Ruhe im Selbst VC 153

Viveka Chudamani

Viveka Chudamani Vers 153. Wer das innerste, nicht handelnde Selbst – welches frei von Anhaftung ist – von allen Sinnesobjekten trennt, wie man einen Schilfhalm von einem Munja Gras trennt, wer alles in diesem Selbst auflöst und im Selbst ruht, der ist befreit.

Lausche in dieser Ausgabe des Täglichen-Inspirationen-Podcast dem Kommentar von und mit Sukadev.

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Sanskrit Text:
muñjād iṣīkām iva dṛśya-vargāt
pratyañcam ātmānam asaṅgam akriyam |
vivicya tatra pravilāpya sarvaṃ
tad-ātmanā tiṣṭhati yaḥ sa muktaḥ || 153 ||मुञ्जादिषीकामिव दृश्यवर्गा-
त्प्रत्यञ्चमात्मानमसङ्गमक्रियम् |
विविच्य तत्र प्रविलाप्य सर्वं
तदात्मना तिष्ठति यः स मुक्तः || १५३ ||

munjad ishikam iva drishya-vargat
pratyancham atmanam asangam akriyam |
vivichya tatra pravilapya sarvam
tad-atmana tishthati yah sa muktah || 153 ||
Wort-für-Wort-Übersetzung:

muñjāt : aus der Blattscheide des Schilfgrases (Munja)
iṣīkām : den Halm (Ishika)
iva : so wie (Iva)
dṛśya-vargāt : von der Gesamtheit („Gruppe“, Varga) der Sinnesobjekte („des Sichtbaren“, Drishya)
pratyañcam : das innere (Pratyanch)
ātmānam : Selbst (Atman)
asaṅgam : das frei von Anhaftung ist (Asanga)
akriyam : (und) frei von Handlung (Akriya)
vivicya : nachdem er gesondert hat (vi + vic)
tatra : (und) in diesem (Tatra)
pravilāpya : vollständig verschwinden lässt (pra + vi + lī)
sarvam : alles (Sarva)
tad-ātmanā : (als identisch) mit diesem (Tad) Selbst (Atman)
tiṣṭhati : verweilt (sthā)
yaḥ : wer (Yad)
saḥ : der (Tad)
muktaḥ : ist befreit (Mukta) || 153 ||
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