Dankbarkeit (Teil 2)

Die Magie der Dankbarkeit

Was macht Dankbarkeit mit Menschen, wenn sie diese ehrlich und wahrhaftig empfinden? Warum ist Dankbarkeit so wichtig und wie können wir sie trainieren und ehrlich empfinden?

Lies auch den ersten Teil zum Thema Dankbarkeit (Teil 1) – Durch Dankbarkeit näher an der Quelle.

Durch Dankbarkeit ins pure Glück

Es gibt viele wissenschaftliche Studien zum Thema Dankbarkeit, welche belegen wie gesund und wichtig Dankbarkeit für Menschen ist. In den Studien werden die Teilnehmer*innen gebeten Dankbarkeitstagebücher zu führen, Dankbarkeitsmeditationen zu machen oder andere Methoden der Dankbarkeit zu praktizieren. Die Testpersonen denken somit mehrmals pro Woche oder sogar täglich daran wofür sie dankbar sind.

Nicht nur die Stimmung dieser Menschen verbesserte sich, auch körperlich wurden die Probanden gesünder. Sie haben mehr Antrieb, der Blutdruck normalisiert sich und sie sind ausgeglichener. Die Testpersonen schlafen besser und können mehr im Leben erreichen. In manchen Fällen vermindern sich sogar chronische Schmerzen.

Wenn du es schaffst für all das dankbar zu sein, was dir in deinem Leben widerfahren ist, kommst du dem Himmel ein Stück näher. Dankbarkeit bedeutet die Dinge hinzunehmen, die wir nicht mehr ändern können, und so in uns selbst das wahre reine Glück zu finden.

Werde ein Magier der Dankbarkeit

Gerade dann, wenn wir versuchen wollen Dinge, die uns in der Vergangenheit negativ beeinflusst haben, anzunehmen, hilft uns die Dankbarkeit die Opferrolle abzulegen. Wir sind plötzlich nicht mehr machtlos ausgeliefert.

Du kannst wie ein*e Magier*in, im hier und jetzt, etwas an der bereits erlebten und abgeschlossenen Situation ändern. Du änderst deine Sichtweise und somit deine Einstellung zu dem, was du damals erlebt hast! Plötzlich bist du kein Opfer mehr, sondern hast das Gefühl fähig zu sein, zu handeln und aktiv mitbestimmt zu haben! Du und dein Körper, ihr habt somit aktiv mitbestimmt, in dieser Situation genau das zu erleben, was du erlebt hast. Du bist plötzlich aus freien Stücken in diese Lage hinein geraten und auch wieder herausgekommen. So hast du endlich deinen Seelenfrieden gefunden und bist zudem an dieser Situation spirituell gewachsen.

Allein die Dankbarkeit kann uns helfen die Vergangenheit zu verarbeiten. Plötzlich sehen wir, dass wir nicht leiden, sondern, dass wir wachsen und uns entwickelt haben.

Sei jeden Tag dankbar für dein Leben, für die kleinen Dinge. Sei dankbar für dein Bett, das Essen, deine Schuhe, die Kleider, die Möglichkeiten die du täglich hast. Dankbarkeit empfinden, für alles, was manchmal so selbstverständlich erscheint. Vielleicht hat dein Karma es dir ermöglicht dich hier genauso zu entwickeln? Du kannst in diesem Leben, wie in allen anderen Leben täglich Entscheidungen treffen, die dich spirituell weiter bringen oder dich aufhalten.

Praktiziere Dankbarkeit um so Verantwortung für dich, und dein Leben zu übernehmen. So kannst du dich entwickeln. Du kannst täglich wählen und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.

Methoden um Dankbarkeit zu trainieren

Oft sind die Menschen heutzutage sehr gierig und können deshalb nicht innehalten, um für das dankbar zu sein, für was im Moment ist. Sie wollen umso mehr, desto mehr sie bereits haben. Und umso schwieriger wird es im Moment zu verweilen. Es gibt verschiedene Methoden, um ganz bewusst täglich Dankbarkeit zu üben:

Dankbarkeitstagebuch: Schreibe dir täglich auf, wofür du heute besonders dankbar bist. Schreibe also alles in ein kleines Buch und mache das jeden Tag. Lies dir dein Tagebuch ab und zu durch und stelle so erneut fest wofür du immer wieder dankbar bist.

Dankbarkeitsliste: Schreibe dir eine Liste mit all den Dingen, Begebenheiten, Menschen und Orten für die du dankbar bist. Hänge diese Liste gut sichtbar so auf, dass du sie jeden Tag siehst.

Tägliche Dankbarkeit: Wir leben in einer Welt des Überflusses und können täglich Danke sagen, für alles was uns selbstverständlich erscheint. Vielleicht können wir uns im Allgemeinen öfters bei unseren Mitmenschen bedanken. Bei der Taxifahrerin, beim Postboten, der Kellnerin, dem Kassierer im Supermarkt. Vergiss nicht: Jedes “Danke” macht dich und die anderen ein bisschen fröhlicher!

Visualisierungen: In bestimmten Momenten in unserem Leben waren wir alle besonders glücklich. Vielleicht warst du auf einem Berg mit deiner Familie, oder auf einem Konzert  mit deinen Freunden. Vielleicht warst du auf einer schönen Wiese und hast einen Regenbogen gesehen. Schließe die Augen und denke an genau diese Momente zurück – stelle dir alles nochmal genauso vor, wie es war – Bedanke dich bei diesem Moment!

Ein Dankbarkeitsritual: Du hast sicherlich jeden Tag 2-4 Minuten um eine kleine Zeremonie durchzuführen. Vielleicht kannst du morgens oder abends ein Teelicht anzünden, und kurz in dich kehren, um danke zu sagen, für dein Leben. Oder du bedankst dich kurz vor dem Essen, für das Essen, das dir täglich zuteil wird.

Danke dir gelegentlich laut selbst: Deinem Körper und deinem Geist dafür, dass sie gesund sind. Und wenn sie nicht gesund sind, dafür, dass sie teilweise gesund sind und so gut für dich da sind und du sie nutzen kannst. Danke dir für deine besonderen Leistungen, oder dafür was du alles geschafft hast.

Dankbarkeitsmediationen: Setze dich bequem hin und meditiere darüber, wofür du gerade in diesem Moment dankbar bist. Danke auch der Natur und allem was dich umgibt für seine Existenz. Du kannst dabei auch in der Natur sitzen und dort meditieren. Suche dir einen ruhigen Platz irgendwo wo du es vielleicht besonders schön findest.

Dankbarkeitsbrief: Jeder Mensch hat schon einmal schwierige Phasen in einem Leben erlebt. Oft sind in diesen Situationen Menschen da, die die unterstützen. Schreibe Dankbarkeitsbriefe an die Menschen in deinem Leben, die dir bisher besonders viel, oder in besonders wichtigen Momenten geholfen haben. Vielleicht willst du deiner Mutter danken, deinem Lehrer, deiner Therapeutin oder einem anderen wichtigen Menschen.

Weitere Methoden zur Entwicklung von mehr Dankbarkeit findest du auch auf unserem

Yoga Wiki zum Thema Dankbarkeit →

Schenke dir und deinen Lieben Dankbarkeit

Vielleicht willst du aus diesem Grund dieses Jahr an Weihnachten dir und deinen Liebsten ein besonders schönes Geschenk machen. Schreibe ihnen deinen ganz persönlichen Dankbarkeitsbrief. Besinne dich und bedanke dich für alles, was sie für dich bedeuten.

Vielleicht schaffst du es auch, in deinem Brief oder wenigstens in deinem Herzen, für die Situationen dankbar zu sein, für welche du dich eigentlich nicht bedanken willst. Für die Augenblicke also, welche dich zu dem starken Menschen gemacht haben, der du heute bist! Und wenn ihr euch dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum wieder trefft, kannst du den Brief vorlesen und die Person, der du gerade dankst ganz anerkennenswert umarmen.

Du kannst auch ein Seminar zum Thema Dankbarkeit bei uns besuchen:
  • Infos, Preise & Anmeldung: Achtsamkeit & Dankbarkeit ebnen den Weg, Givingness bringt Reichtum
  • Da es nie wirklich um Geld sondern einzig um die Einstellung dazu geht, wollen wir in diesem Seminar einige Untersuchungen und Unterscheidungen vornehmen, die dem Empfangen von (innerem und äußerem) Reichtum im Wege stehen könnten. Raus aus dem Mangeldenken, Anerkennung und Präsenz für die bereits vorhandene Fülle. Sich öffnen für Möglichkeit sprengt Begrenzungen. Du richtest deine Sicht und dein Bewusstsein auf Neubewertung des eigenen Reichtums und der eigenen Gaben, dann erlebst du das Wunder des Teilens, Verströmens, und du erlebst: Geben und Empfangen sind eins.

3 Kommentare zu “Dankbarkeit (Teil 2)

  1. Danke 🙏🏼
    dass es euch und das Ashram (Bad Meinberg) gibt. Hier habe ich schon so tolle Momente erfahren dürfen. Hoffentlich ist die Zeit bald soweit, dass ich wiederkommen darf.
    Om Shanti ❣️ Namaste

  2. Danke für die tollen Tipps
    Danke für die schönen Yoga- Videos
    Danke für die wirklich entspannenden Meditationen.
    Danke für die leckeren Rezepte.
    Danke, dass ich eure App nutzen darf.

    Zum Jahreswechsel alle guten Wünsche und einen erfolgreichen Start 2021, das wünsche ich euch von Herzen 🙏

  3. In erster Linie möchte ich Euch danken, dass es Euch gibt!!! Yoga Vidya hat mein Leben so unglaublich bereichert. Euch verdanke ich, dass ich tatsächlich jeden Tag dankbar bin für vieles, was mir früher “normal” erschien. Gesegnetes Weihnachtsfest, ich denke an Euch!!!

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