Erfahrungsbericht aus der Yogalehrerausbildung, 2. Woche Tag 4

4. Tag.
Der Tag gestern hat schon gut angefangen. Ich habe um 5:30 Uhr morgens meinen Wecker ausgestellt, bin aber nicht gleich aufgestanden, sondern liegen geblieben und kurz noch mal eingeschlafen. Das bedeutet, das ich ziemlich gehetzt um 6:05 Uhr mit fliegender Jacke und Tasche zur Morgenmeditation gerannt bin. Einen Vorteil hat das Verschlafen, der Kreislauf ist durchs rennen angeregt und die Müdigkeit ist verflogen wenn man dann auf dem Yogakissen ankommt und versucht, die Atmung zu regulieren. Vielleicht probiere ich das mit dem rennen morgen wieder, aber so dass ich trotzdem noch pünktlich da bin.

Gestern war die erste Lehrprobe für die ersten Gruppen der angehenden Yogalehrer. Alle waren aufgeregt, wie wohl der Ablauf klappen wird und ob wir das bereits erlernte umsetzen können. Viele der Teilnehmer haben viele Jahre Yoga praktiziert oder haben eine Ausbildung und Erfahrungen im medizinischen oder therapeutischen Bereich. Trotzdem ist das unterrichten etwas ganz neues für die meisten und bedarf großer Achtsamkeit. Es wurde eine Yogastunde für eine Mittelstufe ausgerichtet und eine Unterrichtssituation mit einer kleinen Gruppe von Yogaschülern nachempfunden. Wir haben wieder viel gelernt und waren den ganzen Tag konzentriert bei der Arbeit. Gemeinsam mit der Gruppe und unseren Lehrern wurde danach alles reflektiert und ausgewertet. Wir wissen jetzt was wir bereits gut können und woran wir noch intensiv arbeiten müssen. Es hat uns viel Freude gemacht und allen einen Vorgeschmack gegeben auf unsere kommende Lehrtätigkeit.

Om Shanti, Tina B. aus Bad Meinberg

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