Stress? – So kannst Du Dich entspannen

Stress – dieses Wort macht den meisten Menschen in unserer heutigen Gesellschaft zu schaffen.

Dabei war und ist Stress durchaus auch nützlich für den Menschen; wird doch der menschliche Organismus in Alarmbereitschaft versetzt und läuft zur Höchstform auf. So steht zum Beispiel ein Musiker kurz vor seinem großem Auftritt, ein Manager, der einen wichtigen Geschäftsbericht besprechen muss, der Neandertaler vor einem Mammut, die Erzieherin beim Aufpassen auf die Kinder oder ein Partner während einer Trennung unter Stress. Auch psychosoziale Stressfaktoren, wie Lärm, Schulden, Schlafentzug oder Angst sind große Stressfaktoren (Stressoren). Kritisch wird es dann, wenn man andauernd „unter Strom“ steht und diese Höchstleistung ständig, mit wenigen Unterbrechungen, vom Körper, Geist und Emotionen fordert.

Es ist somit wichtig „runterzukommen“ und Entspannungsimpulse zu setzen, damit sich die Atemfrequenz, der Pulsschlag und letztlich das gesamte System Körper normalisieren. Entspannungsimpulse können aus verschiedensten Richtungen kommen (wobei das Fernsehen nicht entspannt, da es große geistige Anspannung erzeugt): viele finden die größte Entspannung draußen in einer natürlichen Umgebung, bei einer künstlerischen Tätigkeit, wie Musik (hören), Malerei oder bei ihrem Lieblingshobby. Außerdem gibt es konkrete Entspannungstechniken, wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Traumreisen, die auch Bestandteil einer yogischen Tiefenentspannung sind.

Generell können Körperbereiche gut entspannen, die ca. 10s lang passiv gedehnt werden, die 5s lang angespannt werden oder in die Aufmerksamkeit gebracht wird. Die folgende Liste stellt einige Kurz-Entspannungs-Techniken aus dem Bereich des Yoga vor. Man kann diese Techniken beliebig miteinander kombinieren und jederzeit im Alltag praktizieren.

Wenn dann Entspannungsimpulse für den Körper gesetzt wurden können Ängste, Zweifel und Sorgen besser losgelassen werden, da sie im Körper als Anspannung gespeichert waren.

  • Konzentration auf Bauchatmung (Zwerchfellatmung), eventuell mit Visualisierung von Licht oder Affirmationen
  • Konzentration auf Schlüssel-Punkte des Körpers: Fußsohlen, Hüften, Schultern, Kiefer und Augen, eventuell dort hineinatmen oder Licht visualisieren
  • Progressive Muskelentspannung: Anspannen und Loslassen der Körperteile von unten nach oben
  • Autosuggestion „Ich entspanne…“
  • Konzentration auf Schwere: „Meine rechte Hand wird schwer und schwerer und ich bin ganz ruhig…“
  • Traumreise: Vorstellen von schönen Landschaften wie ein Strand oder eine Waldlichtung
  • Konzentration auf Erwärmung der Hände

Theorie: Mehr Infos zum Stressmanagement.

Praxis: Angeleitete Tiefenentspannungen

Yogapsychologie-Seite zum Thema mit Infos + Videos

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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