Ein einfaches, nährendes Rezept aus der Yoga-Küche
Manchmal sind es die einfachsten Rezepte, die uns am meisten nähren. Atmas glutenfreier Kichererbsenfladen gehört genau in diese Kategorie: wenige Zutaten, schnell zubereitet und wunderbar vielseitig.
In vielen Yoga-Küchen werden einfache, pflanzliche Gerichte bevorzugt – sie sind leicht verdaulich, nahrhaft und geben Energie für Meditation, Asana und den Alltag. Dieser Kichererbsenfladen ist ein perfektes Beispiel dafür. Er ist glutenfrei, proteinreich und lässt sich sowohl herzhaft als auch süß genießen.

Atmas glutenfreier Kichererbsenfladen
Kochutensilien
- 1 Schüssel
- 1 Schneebesen
- 1 Pfanne
Zutaten
- 120 g Kichererbsenmehl
- 180–200 ml Wasser
- 1 TL Olivenöl (plus etwas Öl zum Braten)
- 1/2 TL gemahlener Koriander oder Koriandersamen
- 1/2 TL gemahlener Cumin oder Cuminsamen
- 2 EL Kürbiskerne
- 1 TL Maisstärke
- 1/2 TL Natron
- 1/2 TL Salz
- Pfeffer oder Chili nach Geschmack
Anleitungen
- Teig anrühren. Das Kichererbsenmehl in eine Schüssel geben. Nach und nach das Wasser hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig sollte etwa die Konsistenz von Pfannkuchenteig haben – also weder zu dick noch zu wässrig.120 g Kichererbsenmehl, 180–200 ml Wasser
- Gewürze hinzufügen. Olivenöl, Gewürze, Salz, Maisstärke und Natron unterrühren.1 TL Olivenöl, 1/2 TL gemahlener Koriander oder Koriandersamen, 1/2 TL gemahlener Cumin oder Cuminsamen, 1 TL Maisstärke, 1/2 TL Natron, 1/2 TL Salz, Pfeffer oder Chili nach Geschmack
- Kerne dazugeben. Kürbiskerne unter den Teig mischen.2 EL Kürbiskerne
- Fladen ausbacken. Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Kleine Portionen Teig hineingeben und zu Fladen verstreichen. Die Fladen etwa 2–3 Minuten pro Seite backen, bis sie goldbraun sind.
Notizen
Köstliche Variationen
Mit Gemüse
Besonders lecker werden die Fladen mit Gemüse im Teig, zum Beispiel:- geraspelte Karotte
- geraspelte Zucchini
- kleine vorgekochte Kartoffelwürfel
- gehackte frische Kräuter
Perfekte Begleiter
Die Fladen passen hervorragend zu verschiedenen Dips, zum Beispiel:- Avocadomus
- Hummus
- eine frische Kräutersauce
- oder einfach etwas Olivenöl mit Zitronensaft
Süße Variation
Diese süße Variante der Kichererbsenfladen ist perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch oder als einfaches Frühstück. Die natürliche Süße der Banane harmoniert wunderbar mit warmen Gewürzen wie Zimt und Kardamom. Die Pfannkuchen sind glutenfrei, sättigend und in wenigen Minuten zubereitet.

Süße Kichererbsenpfannkuchen mit Banane
Kochutensilien
- 1 Schüssel
- 1 Schneebesen
- 1 Pfanne
- 1 Messer & Brett
Zutaten
- 120 g Kichererbsenmehl (ca. 1 Tasse)
- 180-200 ml Wasser
- 1/2 Stück reife Banane, zerdrückt
- 1/2 TL Zimt
- 1/2 TL Kardamom
- 1 Prise Salz
- 1 TL Maisstärke
- 1/2 TL Natron
- 1 TL Öl für den Teig (plus etwas Öl zum Braten)
Anleitungen
- Teig vorbereiten. Das Kichererbsenmehl in eine Schüssel geben und mit dem Wasser zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig sollte die Konsistenz von Pfannkuchenteig haben – cremig, aber noch gut fließend.120 g Kichererbsenmehl, 180-200 ml Wasser
- Banane und Gewürze hinzufügen. Die zerdrückte Banane, Zimt, Kardamom, Salz, Maisstärke und Natron unterrühren.1/2 Stück reife Banane, zerdrückt, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kardamom, 1 Prise Salz, 1 TL Maisstärke, 1/2 TL Natron
- Pfannkuchen ausbacken. Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Kleine Portionen Teig hineingeben und zu kleinen Pfannkuchen verstreichen. Die Pfannkuchen etwa 2–3 Minuten pro Seite backen, bis sie goldbraun sind.
Notizen
- etwas Honig oder Ahornsirup
- Schokoaufstrich
- frischen Früchten
- gehackten Nüssen oder Kokosflocken
Ein einfaches Rezept mit viel Seele
Atmas Kichererbsenfladen zeigen, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Mit wenigen Zutaten entsteht ein nährendes Gericht, das sich immer wieder neu erfinden lässt – je nachdem, worauf man gerade Lust hat.
Ob herzhaft mit Gemüse oder süß mit Banane und Gewürzen: Diese kleinen Fladen sind ein wunderbarer Begleiter für einen bewussten, genussvollen Alltag.
Einfache und leichte Ernährung
Die sattwige Ernährung ist eine der fünf Säulen des Hatha-Yoga und somit essentiell für das Gelingen einer intensiven spirituellen Praxis. Für den Körper sollte die Nahrung dazu leicht und schmackhaft sein, Geist und Emotionen hingegen sollen ausgeglichen und geerdet werden. Deswegen empfehlen wir grundsätzlich eine überwiegend pflanzliche Kost.
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