Meditation – Zitat des Tages

Wissen ist von Vorteil. Unwissenheit ist ein Fehler.

Swami Sivananda

6 Kommentare zu “Meditation – Zitat des Tages

  1. “… schon klar, dann musst Du weiter schieben.”

  2. … was hast du darauf geantwortet? Hihihihi 🙂

  3. 😉 hihihi

    und da traf ich neulich einen Bekannten, der sein Fahrrad schob, anstatt auf ihm zu fahren.
    Auf meine Frage, warum er das Fahrrad schiebt und nicht darauf aufsteigt um zu fahren, antwortete er,
    dass er keine Zeit zum Aufsteigen habe.

  4. Hihihi 🙂 lieber Peter.

    Unwissenheit ist die Bindung.
    Wissen ist die Befreiung

    Unwissenheit ist eine Erfahrung, die Gott in uns und durch uns macht. Es ist das Resultat unseres begrenzten Bewusstseins. Unbegrenztes Bewusstsein schenkt uns Freude und Glückseligkeit. Wenn wir etwas im Unendlichen erreichen, so sind wir erfüllt und haben göttliche Wissen. Momentan jedoch leben die meisten im Endlichen, geprägt von der Unwissenheit, und was wir dort erreichen erfüllt uns nicht.
    Vom höchsten Standpunkt aus gesehen verkörpert Gott sowohl das begrenzte als auch das unbegrenzte Bewusstsein. Er ist zugleich das winzigste Insekt und der grenzenlose Kosmos. Er ist winzig klein und unermesslich groß, unendlich weit entfernt und unvorstellbar nah. Unvorstellbar nah für wen? Für den spirituell Übenden, der Wissende. Unendlich weit entfernt für wen? Für denjenigen, der Ihn nicht sucht, er lebt in der Unwissenheit.
    Für einen Yoga-Übenden der demütig zu Gott betet und auf Gott meditiert spürt die Verbindung zu Gott. Betet er zu Gott, so fühlt er, dass Gott der Allwissende bei ihm ist und ihm zuhört. Meditiert er auf Gott, so fühlt er, dass Gott zu ihm spricht, und er hört Ihm zu. Wenn Gott und der Sucher einander zuhören, kann es nur unbedingte Freude geben.

    In allem und durch alles erfahren wir Gott. Sind wir in der Unwissenheit, fühlen wir uns getrennt von Gott. Dies ist unsere menschliche Weise, Gott zu sehen. Gehen wir aber tief in uns durch YOGA, erkennen wir, wer die Erfahrung von Unwissenheit und Wissen macht, Gott selbst. Gott ist der Handelnde, Gott ist die Handlung und Gott ist das Ergebnis dieser Handlung. Die Unwissenheit liegt im menschlichen Verstand und im Erdbewusstsein und bringt uns Leiden.

    Es herrscht die weit verbreitete Meinung, dass Leid, Demütigungen und körperliche wie auch geistige Schmerzen unser Wesen reinigen würden. Das entspricht meiner Meinung nach jedoch nicht der Wahrheit. Viele Menschen leiden auf Grund ihres vergangenen Karmas oder weil sie von negativen Kräften angegriffen werden, aber sie nähern sich dadurch nicht ihrem Ziel. Nein! Um ihre Bestimmung zu erreichen, müssen sie spirituell aufrichtiger streben.
    Wir sollten den Schmerz (Unwissenheit) nicht begrüßen, sondern versuchen, ihn zu überwinden, sobald er sich einstellt. Wenn wir den Schmerz als Erfahrung (Wissen) betrachten können, wird es uns leichter fallen, ihn in Freude zu verwandeln, indem wir uns selbst mit der Freude identifizieren und diese danach in den Schmerz zu bringen versuchen. Es ist nicht nötig, Leiden zu erdulden, bevor wir in das Königreich der Glückseligkeit eintreten können. Gott wird über die Liebe verwirklicht.
    Wir besitzen Licht, lasst es uns vermehren durch YOGA wie bei YOGA VIDYA! Lasst uns zu reichlichem Licht schließlich zum unendlichem Licht ausdehnen in dem wir durch das üben üben üben von YOGA die Unwissenheit in göttliches Wissen transformieren.

    Wenn wir etwas falsch machen, so liegt es entweder daran, dass wir es nicht besser wissen, oder weil wir einfach der Versuchung erliegen, es zu tun. Wenn wir in dieser Unwissenheit sind müssen wir dem bewusst werden, damit kommt ein Reinigungsprozess in Gang. Wir müssen etwas tun um bewußt zu werden. Und dafür ist das Übungssystem von YOGA da. YOGA ist um von der Unwissenheit zur Wissen, von der Liebe zur Wahrheit und der Liebe zum Licht zu kommen. Wenn wir Licht in unser Wesen lassen und es in uns halten können, werden wir bewußt Wissen erfahren.

    🙂

    Eine kleine Geschichte.

    es war einmal ein weiser Mann, der durch einen schönen grünen Wald spazierte, als er plötzlich ein Geräusch wahrnahm: Es war der ächzende und quietschende Ton einer stumpfen Säge, die sich durch einen dicken Stamm quälte.

    Der kluge Weise folgte dem Geräusch und sah einen schwitzenden Waldarbeiter, der unter großem Einsatz und mit hoher körperlicher Anstrengung versuchte, einen Baumstamm mit der stumpfen Säge zu zerteilen. In einer kurzen Atempause sprach er den Arbeiter an: „Warum mühst Du Dich so ab? Deine Säge ist ja ganz stumpf. Schärfe sie doch einfach mal!”

    Darauf sprach der Sägende: „Dafür habe ich keine Zeit, ich muss doch sägen!” Doch der weise Mann entgegnete: „Aber wenn Du Dein stumpfes Sägen kurz unterbrichst und Deine Säge schärfst, geht es danach doch viel besser vorwärts.”
    Darauf antwortete der Säger: „Ich werde für das Sägen bezahlt und nicht für das Schärfen der Säge!”

  5. Hierzu ist mir gerade noch folgender “Spruch” eingefallen:

    “Diejenigen, die wissen, dass sie nichts wissen
    wissen mehr als
    diejenigen, die nicht wissen, dass sie nichts wissen.”

    Om Shanti
    Peter

  6. OM
    Auf dieser Basis wird es nie jemanden geben, der keinen Fehler hat. Aber dieses Zitat soll uns vielleicht auch sagen, dass wir stets demütig das Wissen anderer Menschen annehmen sollen.

    Om Shanti
    Peter

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