Rama Navami bei Yoga Vidya Bad Meinberg

Gestern ehrten wir bei Yoga Vidya Bad Meinberg die hinduistische Gottheit Rama an seinem Gedenktag Rama Navami. Dieses hinduistische Frühlingsfest findet zu einer ähnlichen Zeit wie Ostern statt, am 9. Tag des zunehmenden Mondes im März/April. Dieses Fest wird in vielen Teilen Indiens 9 Tage lang gefeiert („Navami“ bedeutet „neun“). Zu Ehren Ramas wurde das Mantra „Om Shri Ramaya Namaha“ 12 Stunden lang rezitiert und im Satsang erzählten Leela Mata und Dr. Nalini Sahay Rama Geschichten.

Rama gilt als die siebte Inkarnation Vishnus. Seine Aufgabe war es, Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit in der Welt wieder her zu stellen. Meist wird er mit Pfeil und Bogen dargestellt, mit denen er die guten Kräfte beschützt und die dämonischen beseitigt. Ramas Frau heißt Sita und er hat einen ergebenen Diener, Hanuman, der Affengott mit unglaublichen Kräften und Fähigkeiten. Rama gibt uns ein Beispiel dafür, wie man ein ideales Leben in dieser Welt führen kann. Als Herrscher, Ehemann, Sohn, Vater und Freund ist er immer gerecht und erfüllt seine Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen aus.

Rama-Navami

1 Kommentar zu “Rama Navami bei Yoga Vidya Bad Meinberg

  1. Marianne Luxemburg

    Ist Rama dieselbe Gottheit wie der ägyptische Gott Ra? Und geht der Name nicht auf das arabische Rahman zurück? Auch die Form Ram wird ja benutzt. Mohammed hat diesen Namen als einen der vielen Namen Gottes anerkannt. Er findet sich wieder im Segensspruch „Besm’Ellah e Rachman e Rahim“, und in der Bezeichnung “ Ramasan“ , einer Asana für Ram. Dass man heute meist „Ramadan“ sagt, hat ein irakischer Schiite mir so erklärt, dass in ihrem Arabisch ein Laut zwischen d und s benutzt wird. Türken, Iraner und Afghanen sagen immer „Ramasan“, was offensichtlich die richtige Form ist, denn das Fasten ist ja eine Körperübung, eine Asana.

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