Gottesverehrung als Opfergabe – Bh.G. IV 26

Kurzvortrag über die Bhagavad Gita von Sukadev von Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier klicken für weitere Infos zu: Seminare bei Yoga Vidya, Meditation, Ayurveda, Yogalehrer Ausbildung . Alle täglichen Inspirationen mp3 mit Player zum Anhören

8 Kommentare zu “Gottesverehrung als Opfergabe – Bh.G. IV 26

  1. Namaste

    Danke. Sind ja einige Diskussions-Beiträge im Forum (Gott sei Dank) gelöscht.

    Dem Prediger sollte bekannt sein:
    Abel ist Schafhirte und seine Opfergabe ist ein Lamm (Erstling) und dessen F e t t. Abels Gottesverehrung besteht darin, “strahlend” ein geschlachtetes Tier darzubringen.
    In der Hl. Schrift steht auch nicht, dass Gott “wohlwollend” auf Abel und Opfergabe schaut. Es gibt keinen Grund Abels Opfergabe zu verherrlichen.

    Auch Abraham sollte und wollte rituell seinen Erstgeborenen opfern, bis ihm Einhalt geboten wurde. Nach Abel, sollte spätestens hier zu erkennen sein, dass Opferrituale v. Mensch und Tier und Natur k e i n e Gottesverehrung darstellt.
    Doch – bis in die heutigen Tage ist diese rituelle Schlachtopfergabe gebräuchlich – in Form von z.B. Essen von Sonntagbraten (am Tag des Herrn) die Martins-u. Weihnachtsgans, das Osterlamm, der Freitags-Fisch (einmal in der Woche statt Fleisch Fisch ) u. Karfreitags-Fisch usw – und es wird behauptet, wenn dies aus ganzem Herzen geschieht, sei das Gottesverehrung.

    Ein bewusster und froher Verzicht auf Fleisch und Fisch, und diesen Verzicht Gott als Opfergabe darbringen d a s ist ein wahres Opfer und hilft direkt Tier, Mensch, Natur und Welt. (und das eingesparte Geld hierfür kann auch noch geopfert werden – für den Klingelbeutel und Mensch, Tier, Natur und Umwelt.) Und d a s sollte von der Kanzel gepredigt werden.
    Mein Vorschlag: statt solcher o.g. Predigttexte, Podcasts von Sukadev in den Kirchen und dgl. den Menschen zu Gehör bringen (und nicht umgekehrt) dann würden viel mehr Menschen zu ihrer Spiritualität finden.

    OM SHANTI
    miramuun

  2. Om Om Om
    Mit keine Wort lese ich in dieser Predigt dass Tiere… geopfert werden. In meinem Geist ist so etwas nicht. Ich habe noch nie in meinem Leben Fleisch gegesen, ich habe noch kein Tiere bewußt getötet, bis auf ein paar Stechmücken in meiner Kinderzeit.
    Opfer, ist für mich – jede Handlung die ich bewußt und unbewußt in Gedanken und im Handeln tue Gott zu weihen, da alles Gott ist, alles kommt von Gott, alles geht zurück zu Gott. In dem ich lerne und übe alle meine Gedanken den ganzen Tag auf Gott zu richten, hilft es mir die irrtümliche Vorstellung dass ich oder ihr ein von Gott getrenntes Wesen bin/seit zu lösen. Ich versuche bewußt zu werden und ständig an Gott zu denken, sehr hilfreich ist dabei das Mantra. Mein Herzenswunsch ist, dass die Täuschung, die Unwissenheit (die alles anders darstellt als es ist) sich auflöst.
    Aus dieser Predigt scheint für mich das Opfer des dienen für die Armen, das Mitgefühl sehr stark zu wirken, und das Opfer unserer individuelle Persönlichkeit. .
    Ich habe die Predigt reingestellt weil sie zum Thema der Bhagavad Gita “Gottesverehrung als Opfergabe” passte, und dass das praktische Anwenden leichter wird.

  3. Premajyoti

    Lieber Miramuum,
    auf die Gefahr hin, das ich jetzt nochmal alles verschlimmere, melde ich mich kurz.
    Entschuldige, ich glaube “mein” Temperament ging mit mir durch!
    Ich denke nur, dass Worte polarisieren und ich habe den eingestellten Text nicht so verstanden, es ging um eine Beschreibung eines Gemäldes aus dem 13. Jahrhundert, deswegen wollte ich nur anmerken,es mit dem Herzen zu verstehen, wenn ich eins weiß,
    dann das Yoga Vidya gegen alle Formen von Mensch- und Tieropfern sind!
    Was sonst so in den Foren geschrieben ist, weiß ich nicht, aber ich denke, Diskussionen sind hilfreich, so das jeder auch mit der Auseinandersetzung des anderen zu mehr Klarheit für sich findet.
    In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Abend.
    Om Shanti
    Premajyoti