Du lernst, was du lehrst

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Jeder von uns ist ein Lehrer. Du lehrst ständig das, woran du glaubst. Davon kann sich niemand frei machen, denn unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen lehrt diesen, wie wir die Welt sehen. Dementsprechend hat das, woran wir glauben, einen direkten Einfluss auf die Welt und unsere Mitmenschen.

So musst du dich entscheiden, was du in deiner Welt verbreiten möchtest. Wenn du an eine Welt des Verlustes glaubst, wirst du deiner Umwelt automatisch Verlust lehren. Willst du das wirklich?

Lass uns doch zuerst herausfinden, woran du grundsätzlich glaubst. Wie siehst du die Welt und was für eine Welt wünschst du dir? Die Idee für diesen Artikel gab mir übrigens das Buch des Greuthof Verlags mit dem schönen Titel „Ein Kurs in Wundern“. Ich mache diesen Kurs jetzt schon seit einigen Jahren. Mir hat er tatsächlich sehr geholfen meine Sicht auf die Welt und somit auch auf mein Leben zu wandeln.

Was lehrst du die Welt?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden müssen wir herausfinden woran wir glauben. Dazu werde ich im Folgenden einfach einige Beispiele anführen, und du kannst beobachten, was dein Geist dazu zu sagen hat. Schau mal mit welcher dieser Sichtweisen du dich am besten identifizieren kannst. Versuche hierbei möglichst ehrlich zu dir selbst zu sein. Falls du dich oftmals selbst belügst und dir versuchst vorzumachen, dass es dir gut geht, obwohl dem nicht so ist, glaubst du anscheinend an eine Welt, die dir etwas vormacht und nicht ehrlich zu dir ist.

Die Welt des Angriffs

Glaubst du vielleicht an eine Welt des Angriffs? Glaubst du daran, dass dir jemand etwas Böses möchte, bist misstrauisch, oder fühlst dich oft nicht gesehen? Dann lehrst du wahrscheinlich auch eine Welt des Angriffs. Aber damit bist du natürlich nicht alleine, denn im Grunde glaubt fast jeder von uns an diese Welt. Wir glauben daran etwas zu verlieren, wenn wir es weggeben. Wir sind schon als Kinder gelehrt worden, dass wenn wir etwas teilen, wir danach weniger haben als vorher. Das liegt einfach daran, dass wir die Welt als etwas sehen, was uns am Ende den Tod bringen wird. Wir stellen den Körper und die Materie über unseren Geist.

Doch der Geist ist mächtiger als der Körper. Jeder von uns hat doch bestimmt schon einmal erlebt, dass man sich schlecht fühlt, weil man in schlechten Gedanken festhängt. Zu allem Überfluss passieren uns gerade dann meist auch noch im Außen schlimme Dinge. Wir fühlen uns bestätigt: die Welt, unser Partner und unsere Regierung greifen uns an. Darum bleibt mir natürlich auch nichts anderes über, als mich zu verteidigen.

Genauso sieht die Welt des Angriffs aus, die fast jeder von uns wahrnimmt. Versuch hier ehrlich zu dir zu sein, schließe vielleicht für einen Moment die Augen. Fühlst du dich manchmal von deiner Umwelt angegriffen und fängst daraufhin an dich zu verteidigen? Falls die Antwort „ja“ lautet, dann hast du herausgefunden, an welche Welt du glaubst.

Die Welt der Liebe

Oder lehrst du eine Welt der Liebe? Glaubst du daran, dass alles miteinander verbunden ist? Dass du nichts verlieren kannst und du in jedem Moment, Teil der Vollkommenheit bist? Ich glaube, dies können die wenigsten von uns behaupten. Und diejenigen, welche dieses Stadium erreicht haben, lesen wohl kaum noch Artikel darüber, wie man dort hingelangt. Doch abschnittsweise haben wir vielleicht diese Welt schon wahrgenommen. Seitdem suchen wir nach einer Möglichkeit sich dort länger aufhalten zu können.

Doch allein die Suche danach schließt uns schon aus der Welt der Liebe aus. Diese Welt besitzt keine Zukunft und Vergangenheit, daher kannst du auch nicht nach ihr suchen. Der einzige Weg diese Wahrnehmung zu erreichen ist sie zu sein. Falls du also das Gefühl hast, wenn du etwas gibst, nichts zu verlieren, und wenn du dein Umfeld mit genau so viel liebender Güte betrachten kannst wie dich selbst, dann bist du zumindest auf dem Weg dahin die Welt der Liebe sehen zu wollen.

Wieso lernst du, was du lehrst?

Jedes Mal, wenn du deinen Glauben nach außen in die Welt abgibst, dann lehrst du der Welt deinen Glauben. Für mich ist dies sonnenklar, doch falls du es nicht ganz verstehst, stell dir doch einfach mal Eltern mit ihren Kindern vor. Vielleicht fallen dir sogar Beispiele aus deiner eigenen Geschichte ein. Haben deine Eltern ihren Glauben auf dich übertragen, oder sogar du deinen Glauben auf deine Kinder?

Stell dir nur einmal vor, welche Angst Eltern vor Verletzung, vor Krankheit haben. Beide Punkte sind definitiv im Bereich der angreifenden Welt angesiedelt. Wie gehen diese Eltern mit ihren Kindern um? Lassen sie die Kinder frei erfahren wie die Welt ist, oder sagen sie vielleicht in Situationen, in denen sie selber Angst verspüren, zu den Kindern: „Vorsicht, das ist gefährlich.“  oder „Du wirst dich verletzten, wenn du das tust.“

Ich weiß, dass nun bei denjenigen von euch, die noch sehr an den Körper gebunden sind, der Geist rufen wird: „Ja, aber ich muss doch meine Kinder beschützen!“ Und genau das ist dann auch der Grund, weswegen ihr eine gefährliche Welt seht. Damit lehrt ihr, dass die Welt gefährlich ist und man sich vor ihr in Acht nehmen muss: „Die Welt trachtet mir nach dem Leben und am Ende wird sie sich meinen Körper holen.“ Und damit hast du völlig recht, wie sollte man denn auch keine Angst haben, solange man daran glaubt, dass dieser Körper unsere Lebensgrundlage ist?

Wie du Liebe lehrst

Nun wäre es ja jetzt noch interessant zu wissen, wie man nicht in der Welt des Angriffs leben muss. Es ist im Grunde recht simpel, denn wenn du deinen Glauben änderst und darauf vertrauen kannst, dass alles um dich herum ausschließlich Liebe ist, dann kann dir nichts mehr geschehen. Denn wenn du selbst auch nichts weiter bist als Liebe, ist dieser Körper nur eine Art Darstellung. Was sollte dir dann geschehen? Wenn du jeden Impuls von Außen als Ruf der Liebe nach dir sehen kannst, warum solltest du dann noch Angst haben?

Doch um diesen Glauben anzunehmen musst du bereit sein loszulassen und dir eingestehen, dass du all die Jahre an etwas geglaubt hast, das feindselig war, gewalttätig und dir Böses wollte. Du hast wahrscheinlich dein ganzes Leben unter dem Einfluss deines Ego gestanden, deiner angelernten Persönlichkeit. Eben diese zu verlieren macht dir am meisten Angst, denn dann würdest du dich selbst verlieren. Die frohe Botschaft ist jedoch, dass du mit der Aufgabe dieser Identifikation nichts verlieren wirst, außer die Angst sowie das Gefühl etwas verlieren zu können. Stattdessen bekommst du eine Welt voller Liebe geschenkt, welche in einem hellem Licht erstrahlt, und die nicht mit Worten zu beschreiben ist.

Frage dich doch einfach einmal ganz ehrlich, in welcher Welt möchtest du lieber leben und was bist du bereit dafür zu tun? Würdest du nicht lieber in einer Welt leben, welche mit Frieden und ewiger Liebe erfüllt ist? Ich für meinen Teil kenne die Antwort auf diese Frage. Ich werde meinen Weg weitergehen, bis ich irgendwann begreife, dass ich schon die ganze Zeit da gewesen bin.

Ich Liebe dich und freue mich darauf dich in der Liebe willkommen zu heißen. Werde zu einem Krieger des Lichts und entdecke die Welt neu.

In diesem Sinne

Om und einen wundervollen Moment

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