Hatha Yoga Unterrichtstechniken – YVS067

Erfahre in diesem Podcast von Sukadev über die Grundlagen des Yoga und dessen Bedeutung, insbesondere Einheit, Harmonie sowie über Hatha Yoga Unterrichtstechniken.

Yoga kann in 5 Punkte unterteilt werden:

  1. Richtige Körperübung (Asanas)
  2. Richtige Atmung (Pranayama)
  3. Richtige Entspannung (Shavasana)
  4. Richtige Ernährung
  5. Positives Denken und Meditation

Darüber hinaus erhältst Du Tipps zum Lehren von Yoga und wie du die richtige Atmosphäre für eine Yogastunde schaffen kannst.

Allgemeine Prinzipien des Lehrens von Yoga

Yoga lehren bedeutet, eine Einstellung bei den Schülern zu schaffen, die eine innere Erfahrung von Einheit ermöglicht. Der Yogalehrer ist bescheiden und fühlt sich als Instrument der göttlichen Energie. Immer wenn Du lehrst, solltest Du die Schüler auf die Grundlagen einer Yoga-Stunde hinweisen, dass die Yoga Stunde aus diesen 5 Bestandteilen besteht:

  • Pranayama (Atemübungen), um Sauerstoff und Prana zu erhöhen
  • Aufwärmübungen und Vorbereitungsübungen (Augenübungen und Nackenübungen, Surya Namaskar (Sonnengruß), Beinübungen)
  • Asanas (Yoga-Stellungen, Yoga-Übungen)
  • Endentspannung bzw. Tiefenentspannung
  • kurze Meditation

Während einer Yogastunde müssen 4 Aspekte zusammen kommen:

  • Körperliche Korrektheit einer Übung
  • Geistige und körperliche Entspannung (kein Wettbewerb, kein Zwang)
  • Rhythmische Bauchatmung
  • Geistige Konzentration und Aufmerksamkeit

Der Yogalehrer wird ein Teil der Gurukula-Tradition und der Guru Parampara nach dem Gurukula-System. In dem Moment, in dem Du zu lehren beginnst, wirst Du diese Energie spüren. Die körperlichen Aspekte zu kennen, ist wichtig, aber die innere Einstellung während des Unterrichtens der Hatha Yoga Unterrichtstechniken ist am wichtigsten. Ein Yogalehrer ist ein Übender, nicht ein Prediger. Er sollte selbst die Verkörperung dessen sein, was er/sie lehrt. So sollten alle YogalehrerInnen mindestens vegetarisch leben, nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und täglich Asanas, Pranayama und Meditation üben.

Yoga heißt Einheit, Harmonie. Die Yogastunde soll die Voraussetzungen schaffen, daß der/die SchülerIn die Erfahrung einer tiefen Harmonie und Einheit macht. Yoga ist zwar auch eine ausgezeichnete Übung zur Entwicklung von Flexibilität, Muskelstärke, Kreislauf, etc. Aber in der Hauptsache ist eine Yogastunde eine Gelegenheit für den Yogaschüler, zum ursprünglichen Gefühl der Einheit, der Ganzheit, der Vollkommenheit zurückzukehren.

Yoga lehren bedeutet, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, damit die göttliche Energie fließen kann. Notwendig dafür sind Sensibilität und die Kenntnis bestimmter Methoden.

Äußerliche Hilfen, um die richtige Atmosphäre zu schaffen:

  • Kleidung, z.B. in klassischen Farben: Weiße Hose, gelbes Oberteil. Gelb ist die Farbe des Lernens. Weiß ist die Farbe der Reinheit. Schüler werden dies spüren, weil Farben den Geist beeinflußen. Außerdem bringen sie Dich in die Stimmung des Unterrichtens und nehmen die Schwingungen auf.
  • Sauberkeit: Du selbst und der Raum, in dem Du lehrst.
  • Klare Reihen: Kein Durcheinander der Matten, keine Schuhe im Unterrichtsraum
  • Bilder der Meister
  • Räucherstäbchen, Duftlampe, Kerze, meditative Musik, Mantra-Kassette, Yoga-Video vor der Stunde.
  • Mantras am Anfang und am Schluß singen. Sie werden Dir helfen, die Energien zu empfangen und spirituelle Schwingungen zu erzeugen.

 

Dieser Vortrag über die Hatha Yoga Unterrichtstechniken ist Teil der Vortragsreihe „Yoga Vidya Schulung – Der ganzheitliche Yogaweg“.

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