12 Häuser der Seele – Astrologie und Yoga

Atmaram Bretz, Leiter von Yoga Vidya Gensingen, hat ein Konzept entwickelt, wie man Astrologie und Yoga verbinden kann, nämlich das Konzept der 12 Häuser der Seele. Hier ein Artikel von Atmaram über diese 12 Häuser der Seele:

  • Die 12 Häuser meiner Seele erkunden, sie lieben und leben lernen — von Widder/Mars/Aufbrechen bis zu Fische/Neptun/Verschmelzen.
  • Die Kundalini-Energie erwecken und mich von ihr zur Verwirklichung führen lassen — durch die entlang der Wirbelsäule angesiedelten „Häuser“ (Chakras, Granthis).
  • Becken, Zwerchfell, Schultergürtel, Wirbelsäule und Kopf mit machtvollen Atem- und Visualisierungstechniken aus- und aufrichten — „Haus für Haus“.
  • In begnadeten Mantra-Rezitationen und Kirtan-Gesängen Segen und Heilung erleben — für Körper, Geist und Seele.

Als Yogalehrer (BYV) stehe ich seit 1983 in der ganzheitlichen Tradition von Swami Sivananda. Meine Ausbildung erhielt ich von seinen direkten Schülern Swami Vishnu Devananda, Swami Krishnananda und Sukadev. Ich bilde mich stetig weiter, erforsche die Quellen des Yoga (Indienaufenthalte, Studium von Original-Texten) genauso wie unsere abendländische esoterische Tradition und neue Ansätze aus Physio- und Psychotherapie.

Seit der Eröffnung der Yoga Villa Gensingen veranstalten wir regelmäßig Meditative Reisen zu den „12 HÄUSERN DER SEELE“. Die Teilnehmer entspannen dabei auf dem Rücken und/oder sitzen im Meditationssitz oder auf einem Stuhl. Sie berichten u.a. von:

  • Auf- und Ausrichtungserlebnissen in Becken, Zwerchfell/Brustkorb, Schultergürtel, Wirbelsäule, Kopf.
  • Tiefer göttlicher Berührung.
  • Intuitivem Wissen über Ihre Berufung.
  • Einer fast mystischen Ruhe und Gelassenheit.
  • Einer bedeutenden Neuausrichtung in ihrem Leben.
  • Intuitivem Verständnis und Heilungsimpulsen für physische und/oder psychische Krankheiten.
  • Versöhnung mit Teilen ihrer selbst.
  • Versöhnung mit anderen Menschen.
  • Dem Bedürfnis, die ganze Welt zu umarmen.
  • Neuem Mut und Energie, wichtige Themen im Leben anzugehen.
  • Der Einsicht, dass alles zum Guten ist.

In den 12 HÄUSERN DER SEELE führen wir machtvolle Traditionen — „westliche“ wie „östliche“ — zusammen. Sie sind vor vielen Jahrtausenden entstanden und wurden ganz besonders in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt:

  • Basis ist die Einteilung der abendländischen — wie übrigens auch der indischen — Astrologie in 12 Häuser, eng verbunden mit den 12 Sternzeichen (von Widder bis Fische) und 10 Planeten (von Mars bis Neptun), allen wohl bekannt und damit unserer Phantasie & Vorstellung unmittelbar zugänglich.
  • Von Rüdiger Dahlke’s Werk habe ich gelernt, diese Urmuster aus der Astrologie als 12 archetypische psychologische Lebensprinzipien zu interpretieren, die im Leben eines jeden von uns eine wichtige Rolle spielen. Wenn wir sie alle ernstnehmen, sie in uns willkommen heißen und erkunden, wenn wir Licht sogar in unsere lange gehüteten „Schatten“ bringen, kurz: wenn wir uns wohl fühlen in allen 12 „Häusern“ unserer Psyche — dann erfahren wir Heilung an Körper, Geist und Seele. Die 12 Häuser sind entlang einer Evolutions-Logik angesiedelt — das jeweils nächste Haus empfiehlt sich als „gesunder Ausgleich“ für Übertreibungen im vorherigen Haus. Beispielsweise führt das Handlungsprimat von Widder/Mars unweigerlich zum Bedürfnis nach Verwurzelung und Genuss des Erreichten, also zu Stier/Venus.
  • Seit über 30 Jahren fasziniert mich die intensive Praxis des Kundalini Yoga: des Yogas der Erweckung und Höherführung der spirituellen Energie. Ich fand heraus, dass die 12 Häuser der Seele — die 12 archetypischen Lebensprinzipien also — in unserem (Energie-)Körper konkret „zuhause“ sind, nämlich in den Chakras (Energiezentren) und Granthis („Knoten/Blockaden“) entlang der Sushumna, dem mächtigsten aller feinstofflichen Energiekanäle inmitten der Wirbelsäule. So können wir unsere Reise durch die 12 Häuser in unserem Körper „spüren“ und energetisch aufladen. Unsere Reise durch die 12 Häuser entfaltet ihre innere Evolutions-Dynamik, ihren Antrieb zur Höherentwicklung entlang der Chakras.
  • Von Benita Cantieni’s therapeutischem Ansatz habe ich gelernt, dass die konsequente Auf- und Ausrichtung von Becken, Wirbelsäule, Zwerchfell, Schultergürtel und Kopf Heilungsprozesse auslöst und unseren Körper bereit macht für innere Entwicklungs-Prozesse. Wir nutzen virtuose Atem- und Visuallisierungstechniken, welche die inneren Muskeln des Beckenbodens und die „autochtonen“, fein verzweigten Muskeln entlang der Wirbelsäule aktivieren: „Haus für Haus“ wachsen wir über uns hinaus. Es ist, als schwebten die Wirbel übereinander, als schwebte der Kopf über der Wirbelsäule.
  • Als Bhakti Yogi habe ich die machtvollen Sanskrit-Mantras lieben und schätzen gelernt. Den ganzen Tag begleiten sie mich. In kleinen und großen Kirtan-Sessions und Puja-Zeremonien mit meiner geliebten Gopiji (Erika Bretz) erleben wir wieder und wieder, wie die „besungenen“ archetypischen Wesenheiten heilende Präsenz und Segen stiften. Was liegt näher, als die 12 Häuser mit dieser Mantra-Heil-Energie zu „fluten“? Es fiel mir nicht schwer, den archetypischen 12 Häusern die passenden „Gottheiten“ aus der Yoga-Mythologie zuzuordnen — mit den dazugehörigen Mantras und Kirtan-Gesängen, welche die Dynamik der 12 Häuser so richtig in Fahrt bringen.

Tabellen und detaillierte Beschreibungen zu den 12 Häusern findet Ihr hier!

Atmaram (Dr. Hartmut Bretz)
Yoga Villa Gensingen
Am Eichborn 7
55457 Gensingen

Liebe Grüße,
OM&PREM
atmaram

 

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