Für Frostköttel: 5 wärmende Atemübungen für den Winter

Wärmende Atemübungen für den Winter

Eisiger Frost, klirrende Kälte und dicke Schneeflocken. Klar, ein dicker Pulli hilft und Bewegung sowieso – es gibt allerdings auch tolle wärmende Atemübungen, die dich von innen heraus anheizen!

Wärmende Atemübungen, die dich auf Trab halten

Nachdem hier in Bad Meinberg bereits der erste Schnee gefallen ist und den Ashram kurzzeitig in ein Yogi Winterwunderland verwandelt hat, rückt die wirklich kalte Jahreszeit immer näher heran. Genau wie Asanas uns ordentlich einheizen können, können potente Atemübungen Hitze erzeugen und uns an trägen Tagen einen ordentlichen Energiekick geben.

1. Kapalabhathi – Der Feueratem

Die Atemübung “scheinender Schädel” ist nicht umsonst unabdingbarer Bestandteil der Yoga Vidya Grundreihe, denn Kapalabhati ist absolut anfängerfreundlich und einfach umzusetzen. Die Kombination aus Feueratmung und Atem anhalten erhöht deine Energie und erzeugt Hitze.

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Einfache Atemtechnik für Anfänger/Mittelstufe

2. Festes Kaplabhati – Senkt Vata

Neben der Kapalabhati Grundtechnik gibt es übrigens noch die ein oder andere Variation, die zusätzlich Hitze erzeugt. Für Fortgeschrittene rät Ayurveda zum Entfachen des inneren Feuers “festes Kapalabhati” zu üben. Schöner Nebeneffekt: Das Vata sinkt. Bei dem festen Kapalabhati übst du betont langsam und die Schnellatmung wird forciert.

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Für Fortgeschrittene: Intensives oder auch festes Kaplabhati wärmt

3. Surya Kaplabhati – Die Sonnenseite aktivieren

Bei Surya Kapalabhati hingegen verschließt du während der Praxis dein linkes Nasenloch, sodass du nur rechts ein- und ausatmest. Dadurch wird insbesondere der feurige Pingala Nadi, die Sonnenseite deines Energiekörpers gestärkt.

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Surya Kapalabhati: Ideal wenn du bereits regelmäßig die Kapalabhati Grundtechnik übst

4. Ujjayi – Loderndes Rauschen

Bei dem Ujjayi Atem stellst du dir einfach vor, du wolltest mit geschlossenen Mund einen Spiegel anhauchen. Dabei wird die Stimmritze in der Kehle enger, ein sanftes Rauschen erklingt. Vom Ayurveda Standpunkt her senkt der Ujjayi Atem Vata und Kapha, da er Harmonie schafft und Wärme erzeugt. Daneben macht die tiefe und regelmäßige Atmung den Geist deutlich klarer.

5. Ujjayi Kaplabhati – Noch stärker anheizen

Falls du mit dem Ujjayi Atem schon gut vertraut bist und auch regelmäßig Kapalabhati praktizierst, kannst du auch gerne mal die fortgeschrittene Technik Ujjayi Kapalabhati ausprobieren. Nutze dazu durchgehend das Ujjayi Rauschen – Neulinge dürfen hier gerne sanft anfangen, um ihre Stimmritzen nicht zu überlasten.

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Wer mehr Feuer will, darf sich am fortgeschrittenen Ujjayi Kapalabhati probieren

Etwas zu viel Hitze? Wärmende Atemübungen ausgleichen!

Ich hoffe, mit diesem Atemübungen wird euch schnell wunderbar warm, sodass ihr voller Tatendrang den Tag meistern könnt. Falls ihr übrigens merkt, dass ihr etwas zu viele energetisierende Atemübungen gemacht habt, könnt ihr danach gerne noch einige Runden Anuloma Viloma oder die Bauchatmung üben.


Wie immer gilt, achtsam mit sich und seinem Körper zu sein. Falls ihr euch unsicher seit, was ihr davon praktizieren könnt, sprecht euch gerne mit eurem Hausarzt und Yogalehrer ab. Das gilt insbesondere bei Schwangerschaft und Vorerkrankungen.

Wärmende Atemübungen – und mehr!

Ein intensiver Sprint und schon nehmen wir auf einmal wahr, was im Alltag so eher nebenher läuft: Den Atem, mit die wichtigste “Nahrung” des Körpers und mächtige Brücke zwischen Körper und Geist. Dabei liest man zuletzt immer mehr davon, dass Überatmung inzwischen zum Massenphänomen geworden ist, sprich wir atmen falsch und zu viel.

Regelmäßige Pranayama Praxis schenkt hingegen Energie und verankert dich im Moment. Stress darf sich so lösen und Platz machen für Freude, Kreativität und Tatendrang.

Aber schau selbst! Im geschützten Rahmen der Yoga Vidya Ashrams hast du die Möglichkeit Seminare und Ausbildungen zum Thema Atemübungen von Anfänger bis Fortgeschrittene zu besuchen. Neben dem Seminarthema, bekommst du alles, was ein Ashram so zu bieten hat: gesunde vegane Vollwertkost, wunderschöne Naturschauplätze, Yogastunden, Mantra-Singen und Meditation mit Gleichgesinnten.