kerze Highlights

Tratak Lichtmeditation für Heilung und Geborgenheit

Veröffentlicht am 28.10.2018, 05:55 Uhr von

Tratak (Sanskrit: trāṭaka) ist eine Augenreinigungsübung und Meditationstechnik bzw. Vorübung zur Konzentration. Durch Tratak möchte man durch das Starren auf einen festen Punkt, z. B. eine Murti, die Flamme einer Kerze, einen schwarzen Punkt oder ähnliches, die Einpünktigkeit (Ekagrata) des Geistes erreichen.

Tratak gehört zu den sechs Shatkriyas und findet auch im Ayurveda Anwendung. Hier findest du eine praktische Meditationsanleitung von Swami Nirgunananda: Weiterlesen …


Yoga Wiki über das Leben als Kerze

Veröffentlicht am 31.05.2018, 17:00 Uhr von

Eines Tages, sagte das Streichholz zur Duftkerze: „Unsere Zeit ist gekommen. Ich habe den Auftrag bekommen, dich anzuzünden.“ Die Kerze erschrack: „Oh nein, bitte nicht! Wenn ich abbrenne, dann sterbe ich und niemand mehr kann sehen wie schön ich bin. Darauf fragt das Streichholz: „Hmm. Willst du wirklich dein ganzes Leben lang hart und kalt bleiben, ohne vorher wirklich gelebt zu haben?“

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Yoga Wiki über zwei Söhne eines Königs

Veröffentlicht am 08.03.2018, 17:00 Uhr von

Als ein großer indischer Raja, sehr alt wurde, wollte er, dass einer seiner Söhne sein Nachfolger wird. Also ließ er seine Söhne und die größten Weisen, seines Landes zu ihm kommen. Darauf hin holte er sich einen Rat bei den Weisen, wie er testen kann, wer von seinen beiden Kindern der bessere Nachfolger  ist.

Danach gab er seinen beiden Söhnen 500 Goldtaler und sagte zu ihnen: „Füllt für dieses Geld die Empfangshalle von unserem Schloss, bis zum Abend. Wie ihr das macht, ist eure Sache.“ Die Weisen fanden, das ist eine gute Aufgabe.

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Mantra-Meditation im Advent

Veröffentlicht am 09.12.2014, 15:00 Uhr von

Setzte dich auf deinen Meditationsplatz. Wenn du möchtest, stelle eine Kerze vor dich hin. Das Licht soll hier Krishna in seinem Aspekt von Vasudeva symbolisieren. Vasudeva heißt Der in allen Wesen wohnende und gleichzeitig auch Der die ganze Welt umwandende (abgeleitet von vasana = wohnenlassen). Weiterlesen …


Yoga, Advent und Weihnachten

Veröffentlicht am 28.11.2010, 21:00 Uhr von
Heute hat die Adventszeit begonnen – ein guter Moment über die Bedeutung dieser ganz besonderen Jahreszeit zu schreiben. Die Zeit um die Wintersonnenwende galt ja zu allen Zeiten in den meisten Kulturen, am meisten natürlich in den nördlichen Regionen, als besonders heilige Zeit:
  • Bei den alten Römern fanden vom 17.-22.12. die Saturnalien statt. Es ist – der Jahreszeit entsprechend – ein Opferfest des Heroskönigs, der in die Unterwelt gesandt wurde, um dort mit seinem göttlichen Ebenbild eins zu werden. Dies steht für das tiefe Eintauchen mittels der Meditation in unseren Geist, um jenseits aller unterbewussten Eindrücke unser wahres göttliches Selbst zu erkennen und mit diesem Göttlichen Kern zu verschmelzen.
  • Bei den Juden wird das Hanukkah-Fest gefeiert (dieses Jahr 11.-19. Dezember 2009). Dieses zelebriert den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem durch die Makkabaeer. Dabei geschah ein Wunder, nämlich dass eine kleine Menge Öl 8 Tage lang Licht gab. So müssen wir im Inneren unseren Tempel des Herzens wieder aufrichten. Wenn wir uns darum bemühen, aus unserem Herzen einen Tempel zu machen, wird Gott unser Herz mit Licht füllen.
  • In Indien fand Dipavali, das Lichterfest, vor ein paar Wochen statt. Dieses feiert die Rückkehr von Gott Rama in die Hauptstadt Ayodhya nach 12 Jahren Exil. 12 Jahre lang hatten die Bewohner von Ayodhya auf Feuer und Licht verzichtet. Als Rama wieder zurückkehrte, wurden überall Freudenfeuer entzündet. So kann es sein, dass wir Gott, die Liebe, aus unserem Leben verbannt haben. Und auch wenn wir materiell vieles haben, fehlt das Entscheidende im Leben. Wenn so Gott, das göttliche Licht, die Liebe oder wie auch immer wir es ausdrücken wollen, in unser Herz einzieht, können wir wirkliche Freude empfinden.

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