28 Gründe, warum du Yoga machen solltest

Yoga hat unzählige Effekte auf unsere Gesundheit. Während die meisten anderen Sportarten wie Fitness, Aerobic oder Leichtathletik primär die Muskeln entwickeln und die Blutzirkulation unterstützen, haben Yoga-Körperübungen auch einen großen Einfluss auf die hormonelle Drüsensekretion, d. h. die Aktivitäten der Drüsen wird erhöht, verringert oder ausgeglichen. Gleichzeitig stärkt Yoga das Herz und erhöht die Konzentrationsfähigkeit.

28 Gründe, warum du Yoga machen solltest

Die Wirkungen des Yoga sind inzwischen in vielen wissenschaftlichen Studien erwiesen und dokumentiert. Dies ist ein Grund weshalb sich viele Krankenkassen an den Kosten von Yogakursen beteiligen und viele Gesundheits- und Fitnessratgeber Yoga empfehlen.

Yoga:

  1. beseitigt Störungen der endokrinen Drüsen und harmonisiert die Hormonsekretion
  2. hält den Körper flexibel
  3. verbessert Atmung, Blut- und Lymphzirkulation
  4. belebt und stärkt das Nervensystem
  5. stimuliert Verdauungs- und Herz-Kreislaufsystem
  6. steigert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  7. entspannt und strafft die Muskeln
  8. erhöht die Lebensdauer & verjüngt
  9. reduziert Stress und Müdigkeit
  10. stärkt das Immunsystem und alle inneren Organe
  11. reduziert Körperfett
  12. verbessert die Tiefenatmung
  13. erhöht die Knochendichte
  14. entgiftet den Körper
  15. regeneriert alle inneren Organe
  16. verbessert Haltung und Gleichgewicht
  17. stärkt Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen
  18. fördert regelmäßige Menstruation
  19. löst Anspannungen und Blockaden
  20. fördert den Schlaf
  21. regt den Stoffwechsel an
  22. reguliert den Blutdruck
  23. senkt Cholesterin
  24. beseitigt Verdauungsprobleme (Verstopfung, Übersäuerung, Blähungen)
  25. fördert die innerliche Ruhe und Zufriedenheit
  26. stagnierte Energie und Stress in Muskeln und Gelenke werden freigegeben
  27. hält den Körper fit und gesund bis ins hohe Alter
  28. bereitet den Geist für die Meditation vor

Was ist Yoga?

Yoga ist ein altes System von Techniken für die ganzheitliche Gesundheit. Diese Techniken wurden über Tausende von Jahren getestet und verfeinert.

In der heutigen Zeit wird Yoga oft nur mit den körperlichen Verrenkungen in Verbindung gebracht, aber in Wirklichkeit ist es vielmehr eine praktische, wissenschaftliche Methode, um all unsere menschlichen Talente und Potenziale vollständig zu entfalten – auf der physischen, emotionalen und mentalen Ebene.

Es gibt kein Leistungs- oder Konkurrenzdenken. Der Maßstab im Yoga ist nur das eigene Empfinden und Körpergespür – unabhängig von seiner kulturellen Prägung, Geschlecht oder Hautfarbe.

Die Wurzeln des Yoga reichen viele Jahrtausende zurück und wurde vor ca. 7000 Jahren von dem Yoga Meister „Shiva“ zum ersten Mal in Indien systematisch gelehrt. In dieser alten Zeit war Yoga eine allseitige Lebenswissenschaft, die viele Aspekte der persönlichen und sozialen Entwicklung abdeckte. Die Philosophie beschränkte sich nicht nur auf die Meditation und Körperübungen, sondern erweiterte sich in die Bereiche Literatur, Kunst, Sprache und Medizin – es war eine ganzheitliche Lebensweise.

Was sind Asanas?

Um das Geheimnis zu lüften, wie man körperliche und geistige Gesundheit sowie volle Leistungsfähigkeit schaffen und erhalten kann, entwickelten Yogis mit der Zeit ein System von Körperstellungen die als Asanas bezeichnet werden.

Es sind drehende, beugende und streckende Stellungen, die über eine bestimmte Zeitspanne mit dem richtigen Atemrhythmus gehalten werden mit dem Ziel, die Gesundheit und Flexibilität des Körpers zu bewahren oder wiederherzustellen.

Sie steigern nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern erhöhen auch die körperliche Leistungsfähigkeit um ein vielfaches und lassen sich in jedem Alltag leicht integrieren.

Praktiziert man eine bestimmte Übungsreihe, die speziell für die Persönlichkeit, Statur oder gegen bestimmte körperliche Gebrechen gegeben wurde, hat man ein wunderbares Mittel, durch Einwirkung auf das Drüsensystem die Gesundheit zu erhalten und die Emotionen zu kontrollieren.

Der Erfolg stellt sich vor allem dann ein, wenn besonders vier Bedingungen erfüllt werden:

  1. Regelmäßigkeit
  2. korrekte Ausführung
  3. Ausdauer und Beharrlichkeit
  4. Disziplin und Durchhaltevermögen

1. Regelmäßigkeit

Die Regelmäßigkeit spielt hierbei eine besondere Rolle. Längere Zeit mit den Yoga-Körperübungen auszusetzen, kann bedeuten, dass sich die Muskeln wieder verspannen, die Beweglichkeit wieder abnimmt und die Konzentrationsfähigkeit nachlässt.

Wer es regelmäßig Yoga praktiziert, profitiert langfristig davon. Einmal bis zweimal täglich, zu immer gleichen Zeiten ausgeführt, sichert es die schnellsten und besten Erfolge. Die Regelmäßigkeit ist hier viel wichtiger als die Länge des Trainings.

2. Korrekte Ausführung

Ein wesentlicher Grundsatz des Yoga-Trainings ist die kontrollierte Ausführung der Bewegungen.

Eine korrekte Übungsausführung ist immer wichtiger, als das Durchhalten bis zum bitteren Ende mit möglichst viele Wiederholungen. Achte immer darauf, dass du die Yoga-Übungen sauber, kontrolliert und korrekt ausführt – nur so sind die Yoga-Übungen effektiv und gesund.

3. Ausdauer und Durchhaltevermögen

 Ausdauer steht für langfristige Ziele. Es ist das Stehvermögen, sich nicht nur für eine Woche oder einen Monat an einen Zukunftsplan zu halten sondern für Jahre und wirklich beharrlich die notwendigen Schritte umzusetzen, um diese Zukunft zu verwirklichen.

Durchhaltevermögen ist eine Schlüsseleigenschaft und einer der wichtigsten Faktoren, um bei langfristigen Zielen aller Art erfolgreich zu sein. Das heißt auch, immer wieder aufzustehen, auch wenn man oft mal gescheitert ist. Durchhaltevermögen heißt, immer wieder aufzustehen, auch wenn man 1.000 Mal scheitert. Thomas Edison hatte die Vision, eine ganze Stadt zu erleuchten. Bis er dahin gekommen ist, machte er 10.000 Versuche, die alle gescheitert sind.

4. Selbstdisziplin

Selbstdisziplin bedeutet Selbstzucht, Selbstbeherrschung. Selbstdisziplin ist eigene Disziplin im Unterschied zu erzwungener Disziplin. Täglich morgens Yoga-Übungen auszuführen ist eine individuelle Herangehensweise und erfordert viel Disziplin, Entschlossenheit und Willenskraft.

Selbstdisziplin ist letztlich Einschränkung, Selbstdisziplin heißt letztlich, sich auch zu etwas zu zwingen, selbst wenn man es nicht mag. Selbstdisziplin heißt, das zu tun, was man für nötig empfunden hat, das zu tun, wofür man sich entschieden hat, ob man es mag oder nicht. Und so ist Selbstdisziplin ein sehr wichtiger Aspekt im Yoga.

1 Kommentar zu “28 Gründe, warum du Yoga machen solltest

  1. Im „fortgeschrittenen“ Alter von 50 Jahren kam ich durch eine Bekannte zum Yoga.
    Anfangs konnte ich nicht verstehen was an Yoga so besonders sein soll.
    Das lag auch daran das unsere Yogalehrerin mehr einen Gymnastikkurs absolvierte,es gab kein Om usw..
    Irgendwann bekamen wir einen Yogalehrer von Yoga vidya,damit begann für mich die Liebe und Leidenschaft für Yoga.
    Heute gehört das morgendliche Yoga für mich dazu wie Zähneputzen.
    Mir fehlt etwas,wenn es mal nicht möglich ist mein Frühstücksyoga zu machen.
    Ich bin dadurch (inzwischen 72 Jahre) sehr beweglich und gehe dank Mediation gelassener durch mein Leben.
    Auf meinen PC habe ich die app von Yoga vidya installiert die mich begleitet.
    Ich habe mit Yoga auch so manches Alltagswehwechen wegtrainiert,wie Rücken-oder Schulterprobleme.
    Es muss nicht immer ein Arzt ran.
    Ich kann nur sagen Danke Yoga vidya,Danke Sukadev

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