Krishna Jayanti im Westerwald


Bhakti, Bhakti, Bhakti. Das ist Krishna und so war auch die Puja zu Ehren seines Geburtstages am 2. September im Westerwald geprägt. Ein kleiner Kreis von 10 Seminarteilnehmern und 10 Sevakas hat die 8. Inkarnation Vishnus bis zur letzten Sekunde vor der Nachtruhe besungen. Es entstand eine feierliche, herzöffnende und ergreifende Stimmung.

“Krishnas Geburt war etwas sehr Spezielles”, eröffnete der Pujari Janajanmadi Das Wloka den Abend und zitierte Krishna zunächst in fließendem Sanskrit aus der Bhagavadgita, dann in deutscher Übersetzung, was der Avatar selbst über seine Geburt sagte: “Wer die transzendentale Natur meines Erscheinens und meiner Spiele versteht, der wird nicht wiedergeboren werden in dieser Welt!”  Krishnas Geburt sei keine normale Geburt gewesen, sondern ein Erscheinen. “Man könnte auch sagen: Krishna nahm Geburt, plötzlich war er da”, präzisierte Janajanmadi und erzählte von diesem besonderen Ereignis vor etwa 5000 Jahren.

Als Krishna menschliche Gestalt annahm, waren seine Eltern Devaki und Vasudev schon mehrere Jahre im Gefängnis.  König Karmsa hatte sie in Verwahrung genommen aus Angst vor ihrem 8. Sohn. Die Prophezeiung hatte verkündet, dass dieser Karmsa töten würde. Der Herrscher wollte das natürlich verhindern und so sperrte er sie ins Gefängnis, um ihren 8. Sohn zu ermorden.  Doch als Krishna, ihr 8. Sohn, als Jagad Guru und Meister des Universums in die Welt trat,”sprengte er von Anbeginn die Ketten und Gesetze der dualen Welt”, berichtete Janajanmadi weiter.  “Die Wachen schliefen und die Gefängnisketten explodierten.” Und so konnte Vasudev seinen Sohn unbemerkt aus dem Gefängnis zu seiner späteren Ziehmutter Yashoda bringen. Karmsa jedoch blieb dem Tode geweiht. “Natürlich kann ein dämonischer Herrscher Gott nicht umbringen”, lacht Janajanmadi.

img_15581Begeistert und mit viel Witz erzählte Janajanmadi noch viele Geschichten aus der frühsten Kindheit von Krishna, z.B. von der Hexe Putana oder dem Gott Indra. Zusammen mit den Pujagästen sang er die Gesänge Brahmas zur Verehrung Krishnas und las aus einer Bhagavadgita-Übersetzung in Gedichtform vor. So lies Janajanmadi schon vor der eigentlichen Zeremonie Krishnas Energie aufleben.

Leicht ging ihm danach die Puja von der Hand. Jeder Handgriff saß, zügig öffnete er das 3. Auge und reinigte sich und den Raum. Umso länger sang er das Mahamantra während der Anrufung, der heiligen Waschung und der Opferung mit Rosenblättern. Janajanmadi berührte mit seiner Hingabe die Herzen der Gäste. “Ich habe mir gewünscht, dass Jana nicht aufhört zu singen”, verrieten gleich mehrere Seminarteilnehmer am nächsten Tag. Die Stimmung war “so feierlich, so geweiht”. Und das Prasad war “super lecker”, schwärmten sie. Ein langes Kirtansingen nach der Puja wollte den Abend eigentlich gar nicht enden lassen , aber ab 22:45h war leider Nachtruhe im Westerwald.

2 Kommentare zu “Krishna Jayanti im Westerwald

  1. shivananda aus dem off

    ich war dabei..mir ging nicht nur das dritte auge auf sondern auch meine unteren Schakkren öffnet sich mir nichts dir nichts..es war ein wahre Wonne was mir die Energien nur so unten rausliefen..ein Traum!!!
    Demnächst veranstalten wir einen Wettbewerb wer das dritte Auge am schnellsten öffnen kann…dazu sind alle herzlich eingeladen.Shanti Shant Shaaaaaaantiiiiiiiiiiiiiiii

  2. Für mich war der Segen von Krischna im Westerwald immer sehr stark.
    Möge es für euch ein strahlendes Jahr werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.