Über die Schöpfungskraft in unseren Chakren

Manchmal stecke ich meine Nase in Zeitschriften und neue Medien – und staune dann darüber, was manche Menschen so alles auf die Beine stellen. Da werden Naturgärten angelegt, neue Kulturlandschaften mit ökologisch-spirituellem Hintergrund geschaffen, Improvisationstheater-Leute wecken ganze Fußgängerzonen aus ihren Gedankenmustern und das Leben in und mit der Natur wird zu einem Kunstprojekt mit fröhlicher Gegenwart und offenem Ausgang. Und neben unglaublich viel Schaffensfreude, Erdverbundenheit und Vertrauen in die ganz eigene Intelligenz des Lebensflusses tauchen da natürlich auch die Stichworte Yoga, Meditation und der ganz persönliche Kontakt zur höheren Weisheit auf.

Unversehens beobachte ich dann, wie mein Herz vor Freude und Staunen zu klopfen beginnt. Was doch alles so möglich ist auf der Welt! Und das auch noch ohne viel Startkapital oder dicke Zeugnismappen. Überall im Land und auf der Welt sprießen gerade die Gemeinschaften, Netzwerke und Kunstprojekte wie Pilze aus dem Boden, für die eine ganz andere Art von Lebensqualität, Gesundheit, Freude und Fluss vollkommen selbstverständlich ist. Und wenn ich all das und mich selbst am Schreibtisch sitzen sehe, dann brauche ich meist ein paar Augenblicke Zeit, um in mich hinein zu spüren und zu fragen, was mein Leben neben Yoga und Meditation eigentlich noch so bewegt und lenkt. …

Na ja. Auf der strahlenden Kunst-für-eine-neue-Welt-Schiene fährt mein Zug zur Zeit jedenfalls nicht. Warum eigentlich nicht?

Würde ich es wagen, mit nichts in die Welt hinauszuziehen, wie es neben Swami Sivananda, Swami Vishnu, Swami Bodhichitananda auch viele andere Lebens-Künstler getan haben? Würde mit mich selbst in einer Sache verlieren, der ich mein Herz verschenkt habe? So wie der Tänzer, der sich selbst im Tanz vergisst? Ach, wie gerne ich das wollte! Wäre da nicht immer etwas, das mich zurückhalten würde. Da kann ich mir noch so viel Mut einreden, antrainieren und affirmieren – irgendwo tief in mir sitzen zwei düstere Gestalten, die sich Angst und blankes Entsetzen nennen. Und die lachen mir offen ins Gesicht, sobald ich zu träumen anfange. Irgendwo da drinnen wohnt auch das eifersüchtige Das-hast-du-nicht-Verdient und überwacht immer sprungbereit sein Terrain. Tief durchatmen, Yoga üben, sich an der Natur erfreuen – das geht alles ohne innere Attacken – solange die Grenzen stimmen.

Aber wie es immer ist im Leben: Wenn man seine Tür nur einen Spalt breit öffnet und die Engel um Hilfe bittet, dann kommt bestimmt ein Wegweiser daher, der einem die Richtung weist. Und so lief neulich die ja schon weithin bekannte Wahrheit über den Weg, dass die Ur-Angst ums Überleben und die Scham über das eigene Versagen Phänomene sind, die sich durch Affirmationen, Hatha Yoga und guten Willen alleine nicht so schnell vertreiben lassen. Daneben entdeckte ich aber auch, dass ich mit meinen düsteren Schattenseiten nicht alleine bin.

Tief in der Seele so vieler Menschen versteckt sich die Angst ganzer Generationen und Familien. Und alteingessene Glaubensmuster tun Tag für Tag das, wir wir vielleicht so gerne tun würden: die Welt um uns herum erschaffen. Viel mitzureden haben wir da nicht. Schon gar nicht können wir uns in dieser misslichen Lage vorstellen, wie es sich anders anfühlen würde.

Was also tun? Wie gut das wir in Zeiten mit so vielen guten Techniken und Heilungsmethoden leben. Es gibt so viele Chakra Meditationen und Reinigungstechniken, Massagen, die alte Muster auflösen, Bachblüten-Therapie, Familienstellen, … und natürlich die Yogatherapie, die sich ebenfalls mit der Energie der Chakren befasst.

Ich persönlich habe gerade die E.F.T. Klopftechnik zur Auflösung von alten Blockaden entdeckt und bin gespannt, wohin mich die noch führen wird. Da kann ich mich nur staunend dankbar zeigen für die Entdeckung, dass Hilfe aus dem Universum immer kommt, wenn ich darum bitte. Mit diesem Wissen atme ich also einfach tief durch, übe Yoga und stelle mir schon einmal vor, wie die freie Schöpferkraft in meinem Leben eines Tages in ihrer ganzen Pracht zu fließen beginnt.

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Dietlind Arndt lebt seit Januar 2010 bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.

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