2020 – Alles wird bestens

Es ist wieder soweit, der Jahreswechsel steht unmittelbar vor unserer Tür: Es war ein spannendes Jahr mit vielen Höhen und auch einigen Tiefen. Manch einer ist das erste mal mit Yoga in Berührung gekommen. Andere haben vielleicht eine Routine in ihre yogische Praxis bringen können und vielleicht werden manche sich besonders jetzt nach den Festtagen bewusst, dass es an der Zeit ist, Innen- und Außenleben auf Vordermann zu bringen.

Veränderung und Wandel

Das Wichtigste in diesen Tagen ist, sich am intensivsten auf das zu konzentrieren, was uns am dringlichsten ist, zu verändern. Alle anderen Kleinigkeiten drum herum dienen nur als Ablenkung von unserem eigentlichem Projekt.

Das heißt, wenige, auserlesene Vorsätze fassen. Solche, die du auch -realistisch betrachtet- verwirklichen kannst. Step by Step. Und für die Umsetzung der Vorsätze Termine machen, diese in deinen Kalender eintragen und dich auch daran halten.

Halte an deinen Vorhaben fest

Wenn es sich um zu verwirklichende Eigenschaften handelt, wie beispielsweise „Ich möchte liebevoller im Umgang mit meinen Mitmenschen werden“ dann lege dir ein Heftchen zu. In das schreibst du über einen Zeitraum von wenigstens einem Monat jeden Abend vor dem Schlafengehen hinein, ob du zufrieden über den heutigen Umgang mit deinen Mitmenschen bist.

Schreibe auch besonders die Ereignisse hinein, in denen du in vollem Bewusstsein, anders – besser – als vor der Entscheidung zur positiven Veränderung eines Aspektes deiner Persönlichkeit gehandelt hast.
Freu dich darüber, dass du dich veränderst. Nimm es in Liebe und Wohlwollen an und nehme war, wie sich dein positives Handeln auf dein Umfeld auswirkt.

 

Was dir immer hilft

  • Sei geduldig. Mit dir selbst und mit deinen Mitmenschen: Sie sind gut genug.
  • Du bist gut genug. Du brauchst nicht jemand komplett anderes zu werden, es reicht völlig, wenn du nur ein bisschen mehr versuchst, eine bessere Version deiner selbst zu sein.
  • Nur ein wenig konzentrierter. Ein wenig gelassener. Ein wenig liebevoller. Ein wenig hilfsbereiter. Ein wenig kompromissbereiter.
  • Steter Tropfen höhlt den Stein. Du bist willensstark. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
  • Arbeite an deiner Willenskraft. Arbeite daran, das Beste in allem zu sehen.
  • Und arbeite daran, deine Widerstände in hingebungsvolle Güte zu verwandeln.
  • Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest. Sei du selbst das Beispiel, nach dem du handeln möchtest.
  • Sei du selbst das Vorbild, dem du nacheifern möchtest.

Du bist die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest

Und akzeptiere dabei deine Grenzen. Sowohl die körperlichen als auch die psychischen. Wenn dir das Verhalten deiner Mitmenschen nicht passt, atme einige Male tief durch. Bleibt ein merkwürdiges Gefühl, gehe kurz spazieren und versetze dich in die Position deines Gegenübers.

Und wenn das nicht ausreicht, um dein Gemüt zu beruhigen, dann geh zu der entsprechenden Person und finde den richtigen Zugang im wohlwollenden Umgang miteinander. Redet darüber, was euch warum aufgestoßen ist.

Löse deinen Themen auf

Und nicht erst, wenn noch fünf andere Dinge dazu gekommen sind. Sondern nach dem Spaziergang. Oder spätestens am nächsten Morgen. Löse deine Themen auf, und zwar so schnell wie möglich.

Und wenn du siehst, das etwas getan werden muss, dann tue es und warte nicht darauf, das jemand anderes diese Aufgabe für dich übernimmt. Ergreife die Initiative. Gehe in dich, traue dir neue Dinge zu, lerne und wachse.

Wirf die alten Konventionen und Konditionierungen über Bord und konditioniere dich selbst. So, wie du das möchtest. Werde, wer du eigentlich bist und teile dies mit deinem Umfeld. Du bist Freude, Wissen und Glückseligkeit – „Sat, Chid, Ananda“ – Das bist du!

Om Namah Shivaya

ॐ नमः शिवाय

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