Yoga und wahre Partnerschaft

Wahre Partnerschaft? Was ist das eigentlich? Anscheinend träumen die Menschen seit jeher ihren Traum von der wahren, tiefen und glücklichen Verbindung zu anderen Menschen. Nur will das oft nicht so einfach gelingen. Und selbst wer glücklich liiert ist, kennt den Ärger mit unleidlichen Kollegen oder unzuverlässigen Freunden. Ach, wie einfach wäre das Leben – wären die Menschen nur nicht so, wie sie sind. Oder?

Im der Yoga Aktuell gab es mal einen großartigen Artikel zum Thema Yoga und Beziehungen. Da wurde ein Pfarrer aus Harlem zitiert, der auf den Punkt brachte, warum sie viele Ehen scheitern: Weil die Menschen so oft Beziehungen aufbauen, um darin ihr Glück zu finden. Und das, so der Pfarrer, führt immer ins Leid, denn wahres Glück, so lehrt es das Yoga, findet man erst, wenn man herausgefunden ist, wer man wirklich ist.

Wer bin ich also wirklich? Was ist mein wahres Wesen?
Schon wieder so ein uraltes ungelöstes Rätsel. Und noch dazu ein so hoch explosives! Wer weiß schon, was von unserem gewohnten und so schön eingelatschten Selbstbild noch übrig bleibt, wenn wir erst mal daran gegangen sind, es zu lösen? Wer weiß, wie vielen dunklen Seiten in uns wir uns dabei stellen müssen? Andererseits: Wer weiß, was wir im Leben so alles erreichen könnten und wie viele glückliche Beziehungen wir führen könnten, wenn wir uns immerzu bewusst wären, dass unsere Wahrnehmung und Bewertung der Welt – und der anderen – subjektiv ist?

Denn die Welt ist das, was wir denken. Und was uns daran stört oder aufhält, sind nichts anderes als unsere eigenen Rätsel und Schatten. Das mag sein, mag da einer denken. Nur eben nicht in meiner bestimmten Situation und nicht bei den Menschen in meiner Umgebung, die es einfach nicht begreifen wollen. Oder wollen wir da etwa selbst etwas partout nicht begreifen? Könnte alles anders sein, wenn wir anders wären, weniger Stress hätten, mehr vertrauen würden?
Jener Pfarrer aus Harlem hatte noch einige gute Ideen dazu, wie wir mit Hilfe von Yoga den wahren Sinn und Zauber unsere Beziehungen zu anderen Menschen finden können. Und für alle, die schon immer wissen wollten, wie sie ihr persönliches Entwicklungs- und Entdeckungspotenzial – und das ihrer Mitmenschen – für berufliche Erfolge nutzen können, gibt es beim Business Yoga Kongress einen aufschlussreichen Vortrag und jede Menge praktische Ideen zum Thema „Yoga für erfolgreiche (Geschäfts-)Beziehungen. So viel vorweg: Durchatmen, lächeln und meditieren sind schon der halbe Weg zum Erfolg.

Yoga für erfolgreiche Beziehungen beim Business Yoga Kongress >>

1 Kommentar zu “Yoga und wahre Partnerschaft

  1. Eines meiner Lieblingszitate
    „Auf immer und ewig können Sie woanders nach Wahrheit, Liebe, Intelligenz und Wohlwollen suchen, Gott und die Menschen anflehen – alles umsonst. Sie müssen bei sich selbst anfangen, mit sich selbst, das ist das unumgängliche Gesetz. Sie können nicht das Spiegelbild ändern, ohne Ihr Gesicht zu ändern. Realisieren Sie zuerst, dass die Welt nur eine Reflexion Ihrer selbst ist, und hören Sie auf, nach Fehlern an der Reflexion zu suchen. Beschäftigen Sie sich mit sich selbst, bringen Sie sich selbst in Ordnung – mental und emotional. Das Physische wird automatisch folgen. Sie reden soviel von Reformen, ökonomisch, sozial, politisch. Lassen Sie ab von den Reformen, und kümmern Sie sich um den Reformer. Was für eine Welt kann jemand erschaffen, der dumm, gierig und herzlos ist? Es ist weder nötig noch möglich, andere zu ändern. Aber wenn Sie sich selbst ändern, werden Sie feststellen, dass keine anderen Veränderungen nötig sind. Um den Film zu ändern, wechseln Sie einfach die Filmrolle aus, Sie attackieren nicht die Leinwand. Sie müssen aufhören, im Äußeren zu suchen, was nur im Inneren gefunden werden kann. Klären Sie Ihre Sicht, bevor Sie anfangen zu agieren. Läutern Sie Ihren Verstand, reinigen Sie Ihr Herz, heiligen Sie Ihr Leben – das ist der schnellste Weg, Ihre Welt zu verändern.“ (Sri Nisargadatta Maharaj)

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