich nur die eigene Erfahrung weiter führt.
    Om Shanti

  61. Nachtschatten

    ach noch was:
    in der Bibel steht im nächsten Vers (Genesis 1,30). Und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, dass sie allerlei grünes Kraut essen.

    Nun ja, Tiere ernähren sich nun mal nicht rein vegetarisch, also bedeutet es für mich nicht auch unbedingt, dass die pflanzliche Ernährung die gesündeste für den Menschen ist. Das steht so an dieser Stelle nicht in der Bibel.

    Was ist darüber hinaus mit den ganzen Opferlämmern? Die werden doch auch hinterher aufgegessen.. Und mit den Fischen, die Jesus unter den 4000 verteilt hat?

  62. Nachtschatten

    Ich traue mich und werde mich hiermit den Löwen zum Fraß vorwerfen…

    @ Satyadevi (das Bsp. mit dem maskierten Mann und den Bienen):
    ich würde mich freuen, dass ein (vielleicht hungernder) Mensch Freude an den ganzen vielen Beeren hat 🙂

    @ Satyadevi (pflanzliche Ernährung ist die gesündeste):
    dies gilt mit Sicherheit nicht für alle Menschen gleichermaßen: Wie lange könnten Inuit ohne Fleisch überleben? Die Mönche und Nonnen, die in Klöstern im Himalaya (über 5000 m) leben etc.? Aber auch für die westliche Bevölkerung ist es sicherlich nicht in allen Fällen so. (Auch der Dalai Lama isst Fleisch… 🙂

    Ich für meinen Teil glaube nicht, dass es generell problematisch ist, sich von Fleisch oder Tierprodukten zu ernähren, wenn dies mit Dankbarkeit und Wertschätzung geschehen könnte. Denn wenn ich mit dem Tier eins bin – wie kann ich ihm denn schaden? Rein theoretisch.

    Aber ja, die Art und Weise, wie Tierprodukte hergestellt werden, ist nun ja, über mir wurde es schon deutlich gemacht.

    Aber: Wie können wir uns dem entziehen? Wir können Vegetarisch oder sogar vegan leben. Brauchen nur ein paar ERsatzstoffe oder auch Ersatzprodukte, die irgendwie hergestellt werden und von irgendwo her kommen, ok.
    Womit gehts dann weiter? Ich darf mir so gut wie keine Kleidungsstücke mehr kaufen, denn es ist doch mit der Herstellung meist sehr viel Leid verbunden (dazu kommen noch immense Herstellungskosten, Transportkosten usw. usf.).
    Autofahren geht natürlich auch nicht, logisch. Allerdings: wie kommen dann die Yoga-Vidya-Kataloge zum Kunden? Wie kommen Seminarleiter wie Leela Mata nach Bad Meinberg? Die fliegen doch nicht etwa?
    Welchen Strom kann ich denn wirklich mit gutem Gewissen kaufen? Darf ich eigenltihc soviel Strom mit meinem Laptop verbrauchen und hier den Blog lesen und mir andere Dinge runterladen?
    Und was ist überhaupt mit den Pflanzen? – danke Rukmini. Sind das nicht auch Lebewesen? Leiden die nicht auch unter Monokultur, darunter, dass sie nur angebaut werden, um wieder abgeerntet zu werden? Darunter, dass sie komisches chemisches Zeugs ertragen müssen?
    etc. etc. etc.

    Irgendwie habe ich keine Lösung für das Problem. Wie können wir die Erde nicht missachten und trotzdem noch genügend Energie, genügend Freiheiten, genügend Möglichkeiten zu haben, um mit ganzer Kraft wirken zu können?
    wenn ich mir die ganze Zeit darüber Gedanken mache(n muss), wie ich ökologisch korrekt handele, und mein Kind kommt herein und will mir was gerade ganz wichtiges erzählen – muss ich dann sagen – tut mir leid, keine Zeit, deine Zukunft steht auf dem Spiel?

    So lange ich auch darüber nachdenke, irgendwie finde ich immer eine Crux an der ganzen Geschichte. Es muss noch einen anderen Weg geben…

    Viele Grüße, eure Nachtschatten

  63. Om Shanti,

    ich plädiere auch bei diesem Thema maß zu halten.
    Wir sind uns glaube ich einig, dass die industrielle Ausnutzung von Mensch, Tier, Pflanze und Unbelebtem das Problem ist.
    Fleisch/Milch bzw. deren Produkte zu essen ist nicht per se ungesund, unlogisch oder unrecht. Dass wir uns heute den Kopf darüber zerbrechen können, wie wir spirituell am besten wachsen und gedeihen können hat eine äonenlange Vorgeschichte und es gibt gute Evidenz dafür, dass das intellektuelle Wachstum des Menschen durch Phasen des Fleischkonsums, der Landwirtschaft und der kontrollierten Herstellung und Nutzung von Tierprodukten überhaupt erst möglich wurde.Ansonsten hätte sich in der natürlichen Entwicklung kein lactosespaltendes Gen entwickelt.
    Nur, hier und heute haben wir es mit einer eskalierten Entwicklung zu tun, die gegen alle Lebensprinzipien den Profit an erste Stelle setzt.
    Deswegen halte ich eine vegetarische Ernährung sofort und unmittelbar für angezeigt.
    Milch als Getränk kann man ebenfalls sofort weglassen, es ist zwar kein Calciumräuber wie oben angesprochen (ausser bei exzessivem Genuss) aber entgegen der Werbung auch kein relevanter Spender.
    Setzt man dies um hat man schon 90% der Massentierhaltung als Kunde geächtet.
    Deswegen muss eine „normale“ vegetarische Ernährung bei Yoga-Vidya die Grundlage sein, wenn wir möglichst viele Menschen von unserem Anliegen überzeugen wollen. Wer weiter gehen will kann sich dann mit guten Gründen vegan orientieren.
    Das ist ja das schöne beim Yoga: je mehr man macht desto mehr Möglichkeiten gibt es. Lieber 1 gramm ernsthafte Yoga-Praxis mit Yoghurt als eine Tonne vegane Theorie 🙂

  64. In Indien gilt die Milch als heilig weil die Kühe dort heilig sind, und dementsprechend behandelt werden. Die Milch von diesen Kühen ist reiner Nektar.
    Ich würde auch gerne weiter Milchprodukte essen, aber was mit den Tieren geschied ist unaussprechlich grausam. Und wenn das so weiter geht wird die Natur mit ihren Tierbewohnern zurückschlagen, was eine Mehrheit von Menschen vernichten könnte.

    Vielleicht ist es noch nicht zu spät dass die Erde… wieder ins Gleichgewicht kommt, wenn wir nicht total, mega schnellst umdenken. Wir Menschen haben die Erde mit ihren Tieren eigentlich fast nur ausgeplündert, verletzt… , und (fr)essen Fleisch nicht mehr zum Überleben, sondern aus Ignoranz, Verlangen, Unwissen- und Unbewußtheit.

    Für ein Füreinandereintreten aus Verbundenheit, Solidarität und Liebe verzichte ich gerne auf Milchprodukte, und ich würde noch mehr geben.

    Einzelne Menschen schaffen noch kein umdenken, aber eine (Welt)gemeinschaft kann sehr viel bewirken, so dass erstmal die Atmosphäre zur Ruhe kommt, und sich neu ordnen kann, und dass die Tiere und Muttererde regenerieren kann. Es könnte dann erneut eine Zeit kommen wo die Milchprodukte wieder ethisch, somit auch für die Gesundheit für den Menschen gut sind.

    Der Über-Konsum von Fleischnahrung, und verarbeiteten Milchprodukten mit künstlichen Geschmackstoffen, Farbstoffen… macht die Menschen krank. Die Allergien nehmen zu, die Vieren und Bakterien werden resistenter, und das ganze Immunssystem ist völlig überbelastet. Wenn jeder etwas mit beitragen würde, könnte die Erde (Wanderstern) für die Menschen ein Paradies für die Selbstverwirklichung im unendlichen Universum sein.

    🙂 Den Worten von Satyadevi schliesse ich mich von Herzen an. Danke!

  65. Om liebe Bärbel, vom gesundheitlichen Standpunkt ist die rein pflanzliche die gesündeste Ernährung. So steht es in der Bibel schon: »Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.« (Genesis 1,29).

    Und es ist auch die logischste Ernährung: Es gibt kein Lebewesen auf der Welt, dass im Erwachsenenalter noch Milchprodukte zu sich nimmt, außer der Mensch.
    Die Lebewesen auf der Erde sollen nur die Muttermmilch im Babyalter zu sich nehmen.
    Deshalb hört auch die Menschenmutter nach ein paar Monaten auf Milch zu produzieren.
    Ich würde von keiner Frau auf der Welt verlangen, nur weil ich Lust auf Milch habe oder mir irgendwelche angeblichen Spezialisten einreden, da wäre etwas drin, was ich umbedingt bräuchte, für mich und meine Mitmenschen vermehrt Milch zu produzieren, oder gar in Gefangenschaft dafür zu halten und….
    Der Mensch macht die unethische Handlung mit Tieren. Warum? Weil sie schwächer sind. Es ist traurig.
    Aber ich sehe immer mehr Lichtblitze (keine Angst Rukmini, keine Lichtnahrung ;-))bei Yoga Vidya, dass sich da etwas tut.
    Noch eine Kleinigkeit: Milchprodukte führen sogar zu Kalziummangel. Als ich noch vermehrt täglich Milchprodukte zu mir genommen hatte, hatte ich einen Kalziummangel gehabt und musste Kalziumtabletten aus der Apotheke zu mir nehmen. (Hatte ganz weiche Nägel)
    Vor ein paar Jahren wahr das noch nicht so bekannt, doch jetzt gibt es immermehr Heilpraktiker, die dieses Wissen vermitteln und sogar schon manche Ärzte. Es sind Phosphate in der Milch enthalten, die die Stoffaufnahme des Kalziums in unserem Körper verhindern. Fast das ganze Kalzium kommt also wieder „unten“ raus.
    Also, wer zu Osteoporose neigt, Milchkonsum einschränken.

    Gerne möchte ich an dieser Stelle auf unser Vegetarier Portal hinweisen:
    https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben.html und auf
    Peta.de die wahre Tierschützer sind und schon viel in Deutschland bewirkt haben.
    Ich bin Mitglied dort und Spende regelmäßig für ihre faszinierenden Projekte 🙂

    Om Shanti für die Tiere
    Satyadevi

  66. Om namah shivaya nach Bad Meinberg,

    ich wollte nur kurz schreiben, dass ich das ganz großartig finde über dieses Thema hier lesen zu können, denn ich denke auch schon seit geraumer Zeit darüber nach, vegan zu leben. Es sprechen einfach sehr viele Argumente für eine vergane Ernährung.

    Vielleicht klappt es ja schon bald. Ich streng mich mit Euch an : ) : )

    Om shanti und danke Euch allen!

    Nina

  67. Muß mich ein wenig Rukmini anschließen. Vom gesundheitlichen Standpunkt aus, ist vegan nicht wirklich zu vertreten und wohl auch von der Natur für den Menschen nicht vorgesehen. Man sollte mit dem Leben fließen und in der Nahrungskette fressen auch Tiere ihre Mitbewohner auf der Erde und ich kann mir nicht vorstellen, was daran schlecht sein sollte. Wenn Menschen jetzt vegetarisch leben wollen, weil Tiere eben so gehalten werden wie der Mensch es verbricht, finde ich das voll in Ordnung, aber ich bin der Überzeugung, dass es nicht unethisch ist Milch zu trinken oder Honig zu essen.
    Om Shanti Bärbel

  68. Savegnago,Mirella

    Namaste,

    ich persönlich esse seit über 20Jahren kein Fleisch mehr!!!!Und weiß auch gar nicht mehr,wie es schmeckt,wenn es denn schmeckt….Auch ich habe mich schon mit einer Laktoseintoleranz vergnügen müssen,mit all seinen Nebenwirkungen.Ich kann es eigentlich nicht mehr ertragen,was mit unseren Tieren gemacht wird und verstehe unsere Erdbewohner nicht,immer so weiter zu machen und nichts ändern zu wollen,aus Bequemlichkeit!!!Was ja noch schlimmer ist ,es gibt ja Yogalehrer die noch fleißig ihr Fleisch verzehren!!!Warum ist der Mensch zu uneinsichtig???Man kann auf jeden Fall damit beginnen,die Milchprodukte etwas einzuschränken…den Kühen zu liebe…..ps:ich selbst bin im Tierschutz tätig,leider gibt es fast kein Tier mehr,was missbraucht,gequält und aus Provit benutzt wird…es gibt viel zu Tun….om shanti

  69. wo bleiben denn die Kommentare der Milchprodukte Liebhaber? Momentan hört es sich wirklich so an, als sollte Yoga Vidya bald vegan sein…
    Liebe Außen- und Innenwelt:-): Es gibt hier im Haus aber auch noch sehr viele Nicht-Veganer. Und diese Menschen lieben ihren Käse oder Joghurt – so wie z.B. ich:-). Wer weiß, vielleicht kommt danach dann das Votum für Lichtnahrung, damit wir die Pflanzen nicht auch noch quälen…

  70. om om

    lieber sukadev, na endlich hat sich mein einsatz ehemals auf unserer ma tage im weserwald 2001 oder 02 (genau weiss ich es nicht mehr) gelohnt. ich habe dich angefleht doch auf diese milchprodukte zu verzichten- eben aus diesen ethischen besagten gründen und es war da leider noch kein einsehen… ich wünsche mir, dass nicht nur yoga vidya vollständig auf tiersche produkte verzichtet und das gebot ahimsa und die würde aller lebenwesen vorrangiges gebot bekommt. alles andere macht keinen sinn, sonst müsste man ja gleich auch wieder fleisch anbieten nur weil evtl. die mehrheit es aus gewohnheit befürwortet. wer den namen yoga vidya trägt sollte sich auch um des selbigen verpflichtet fühlen, eine vorbildfunktion- und volle verantwortung tragen nach bestem wissen und gewissen. ich sebst habe in indien ein veganisches restaurant http://www.swamyskitchen.com und die gäste bemerken es noch nichteinmal wei die küche so vollzüglich ist und sie nichts vemissen. nur mut! auch pizza und pasta geht excelent ohne parma und gorgonzola. möchte noch erwähnen, dass ich seit rund 15 jahren veganer bin (70% roh) und meine gesundheit es mir dankt. apropo gesundheit: möchte anmerken dass wir ohne fette ( nur dampf, ofen und wasser) kochen und unsere produkte laktosefrei, glutenfrei, hefefrei sind. auch verwenden wir keine soja produkte (ausser sojamilch), die ja bekanntlich auch nicht gerade gesundheitsförderlich sind. verry happy alles gute und weiterhin viel erfolg und alles liebe krsna

  71. … Sieben Kilo abgenommen, alle Achtung, lieber Sukadev, gratuliere zum Veganertum! So kann man wohl den Pfau, den du neulich vorgeführt hast, als Zeichen deiner neuen
    Essaskese nehmen :-)) Natürlich soll der Übergang zum Veganertum nicht an so etwas Äußerliches wie die viel gerühmte Pfau-Stellung gebunden werden, aber man weiß ja nie, was so eine öffentliche Vorführung des Gurus auslösen kann . . . Natürlich würde kein Yogi zugeben, dass er den letzten Schubs in die Vegan-Richtung von der Aussicht erhalten hat, nun endlich mal den Pfau wuppen zu können. – – oder sieben Kilo abzunehmen :-)). Auf jeden Fall aber wird aus deinem Beispiel klar: Lebens-Führung ist (fast) alles! Es ist ein großes Thema.

    Als ich vor Jahren (noch außerhalb des Yoga) mal wieder mit dem Rauchen aufgehört hatte – dann wirklich dauerhaft(!) -, ging das nur über GANZ ODER GAR NICHT. Vielleicht sollte man das beim Übergang zum Vegetarismus auch gleich so machen, gleich Veganer werden, das ist vielleicht auch für diejenigen viel leichter, die wie ich Fleisch sehr gern gegessen haben.
    Trotz dieser vielschichtigen Animation werde ich wohl vorerst weiter dem simplen Vegetarismus huldigen, aber man weiß ja nie, was verlockende Vegan-Rezepte und ein größeres Vegan-Büffett so alles bewirken können*g*. Bin gespannt auf mein nächstes Mittagessen in Bad Meinberg. Om Shanti.

  72. Zum Buffet in Bad Meinberg und den anderen Ashrams:

    ich ernähre mich vegetarisch und hatte bislang mit den veganen Speisen das umgekehrte Problem: wenn ich auf dem Buffet etwas gesehen habe wo ein Zettel „vegan“ daneben lag, dachte ich bislang, dass ich das besser nicht essen sollte, weil ich ja genauso gut die anderen Speisen nehmen kann. Ich wollte vermeiden, dass hinterher ich als Vegetarierin den Veganern ihre Mahlzeit wegesse und die stehen dann da und haben nichts mehr, weil sie ja auch nicht einfach die nur vegetarische Kost essen möchten/können.
    Ich denke, ich könnte den Anteil an veganer Kost aber deutlich erhöhen, auch wenn ich michnicht vollständig vegan ernähre. Eigentlich wäre das ja immerhin schon erstrebenswert!

    Werde das entsprechend so praktizieren, wenn ich wieder mal bei euch bin und hoffe, dass die Küche auf Leute wie mich eingestellt ist und immer genug vegane Speisen nachliefern kann… 🙂

    Herzliche Grüße,
    Svarani aus Essen

  73. Bei Yoga Vidya werden es immer mehr Veganer. Pionier war, wie Sukadev schreibt, Satyadevi. Satyadevi hat auch mir zum letzten Schritt geholfen, da ich bis vor einem guten Jahr an einem Tierprodukt noch hängen geblieben bin, der Milch.

    Ich würde mich auch sehr freuen, wenn Vegan der “Standard” werden würde auf unserem einmaligen guten Buffet. Dann würden die Gäste das Vegane Essen bestimmt mehr probieren und dabei schmecken dass es oft besser mundet, und dem Gaumen schmeichelt, als nicht vegan.

    Was ich sehr empfehlen kann als alternative von Milch und Yogurt, auch besonders gut eignet für Kinder, ist, gemalene Sesamkörner oder Sonnenblumenkerne oder auch Hanfsamen, und natürlich besonders lecker geschälte Mandeln.
    Erst die Samen fein mahlen, dann mit Wasser auffüllen und nochmals mixen. (Super Milch-alternative)
    🙂
    Variationen: verfeinern mit Agavendicksaft. Als Salatsoße kann man Zironensaft, Tahin, Shoyu, Kräuter, verschiedene kaltgepresste Öle noch dazugeben usw.

    Als süße Alternative: Vegane – Shake, z.B. die gemalenen Samen mit Orangensaft oder Apfelsaft frei nach belieben auffüllen, etwas Zimt, Bourbonvanille, Kardamom, Ingver… rein, vielleicht noch eine Banane alles mixen. Das schmeckt super lecker.

    Oder die gemalenen Samen mit Wasser auffüllen, wieder Zimt, Bourbon Vanille… rein, Agavendicksaft, oder Vollrohzucker, Banane oder verschiedene frische Beeren wie Erbeeren, Himbeeren, Blaubeeren… Datteln… und mixen.
    Mit Sojasahne kann man auch leckeres Sahneeis machen in dem man den fertigen Shake in das Gefrierfach gibt.

    Oder die gem. Samen wieder mit Wasser und 1 Teel. Carobpulver, Agavendicksaft… Zimt, Bourbon Vanille… mixen.

    Es gibt ganzviele Variationen, der Fantasie einfach freien Lauf lassen, und immer wieder was neues ausprobieren.

    Noch wichtig zu sagen, die Rezepte sind besonders auch sehr gut für Kindern geeignet und bestimmt sehr geliebt. Die Vegane Shake schmecken cremig, fein, fruchtig und süß.

    Ich glaube Kinder sind viel leichter zum veganen Essen zu bringen als Erwachsene, da Kinder intuitiv leichter spüren, was natürlicher, gesünder und reiner ist. Wenn das vegane Essen farblich schön aussieht und und gut duftet ist diese Essen unschlagbar!

    Als Auswahlmöglichkeit zu den Milchprodukten könnte man sich leicht merken, überall wo Milchprodukte drin sind, ersetzt man sie mit gemalenen Samen (Sesam, Sonnenblumenkerne, Hanf, Mandeln, Kürbiskerne…, Soja(Sahne), kaltgepresste Öle und vegane Margarine (die einfach super ist).

    Meine Mutter hat zu Pfingsten das erstemal einen Kuchen ohne Butter sondern mit Rabsöl gebacken. Sie sagte, sie war einfach begeistert 🙂

    Ich glaube, da wir mit dem Bewußtsein alle eins sind, werden die Tiere, die Natur… uns diese Umstellung auf natürliche, reine Kost (was ja in der heutigen Zeit nicht mehr der Fall ist) auf ihre Weise sehr danken.

    Hoffentlich, wird auch immer schneller das Bewußtsein weg kommen von Tierprodukten wie Leder, Fell… Es gibt so wunderbare vergleichbare und genauso hochwertige Schuhe, Kleidung als alternative zum Leder, meistens dann noch viel günstiger, leichter, oft sehr bequem und unempfindlicher. Auch Satyadevi ist eine Persönlichkeit die sich strikt danach hält.

    Mir ist klar alles hat Vor- und Nachteile, aber das reine Bewußtsein der Menschen nimmt immer mehr eine höher Dimension ein, daher werden mit der Zeit sicher bei den verantwortlichern Stellen (Regierung) gute, allumfassende und schützende Entscheidungen getroffen werden.

  74. Om, lieber Sukadev,
    Auch ich denke seit Jahren darüber nach auf vegane Kost umzusteigen. Ich werde deinen Beitrag mal als Anlass nehmen, mich die nächsten Wochen vegan zu ernähren. Und mal schauen was das mit mir macht (7kg?)…
    Hast du denn vor deine B12 Werte mal untersuchen zu lassen?
    lieben Gruss, Marcel

  75. Om Nama Shivaya
    danke lieber Sukadev für den Blog-Beitrag.
    Veganismus liegt mir sehr am Herzen. Der Hauptgrund warum ich Veganerin wurde ist, dass die Tiere vom Menschen in Gefangenschaft gehalten werden und unwürdevoll behandelt werden. Leider auch auf Biohöfen. Sogar Demeterhöfen! Die süßen, kleinen Kälbchen werden schon nach ein paar Tagen von der Mutter weggerissen. Mutter und Kind „muhen“ (weinen) noch tagelang nacheinander. Das haben mir schon viele Bauern und Melkerinnen erzählt. Die Kuhmädchen werden zu weiteren Torbomilchkühen hochgepäppelt und die Kuhjungen kommen oft in sehr kleine Boxen, werden gestopft, dass sie schön dick werden und anschließend umgebracht und vom Menschen gegessen.
    Allergien werden in Deutschland hauptsächlich durch Milch ausgelöst.
    Das Immunsystem hat Schwierigkeiten mit den tierischen Eiweißen. Hinzu kommt, dass in einer Milchpackung nicht die Milch von einer Kuh drin ist, sondern oft von 60 oder sogar von über hundert Kühen.
    Liebe Karuna, ich habe auch sehr gerne Honig gegessen. Ich habe ein Vergleich der dir vielleicht helfen könnte Honig losszulassen: Stell dir mal vor du sammelst fast den ganzen Tag die schönsten Beeren im Wald (du magst hoffentlich Beeren ;-)) Anschließend stellst du sie in den Kühlschrank und möchtest sie am Abend essen. Doch kurz bevor du sie essen möchtest, dringt eine große fremde, maskierte Gestalt in deine Wohnung ein und nimmt dir die kompleten Beeren einfach weg und stellt dir weißen Industriezucker hin.
    Leider wissen das noch nicht so viele Menschen, dass die (Bio)-Imker den Bienen weißen Zucker hinstellen. Das ist natürlich auch ein Grund, was das Bienensterben mit begünstigt.
    Ich wäre dafür, dass das Hauptbuffet rein pflanzlich ist und wer Käse oder andere Milchprodukte zum Essen dazuhaben möchte, kann zu einem seperaten Nebentisch gehen. Das wäre ein weiterer Schritt Richtung Satva und Tierliebe
    Danke und einen lieben Gruß
    Satyadevi 🙂

  76. Daya Devi

    hallo sukadev,

    herzlichen glückwunsch zu deiner ernährungsumstellung! bin mal gespannt, ob du das auch die nächsten 35 jahre durchziehst..

    ja, ich bin zwar kein veganer sondern auch schon über 20 jahre vegetarier, aber weniger oder sogar gar keine milchprodukte sind auf jeden fall zu empfehlen. es muss ja nur der ausgleich zwischen allem stimmen und das wäre bei guter veganischer kost bestimmt gewährleistet!

    alles liebe, daya devi

  77. Daya Devi

    hallo sukadev,

    herzlichen glückwunsch zu deiner ernärungsumstellung! bin mal gespannt, ob du das auch die nächsten 35 jahre durchziehst..

    ja, ich bin zwar kein veganer sondern auch schon über 20 jahre vegetarier, aber weniger oder sogar gar keine milchprodukte sind auf jeden fall zu empfehlen. es muss ja nur der ausgleich zwischen allem stimmen und das wäre bei guter veganischer kost bestimmt gewährleistet!

    alles liebe, daya devi

  78. Ja, es würde mich sehr freuen, wenn Vegan der „Standard“ werden würde. Vor allem würde ich mich über eine vegane Yoghurt-Alternative beim Brunch freuen. Oder gibt es die inzwischen schon? Die veganen Hauptspeisen in Bad Meinberg finde ich sehr lecker. Ein großes Lob und Dankeschön an die Köchinnen und Köche!
    Mir scheint aber, ich bin beim Kochen zu kreativ ;-), von Gewichtsverlust durch vegane Ernährung kann ich nur träumen. Ich ernähre mich seit Sommer 2010 grösstenteils vegan, Milchprodukte esse ich wegen meiner Allergien schon seit ca. 10 Jahren so gut wie nicht. Mein Wunsch nach einer 100%ig veganen Ernährng scheitert meist am Honig. Mal schauen was passiert, wenn das letzte Glas demnächst leer ist und nichts mehr nachgekauft wird.
    Om Shanti, Karuna

  79. ~ Om ~
    Ich würde mich über Tipps über vegane Ernährung bei Kindern freuen.
    Und dass die vegane Alternative als Hauptgericht serviert wird auch.
    Das ist also das Geheimnis deiner Figur :-))).
    Om shanti,
    Brigitta

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