Vaterlandsliebe – Vortrag Lexikon der Tugenden

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Lausche einem Vortrag über Vaterlandsliebe, eine Tugend, eine Eigenschaft, eine geistige Fähigkeit. Dies ist ein Vortrag von und mit Sukadev Bretz als Teil der Yoga Vidya täglichen Inspirationen. Diese Hörsendung über Vaterlandsliebe stammt aus dem Yoga Vidya Lexikon der Tugenden, Eigenschaften und geistigen Fähigkeiten. Dies ist die Tonspur eines Videos zur geistigen Eigenschaft Vaterlandsliebe. Im Yoga spielt die Entwicklung und Kultivierung von Tugenden eine wichtige Rolle. Meditation verhilft zu einer inneren Stärke, mit der man Tugenden entwickeln kann. Und die Stärkung der guten Eigenschaften verhilft zu tieferer Meditation.

Alle Yoga Vidya Podcasts und andere Hörsendungen auf https://blog.yoga-vidya.de/horsendungen-auf-einen-blick. Kommentar von Sukadev Bretz.

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9 Kommentare zu “Vaterlandsliebe – Vortrag Lexikon der Tugenden

  1. Premajyoti

    Om liebe Nichts,

    Danke, Dir auch alles Gute bei deinem Sadhana, der beste Weg von Allem.

    Om Shanti.

    Danke auch Dir liebe Rafaela 🙂

  2. Ich befürchte es ist das Ego, was sich diese Identifikationen verschafft und sich ständig abgrenzt und trennt.
    Wird Deutschland als gut angesehen, ist es gerne ein Deutscher, wenn nicht, dann nicht.
    Das führt dann zwangsläufig dazu, dass man die Heimat auch verteidigen muss, wenn sie von anderen Egomanen angegriffen wird, oder man muss sie verleugnen.
    Je mehr ich drüber nachdenke, desto unnützer erscheint mir diese Vaterlandsliebe.
    Es ist ein hartes Stück Arbeit, sich vom Ego ab und dem Atman zuzuwenden.

    OM TAT SAT

  3. Om 🙂
    Diese Verbundenheit was man zu seinem „Vaterland“ spürt ist eigentlich die Liebe zu sich selbst, aber man kann sie nicht mehr wahrnehmen. Man hat in der Welt gelernt nach außen gerichtet zu sein und wer man sein soll. Dadurch entstand immer mehr die illusorische Person (der Mensch) der dann die Welt trennte in Länder…. So trennte man sich immer mehr von der Einheit die man war und stülpt nun Verbundenheit über das Land wo man aufgewachsen ist und nennt es Vaterland. Warum weil man das angenommen hat was einem gesagt wurde ohne selbst zu erkennen.
    Om

  4. Liebe Premajyoti,

    „Und als Yogis wissen wir natürlich alle um unsere wahre Heimat“

    Schön wär’s, wenn dem so wäre.
    Ich habe davon im Vedanta gehört und glaube das auch, weil viele Menschen das erkannt und der Menschheit uneigennützig mitgeteilt haben – wissen, d.h. erfahren hab ich das leider noch nicht.
    Aber darum geht’s.
    Alle Kraft, die wir durch Yoga und auch durch das Entwickeln von Tugenden erhalten, muss irgendwann dazu genutzt werden, eins mit dem Atman zu werden.
    Ein Weg dazu soll die Verneinung all dessen sein, was man nicht ist.
    Gut und Böse gehören dem Denken an und nicht dem Atman, der die Existenz hinter dem Denken, der unberührte Zuschauer all dieser Dinge ist.
    Es ist nach Aussagen der Weisen eine falsche Identifikation, sich für einen guten oder schlechten Menschen zu halten.
    Oder etwa zu glauben, man habe eine Heimat, Vater, Mutter, usw.
    Das Ziel ist nicht aus den Augen zu verlieren.
    Bis man diese übersinnliche Erfahrung nicht gemacht hat, ist nicht wirklich was gewonnen.
    Deshalb lehne ich es für mich in meinem Sadhana ab, mich mit einer Heimat zu identifizieren, das ist Zeitverschwendung.

    Dir alles Gute weiterhin auf Deinem Weg.
    OM

  5. Premajyoti

    Om ,

    habe auch in den 80 Jahren in den USA gelebt, war auch immer glücklich, als Australierin oder Französin erkannt zu werden, da ich die gleichen gemischten Gefühle für Deutschland hegte, es wurde auch immer soviel Schuld in der Schule vermittelt, so das ich mich sehr frei in den USA empfand.
    Vor ein paar Jahren lernte ich eine Irländerin aus dem Norden kennen, die das selbe für Ihre Heimat empfand, wo auch noch Kämpfe in den 70 er stattfanden.

    Jetzt habe ich das Gefühl meine Heimat und meine Vorfahren auch wirklich schätzen zu lernen, Deutschland hat mir so viel gutes getan, allein diese Glaubensfreiheit, ein Geschenk.

    Und als Yogis wissen wir natürlich alle um unsere wahre Heimat, aber es hat auch seinen Grund sich hier inkarniert zu haben.
    Om Shanti
    Möge unser Deutschland auch gesegnet sein, mögen wir auch das Gute schützen, was unsere Vorfahren aufgebaut haben, mögen sich alle Menschen aller Nationen bei uns sicher fühlen. Om

  6. oder: ATMAN ist allgegenwärtig. Wo ist dann der Ort, der nicht Heimat für IHN ist ?

  7. … oder allerorten Heimat.

  8. Vaterland, Heimat, Zuhause, … was auch immer man damit verbinden mag.

    „Vaterland ist die patriotische Bezeichnung für das Land, aus dem man selbst bzw. die Vorfahren stammen und in dem sich ein Mensch verwurzelt fühlt, in dem meistens verwandtschaftliche Beziehungen bestehen und häufig emotionale Erfahrungen in der individuellen Entwicklung gemacht wurden, die mit diesem Land verbunden werden.“ [Quelle: Wikipedia-Artikel über „Vaterland“]

    Erich Schmeckenbecher hat eine sehr ergreifende Komposition des Gedichtes „Andre, die das Land so sehr nicht liebten“ des jüdischen Sozialdemokraten Theodor Kramer erstellt, die mich bereits vor vielen Jahren sehr berührt hat. Kramer behandelt darin seinen Schmerz über den unvermeidlichen Weggang von seiner Heimat. 1939 konnte Kramer nach London ins Exil flüchten.

    Hier ein Video-Mitschnitt der Vertonung:

    Ich kann Menschen verstehen, die eine Verbundenheit zu ihrer Heimat fühlen. Es heißt ja auch: „Home is, where your heart ist“ [inetwa: „Wo sich das Herz wohlfühlt, ist man daheim.“].
    Wer das Gefühl der Heimat im eigenen Herzen nicht kennt, für den ist allerorten Fremde.

    Om Shanti
    Dirk

  9. Ja – Vaterlandsliebe ist wichtig für Mensch & Land, liebe die Heilt.

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