Unsterblichkeit – Zitat von Swami Sivananda

„Wenn die Sonne von einem Teil der Erde verschwindet, erscheint sie auf einem anderen Teil der Welt.
Die Sonne gibt es immer, auch wenn wir sie nicht sehen. Genauso stirbt die Seele nicht, auch wenn sie nach dem Tod des Körper zu verschwinden scheint.“ Swami Sivananda

5 Kommentare zu “Unsterblichkeit – Zitat von Swami Sivananda

  1. Liebe Irina,

    vielen Dank für Deine lieben Wünsche.

    Ich habe den Eindruck, dass Du sehr viel erreicht hast bei dem Jungen, gratuliere! – Wenn er mit Dir über seine Angst spricht, dann zeigt das doch sehr großes Vertrauen, nur über Vertrauen ist Öffnung möglich, ausgezeichnet! So fühle Dich jetzt stark, so weiterzumachen, und unterstütze Dich dabei mit Tiefenentspannungstechniken (z.B. tiefe Bauchatmung) und Asanas, zum Beispiel der Heldenstellung, und wiederhole einige Male in der Stellung geistig: „Ich bin mutig und dabei ganz gelassen“ (oder wie immer Du es wünschst). Nun, Du kennst das ja alles wahrscheinlich, ich erinnere nur daran.

    Falls Du kaum Zeit hast, mach wenigstens vor dem Treffen eine kurze Meditation (eine längere wäre natürlich besser) und tiefe Bauchatmung und schicke mit dem Ausatmen dem Jungen Licht und Liebe, und den behandelnden Ärzten auch – und Dir selber natürlich. Und wenn Du fast gar keine Zeit hast für all dies, entspanne, meditiere und assoziiere so gut es geht auf dem Weg zu dem Jungen. Das gibt Dir Sicherheit, die sich auf ihn überträgt.

    Wenn Du mit ihm über seine Angst sprichst, sage ihm schließlich: „Ich kenne ein tolles Mittel dagegen“, und dann zeige ihm die tiefe Bauchatmung, Hand auf den Bauch legen usw. Sage ihm, dass Angst etwas Positives ist, sie schützt uns. Und sie kann durch gezieltes Atmen umgewandelt werden in positive Energie. (Damit hast Du dann gleich die Überleitung zum Thema Yoga.) In vielen Vorträgen hat Sukadev darüber gesprochen – Podcast, MP3, Reihe zum positiven Denken –, Du weißt sicherlich darüber Bescheid. Wenn nicht, gib bitte ein Zeichen.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und schöne, hoffnungsvolle Kraft bei allem, was Du tust, und dem Jungen auch, Om Shanti Om, Erika

    Zum Abschluss einen kleinen Text von Swami Sivananda:

    *Gebet (1)*

    „Das Kätzchen miaut und die Katze läuft hin, um es wegzutragen. Genauso
    ruft der Gläubige, und der Herr kommt ihm zu Hilfe.
    Gebet ist das Sichberufen auf Gott um Hilfe in der Verzweiflung. Gebet
    ist, Gott die Möglichkeit geben, den Gläubigen zu trösten. Gebet ist das
    Erleichtern des Gewichts auf Deinem Herzen, indem Du es Gott öffnest.
    Gebet heißt Gott entscheiden zu lassen, was das Beste für Dich ist, wenn
    Du Dich in einem Konflikt befindest. Durch Verzweiflung lernt der Mensch
    beten.“
    ++++++++++++++++++Ende

  2. Liebe Erika,

    der Junge hat gefragt: Wann hört die Angst endlich auf?

    Ich werde, so ich den Mut finde und gelassen werde, mit ihm über Yoga reden. Und über Gott. Und vielleicht auch über die Liebe. Und über das, was noch wichtig ist und die Liebe oft so kompliziert macht.

    Hab Dank für Licht und Kraft und möge dein Leben von Liebe erfüllt sein,

    Om Shanti

    Irina

  3. … sehr schöne Gedanken und Bilder von Sat Guru Sivananda zum Unsichtbaren, danke.

    Om Namo Narayanaya

  4. Liebe Irina,

    die Geschichte von dem kranken 18-Jährigen hat mich berührt. Ich habe keinerlei Erfahrung, wie mit einem suizidgefährdeten Menschen umzugehen ist. Es ist bestimmt schwierig, dass er nicht redet über den Grund, aber vielleicht hat er es nun bereits getan. Und könnte nicht das süße Mädchen im Bett nebenan ein echter Lichtpunkt für ihn werden, keimt da vielleicht eine Liebe? Das wäre natürlich das Allerbeste, um den Lebensmut wieder anzufachen.

    Was kannst Du tun? Ich bin keine Psychologin, aber nach meiner laienhaften Vorstellung wäre das Wichtigste, dass Du unbeirrbare Zuversicht und Festigkeit ausstrahlst: „Du schaffst es, ich weiß es.“ Ich würde wahrscheinlich reden, reden, selbst wenn es scheint, dass er nicht zuhören will. Etwas bleibt bestimmt hängen, das gesprochene Wort klingt nach.

    Dem Jungen muss klargemacht werden: Dein Selbst entscheidet, wie es weitergeht, Dein Selbst ist der Anwalt Deines Körpers. Nur wenn dieses Selbst, Herz und Seele diesen Körper unterstützen WOLLEN, kann es gut weitergehen. Damit es gut weitergeht, müssen Licht und Sonne und damit Energie in Deinen Körper strömen, dafür kannst Du viel tun, zum Beispiel Yoga üben, und nur Du selbst kannst/musst es tun. Düstere Langzeitgedanken schaden Dir, sie können Dich verschlingen; vertreibe sie.

    – Und wenn er sagt: Ja, aber eine neue Niere hält nur ungefähr zehn Jahre, dann kann man antworten: Was willst Du, das sind über 4200 Tage, und an jedem dieser Tage kannst Du massenhaft Sonne-im-Herzen-Punkte sammeln, die ohnehin nötig sind für die Heilung, und – wer weiß, vielleicht gibt es dann schon neue Möglichkeiten in der Medizin. Hast Du jedoch diese kostbaren Tage vergeudet, indem Du Dich in Düsternis und Traurigkeit vergraben hast, dann wirst Du zu dem Zeitpunkt so geschwächt sein, dass neue medizinische Wege Dir nichts mehr nützen.
    (Liebe Irina, ich habe keine Ahnung, ob man so etwas sagen kann/darf, ist nur erstmal Idee.)

    Entschlossen den Weg nach vorwärts einzuschlagen, dafür wäre ein tiefer Gottesglaube gut, das ist bekannt, wenn nicht dies, dann zumindest ein fester Glaube an sich selbst, an die nahestehenden Menschen und an die Medizin. Wenn Du ihn zum Yoga führen könntest, wäre dies natürlich phantastisch. Besonders von Asanas mit Chakra-Konzentrationen und Affirmationen würde ich mir große Heilwirkung versprechen, aber speziell zum Yoga in diesem Fall erkundige Dich am besten hier im Yoga-Therapie-Portal.

    Alles Gute, viel Licht und Kraft für Deine Arbeit,
    Om Shanti Om, herzlich grüßt Dich
    Erika

  5. Ich betreue derzeit als Psychologin in einer Kinderklinik einen nierenkranken 18jährigen, der alles tut, um seinem Leben ein Ende zu bereiten. Vielleicht ginge es ihm nach der Nierentransplantation besser. Gleichzeitig geht es dann noch viel leichter, sich umzubringen. Wir haben gleich ein Krisengespräch. Die Position der Ärzte: Leben retten um jeden Preis. Das Pflegepersonal: Wir tun doch alles, was in unserer Macht steht, wieso reicht das denn nicht? Meine Position: ?.

    Im Yoga wurde dem Körper lange Zeit wenig Bedeutung beigemessen. Den Jungen, seinen kranken Körper gehen zu lassen, eine Möglichkeit. Die Seele stirbt ja nicht… Selten jemanden so herzzerreißend schluchzen gehört aus tiefster Seelennot wie ihn gestern im Gespräch mit mir und der Ärztin. 10 Jahre hält eine neue Niere mindestens. Das ist doch schon was, oder? Immer aufpassen müssen, vorsichtig sein, nicht mehr mit den Kumpels abends losziehen dürfen (Alkohol schadet der Niere!), viele Medikamente nehmen… Das Risiko einer Krebserkrankung erhöht sich… Die Angst schwebt immer mit…

    Mal sehen, was das Krisengespräch bringt. Wie heilt man ein gebrochenes Herz? Liebeskummer? Ein Grund, nicht mehr leben zu wollen? Ob ich den Ärzten damit kommen kann? Außerdem, erzählt hat er davon nichts. Aber das 2 Jahre ältere Mädchen im Bett nebenan ist wirklich süß. Und er hat so einen schönen Motorradhelm gebastelt, zum Toy Run-Tag.

    Liebe – vielleicht ja auch ein Grund, weiterleben zu wollen? Kann man einem Swami damit kommen?

    Om Shanti

    Irina

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