Sei bereit alles zu geben Bh.G.V III 11

Kurzvortrag über die Bhagavad Gita von Sukadev von Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier klicken für weitere Infos zu: Seminare bei Yoga Vidya, Meditation, Ayurveda, Yogalehrer Ausbildung . Alle täglichen Inspirationen mp3 mit Player zum Anhören

4 Kommentare zu “Sei bereit alles zu geben Bh.G.V III 11

  1. Ja!

    Bei den Kurzvorträgen kann nicht immer auf alles eingegangen werden, aber wir können ja für uns dann das ergänzen was im Moment wichtig erscheint. Solche wunderbaren und segenreichen Vorträge geben schöne Impulse…

    Ich habe mich sehr gefreud über dein Interesse, auch dass du Fragen gestellt hast als dir etwas unklar war.

    Alles Gute und Liebe.

  2. Nachtschatten

    Danke Rafaela. Somit kommt ein wirkliches Dienen am anderen (eines, dass aus reiner Selbstlosigkeit und nicht aus Egoismus heraus entsteht) mit der Selbstverwirklichung. Die Selbstverwirklichung kann ich aber unter anderem auch dadurch erreichen, dass ich versuche, jeden Tag selbstlos zu dienen (und/oder Yoga zu üben oder buddhistische Meditation oder christliche Kontemplation, oder oder oder…)

    Wenn also gesagt wird – du sollst deine Feinde lieben – so ist dies nur ein Weg (der daraus entsteht, dass man Begriffe/Konzepte wie Freund und Feind hat). Wenn man die Verwirklichung erreicht hat, wird einem klar, dass man gar keine Feinde mehr hat und liebt sowieso jedes Wesen (mal etwas einfach ausgedrückt)

    Ich fand es nur schade, dass dieses Ziel – der Dienst am anderen – gar nicht erwähnt wurde und das kam mir irgendwie “egoistisch” vor.

  3. 🙂

    Ja und Nein, eigentlich sind wir schon selbstverwirklicht, das ist unsere wahre Natur, aber da wir uns mit unserm Geist/Verstand und Körper idendifizieren, also mit unserm denken, fühlen wir uns getrennt. Beobachte deine Gedanken, was denkst du? du denkst, das was du uns geschrieben hast, das heißt, du begrenzen dich auf dein denken, jedoch ist der Geist in seiner Dimension nur ein winziges Sandkorn gegenüber der Seele/Selbst. Und solange wir uns mit unserm Geist idendifizieren müssen wir Yoga üben, um zur erkennen und zu erfahren/verwirklichen wer wir wirklich sind.

    Wenn du die Erkenntnis hast, aufgewacht bist, ja dann bist du eins mit allen anderen Wesen, das heißt: du erkennst und fühlst dich in jedem Wesen selbst, aber da du auf dieser physischen Ebene verweilst, siehst du auch das Leid, die durch die falsche Idendifikation und Unwissenheit entsteht. Im Zustand der Erleuchtung wirst du wie alle große Meister/innen, Heilige und göttliche Herabkunft (Avatar) wie Jesus oder Krishna der Menschheit helfen wollen von ihrer Unbewußtheit… aufzuwachen, und gleichzeitig der Erde helfen sich wieder zu regenerieren. Die Erde hätte durch ihre planetarische Intelligenz die Möglichkeit alles leben auszulöschen um sich selbst zu retten. Die Selbstverwirklichten Meister erkennen das, und versuchen die Menschheit auf eine höhere Bewußtseinsebene zu führen, um selbst zu erkennen, bevor es zu spät ist.

    Das eigentliche Ziel ist die Selbstverwirklichung, dann erkennst du die Wirklichkeit und dein Dienen wird zum allergrößten Segen für die Menschen. So wie auch der Dienst von Meister Sukadev und Yoga Vidya mit all seinen Sevakas ein Ziel hat, YOGA zu verbreiten, dass die Menschen dadurch auf eine höhere Bewußtseinsebene kommen.

    Nein, natürlich nicht! Das streben nach Selbstverwirklichung… ist kein egoistisches Ziel, da es deine wahre Natur ist Göttlich zu sein, aber das Ego, der Ich-Macher täuscht einem vor getrennt davon zu sein. Bei jedem Gedanken den wir haben spielt das Ego (Verschleierung, Dunkelheit) eine große Rolle mit, erst wenn das Denken aus dem reinen Sein kommt sind die Gedanken auch erleuchtet, somit wieder ein großer heiliger Segen.

  4. Nachtschatten

    Ist nicht auch die Selbstverwirklichung nur ein Schritt auf dem Weg? Wenn ich die Erkenntnis habe, an nichts mehr anhafte, mit allem eins bin – nur dann kann ich anderen Wesen wirklich dienen, wirklich helfen. Ist dies nicht das eigentliche Ziel?
    Ist das Streben nach Selbstverwirklichung, nach der Erfahrung des Göttlichen sonst nicht ein rein “egoistisches” Ziel?

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