Eine Herzensbitte

Frieden

Mein Sohn Tom (10 Jahre) fragte mich am Wochenende drei Fragen, welche mich seitdem nicht mehr loslassen.

Die erste Frage war: „Mama, warum ist Krieg?“
Die zweite Frage war: „Mama, was würde passieren, wenn die Menschen gar nicht hingehen würden?“
Die dritte Frage war: „Mama, was kann ich tun, damit kein Krieg mehr ist?“

Diese Frage beschäftigt mich seitdem und sie lässt mich nicht mehr los. Es ist eine Frage, welche nicht ein Kind stellen sollte, sondern ein Erwachsener! Sind wir so hilflos? Ich habe nun lange überlegt, Flugblätter zu drucken und mit dem Flugzeug überall abzuwerfen, wie es Swami Vishnu-devananda tat… Nein, das kann ich nicht. Alle Krisengebiete zu besuchen und um Frieden bitten, dafür fühle ich mich machtlos und zu klein.

Also, was kann ich als einzelne Person tun?
Wenn unsere Gedanken tatsächlich das Universum beeinflussen, dann wäre es sehr leicht, einfach nur an Frieden zu denken. Und während ich um Frieden bat, kam eine Idee, sie entsprang der Stille. Es ist eine kleine Idee und ich würde mich freuen wenn ihr dabei seid und diese Idee, wie auch immer, unterstützen könntet.

Am Donnerstag, 24.7.2014, um 10:08 Uhr möchte ich im Herrengarten in Darmstadt das Mantra „Om Namo Narayanaya“, 108 Mal singen. Sollte es regnen, können wir uns gerne im Yoga Vidya Center in Darmstadt treffen. Wer um diese Uhrzeit nicht kann, kann gerne, egal wo er ist, eine Kerze aufstellen und im Stillen rezitieren oder singen. Es ist eine kleine Bitte, welche vielleicht etwas verändern kann. Bitte unterstützt mich, egal wie auch immer, selbst wenn ihr nur für einen Moment an Frieden denkt.

Ich danke euch von ganzen Herzen…
Radhika Siegenbruk, Yoga Vidya Darmstadt

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8 Kommentare zu “Eine Herzensbitte

  1. Was für ein schöner Gedanke und ein schönes Zeichen. Euch viel Glück von Petra

  2. Liebe Radhika Siegenbruk,
    Ich finde die Fragen von deinem Sohn sehr rein, und es wäre schön wenn er selbst die Erfahrungen zu seinen Fragen machen würde so das er selbst die Antworten erkennt, z.B. in dem man Ihm Impulse gibt selbst zu erkennen.

    Seine Fragen waren:
    Die erste: “Mama, warum ist Krieg?”
    Die zweite Frage: “Mama, was würde passieren, wenn die Menschen gar nicht hingehen würden?”
    Die dritte Frage: “Mama, was kann ich tun, damit kein Krieg mehr ist?”

    🙂 Die erste Frage könnte dein Sohn sicher im kleinen Maße selbst beantworten. z:B. warum streitet man? Weil immer so ein Gefühl von Trennung, du und ich, da ist, und das persönliche Haben wollen.

    Zur zweite Frage müsste deinen Sohn die Antwort auch klar sein. Aber oft ist es so das man garnicht „gelernt“ hat, z.B. in der Schule, selbst zu erkennen, in sich die Fragen zu suchen, sondern man ist auf das programmiert worden was die Lehrer sagten ohne es zu hinterfragen. Eine innere Antwort könnte so lauten: es würde eine Revolution auslösen die dann zum Frieden führen würde. Das könnte dein Sohn sicher nachvollziehen wenn er reflektiert.

    Zur dritten Frage gibt es meiner Ansicht nach eine wichtige und klare Antwort. In sich selbst erstmal Frieden finden, das heißt, sich selbst zu lieben mit all seinen Seiten auch die die nicht so lichtvoll sind. Somit hat man den Zugang alle Menschen zu lieben und keine Verurteilung wäre mehr da. Dieser innere Frieden wäre eine persönliche Welt des Friedens, da jeder Mensch in seiner eigenen geistigen Welt lebt, aber dieser geistige Frieden würde ausstrahlen auf die Menschen die dann ebenfalls von diesem Frieden angezogen wären und nach ihm streben würden.
    Letztlich vollkommener Frieden würde heißen, wenn die individuell geistig geschaffenen Welt(en) aufgehen wie ein Wassertropfen im Meer und so zur AllEinheit finden.

    Aber zunächst ist es wichtig selbst Frieden zu finden. Was hilft diesen eigenen Frieden zu finden, ……, das ist der Weg zur Selbstverwirklichung wo keine Angst und Unverständniss mehr ist.

    Alles Liebe für Dich und deinen Sohn
    om

  3. candrashekara: http://mein.yoga-vidya.de/profile/DietreJahnke

    http://www.babaji-sadashiva-caritamrta.de/ Dort findest Du ( unter Zeitenwende ) auch den Fußabdruck Gottes !

  4. namaste candrashekara, dein Gedanke ist Edel & gut, ohne Frage ! > dafür fühle ich mich machtlos und zu klein.< Wenn Du die Finanziellen & Zeitlichen Möglichkeiten hast, warum nicht – Gott wird Dich bei deiner Ehrlichen Absicht Unterstützen ! Es gibt viele Menschen die seit Jahrhunderten um Frieden Beten und, ihr leben dafür gelassen haben.
    Sei getrost liebe candrashekara, das Beste jedoch kommt noch, es wird nicht mehr lange dauern, und Wir, die Menschheit wird in Frieden & Liebe auf der Erde leben !

    Die ganze Welt wird eine Königreich sein, es wird nur einen König geben, und ein Gesetz wird auf der ganzen Welt herrschen – Wahrheit Einfachheit Liebe !

    An jenem Tag wird der Löwe sich mit dem Lamm niederlegen und das Christus Kind wird mit jedem neuen Baby wiedergeboren werden.
    Das hat Gott uns der Menschheit verbirgt !

  5. Joerg Spaniol

    Danke. Ich bin in Gedanken dabei. Die Welt aendert sich nur wenn die Menschen sich aendern, wenn sie wachsen und Ihr Bewusstsein waechst. Wenn einzelne im Bewusstsein wachsen beeinflussen sie exponentiell andere. So können wir mit unseren Gedanken, Manrra singen, meditueren etc das Feld insgesamt anheben.

  6. Eins hatte Prinz râmacandra seinen Lehrer vasishtha die Frage gestellt: Was Meister muß ich tun, um Frieden in die Welt zu bringen. Vasishtha sagte: Gehe in den Dschungel und bekämpfe die Dämonen !

  7. Premajyoti

    PS:Schöner Aufruf, merci

  8. Premajyoti

    Bin geistig dabei, OM
    🙂
    Bete auch für Frieden, wie auch der Papst ausrief, viele Menschen mögen beten,

    dann versuche ich mich auch nicht soviel darauf zu konzentrieren und denke was die Meister sagen,, immer auf den Frieden konzentrieren, damit wir diese Schwingung ausstrahlen,

    dann fällt mir ein, das jeder seine Realität hat und es auch dafür sein Gegenüber gibt ,…..

    nichts desto trotz bete ich.

    Om Shanti

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