Wer hat mit Yoga-Übungen abgenommen?

Die Presseleute wissen es: Yoga wirkt. Und viele Journalisten wollen helfen, das Thema in den Medien zu halten.
Wir haben eine neue Anfrage bekommen, von einer Zeitschrift, die über Frauen berichten möchte, die mit Yoga abgenommen haben.
Könnt Ihr Erfahrungen beisteuern? Wer hat mit Yoga Übungen abgenommen?  Über alle Meldungen dazu freut sich Ralf Sturm vom PR-Team:
ralf.sturm@yoga-vidya.de

11 Kommentare zu “Wer hat mit Yoga-Übungen abgenommen?

  1. Melanie

    Ich habe mit Yoga abgenommen. Yoga hat mir durch seinen, wie soll man sagen, spirituellen Einfluss (Meditation, sensibilisierte Körpergefühl) aufgezeigt, dass ich ein „Stressfresser“ bin der noch dazu ein sehr unglücklicher Mensch ist. Ich habe mit Yoga angefangen weil ich enorm unter Dauerstress stand. Noch dazu hatte ich zuviel auf den Rippen. Besonders mein Bauch deprimierte mich. Durch ein Burn Out war ich viel zu kraftlos um „normalen“ Sport zu machen. Wie Cardio oder Fitness allgemein .
    Eines Tages kamen mir immer mehr Gedanken in die Richtung: „Du frisst (!) wenn du unter Druck gerätst!“ , „Du ißt zuviel weil du dich nur dann glücklich und geborgen fühlst wenn du „schwer“ bist. Du hast zuwenig Erdung und Liebe (zu dir selbst). “
    Ich habe diesen Gedanken Aufmerksamkeit geschenkt und mich selbst beobachtet und musste erkennen, dass ist die Wahrheit. Ich habe daran gearbeitet und bin auch tiefer in die Themen Meditation und Entspannung eingestiegen.
    Noch dazu veränderte sich mein Körper. Er wurde schlanker. Einfach so. Ich hatte meine Pfunde festgehalten vor Unglück und Stress. Durch Yoga habe ich losgelassen. Ich war besessen von Sport und stresste mich auch damit. Immer mehr, immer härter! Es geht doch nicht an, dass bei dem Pensum kein Gramm runter geht!!!!! Doch das ging. Ich habe verbissen festgehalten was ich loswerden wollte. Mein Schutzpanzer in Form von Fett. Denn das war das Fett für mich: Schutz.

    Yoga wirkt psychologisch und sanft. Ganzheitlich. Wenn man sich wirklich darauf einlässt, und bereit ist auch (und wenn auch nur mal zum testen denn es wirkt auch ohne Glauben) die spirituelle Seite anzuerkennen. Ich bin kein esoterischer Mensch geworden, aber Yoga steht jetzt morgens oder abends als fester Bestandteil auf meinen Tagesplan.

  2. Ich persönlich habe mit Yoga abgenommen, allerdings geht das nicht ohne weitere „Begleitmaßnahmen“ (Ernährungsumstellung, Veränderung von Gewohnheiten, Selbstreflektion und Disziplin! – sobald das alles nicht zusammenkommt, hilft es nichts). Je nach grundsätzlicher persönlicher Sportlichkeit, reicht Yoga alleine auch nicht aus. Wenn man nämlich bereits relativ viel Sport und ggf. auch intensiven Sport betreibt, würde nach meiner Erfahrung Yoga alleine nicht zu einer Gewichtsreduktion führen. Das gilt insbesondere für die eher ruhige Yogatradition nach Sivananda, ggf. anders kann es bei den dynamischern Formen der Ashtangatradition sein. Der Einfluss von Yoga (egal nach welcher Tradition) auf das Körpergefühl und die innere Einstellung ist allerdings enorm.

    @Tina: ich gebe dir recht in Bezug auf die Problematik der Bewegungseinschränkungen, die sich aus (höherem) Übergewicht ergeben. Das trifft zwar sicher nicht auf jeden zu, aber einige Übungen können unangenehm oder gar schwer praktikabel sein (z.B. ist der Schulterstand). „Kurse für Dicke“ sind sicher sinnvoll, aber es klingt halt nicht sehr attraktiv.

  3. Das Problem ist, dass man als Übergewichtige(r) erstmal das Gefühl bekommen muß, daß man bei Yoga willkommen und gut aufgehoben ist. Als normalgewichtige, durchschnittlich sportliche hatte ich schon Probleme, in die Übungen reinzukommen – die Yoga Vidya Grundreihe kann ich jemandem, der übergewichtig und dementsprechend bewegungseingeschränkt ist, als Einstieg nicht wirklich empfehlen. Bevor man sich die Frage stellt, ob man mit Yoga abnimmt, sollten erst einmal Voraussetzungen geschaffen werden, damit Übergewichtige mit sowenig Scham und Unsicherheit wie möglich beim Yoga erscheinen.
    Aus eigener Erfahrung und aus dem Bekanntenkreis weiß ich, daß Übergewicht oft ein Suchtverhalten zugrunde liegt. Ganz sicher wäre Yoga auch hier ein guter Weg, um zu einem gesunden Selbstgefühl zu kommen. Ich fände es ganz wunderbar, wenn hier spezielle Kurse aufgelegt werden würde. Ich habe schon erfolglos im Internet gesucht und halte das für eine echte Marktlücke.

  4. Ich finde, das ist eine gute Idee. Beim Abnehmen mögen einige zuerst an einen Schönheitswahn denken. Da mehr als die Hälfte der Deutschen jedoch übergewichtig ist und dies ein Gesundheitsproblem darstellt, passt Yoga und Abnehmen meiner Einschätzung nach sehr gut zusammen.
    Ich bin gespannt, was aus dieser Aktion wird. und freu mich schon, die Erfahrungsberichte zu lesen.

  5. radharani

    Hallo,
    ich denke, um abzunehmen muß man erstmal an der zugeführten Energiemenge arbeiten. Und da fängt es an. Wenn man umstellen will, wird man einfach nicht satt und so lecker ist Salat Co. auch nicht für jeden, zumindest anfangs. Und hier in der Phase der Umstellung braucht man Unterstützung. Da kann Yoga helfen. Der Körper und Geist werden ruhiger, Affirmationen können unterstützen und die Asanas führen zu einem guten Körpergefühl.
    Ich meine, so kann Yoga zwar nicht viel Fett verbrennen, aber ist eine mentale Hilfe und eine praktische auch. Lieber Asanas als gar keine Bewegung. Und bestimmt klappt es dann auch mit der Ernährung besser.

  6. Da kommen wir aus meiner Sicht zu dem kleinen Problemchen, wie das Wort Yoga definiert wird. Insider sehen darin ja den ganzen Kosmos und alle möglichen Yogatechniken (v.a. nicht ausschließlich Hatha Yoga). In der Öffentlichkeit ist das Wort Yoga aber immer noch eng mit den beiden Techniken Asana und Dhyana (eigentlich dharana, denn wer fällt schon gleich in dhyana) verknüpft. Wenn nun aber darunter auch richtige Ernährung verstanden würde, dann ist offensichtlich, dass der Körper unter langfristiger Yoga-„Einwirkung“ sein Idealgewicht erreicht und auch hält, denn Yoga heißt nun auch plötzlich: richtige Ernährung. Es wird aber nicht passieren, wenn Yoga nur als Asana und Meditation verstanden und auch praktiziert wird.
    Ich denke genau in diesem Punkt gibt es offensichtlich eine Fehlinterpretation. Yoga ist eben keine Diät, sondern ein Lebensstil. Und Yoga ist mehr als nur Asana und Entspannung, sondern auch richtige Ernährung. pos. Denken usw. usw. (kennt ihr ja).
    Es bedarf also u.a. einer Meinungsumbildung über das, was Yoga eigentlich ist.

    Anders ausgedrückt kann man auch ohne Yoga sein Idealgewicht erreichen. Nämlich indem man sich körperbewußt ernährt.

  7. Könnte mir vorstellen, dass mehrmaliges Bikram-Yoga/ Woche und ayurvedische Ernährung zum Abnehmen führt.

  8. Ich freue mich immer, wenn Menschen – die sonst vielleicht keinen Kontakt zu Yoga bekommen würden – Anreize sehen, es auszuprobieren.

  9. Yoga ist nur für fasst alles gut. Jedoch, wer dich regelmäßig bewegt, wie z. B. im Yoga erreicht eher Normalgewicht.
    OM Shanti
    Medalasa

  10. Anonymous

    Mir gefällt es auch nicht. Yoga ist doch kein Sport zum abnehmen.

  11. Anonymous

    Warum macht ihr jeden Scheiß mit??? Wenn ich so was lese fällt mir echt mix mehr ein. Schade echt – hab das Gefühl ihr wollt in die Medien egal mit was!

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