Yoga Wiki über „Wie löst man ganz leicht jedes Problem?“

Denk, an was du willst, statt an das, was du nicht willst!

Wie löst man leicht jedes Problem mit einer beliebigen Komplexität und einem beliebigen Schwierigkeitsgrad? Indem man zu einem BESTIMMTEN Ergebnis geht. Viele Menschen, die zu einem Psychologen oder Psychotherapeuten kommen, beschreiben oft die Probleme, die sie konfrontieren, einen Zustand der sie stört oder Emotionen, die für sie unangenehm sind. Aber nur wenige Menschen können direkt beschreiben, welches Resultat sie gerne stattdessen hätten. Also, wenn dieses Problem verschwindet oder geht, was wird stattdessen sein? Viele stellt diese Frage in einen kompletten Stupor.

NIPSILD! – Nicht In Problemen Sondern In Lösungen Denken !

Die Menschen sind dermaßen in ihr Problem vertieft, das sie genau wissen, was sie nicht möchten, aber überhaupt nicht wissen, was sie stattdessen möchten. In der Psychologie ist lange bekannt, dass die Strategie: „Vom Problem wegkommen, indem man sich mit der Ursache befasst“ sehr uneffektiv ist im Vergleich zu der Strategie: „Zu einem bestimmten Ergebnis hinkommen, indem man an die Lösung denkt“.

Während der Mensch nicht sieht wohin er geht und danach strebt, davon wegzulaufen, was ihm nicht passt, bleibt er Jahre lang auf derselben Stelle stehen. In der Tat, kann man auf jedes Problem von einer ganz anderen Perspektive schauen und erkennen was sich darin aus unserer Sicht, von unserem Bewusstsein verbirgt, indem man ins Innere des Problems schaut und folgende ganz einfache Schritte macht.

Die einfachste Lösung für jedes Problem

Normalerweise finden wir für die Probleme und Aufgaben unserer Mitmenschen vieleLösungen, aber wenn wir mal selbst in der Patsche stecken, sehen wir kein Ausweg. Mit folgender Technik gibt es in Zukunft keine Ausreden mehr und wir können jedes unserer Probleme alleine lösen.

Nimm zwei  A4 Blätter und Buntstifte. Zeichne mit Deiner nicht-dominierenden Hand (Rechtshändler zeichnen mit links, Linkshändler mit rechts): ein inneres Bild, des Problems oder der Aufgabe, die Du lösen möchtest. Auf das zweite Blatt, schreibst du in einer Ecke: „Außenstehender Beobachter“ und lässt den Rest vom Blatt leer. Lege nun beide Blätter nebeneinander auf den Boden. Stelle Dich zuerst auf das Blatt von Deinem inneren Bild, Deiner Aufgabe oder Deines Problems, das du lösen willst.

Beantworte folgende Fragen:

  1. Wie fühle ich mich an dieser Stelle?
  2. Wohin schaue ich?
  3. Welche Gefühle habe ich im Körper?

Stelle dich danach auf das Blatt „Außenstehender Beobachter“ und stelle dir vor, dass du auf die Aufgabe oder das Problem schaust, durch die Augen einer anderen Person. Wie schaut ein echter außenstehender Beobachter, von seiner Position aus, auf dein Problem?

Kehre wieder zurück zum Problem und horche auf deine eigenen körperlichen und emotionalen Empfindungen und Reaktionen. Wie nimmst du jetzt dein Problem wahr? Was hat sich verändert und was ist weiter gleich geblieben?

Kehre danach erneut auf das Blatt „Außenstehender Beobachter“ zurück.

Was kannst du jetzt mit dem Menschen teilen, der dieses Problem hat? Welche Ideen, Ratschläge, andere Sichtweisen und Empfehlungen hast du für diesen Menschen?

Wiederhole diese Schritte (das Wandern zwischen dem Menschen mit dem Problem und dem außenstehenden Beobachter) so lange bis du das Gefühl hast, dass sich die Übung für dich erschöpft und du Klarheit daraus gewonnen hast. (bdm)

 

 

 

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