Der Sinn negativer Gefühle

Ärger, Angst, Schmerz, Trauer, Eifersucht, Neid … will niemand haben. Trotzdem werden wir manchmal geradezu überrollt von derartigen Gefühlen. Diese Gefühle sind aber nicht dafür da, dass wir leiden. Sie haben einen Sinn und sie haben eine Botschaft für uns.

Angst zeigt uns, dass eine subjektiv oder objektiv gefährliche Situation da ist. Wut, Ärger, Zorn zeigen uns, dass andere nicht so sind oder handeln wie wir möchten, dass wir momentan hilflos, ohnmächtig sind. Eifersucht will uns zeigen, dass wir uns Aufmerksamkeit und Liebe wünschen. Schmerz und Trauer zeigen, dass wir uns Zuwendung wünschen – von anderen oder von uns selbst.

So haben alle Gefühle ihre Botschaft. Wenn wir nun diese Gefühle nicht annehmen, die Botschaft nicht hören und nicht danach leben, bleiben die Gefühle in uns stecken. Je mehr wir die Gefühle unterdrücken und uns davon ablenken, desto stärker wirken sie im Inneren – denn sie wollen uns ja etwas sagen. Wenn wir sie stark unterdrücken, kann es dazu führen, dass wir auch die angenehmen Gefühle wie Freude und Liebe nicht mehr richtig fühlen, dass wir depressiv werden.

Manchmal steigern wir uns aber auch in Gefühle hinein: Wir suhlen uns quasi in unserem Schmerz oder wir toben vor Wut und erzählen uns selbst die Geschichte, warum wir das Recht haben, uns genauso zu fühlen – meistens weil andere Menschen „gemein“ sind. Aber auch das Reinsteigern führt dazu, dass wir die Botschaft, die mit diesem Gefühl einhergeht, nicht hören können. Und damit verpassen wir die Möglichkeit zu lernen und unser Leben besser und glücklicher zu gestalten.

Der Umgang mit starken und ungewollten Gefühlen ist immer wieder Thema von Seminaren der Psychologischen Yogatherapie, als nächstes gibt es das Seminar „Umgang mit Ärger, Angst und Depression“ vom 6.-8.12.2013 sowie vom 26.-31.1.2014 in Bad Meinberg, weitere Termine und Orte findest Du hier.

Und für Zuhause gibt es im nächsten Blogbeitrag eine mp3-Meditation für den guten Umgang mit schwierigen Gefühlen – damit sie sich auflösen können und Freude, Leichtigkeit, Lebenslust und Liebe immer spürbarer werden.

 

Weitere Seminare der Psychologischen Yogatherapie

 

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