Du bist nicht die Manomayakosha VC 183

Viveka Chudamani
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Viveka Chudamani Vers 183.  Auch die emotionale Hülle, Geisthülle (manomaya kosha) kann nicht das Höchste Selbst sein, denn manomaya kosha hat einen Anfang und ein Ende, ist Veränderungen unterworfen, wird von Leid und Freude geprägt, wird als Objekt wahrgenommen. Der Seher kann aber nicht als sichtbares Objekt gesehen werden.

Lausche in dieser Ausgabe des Täglichen-Inspirationen-Podcast dem Kommentar von und mit Sukadev.

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Sanskrit Text:mano-mayo nāpi bhavet parātmā
hy ādyanta-vattvāt pariṇāmi-bhāvāt |
duḥkhātmakatvād viṣayatva-hetor
draṣṭā hi dṛśyātmatayā na dṛṣṭaḥ || 183 ||

मनोमयो नापि भवेत्परात्मा
ह्याद्यन्तवत्त्वात्परिणामिभावात् |
दुःखात्मकत्वाद्विषयत्वहेतो-
र्द्रष्टा हि दृश्यात्मतया न दृष्टः || १८३ ||

mano-mayo napi bhavet paratma
hy adyantavattvat parinami-bhavat |
duhkhatmakatvad vishayatva-hetor
drashta hi drishyatmataya na drishtah || 183 ||
Wort-für-Wort-Übersetzung:

mano-mayaḥ : die aus Geist bestehende (Hülle, Manomaya)
na : nicht (Na)
api : auch (Api)
bhavet : kann sein (bhū)
parātmā : das höchste Selbst (Paratman)
hi : gewiss (Hi)
ādyanta-vattvāt : weil (sie) einen Anfang (Adi) und ein Ende hat (Antavant)
pariṇāmi-bhāvāt : weil (sie ihrem) Wesen nach (Bhava) veränderlich (Parinamin) ist
duḥkhātmakatvāt : weil (sie ihrem) Wesen nach (Atmaka) leidvoll (Duhkha) ist
viṣayatva-hetoḥ : weil (sie selbst, Hetu) ein Objekt der Wahrnehmung (Vishaya) ist
draṣṭā : der Seher (Drashtri)
hi : denn (Hi)
dṛśyātmatayā : als (Atmata) Objekt („etwas Wahrzunehmendes“, Drishya)
na : nicht
dṛṣṭaḥ : wird wahrgenommen („gesehen“, Drishta) || 183 ||

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