64 Weitere Erläuterungen zum Ärger Transformations-Atem

Gelassenheit Entwickeln - Podcast für mehr Gelassenheit im Alltag

Ein sehr kurzer Podcast mit ein paar weiteren Erläuterungen zum Ärger Transformations-Atem. Zu dieser Atemübung kannst du ja in der 63. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast angeleitet werden. Essenz: Freue dich darüber, wenn dich jemand ärgert – er aktiviert dein Prana, deine Lebensenergie. Durch die Ärger-Transformationsatmung, Murcha Pranayama, kannst du wirkungsvoll diesen Alltagsärger in positiv nutzbares Prana umwandeln.

Dies ist die 64. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz und ein Mitschnitt aus einem WochenendseminarGelassenheit Entwickeln“ aus dem Jahr 2012 bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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Heute noch ein paar Anmerkungen zu Ärger und Gereiztheit im Alltag und wie sehr du dich darüber freuen kannst, denn du hast mit der Ärger-Transformationsatmung ein machtvolles Instrument in der Hand, aus Alltagsärger neue Kraft zu bekommen.

Das ist eine einfache und hoch wirksame Übung für Alltagsärger. Das wirkt jetzt nicht unbedingt und ist vielleicht auch nicht unbedingt angemessen, wenn ihr wirklich großen Ärger habt. Man könnte sagen, ein bisschen wirkt es auch, aber sie wäre nicht die einzige Strategie und es ist auch nicht immer notwendig, den Ärger auch wirklich weg zu atmen. Angenommen, ihr kriegt die Kündigung wegen einer Verleumdungskampagne, jetzt einfach nur vier Sekunden einatmen und acht Sekunden ausatmen, zehnmal, wird vermutlich nicht ausreichen und der richtige Umgang mit solchen Situationen ist natürlich mehr als nur Atmung. Aber für kleinen Alltagsärger ist es sehr hilfreich und dann könnt ihr nämlich auch feststellen, ist es der Anlass wert, anschließend etwas zu machen, und dann könnt ihr auch etwas machen. Also angenommen, ihr seid in irgend so einem Meeting und irgendein Kollege greift euch gerade an, der redet aber glücklicherweise erst noch weiter und ihr könnt dann zehnmal tief durchatmen. Danach habt ihr Kraft und habt Power und was ihr jetzt sagen werdet, das wird auch sitzen. Und ihr könnt es auch relativ souverän rüberbringen. Relativ. Man muss auch nicht vollständig souverän sein, wenn man vorher angegriffen wurde, aber relativ souverän. Man kann aber auch feststellen, es rentiert sich gar nicht. Der andere hat sich selbst dadurch lächerlich gemacht, dass er das gesagt hat, und das ist allen bewusst geworden. Man braucht gar nicht reagieren, aber man ist dem anderen dankbar: „Er hat mir jetzt Energie geschenkt. Er hat mein Prana aktiviert. Ich habe die Gelegenheit gehabt, tief zu atmen, jetzt kann ich ja was ganz anderes sagen oder ich gehe jetzt einfach fröhlich beschwingt in die Pause danach.“ Das funktioniert tatsächlich. Das könnt ihr ausprobieren. Könnt ihr künftig immer, zumindest bei kleinem Ärger und wenn er sich nicht zu schnell hintereinander anhäuft, könnt ihr den Leuten dankbar sein, die euer Prana erwecken, ihr habt euch ein paar Runden Kapalabhati gespart. Umgekehrt wäre es nämlich, wenn man den Ärger nicht umwandelt und er kommt zu häufig, dann irgendwann kippt der um und man ist dann müde und geschafft.

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