Yoga im Sommer: Der Mondgruß

Wie schon gesagt: Sommerzeit ist Feuerzeit, aktiv, intensiv und bewegt. Alles wunderbar und fröhlich, die Vogelkonzerte, die warmen Abende, die Lebenslust, solange man selbst die nötige Ruhe und innere Gelassenheit hat.

Es soll aber auch vorkommen, dass sich die allgegenwärtige Aktivität unbemerkt und schleichend in Stress verwandelt. Arbeit, Familienleben, Freunde treffen, Termine wahrnehmen, Sport treiben, Pflichten erledigen. Und auf einmal verwandelt sich die Aktivität in Ruhelosigkeit und die lebendige Dynamik in ermüdende Hektik. Da winken abends nur noch Sofa und Fernseher. Oder das Wundermittel namens Yogastunde.

Wenn die allerdings gerade nicht ansteht, gibt es auch eine wundervolle Alternative, mit der man die eigene Kraft und das innere Gleichgewicht schnell wieder findet. Wie wäre es zur Abwechslung – an einem lauen Sommerabend – mal mit dem Mondgruß anstelle des allseits beliebten Sonnengrußes?

Der Mondgruß ist genau richtig, um aufgewühlte Gedankenströme zu beruhigen, Nerven zu stärken und neue Klarheit in Kopf und Körperzellen zu schaffen. Man kann ihn ganz einfach im Stehen praktizieren. Und das Beste: Hier darf man sich endlich mal alle angestauten Emotionen aus Leib und Seele brüllen. Und das ganz legitim. Schließlich steckt in jedem Yogi auch ein wilder Löwe. Und der kann durchaus mal etwas lauter werden und brüllend und fauchend seine Kraft erproben.

“Es komme mir keiner zu nahe, der jetzt noch an meinen Kräften zehren oder mir auf die Füße treten will! Diese Kraft gehört mir. Und was ich damit mache, werde ich zur richtigen Zeit schon selbst entscheiden.” Herrlich. Schon kann die Energie wieder fließen. Und man selbst – im Sommermondgruß – gleich mit.

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Dietlind Arndt lebt und arbeitet seit Januar 2010 bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.

1 Kommentar zu “Yoga im Sommer: Der Mondgruß

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